AT247255B - Verfahren zur Aufbereitung von bei der Abwasserreinigung anfallenden Rohschlämmen - Google Patents
Verfahren zur Aufbereitung von bei der Abwasserreinigung anfallenden RohschlämmenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Aufbereitung von bei der Abwasserreinigung anfallenden Rohschlämmen Das Patent Nr. 240297 hat ein Verfahren zur Aufbereitung von bei der Abwasserreinigung anfallen- den Rohschlämmen, insbesondere Frischschlämmen, mittels maschinellen Einrichtungen wie Filterpressen od. dgl. unter Zumischung von Trocknungsstoffen von der mittels mechanischer Einrichtungen durch- zuführenden Entwässerung zu stichfestem Schlamm zum Gegenstand und besteht seinem Grundgedanken nach darin, denRohschlamm mit arteigener Asche aus einer Schlammverbrennung als Beimischung, innig zu durchmischen. Insbesondere wird der maschinell entwässerte Schlamm einer Verbrennung, Verschwelung oder Verkokung zugefuhrt und der dabei anfallende Rückstand bzw. mindestens ein für die Entwässerung des Rohschlammes zu stichfestem Schlamm ausreichender Teil des Rückstandes als Beimischung für den aufzubereitenden Rohschlamm zurückgeführt. Es wird dort ferner angegeben, dass man von dem maschinell entwässerten Schlamm nur eine solche Menge der Verbrennung, Verschwelung oder Verkokung zuführt, dass deren Rückstände, die in einem Kreislauf zur Aufbereitung des Rohschlammes zurückgeführt werden, ausreichen, die gesamte Menge des aufzubereitenden Rohschlammes bei der anschliessenden maschinellen Trocknung zu stichfestem Schlamm zu entwässern. Gelehrt wird dort weiterhin, dass der maschinell entwässerte Schlamm, mindestens der Teil des Schlammes, der nicht einer Verbrennung, Verschwelung oder Verkokung zugeführt wird, mittels Überschusswärme aus der Verbrennung, Verschwelung oder Verkokung erhitzt wird, und weiter, dass das Endprodukt oder der maschinell entwässerte, stichfeste Schlamm, der nicht der Hochtemperaturbehandlung unterworfen wird, bis zum streufähigen Zustand thermisch mittels Überschusswärme aus der Verbrennung, Verschwelung oder Verkokung nachgetrocknet wird. Dieses Verfahren nach dem Stammpatent wird gemäss einem neuen Erfindungsgedanken dadurch verbessert, dass der Rohschlamm vor seiner mechanischen Entwässerung nach Zugabe arteigener Asche aus einer Schlammverbrennung, die vor oder in einem Eindickgerät zugegeben wird, in diesem unter langsamer Bewegung der Rührorgan des Schlammeindickgerätes eingedickt wird. Es ist betont darauf zu achten, dass die Zumischung bzw. Zugabe der arteigenen Asche vor dem oder im Eindickgerät erfolgt und die Mischbewegung und die Bewegung der Ruhrorgane im Schlammeindickgerät nur langsam erfolgt, weil man dadurch mit Sicherheit eine Abtrennung von Wasser aus dem aufgegebenen Schlamm in beträchtlicher Menge erhält, das man abzieht. Die Menge des feuchten Schlammes, die man mit einem erhöhten Trockenstoffgehalt auf z. B. Filterpressen zur Entwässerung aufzugeben hat, beträgt dann nur einen Bruchteil der Ausgangsmenge des Schlammes, was zu dem Erfolg führt, dass die Zahl der Filterpressen oder anderer mechanischer Trocknungseinrichtungen vermindert werden kann, wodurch die Anlage verkleinert wird und die Betriebskosten vermindert werden. Das Verfahren nach der Erfindung sei an Hand der schematischen Fig. 1 an einem Klärschlamm einer Grossstadt näher erläutert. <Desc/Clms Page number 2> 100 kg Rohschlamm mit äle Feststoffgehalt, d. h. 95 kg Wasser und 5 kg Feststoffen werden durch die Leitung 1 aufgegeben und ihnen in einer Dosiervorrichtung 2 5 kg Asche zugemischt und Schlamm und Asche gut durchmischt. Dieser mit Asche versetzte Schlamm kommt dann in ein Eindickgerät 3, in dem sich 30 kg Wasser als Überstandswasser abtrennen und nach Absetzen des Schlammes durch den Überlauf 4 entfernt werden. Erhöhte Zugaben anAsche brachten nur eine geringfügige Erhöhung des sich abtrennenden Überstandswassers. Aus dem Eindickgerät 3 konnten 65 kg eingedickter Schlamm mit einem Feststoffgehalt von 10 kg entnommen werden, die zu den Filterpressen 5 gefördert und hier in EiltratundinSchlammkuchengetrennt wurden. Man erhielt aus diesem Schlamm auf den Eilterpressen 5 16, 6 kg Schlammkuchen mit einem Feststoffgehalt von 10 kg. Als Filtrat flossen 58, 4 kg leicht gelblich gefärbtes Wasser ab. Wie im Stammpatent beschrieben, kann nun der Filterkuchen weiterbehandelt, z. B. einer Verbrennung, Verschwelung oder Verkokung zugeführt werden und im übrigen die Verfahrensmass- nahmen zusätzlich angewendet werden, die in dem Hauptpatent beschrieben sind. Mit dem gleichen Rohschlamm wurde der Versuch nach dem Verfahren nach Fig. 2 gefahren, das ohne Eindicker und mit einem Mischbehälter 6 arbeitet, in dem dem Rohschlamm die 5 kg Asche ein- geführt werden. Hier muss dann ein Schlamm mit 95 kg Wasser und 10 kg Feststoffen auf die Filter 5 aufgegeben werden, um einen Kuchen mit 6, 6 kg Wasser und 10 kg Feststoffen zu erhalten, wobei ein Filtrat von 88, 4 kg Wasser abfliesst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Aufbereitung von bei der Abwasserreinigung anfallenden Rohschlämmen, insbesondere Frischschlämmen, mittels maschinellen Einrichtungen wie Filterpressen od. dgl., bei dem der Rohschlamm vor seiner mittels maschineller Einrichtungen durchzuführenden Entwässerung zu stichfestem Schlamm mit arteigener Asche aus-einer Schlammverbrennung als Beimischung innig durchmischt wird, nach dem Pa- tent Nr. 240297, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohschlamm vor seiner mechanischen Ent- wässerung nach Zumischung arteigener Asche aus einer Schlammverbrennung, die vor oder in einem Ein- dickgerät zugegeben wird, in diesem unter langsamer Bewegung der Rührorgan des Schlammeindickge- rätes eingedickt wird.
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|---|---|---|---|
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Also Published As
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