DE441772C - Verfahren zur Herstellung von Kettenrostgliedern aus einer Stahlplatte mit aufgegossenem Oberteil - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kettenrostgliedern aus einer Stahlplatte mit aufgegossenem Oberteil

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DE441772C
DE441772C DED48078D DED0048078D DE441772C DE 441772 C DE441772 C DE 441772C DE D48078 D DED48078 D DE D48078D DE D0048078 D DED0048078 D DE D0048078D DE 441772 C DE441772 C DE 441772C
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EDWARD JAMES VINCENT HOWARD DAVIES
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D19/00Casting in, on, or around objects which form part of the product

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Verfabren zur Herstellung- vön-Kettenrostgliedern einer Stahlplatte mit aufgegossenem Oberteil. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom Z. Juni 1911 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 15. August 1924 beansprucht. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Kettenrostglied für Feuerungen.
  • Man hat solche Glieder bisher meistens aus Gußeisen hergestellt, was jedoch den Nachteil hat, daß sie in der Feuerung auseinanderbrachen; außerdem mußten sie ziemlich dick und schwer hergestellt werden. Insbesondere mußte, wenn ein Bruch auftrat, stets das ganze Rostglied fortgeworfen werden.
  • Man hat diese Nachteile nur teilweise daduTch vermieden, daß man einen abnehmbaren oberen Teil an den Rostgliedern anbrachte. Dieses Anbringen erfordert jedoch viel Zeit und die abnehmbaren oberen Teile lockern sich sehr bald.
  • Diesem Übelstand hat man bei feststehenden Rosten .dadurch abgeholfen, daß man den .einzelnen Roststäben einen mit Löchern versehenen Innenkörper aus schmiedbarem Eisen gab, auf den eine gußeiserne Hülle aufgegossen wurde, die als unmittelbarer Träger der Feuerung .diente. Die Löcher des Innenkörpers wurden beim Gießen ausgefüllt und bewirkten so ein besseres Zusammenhalten von Unterlage und Hülle. Man hatte so den Vorteil, die hohe Feuerfestigkeit des Gußeisens ausnutzen zu können und gleichzeitig die Festigkeit der Stäbe durch die Einlage zu erhöhen.
  • Für Wanderroste ist die beschriebene Ausführung nicht ohne Weiteres anwendbar, denn hier liegt- der schwächste Funkt der Konstruktion in der Verbindung der e@lnenn Rostglieder, .die üblicherivse so erfolgt, daß l an den ,einzelnen Gliedern Augen angebracht sind, .die mittels- dutCUgesteckter Bolzen die Glieder zusammenhalten. Auf diese Augen wird beim Wandern des Rostes ein erheblicher Zug ausgeübt.
  • Gemäß vorliegender Erfindung werden nun diese Augen in dem vorzugsweise aus Stahl bestehenden Innenkörper angebracht und erhalten bei dem nachfolgenden Umgießen desselben ebenfalls einen Überzug aus Gußeisen, so daß .der Stahl an dieser wichtigen Stelle vor dem Angriff der Flamme geschützt ist, und seine Festigkeit behält.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i eine Ausführungsform des Rostgliedes, Abb. z die Stahlplatte, welche den Hauptbestandteil des Rostgliedes bildet; Abb. 3, q. und 5 sind Aus, führungsformnen, wobei der Teil der Stahlplatte, der verdeckt liegt, durch gestrichelte Linien dargestellt ist. Mit a ist eine Platte aus Stahl o. dgl. bezeichnet, welche Löcher b besitzt, in denen der Roststabteil c befestigt wird. Außerdem befinden sich in der Platte,a Löcher d, durch welche die die einzelnen Glieder verbindenden Bolzen hindurchgesteckt werden können. Der Teila wird zur Herstellung eines Rostgliedes in eine Sand- oder Schalenform von Gestalt der Form des herzustellenden Rostgliedes gebracht. Alsdann wird Eisen in die Form gegossen, welches. sich mit dem Teil a verbindet;-- w.udurch: --eiri -ein Rostglied entsteht, wie es beispielsweise -äixs-d_er Abb. i zu ersehen ist. Der Teil c ist dann dä#dä#an dem Glied a befestigt, daß das in die- _-Fo gegnsene Eisen in die Löcher b fließt. ------- ,-_ Durch Anbringen einiger solcher Löcher in der Nähe des Umfangs der Augen d kann die -Gzßeis.enauflage an dieser Stelle noch besonders befestigt werden.
  • Wie aus den Abb.3 bis 5 zu ersehen ist, kann jedes Rostglied mit geneigten oder senkrechten Nuten versehen werden, die zum Durchtritt der Luft zwischen die nebeneinanderliegenden Glieder der Kette dienen.
  • Wenn man den Oberteil eines Gliedes erneuern will, so wird dieser Teil von der Platte a abgenommen und ein neuer Oberteil auf die beschriebene Art angegossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Kettenrostgliedern aus einer Stahlplatte (a) mit aufgegossenem Oberteil (c), dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen für die Rostgliedverbindungsbolzen gleichfalls umgossen werden, derart, daß gußeiserne Augen (d) für diese Bolzen. entstehen. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der in bekannter Weise in der Stahlplatte (a) angebrachten, beim Gießen auszufüllenden Löcher (b) in der Nähe des Unifanges der Augen (d) angeordnet ist.
DED48078D 1924-08-15 1925-05-28 Verfahren zur Herstellung von Kettenrostgliedern aus einer Stahlplatte mit aufgegossenem Oberteil Expired DE441772C (de)

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