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Lagerung des Schutzbleches für den Messerschienenantrieb von Motormähern
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lagerung des Schutzbleches für den Messerschienenantrieb von Motormähern.
Bei einer bekannten Ausführungsform besteht der Messerschienenantrieb im wesentlichen aus einer vom Motor angetriebenen Kurbelscheibe und zwei kreuzgelenkartig miteinander verbundenen Schwinghebeln. Die beiden Schwinghebel wandeln die Drehbewegung der Kurbelscheibe in die hin-und hergehende Bewegung der Messerschiene um, wobei der die Messerschiene unmittelbar antreibende Schwingebel mit seinem Treibzapfen in eine allseits bewegliche Führungsbüchse des mit der Messerschiene fest verbundenen Messerkopfes hineinragt.
Die Kurbelscheibe und die beiden Schwinghebel sind durch ein Schutzblech abgedeckt. Für die Mäharbeit ist es vorteilhaft, wenn das Schutzblech eine mit der Bewegung der beiden Schwinghebeln gleichsinnige Schwingbewegung ausführt, weil dadurch das Mähgut rasch und störungsfrei abgleiten kann. Zu diesem Zweck ist das Schutzblech in einem Schwenklager am Triebwerksblock und einem selbst einstellenden Lager (Einstellager) am vorderen Ende des die Messerschiene unmittelbar antreibenden Schwinghebels gelagert.
Die mit verhältnismässig hoher Frequenz erfolgende Schwingbewegung des Schutzbleches erzeugt erhebliche Massenkräfte, die insbesondere durch das Einstellager aufgenommen werden müssen. Ausserdem bedingen die Bewegung des Schutzbleches und des die Messerschiene unmittelbar antreibenden Schwinghebels, dass das Einstellager am vorderen Ende des Schwinghebels axial verschiebbar und den Schwingbewegungen des Schutzbleches entsprechend winkelverstellbar sein muss.
Es ist bereits eine verbesserte Lagerung des Schutzbleches für den Messerschienenantrieb von Motormähern bekannt (österr. Patentschrift Nr. 201914), bei der das Einstellager als ein sich selbsttätig instel- lendes Pendelgleitlager ausgebildet ist. Dieses Pendelgleitlager besteht aus einer auf das zylindrische Vorderende des die Messerschiene unmittelbar antreibenden Schwinghebels aufgeschobenen Büchse mit zylindrischer Bohrung und kugellger Aussenfläche und einer diekugeligeAussenf1äche der Büchse konzentrisch umschliessenden Kugelzonenschale, die mit dem Schutzblech fest verbunden ist.
Obwohl das Pendelgleitlager den geometrischen Anforderungen des Schwinghebelantriebes und der Schutzblechlagerung entspricht, hat die Praxis doch ergeben, dass die Büchsetrotz besten Lagerwerkstof- fes nach jahrelangem Betrieb an der zylindrischen Innenfläche und an der kugeligen AussenflächeAbnüt- zungen aufweist, die zu einem unzulässig grossen Spiel auf dem Vorderende des Schwinghebels bzw. in der Kugelzonenschale führt. Die Folge davon ist eine unangenehme Geräuschentwicklung und, falls diese beseitigt werden soll, die Notwendigkeit, die Kugelbüchse vorzeitig auszuwechseln. Durch im Betrieb auftretende Reibung wird auch die Kugelzonenschale abgenützt, so dass auch deren Ersatz notwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine wesentlich verbesserte Lagerung des Schutzbleches für den Messerschienenantrieb von Motormahern mit einem Schwenkiager am Triebwerksbiock und einem Ein- stellager amVorderende des dieMesserschieneunmittelbar antreibendenSchwinghebels zu schaffen. die in bezug auf das Einstellager auch nach jahrelangem Betrieb völlig geräuschlos und fast abnützungsfrei arbeitet.
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RinglagerbundenenRingflächenschale. Durch diese Ausbildung des Ringlagers kann das Schutzblech allen sichzwischen ihm und demSchwinghebel bei der Arbeit ergebenden Relativbewegungen leicht folgen.
Die Ringflächenschale kann sich relativ zur Achse des Schwinghebels verschieben und in jede erfor- derliche Winkelstellung des Schutzbleches einstellen, weil die beiden elastischen Ringe durch die entstehende Walkbeanspruchung und durch die vorhandene relative Winkelbewegung sich entsprechend verformen, wobei sie aber ständig auf dem vorderen Ende des Schwinghebels und in der Ringflächenschale unter Spannung anliegen.
Mit dieser Ausbildung wird gleichzeitig erreicht, dass die beiden elastischen Ringe jeden Durchtritt von Verunreinigung verhindern, da weder am zylindrischen Vorderende des Schwinghebels noch in der Ringflächenschale irgendwelches Spiel auftreten kann. Das ist von Bedeutung für den Fall, dass mittels dieser Schutzblechlagerung unter Verwendung eines Faltenbalges eine vollständige Abdichtung des Messerkopfes erreicht werden soll.
Nachdem der elastische Werkstoff der Ringe eine wesentlich geringere Härte aufweist als die Lagerflächen desSchwinghebels bzw. derRingflächenschale, wird dort auch bei sehr langer Betriebsdauer keine Abnützung eintreten. Nach jahrelangem Betrieb mag es notwendig sein, die Ringe wegen Alterung auszuwechseln. Die ist dann ohne weiteres möglich, wobei aber die Ringflächenschale nicht ersetzt werden muss. Es ergibt sich dadurch ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfindungsgemässen Ausbildung.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Lagerung des Schutzbleches für den Messerschienenantrieb von Motormähern vereinfacht dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Vertikalschnitt, Fig. 2 einedraufsicht auf den Messerschlenen- antrieb bzw. das Schutzblech mit seiner Lagerung, Fig. 3 einen Vertikalschnitt, Fig. 4 eine Draufsicht und Fig. 5 einen Querschnitt des Ringlagers nach der Linie V-V der Fig. 3.
Am Triebwerksblock 1 des Motormähers mit den Laufrädern R ist mittels eines Tragarmes 2 der Mähbalken 3 befestigt. Auf der vom Motor angetriebenen Mähwelle 4 sitzt fest aufgekeilt die Kurbelscheibe 5. Die beiden kreuzgelenkartig verbundenen Schwinghebel 6 und 7 wandeln die Drehbewegung der Kurbelscheibe in die hin-und hergehende Bewegung der Messerschiene 8 um. Mit der Messerschiene ist der Messerkopf 9 fest verbunden. Das Schutzblech 10 ist mit einem Schwenklager 11 über einen Zwischenflansch 12 am Triebwerksblock 1 und mit einem Ringlager 13 am zylindrischen Vorderende 14 des Schwinghebels 7 gelagert.
Das Ringlager 13 bestehend aus zwei auf das zylindrischeVorderende 14 des die Messerschiene
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schale 16, die über einen Ansatz 17 mit dem Schutzblech 10, beispielsweise durch Nieten 18, verbunden ist (Fig. 3, 4).
Die Ringflächenschale ist einteilig ausgeführt, weil die elastischen Ringe vermöge ihrer möglichen Formänderung eine zweigeteilte Ringflächenschale nicht bedingen. Sie können auch leicht in die eintei lige Ringflächenschale eingesetzt werden.
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lager am Triebwerksblock und einem Einstellager am Vorderende des die Messerschiene unmittelbar antreibendenSchwinghebels, dadurch gekennzeichnet, dassdasEinstellageralsein sich mittelsela- stischer Ringe (15) selbsttätig einstellendes Ringlager (13) ausgebildet ist.
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