AT244613B - Antrieb der Schreibeinrichtung eines Frequenzbandschreibers - Google Patents

Antrieb der Schreibeinrichtung eines Frequenzbandschreibers

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AT244613B
AT244613B AT793663A AT793663A AT244613B AT 244613 B AT244613 B AT 244613B AT 793663 A AT793663 A AT 793663A AT 793663 A AT793663 A AT 793663A AT 244613 B AT244613 B AT 244613B
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AT
Austria
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disk
carriage
drive
slide
disc
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AT793663A
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English (en)
Inventor
Karl Ing Heinrich
Original Assignee
Kapsch Telephon Telegraph
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  Antrieb der Schreibeinrichtung eines Frequenzbandschreibers 
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 recht zur Schreibrichtung bewegten Diagrammpapiers periodisch hin-und zurückbewegt wird, wobei das aufzuzeichnende Frequenzband synchron mit der Verschiebung des Schlittens durchlaufen wird. 



   Bei derartigen   Registrierschreibern, die   eine Schreibeinrichtung zur zeilenweisen Aufzeichnung von Impulsen über die Breite eines Registrierstreifens besitzen, steht die Forderung im Vordergrund, dass sich der Schreibstift in der Schreibphase gleichförmig linear über die Papierbreite bewegt. Bekannt ist es, die Bewegung eines Schlittens, der die Schreibeinrichtung trägt, durch eine Kurvenscheibe, deren Kurvenverlauf eine lineare Steigung besitzt oder durch eine Schraubsptndel, deren Drehrichtung zur   Rückführung   der Schreibrichtung umgeschaltet werden muss, durchzuführen. Die Kurvenscheibe bzw. die Schraubspindel   muss dabei sehr genau gearbeitet sein.   damit die Gleichförmigkeit tatsächlich gewährt wird. Dies verteuert die Einrichtung ganz wesentlich.

   Weiter wird die Einrichtung durch das notwendige Umschalten der Drehrichtung ganz wesentlich verkompliziert und verteuert. Man hat daher an Stelle einer normalen Gewindespindel eine Kreuzgewindespindel verwendet, bei welcher ein rechtsgängiges und linksgängiges Ge- 
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 Gewinde übergeleitet wird. Eine derartige Spindel muss äusserst genau gearbeitet werden und erfordert einen sehr grossen Aufwand. Abgesehen davon hat sich gezeigt, dass an den Kreuzungsstellen der Gewindegänge vor allem nach längerem Gebrauch und Abnutzung der Spindel, aber auch unter Umständen bereits von Anbeginn an Unstetigkeitsstellen auftreten, da an diesen Kreuzungsstellen die Führungsrille unterbrochen sein muss und vor allem dort abgenutzt wird.

   Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Antriebe ist vor allem auch darin zu sehen, dass damit   grössere Schreibgeschwindigkeiten. die   zur lückenlosen Erfassung der mit verschiedenen Frequenzen gesendeten Impulse wünschenswert sind, nicht möglich waren. 



   Die Erfindung beschäftigt sich mit einem Schlittenantrieb, der eine exakte lineare Bewegung des Schreibstiftes über die Breite des Registrierpapiers gewährleistet und dabei gleichzeitig mit einfachen Konstruktionselementen einen stossfreien Betrieb auch mit höheren Schreibgeschwindigkeiten ermöglicht. 



   Die Erfindung erreicht dieses Ziel dadurch, dass der Schlitten mit einem mit gleitförmiger Geschwindigkeit umlaufenden schlupffreien Zugband, welches durch zwei Endrollen umgeleitet wird, derart beweg- 
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 ten innerhalb der Breite der Schreibfläche eine exakt gleichförmige Geschwindigkeit besitzt, und der Schlitten mit dem Zugband über einen Mitnehmerzapfen, der auf dem Zugband befestigt ist und mit diesem umläuft, gekoppelt ist. Die Geschwindigkeit des Zugbandes und des Schreibschlittens im Schreibbereich hängt lediglich von der Geschwindigkeit des Antriebes, der über eine Endrolle erfolgt, ab. Teuer herzustellende Kurvenscheibenoder Spindeln mit Nuten sind nicht erforderlich. Abnutzungserscheinungen 

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 des Zugbandes haben keinerlei Einfluss auf die Geschwindigkeit des Schlittens.

   Es sind keinerlei Stossstellen während der Mitnahme des Schlittens über die Papierbreite vorhanden. Daher ist ein stossfreier Betrieb gesichert. Es ist keinerlei Umschaltung der Drehrichtung des Antriebes erforderlich. Dazu kommt noch, dass dieser Antrieb wesentlich höhere Zuggeschwindigkeit gestattet als alle bisher bekannten Antriebe. 



    ! Ein   gleichförmiger Antrieb der Endrolle lässt sich beispielsweise mit einem Synchronmotor einfach und billig erzielen. Die Zuggeschwindigkeit ist über den ganzen Schreibbereich damit zwangsläufig konstant, u. zw. in beiden Zugrichtungen. Dadurch wird es ermöglicht, in beiden Zugrichtungen zu schreiben. Die
Geschwindigkeitsänderungen ergeben sich lediglich im Bereich der Endrollen. Dieser Bereich muss daher ausserhalb des Schreibbereiches liegen, was sich mechanisch leicht durchführen lässt. 



   Besonders geeignet als schlupffreier Zug wird ein perforiertes Band oder eine Rollenkette, die über gezahnte Räder als Endrollen geführt sind, vorgeschlagen. 



   Zur Einstellung der Zeilenlänge wird vorgeschlagen, dass beiderseits der Schlittenwege, z. B. durch einen Anschlag, die Verbindung des den Schreibstift tragenden Schlittens mit dem Zug vor dem Erreichen der Umkehrpunkte bzw. der   Endrollen-lösbar   ist und sich nach Umkehr der Bewegungsrichtung der Verbin- dungsstelle des Zuges mit dem Schlitten die Verbindung wieder herstellt. 



   Der Antrieb der Kontrollfrequenzverstellung, meist ein Drehkondensator, muss synchron mit der Be- wegung des Schlittens erfolgen. Als besonders einfache Konstruktion wird   vorgeschlagen, dass   der Antrieb der
Kontrollfrequenzverstellung z. B. eines hin-und herbewegten Drehkondensators über ein weiteres Zugband erfolgt, das am Schlitten befestigt ist und synchron mit diesem verstellbar ist und eine Rolle den geradlinigen
Zug in eine hin-und hergehende Drehbewegung der Achse mit je nach Durchmesser der Rolle wählbarem
Drehwinkel verwandelt. Durch die Verwendung eines Zuges, der dem Zug, der den Schlitten antreibt, gleichgeartet ist, ergibt sich eine weitere Vereinfachung der Konstruktion. 



   Die Erfindung sowie weitere erfindungsgemässe Details, insbesondere zur Herstellung der Schreibbreite, sind an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert, ohne sich darauf zu beschränken. 



   Die Fig. l zeigt in Schrägansicht den Schreibteil eines Registrierschreibers zur Aufzeichnung eines
Frequenzbandes, Fig. 2 als Variante in Schrägansicht eine Ausrückvorrichtung zur Begrenzung der Schreib- breite. 



     . Ein   Synchronmotor 1 treibt eine Welle 2 und ein Rad 3, welches über Zahnungen 14 ein perforiertes Zugband 4 mit Perforationen 15, in die die Zahnungen 14 eingreifen, antreibt. Als
Zug kann auch ein endloses Seil, ein Band oder eine Gliederkette usw. dienen. Vorteilhaft ist eine
Zwangsverbindung zwischen Zugband 4 und antreibendem Rad 3, wie sie sich bei dem perforierten Band
4 und der Zahnung 14 de reibrades 3 oder bei einer Gliederkette und einem Zahnrad ergibt. Das
Zugband 4 bildet über das Spannrad 5, welches mit einer Gewindeschraube 18 oder einer Feder 
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 Achsmitten der Räder 3 und 5 durch Mitnahme längs der Führungsstangen 8 und 9 bis zu den beiderseitigen Umkehrpunkten 16 und 17 hin-und hergleitet.

   Zum Ausgleich der Lagedifferenz des Mitnehmerzapfens 7 beim Lauf des Zugbandes in bezug auf die Mitte des Schlittens greift der Mitnehmerzapfen 6 an einem kleinen Querschlitten 10 an, der quer zum Abstand der beiden umgelenkten Bandteile gleiten kann. Der gesamte Schlittenweg ist bei dieser Anordnung durch die Entfernung zwischen den beiden Umkehrpunkten 16 und 17 des Zugbandes gegeben. Die Bewegungsgeschwindigkeit des mit dem Schlitten verbundenen Schreibkopfes 11, dessen Schreibstift 12 auf dem Diagrammpapier 13 bei Überlaufen eines Messpunktes eine Marke schreibt, ist über die Strecke des Achsabstandes vom Kettenrad 3 und Spannrad 5 gleichförmig. 



   Durch einen Mitnehmerzug 19, der eine feste Verbindung 20 mit dem Schlitten 7 aufweist, ist über ein Mitnehmerrad 21 und eine Verstellachse 22 die Frequenzverstelleinrichtung zwangsläufig synchron mit der jeweiligen Schlittenstellung gekoppelt. Statt eines Seiles kann dabei auch ein Zugband od. dgl. Verwendung finden. 



     Die Zeilenlänge kann konstruktiv im groben Mass durch Ändern des   Achsabstandes und des Durchmessers der Räder 3 und 5 im Ausmass der Perforationsteilung des Bandes bzw. der Teilung der Gliederkette variiert werden. Zur geringfügigen Veränderung der Zeilenlänge im Ausmass von etwa 1 bis 3 mm wird als einfachste Form vorgeschlagen, die Bohrung im Querschlitten zur Aufnahme des Mitnehmerzapfens 6 nicht kreisrund, sondern als ein Langloch auszuführen. Durch Auswechseln des Querschlittens 10 gegen einen solchen mit einem Langloch anderer Länge kann der Schlittenweg um das Mass des Langloches verkürzt werden. 

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   Eine weitere Möglichkeit, die Zeilenlänge auf ein genaues Mass einstellbar zu machen, ist in Fig. 2   gezeigt : DerAngriffspunktzurMitnahmedesSchreibschlittensistnicht,   wie in Fig. l gezeigt, eine Bohrung in einem Querschlitten 10 zum Schlitten   i.   Der Mitnehmerzapfen 6 des Zugbandes 4 greift in einen radialen Schlitz 23 einer Scheibe 24 ein, deren Drehpunkt 25 sich auf dem Schlitten 7 in der Höhe der Verbindungslinie der beiden Drehachsen von Rad 3 und Spannrad 5 befindet. 



   Eine mit der Scheibe 24 fest verbundene Scheibe 26 ist mit einer Rast 27 versehen und wird durch einen mittels der Druckfeder 30 gegen die Rast 27 gedrückten Rasthebel 28 so lange an der
Drehung gehindert, bis der Rasthebel 28 durch die einstellbare Anschlagschraube 31 aus der Rast 27 von Scheibe 26 gehoben wird.

   Da in dieser Stellung die miteinander festverbundenen Scheiben 24   I und 26 um den Drehpunkt   25 frei drehbar sind, bleibt der Schlitten 7 stehen und Scheibe 24 wird vom Mitnehmerstift 6, der im Schlitz 23 um das Rad 5 herumläuft, um 1800 gedreht, bis die
Rast 27 auf der rechten Seite des Schlittens 7 in einen um 180  versetzten zweiten Rasthebel 29 eingreift, wodurch die Scheibe 24 an der Weiterdrehung wieder verhindert ist und der Schlitten durch das Zugband 4 wieder mitgenommen wird, u. zw. bis zur Anschlagschraube auf der rechten Seite des Schlittenweges (nicht gezeichnet). Hier wiederholt sich derselbe Vorgang. Konstruktiv muss dabei gesorgt werden, dass der Schlitz 23 höher ist als der Abstand der Drehachse des Rades 5 und der Drehachse
25, so dass der Stift 6 beim Drehen der Scheibe 25 nicht aus dem Schlitz 23 herausgleitet. 



   Die Erfindung ist im Ausführungsbeispiel lediglich beispielsweise dargestellt und lässt zahlreiche
Variationen zu. So kann beispielsweise ein anderer Zug verwendet werden, etwa eine Kette, ein Seil, ein Band u. dgl. Auch ein Keilriemen ist anwendbar. Die Antriebsräder müssen dem jeweiligen Zug an- gepasst sein. Zur Begrenzung der Schreibweite kann eine anders geartete Ausrückvorrichtung für den
Zapfen 6 vorgesehen werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Antrieb der Schreibeinrichtung eines Frequenzbandschreibers, bei dem ein die Schreibvorrichtung tragender, geradegeführter Schlitten quer über die Breite eines senkrecht zur Schreibrichtung bewegten
Diagrammpapiers periodisch hin-und zurückbewegt wird, wobei das aufzuzeichnende Frequenzband synchron mit der Verschiebung des Schlittens durchlaufen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (7) mit einem mit gleichförmiger Geschwindigkeit umlaufenden schlupffreien Zugband (4), welches durch zwei Endrollen (3, 5) umgeleitet wird, derart beweglich gekoppelt ist, dass er bei jedem vollen Umlauf des Zugbandes (4) einen sich über die ganze Breite der Schreibfläche (13) erstreckenden   Hin-und Rücklauf ausführt,   wobei der die Schreibvorrichtung (11) tragende Schlitten (7)

   innerhalb der
Breite der Schreibfläche eine exakt gleichförmige Geschwindigkeit besitzt, und der Schlitten (7) mit dem
Zugband über einen Mitnehmerzapfen (6), der auf dem Zugband (4) befestigt ist und mit diesem umläuft, gekoppelt ist. 



   2. Antrieb nachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Zeilenlänge beiderseits des Schlittenweges, z. B. durch einen Anschlag, die Verbindung des den Schreibstift tragenden
Schlittens (7) mit dem Zug (3) vor Erreichen der Endrollen (3,5) lösbar ist und sich nach Umkehr der
Bewegungsrichtung der Verbindungsstelle des Zuges mit dem Schlitten die Verbindung wieder herstellt. 



   3. AntriebnachAnspruchl,   dadurch gekennzeichnet, dassderMitnehmerzapfen   (6) in einen zur periodisch hin-und hergehenden Bewegung des Schlittens (7) und auf die Schreibeinrichtung senkrecht bewegten Querschlitten (10) oder ein Langloch am Schlitten eingreift und vorzugsweise die Bohrung zur
Aufnahme des Mitnehmerzapfens (6) als parallel zur Schreibrichtung sich erstreckendes Langloch ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 4. Antrieb nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur genauen Einstellung des Schlittenweges unabhängig von der Begrenzung des Weges durch den Abstand der beiden Umkehrpunkte (16, 17) der Mitnehmerzapfen (6) des Zugbandes (4) in einen Schlitz (22) einer Scheibe (24) eingreift, deren Drehachse (25) sich auf dem Schlitten (7) in der Höhe der Verbindungslinie derbeiden Drehachsen des Treibrades (3) und des Spannrades (5) befindet und eine mit Scheibe (24) fest verbundene Scheibe (26) mit einer Rast (27) versehen ist, in welche zwei gegen die Scheibe um 1800, an dem Schlitten (7) drehbar befestigte und mittels einer Druckfeder (30) gegen die Scheibe (26) gedrückte Raethebel (28) je nach Stellung der Scheibe (26) abwechselnd einrasten und dadurch die Scheibe (26) am Drehen hindern, wobei einer der Rasthebel (28)
    gegen Ende des Schlittenweges gegen eine von beiderseits angebrachten vorzugsweise einstellbaren Anschlagschrauben (31) anläuft, wodurch Scheibe (26) freigegeben wird und sich bei der Umlenkung des Mitnehmerzapfens so weit mitdreht, bis die Scheibe (26). durch den gegenüberliegen- <Desc/Clms Page number 4> den Rasthebel an der Weiterdrehung verhindert ist.
    5. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Kontrollfrequenzverstellung, z. B. eines hin-und herbewegten Drehkondensators, über ein weiteres Zugband (19) erfolgt, das am Schlitten (7) befestigt ist und synchron mit diesem verstellbar ist, und eine Rolle (21) den geradlinigen Zug in eine hin-und hergehende Drehbewegung der Achse (22) mit je nach Durchmesser der Rolle (21) wählbarem Drehwinkel verwandelt.
AT793663A 1963-10-03 1963-10-03 Antrieb der Schreibeinrichtung eines Frequenzbandschreibers AT244613B (de)

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