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Kaffeemaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaffeemaschine, welche aus einem Brühwassergefäss, in dessen offenes Ende ein mit einem Steigrohr versehener Behälter für das Kaffeemehl eingesetzt ist, und einem auf das Brühwassergefäss druckdicht aufgesetzten, mit einem Steigrohrfortsatz versehenen Sammelgefäss besteht.
Die bekannten Kaffeemaschinen dieser Art haben den Nachteil, dass das Brühwasser, mit einer dem nötigen Dampfdruck entsprechenden Temperatur, also mit über 100 C, das Kaffeemehl durchströmt.
Dieser Umstand beeinflusst das Brühergebnis entsprechend. Beim Brühen des Kaffeemehles mit niedrigerer Temperatur erhält man ein besseres, weniger bitteres Getränk. Es gibt Kaffeemaschinen, bei welchen der zum Durchpressen nötige Dampf in einem eigenen Kessel erzeugt wird. Diese Kaffeemaschinen sind jedoch teuer und kaum für eine Haushaltskaffeemaschine geeignet.
Die vorliegende Erfindung setzt sich zum Ziel, den angeführten Nachteil der bekannten Haushaltskaffeemaschinen zu vermeiden und eine Maschine der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen, bei welcher das Brühwasser die Siedetemperatur nicht erreicht und bei der keine wesentliche Erhöhung der Herstellungskosten erfolgt.
Dies wird erfindungsgemäss damit erreicht, dass am Boden des Brühwassergefässes ein mit rohrförmigen Fortsätzen bis in den Dampfraum des Brühwassergefässes hineinreichender Einsatz auf einem eine Zone grösseren Wärmedurchganges begrenzenden Wulst des Bodens befestigt ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung im Axialschnitt dargestellten Ausführungsbeispieles.
Die Kaffeemaschine besteht aus einem Brühwassergefäss 6 und einem auf diesem druckdicht aufgesetzten Sammelgefäss 12. In das Brühwassergefäss 6 ist ein mit Steigrohr 22 und Sieb 7 versehener Behälter 9 für das Kaffeemehl eingesetzt. Das Sammelgefäss ist mit dem Steigrohrfortsatz 14 ausgerüstet. Unterhalb des Steigrohrfortsatzes 14 ist eine Siebplatte 11 mittels der Gummidichtung 10 im Sammelgefäss 12 befestigt. Am Sammelgefäss 12 ist der Griff 19 angebracht. Der Deckel 15 besitzt einen Knauf 16. Die Lage der Drehachse 18 und die Schürze 17 am Deckel 15 verhindern ein Abfliessen des Kondensates, welches sich nach beendetem Brühvorgang an der Deckelinnenseite befindet, auf die den Griff 19 umfassenden Finger beim Öffnen des Deckels 15. Der Griff 19 hat einen Fingerschutz 20, welcher eine Berührung des heissen Gefässes hintanhält.
Gegenüber dem Griff 19 ist ein Ausgussschnabel angeordnet.
Das Brühwassergefäss 6 besitzt einen Boden 1, der mit einem koaxialen Wulst 3 versehen ist. Auf dem Wulst 3 ist ein Einsatz 24 mit seinem nach unten offenen Rand 23 aufgesetzt, z. B. aufgeschraubt. Der Einsatz 24 besitzt zwei Fortsätze 5, die in den Dampfraum des Brühwassergefässes 6 reichen. Da im angeführten Beispiel das Steigrohr 22 mittig angeordnet ist, müssen die Fortsätze 5 peripher am Einsatz 24 angebracht sein.
Nimmt man die Kaffeemaschine in Betrieb, so wird zuerst Wasser in das geneigte Brühwassergefäss so eingefüllt, dass durch die Fortsätze 5 der Raum 2 mitgefüllt wird. Wieder in Normallage gebracht, sind dann im Brühwassergefäss zwei hydraulisch getrennte Wasserräume 2 und 4 entstanden. Nun wird der mit Steigrohr 22 und Sieb 7 versehene Behälter 9 mit dem Kaffeemehl im Raum 8 in das Brühwassergefäss 6 eingesetzt. Nach dem Aufschrauben des Sammelgefässes 12 ist die Kaffeemaschine dann betriebsbereit.
Wird nun die Kaffeemaschine auf eine Heizplatte aufgesetzt, so steigt wegen der verschieden grossen Wärmeübertragung im Raum 2 die Temperatur wesentlich rascher als im Raum 4. Infolgedessen bildet sich im Raum 2 bereits Dampf, wenn im Raum 4 die Temperatur noch weit vom Siedepunkt entfernt ist. Der im Raum 2 erzeugte Dampf steigt durch die Fortsätze 5 in den Dampfraum des Brühwassergefässes 6 und drückt das Brühwasser aus dem Raum 4 durch das Steigrohr 22, das Sieb 7, das Kaffeemehl im Raume 8
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