AT246939B - Bodenstein für Gußformen aus feuerfestem Werkstoff - Google Patents

Bodenstein für Gußformen aus feuerfestem Werkstoff

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AT246939B
AT246939B AT1016463A AT1016463A AT246939B AT 246939 B AT246939 B AT 246939B AT 1016463 A AT1016463 A AT 1016463A AT 1016463 A AT1016463 A AT 1016463A AT 246939 B AT246939 B AT 246939B
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AT
Austria
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floor
refractory material
casting molds
floor stone
stone
Prior art date
Application number
AT1016463A
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English (en)
Inventor
Josef Ing Handl
Original Assignee
Andritz Ag Maschf
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  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

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  Bodenstein für Gussformen aus feuerfestem Werkstoff 
Nach dem Stammpatent ist der Bodenstein fUr Gussformen zu steigendem Guss so geformt, dass die Einlaufgeschwindigkeit des   flUssigenStahles   in einerVorkammer desBodensteines herabgesetzt wird. Diese Vorkammer aus feuerfestem Werkstoff ist durch eine gesonderte Platte, die auf der Gespannplatte aufliegt, gegen Auftrieb mittels eines Ansatzes gehalten. Durch diese Vorkammer fliesst das Schmelzgut unmittelbar oder zunächst gegen eine Platte im Bodenstein und dann durch Öffnungen im Deckel der Vorkammer in die Kokille. Der Kanalstein ist in der üblichen Weise in der Gespannplatte eingebaut und an den Bodenstein angeschlossen, wobei ein Anschluss für weitere Kanäle durch ausbrechbare Stege mehrseitig durchgefuhrt werden kann oder mehrere Bodensteine durch Kanalsteine zu verbinden sind. 



   Die Erfindung betrifft nun eine Verbesserung durch getrennte AusfUhrung eines Anschlusssteines an den Kanalstein und der Vorkammer. 



   Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise AusfUhrung eines derart verbesserten Bodensteines nach der Erfindung. Fig. 1 zeigt einer Teil des Gespannes mit z. B. zwei Kokillen an einem Lauf, Fig. 2 in grö-   sserem   Massstab einen Bodenstein (Vorkammer) mit den Ansatzen an den Austrittsöffnungen in die Kokille, durch die die Brechkanten gebildet werden, Fig. 3 einen Grundriss zu Fig. 2. 



   Die getrennte Ausführung von Bodenstein 4 und Anschlussstein 11 ermöglicht einen leichteren Zusammenbau der Form. Der Bodenstein 11 ist in   der Eisenplatte   2 durch Ansatz, kegelige Form mit dem grösseren Durchmesser an der unteren Seite   od. ähnl. Massnahmen,   die den Auftrieb des Steines verhindern, gehalten. Der Strahl des   Schmelzgutes   trifft vom Anschlussstein 11 nach oben auf die Platte 9 des Bodensteines 4 und tritt durch mehrere Öffnungen 10, die nach dem Stammpatent einen grösseren Querschnitt als die Kanalsteine 6 aufweisen, in die Kokille beruhigt ein. 



   In der Ublichen Gespannplatte 3 werden die Kanalsteine 6 verlegt und an den Austrittsstellen der Läufe die Anschlusssteine 11, die auch bei Verwendung mehrerer Kokillen 1 an einem Lauf durch Kanalsteine 6 verbunden werden. können, wenn die vorgeformten Stege ausgebrochen sind. Auf diese eben vorgerichtete Gespannplatte 3 werden bei den Anschlusssteinen 11 die Bodensteine 4 aufgesetzt und durch das Gewicht der gusseisernen Platten 2 auf der Gespannplatte 3 festgehalten. Die Bodensteine 4   können zu den Anschlusssteinen   11 gut zentriert werden, da durch die Öffnungen 10 die Lage gut zu sehen ist. Auf die Eisenplatten 2 sind dann die Kokillen 1 mit dem Kran aufzusetzen. Die Handhabung des Zusammenbaues des Gespannes mit der Vorkammer 4 ist in der meist nicht sehr hellen Gusshalle dadurch sehr erleichtert. 



   Die Herstellung der einseitig offenen Bodensteine 4 aus Chamotte ist ohne Teilfuge leicht und billig durchführbar. 



   Um das Abschlagen der Knochen zu vereinfachen, kann an den Öffnungen 10 ein Ansatz 13 in der Chamottemasse vorgeformt werden, damit im Guss eine Kerbe für den Bruch entsteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE- 1. Bodenstein aus feuerfestem Werkstoff für steigenden Guss, z. B. in Kokillen, der in einer gusseisernenPlattezwischenGespanmplatte und Kokille od.dg.gehalten ist, nach Patent Nr. 237208, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenstein (4) mit dem Gespann mittels eines eigenen Anschlusssteines (11) verbunden ist.
    2. Bodenstein nach Anspruch 1, dadurch geltennzeichnet, daB erinderPlatte (2) durch einen Ansatz, Kegel od. dgl. gehalten ist.
    3. Bodenstein ch den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass er an den Öffnungen (10) der Austrittsseite Ansätze (13) aufweist.
AT1016463A 1963-12-17 1963-12-17 Bodenstein für Gußformen aus feuerfestem Werkstoff AT246939B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301445B (de) * 1966-05-27 1969-08-21 Bofors Ab Kokillenanordnung zum Giessen einer Anzahl Bloecke im steigenden Gussverfahren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1301445B (de) * 1966-05-27 1969-08-21 Bofors Ab Kokillenanordnung zum Giessen einer Anzahl Bloecke im steigenden Gussverfahren

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