AT24401B - Selbsttätige elektrische Seilspannvorrichtung. - Google Patents

Selbsttätige elektrische Seilspannvorrichtung.

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AT24401B
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rope
tension
tensioning device
armature
electric motor
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Heinrich Otto Adam
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Heinrich Otto Adam
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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

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  Selbsttätige elektrische Seilspannvorrichtung. 



   Vorliegende   Ernndung bezweckt   die selbsttätige Spannung eines   Fördorseitrundlaufos   oder eines gespannten Seiles, auf welchem z. B. eine   Laufkatze fährt, bei Veränderlichkeit   des Abstandes der festen Rollen, über welche das Seil geführt wird bezw. der festen   Punkte, zwischen denen   das Seil gespannt ist. Es   kommt   dies besonders in Frage bei   Übernahme   der Kohlen von einem im Schlepptau eines Schiffes fahrenden Fahrzeuge auf das Schiff oder   umgekehrt, von dem schleppenden   auf das geschleppte Fahrzeug, da hiebei infolge der Wellenbewegung des Fahrwassers oder infolge von Unterschieden in der Fahrgeschwindigkeit beider Fahrzeuge die Abstände der festen   Punkte   verändert werden. 



   Auf beigefügter Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 schematisch einen solchen Soil-   rundlauf, bei dem sowohl   die Bewegung des Seiles als auch dessen beständige, gleich- 
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     Die Fig.   3 und 4 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform, bei der die Soilbewegung unddieSeilspannungdurchverschiedeneNotorenerfolgt. 



   Die beiden Schiffe sind durch ein Schlepptau miteinander verbunden und es sind auf dem einen Schiffe die   Loitrolten n, c, auf dem   anderen die Leitrollen d, e in   bekannter   Weise befestigt, so dass ein an diese Rollen geführtes Seil den fördernden Seilrundlauf herstellt. 



   Dieses Seil ist aber nicht direkt um die Seilscheibe r des elektrischen Motors, sondern erst über zwei Spannrollen o, s geführt, die miteinander durch einen Flaschenzug   verbunden sind,   so dass das endlose Seil um die Leitrolle a, Spannrolle o,   Motorseilschcibc r,   Leitrolle b, Spannrolle s und die Leitrollen c, e, d zurück zu a führt. 



   Das von dem   Flaschenzugo f ahführende   Seilende ist auf der Windetrommel w desselben elektrischen Motors befestigt, der die Seilscheibe r in Rotation versetzt. Um diese doppelte Arbeit verrichten zu können, ist der elektrische   Motor mit drehbar gelagertem   Anker und drehbarem Magnetsystem ausgestattet, welche nicht zwangläufig miteinander   verbunden sind.   
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 Flaschenzuges f betätigt.

   Die von dem Anker g getriebene Seilscheibe r dreht sich hiebei in der einen, die von dem Magnotsystem m getriebene Windetrommel w in der anderen, der entgegengesetzten Richtung, wie dies die Pfeile in Fig. 1 anzeigen, und zwar erfolgt die Drehung der Windetrommel w und damit die Betätigung des Flaschenzuges f nur so lange, bis die Spannung zwischen den Spannrollen o, s die bestimmte Grösse erreicht hat und damit der   Seilrundlallf richtig gespannt   ist. Der Spannungswiderstand ist dann zu   gross,   als dass ihn das   Magnetsystem zu überwinden   vermag, während der Anker. hie-   durch nicht behindert   wird und den von dem Seile des Flaschenzuges unabhängigen   Se@lrundlauf weiter betätigt.   



     An Stelle der Windetrommel kann   ein Spill oder dgl. treten und die Bewegung von   dem     Maguetsystem bexw. dem   rotierenden Anker auf die Seile, Riemen, Ketten oder dgl. kann enter Zwischenschaltung von Übersetzungsmechanismen, wie Seilrollen, Zahnräder oder dgl. erfolgen.   Ebenso kann   an Stelle des Flaschenznges irgendeine andere Spann- 
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   Durch passende Wahl der Wicklungen des Motors und durch richtiges Verhältnis der Spannung im   Rundlauf. und   im Windeseit, lässt sich für die Seilscheibe   l'auch   bei maximaler, rückläufiger Tourenzahl des Magnetsystems und damit der Windetrommel to annähernd eine konstante Tourenzahl erzielen. 



   Unter normalen Verhältnissen steht also die Windetrommel w still und der Seil. rundlauf ist richtig gespannt ; dagegen wird das Seil des   Fiaschenxages/in   demselben Augenblicke weiter aufgewickelt, in dem die Spannung im Seilrundlaufe nachlässt. Vergrössert sich dann wieder der Abstand zwischen den Leitrollen a und   d   oder e und e, so 
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 Flaschenzuges   von der Trommel tf ab,   wobei diese eine   rückläufige   Bewegung ausführt. Die Windetrommel kann diese Bewegung ausführen, da das entgegengesetzt gerichtete Drehmoment dos Magnetsystems nur dem bestimmten Spannungswiderstande des Seiles entspricht.

   Das Windeseil wird also in der Drehrichtung des Ankers g und damit der Scheibe t'so lange durchgezogen, bis die Seilspannung im Rundlauf wieder das durch die Ankerumfangskraft des Motors festgelegte Mass erreicht hat. 



   An Stelle eines einzigen elektrischen Motors, der sowohl den Seilrundlauf als auch die für diesen bestimmte Spannvorrichtung betätigt, kann man sich zur Spannung des Seiles auch eines besonderen elektrischen Motors bedienen, wie dies in den Fig. 3 und 4   schematisch   dargestellt ist. 



   Hier wird das Drehmoment des Motors bei beliebiger Tourenzahl durch den Zentrifugal-   regulator/)   konstant erhalten, indem in den Stromkreis die   Regelungswiderstände   i eingeschaltet sind, auf die der   Regulator li   durch Verschieben eines   Schleiflzontaktes k   einwirkt und so je nach der Stellung seiner Schwunggewichte mehr oder weniger Widerstände' aus- und einschaltet. Der Zentrifugalregulator wird in irgendeiner Weise von dem Seilspannmotor angotriebon. 



   Vor den Anker g1 ist im Ruhezustande, d. i. bei normalem Betriebe des Motors, dauernd ein Widerstand geschaltet, so dass dauernd Strom durch den Anker fliesst. Das   ondiosc, über   die Seilscheibe oder die Rollen a, b laufende Seil gleitet über die   Rollen o, s   hin, die mit der zwischen ihnen auf dem Seile ruhenden Rolle l die Spannvorrichtung bilden. Von Rolle l führt dann ein Zugseil oder dgl. zur Windetrommel w, die vermittels einer Zahnradiiborsetzung von dem Anker 91 des elektrischen Motors angetrieben wird. 



     Die Wello einer   der Seilscheiben, in dem dargestellten Beispiele von a, wird durch einenbeliebigenMotorangetrieben. 



   Die Wirkungsweise des Spannmotors in Verbindung mit dem durch ihn betätigten   Zcntrifugal'egulator   ist also nach dem Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 folgende :
Bei richtiger Seilspannung haben die Gewichte des Zentrifugalregulators h und der 
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 Strom ein Drehmoment erzeugt, welches gerade der gewünschten Seilspannung entspricht, ohne dass sich der Anker   Ul   zu drehen vermag. Sobald dagegen die Seilspannung infolge der Bewegung der Schiffe nachlässt, setzt sich der   Anker   und damit auch der Zentrifugal- 
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 - entsprechend der Drehgeschwindigkeit des Ankers   91 - den   vor letzteren geschalteten Widerstand i.

   Gleichzeitig zieht die Windetrommel   til   (Fig. 4) das Spannseil mit der   Rolle 1 an,   die Seilspannung wird erhöht, der Anker 91 rotiert langsamer, die Gewichte des   Regulators/'und   der Kontakt k gehen wieder herab, bis der Anfangszustand mit der normalen Seilspannung und stillstehendem Anker g1 wieder erreicht ist. 



   Ganz analog gestaltet sich der Vorgang, sobald die Seilspannung das zulässige, durch das   Drehmoment   des ruhenden Ankers 91 festgelegte Mass   übersteigt : Der Anker   wirkt dann als   Dynamoankor,   indem er durch die Spannvorrichtung in entgegengesetzter Dreh- 
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 Zentrifugalregulator wird dann wie vorher betätigt, nur geschieht dies im entgegengesetzten Drehsinne so lange, bis das Durchziehen des Motorankers nachlässt und schliess-. 



  ! ich aufhört, worauf die Gewichte des Zentrifugalregulators wieder in ihre Anfangslage zurückfallen. 



   Soll statt des Rundlaufseiles ein ruhendes Seil selbsttätig am konstanter Spannung erhalten werden, so wird das eine Seilende festgelegt, das andere dagegen über eine Lcitrolle nach der Windetrommel eines elektrischen Motors geführt, dessen Kraftleistung der gewünschten Seilspannung entspricht, so dass bei normaler Seilspannung die Windetrommel stillsteht, bei abnehmender Spannung das Spannseil aber wieder aufwindet, bei zu stark werdender Spannung dagegen nachlässt, bis auch hier wieder die Seilspannung das durch die Ankerumfangskraft des Motors festgelegte Mass erreicht hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrische Seilspannvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil direkt oder indirekt mit einer durch einen Elektromotor angetriebenen Windetrommel oder deren Ersatz verbunden ist und die auf Spannung des Seiles gerichtete Triebkraft des Motors der normalen Sollspannung das Gleichgewiclt hillt, so dass die Windetrommol bei normaler Seilspannung stillsteht, bei abnehmender Seilspannung das Seit anzieht und letzteres bei zunehmender Sollspannung nachlässt.
    2. Eine Ausführungsform der Seilspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Seil selbst von dem Anker (g) und eine an dem Seil angreifende Spannvorrichtung beliebiger Art direkt oder indirekt durch das beweglich angeordnete Magnetsystem (m) eines Elektromotors angetrieben wird (oder umgekehrt), derart, dass das Magnetsystem bei normaler Seilspannung ruht. bei abnehmender Seilspannung die Spannvorrichtung anzieht, und bei zunehmender Seilspannung dieselbe nachtässt.
    3. Eine Ansführungsform der Seilspannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, dass für Soilrundlauf und Spannvorrichtung besondere Motoren angeordnet sind, von denen der für die Spannvorrichtung bestimmte, durch einen Zentrifugalregulator (h) (Fig. 3) 1\lel\trischo Widerstände ein-und ausschaltet, die vor dem Anker des due SpannvorrichtungbetätigendenelektrischenMotorsangeordnetsind.
AT24401D 1904-02-18 1905-02-06 Selbsttätige elektrische Seilspannvorrichtung. AT24401B (de)

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