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Verfahren und Schaltungsanordnung zur Abtastung eines Aufzeichnungsträgers
Der Betrieb von Anlagen der Fernmeldetechnik und von nachrichtenverarbeitenden Anlagen bringt vielfach die Aufgabe mit sich, Schriftzeichen, z. B. Buchstaben oder Ziffern, die auf geeigneten Auf- zeichnungsträgern enthalten sein mögen, automatisch mittels einer Abtasteinrichtung, beispielsweise einer lichtelektrischen Abtasteinrichtung, abzutasten und anschliessend zu verarbeiten.
Eine Verarbeitung der Schriftzeichen kann beispielsweise darin liegen, dass die Schriftzeichen identifiziert werden, um in Abhängigkeit von diesen Schriftzeichen eine Steuerung von fernmeldetechnischen oder nachrichtenverarbeitenden Einrichtungen, beispielsweise von Drukwerken, Schreibmaschinen, Lochkartenstanzeinrichtungen oder Rechenmaschinen, mit Hilfe geeigneter Signale ermöglichen zu können. Dabei wird oft nicht nur ein einzelnes Schriftzeichen oder eine Schriftzeile abzutasten und anschliessend zu verarbeiten sein, sondern es wird vielfach auch die Aufgabe vorliegen, ein ganzes Schriftfeld abzutasten, so dass ein in ihm enthaltener, zeilenförmig angeordneter Text abgelesen und verarbeitet werden kann.
Eine Vorbedingung für jede automatische Verarbeitung eines zeilenförmig angeordneten Textes liegt darin, dass die Abtasteinrichtung nacheinander verschiedene Bereiche des Aufzeichnungsträgers zu erfassen vermag, wie sie jeweils von einer Schriftzeile eingenommen werden, womit sich gegebenenfalls die einzelnen Schriftzeichen jeweils der gerade abzulesenden Textzeile in dem von der Abtasteinrichtung gerade erfassten Bildbereich befinden. Diese Vorbedingung kann an sich mit Hilfe mechanischer Einrichtungen erfüllt werden, die eine Verschiebung des Aufzeichnungsträgers bewirken, so dass der Aufzeichnungsträger gegenüber der Abtastvorrichtung eine Relativbewegung senkrecht zur Richtung der Textzeilen ausführt.
Bei der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers wird nun aber im allgemeinen nicht von vornherein feststehen, an welcher Stelle des Aufzeichnungsträgers die erste Schriftzeile und damit auch die in untereinander im wesentlichen gleichen Abständen nachfolgenden weiteren Schriftzeilen eines Schriftfeldes liegen. Hiedurch wird unter Umständen trotz Erfüllung der vorstehend genannten Vorbedingungen ein einwandfreies Ablesen eines zeilenförmig angeordneten Textes unmöglich gemacht, weil über den Aufzeichnungsträger zwar an sich richtig dimensionierte Abtastbänder, die jeweils gerade eine Schriftzeile erfassen können, gezogen werden, jedoch in falscher Phasenlage, so dass sie z. B. jeweils den unteren Teil einer Schriftzeile und den oberen Teil der darauffolgenden Schriftzeile erfassen.
Um einem solchen Mangel abzuhelfen, kann man zwar zusätzliche Bezugsmarken auf dem Aufzeichnungsträger anbringen, welche anzeigen, wann sich eine Schriftzeile voll im Abtastbereich befindet ; man kann dann den Beginn eines den Aufzeichnungsträger überziehenden Abtastbandes vom Auf-
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Schriftfeldes liegt.
So ist es etwa aus der deutschen Auslegeschrift 1106539 bekannt, dass der Abtastpunkt den Rand des Aufzeichnungsträgers in vertikaler Richtung bis zum Auftreffen auf eine das Vorhandensein einer Aufzeichnungszeile anzeigende Randmarkierung abtastet und sodann eine Abtastung in horizontaler Richtung bis zum Auftreffen auf eine das Vorhandensein einer Aufzeichnung anzeigende Steuermarkierung vornimmt, worauf die Abtastung der betreffenden Aufzeichnung und anschliessend eine weitere Horizontalabtastung bis zum Auftreffen auf die das Vorhandensein der nächsten Aufzeichnung anzeigende Steuermarkierung einsetzt :
Nach der Abtastung einer Zeile kann der Abtastpunkt bis zu der das
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Vorhandensein dieser Zeile anzeigenden Randmarkierung zurücklaufen, woraufhin die Vertikalabtastung bis zum Auftreffen auf eine das Vorhandensein der nächsten Zeile anzeigende und eine Horizontalabtastung auslösende Randmarkierung wieder aufgenommen wird.
Vielfach ist es jedoch unerwünscht oder gar nicht möglich, solche Bezugsmarken vorzusehen, und dennoch soll ein Schriftfeld so von Abtastbändern überzogen werden, dass der Text Schriftzeile nach Schriftzeile abgelesen werden kann.
Aus der deutschen Auslegeschrift 1104239 ist es nun bereits bekannt, bei der Abtastung eines aus einer einzigen Schriftzeile bestehenden Textes, der in Zeilenrichtung an einer Spalte von Photozellen vorbeibewegt wird, die unmittelbar nach Erreichen des vorderen Randes eines Schriftzeichens erzeugten Abtastsignale nicht zur Erkennung des betreffenden Schriftzeichens auszunutzen, sondern mit ihrer Hilfe lediglich einen Befehl zur anschliessenden Abtastung des Schriftzeichens synchron mit dessen Vorbeibewegung an der Spalte von Photozellen auszulösen. Mit dieser Methode wird eine auf das Fehlen einer Synchronisation zwischen Abtastung und Vorschub des Aufzeichnungsträgers zurückzuführende Informationsverfälschung vermieden ; dafür muss aber zu Beginn der Abtastung eines jeden Schriftzeichens ein gewisser Informationsverlust in Kauf genommen werden.
Im übrigen ist die bekannte Methode auf die Abtastung eines aus einer Schriftzeile bestehenden Textes beschränkt, der in Zeilenrichtung an der Abrasteinrichtung vorbeibewegt wird ; das Problem, bei der Abtastung eines einen zeilenförmig angeordneten Text. enthaltenden Aufzeichnungsträgers, der eine Relativbewegung senkrecht zur Richtung der Textzeilen gegenüber einer Abtastvorrichtung ausführt, sicherzustellen, dass eine jede Textzeile jeweils gerade voll von einem sich über den Aufzeichnungsträger hinziehenden Abtastband überdeckt wird, vermag die bekannte Methode nicht zu lösen.
Dies gilt auch für die aus der deutschen Auslegeschrift 1087385 bekannte Methode, bei der Abtastung eines aus einer Schriftzeile bestehenden Textes, der in Zeilenrichtung an der Abtastvorrichtung vorbeibewegt wird, wobei der Abtastpunkt nur senkrecht zur Zeichenträgerbewegung abgelenkt wird, den Abtastpunkt während der Abtastung eines Zwischenraumes zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schriftzeichen mit höherer Frequenz in Spalteinrichtung abzulenken.
Die Erfindung weist nun einen Weg, um die aufgezeigten Schwierigkeiten zu überwinden und bei der Abtastung eines einen zeilenförmig angeordneten, automatisch zu lesenden Text enthaltenden Aufzeichnungsträgers, der eine Relativbewegung senkrecht zur Richtung der Textzeilen gegenüber einer Abtastvorrichtung ausführt, die in einer spaltenweisen Abtastung jeweils ein sich über den Aufzeichnungsträger hinziehendes Abtastband erfasst, das im wesentlichen gerade eine Textzeile zu überdecken vermag, sicherzustellen, dass eine jede solche Textzeile, besonders bereits die erste Schriftzeile eines auf dem Aufzeichnungsträger befindlichen mehrzeiligen Textes jeweils gerade von einem Abtastband voll überdeckt wird.
Gemäss der Erfindung wird bei der Abtastung des Aufzeichnungsträgers in folgender Weise verfahren : Durch ein entsprechend schnelles Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in der Richtung der Textzeilen wird zunächst bewirkt, dass die sich über den Aufzeichnungsträger hinziehenden Abtastbänder sich gegenseitig soweit überlappen, dass ein Bereich des Aufzeichnungsträgers, wie er von einer Textzeile eingenommen werden würde, nacheinander von mindestens zwei Abtastbändern erfasst wird.
Dabei werden innerhalb des sich gerade über den Aufzeichnungsträger hinziehenden Abtastbandes etwa auftretende Abtastsignalelemente "1" jeweils entsprechend ihrem Auftreten innerhalb einer Abtastspalte gemeinsam mit etwa bereits gespeicherten Abtastsignalelementen"l"gespeichert, bis mit der Feststellung einer innerhalb vorgegebener Grenzen liegenden Folge von gespeicherten (Projektions-) Signalelementen"l"am Ende des betreffenden Abtastbandes das Erreichen der ersten Textzeile eines Textabschnittes festgestellt wird. Daraufhin wird das Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in Richtung der Textzeilen derart verlangsamt, dass die sich über den Aufzeichnungsträger hinziehenden Abtastbänder angenähert gerade aneinandergrenzen, so dass jede Textzeile nunmehr gerade von einem Abtastband überdeckt wird.
Es sei hier bemerkt, dass unter einem Abtastsignalelement"l"oder einem Projektionssignalelement"l"ein Signalelement verstanden wird, das einem von einem Linienzug bedeckten, d. h. geschwärzten Flächenelement entspricht, während unter einem Abtast- oder Projektionssignalelement "0" ein Signalelement verstanden wird, das einem von keinem Linienzug bedeckten, d. h. weissen Flächenelement entspricht.
Das erfindungsgemässe Verfahren hat den Vorteil, dass zur Auffindung eines Textabschnittes keine besonderen Bezugsmarken vorgesehen sein müssen ; vielmehr kann die erste Schriftzeile eines Textabschnittes selbst dazu dienen, die Abtastung auf die erste Schriftzeile und damit auch auf die untereinander in im wesentlichen gleichen Abständen nachfolgenden weiteren Schriftzeichen des betreffenden
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Textabschnittes auszurichten, u. zw. ohne dass irgendwelche Informationsverluste in Kauf genommen werden müssten.
Dadurch, dass eine Verlangsamung des Fortschreitens der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in Richtung der Textzeilen erst mit der Feststellung einer innerhalb vorgegebener Grenzen liegenden Folge von Projektionssignalelementen"l"am Ende eines Abtastbandes vorgenommen wird, womit das Erreichen der ersten Textzeile eines Textabschnittes festgestellt wurde, ergibt sich der weitere Vorteil, dass nach dem erfindungsgemässen Verfahren tatsächlich durch die erste Schriftzeile eines Schrift- feldes und nicht etwa durch kleinere Verunreinigungen des Aufzeichnungsträgers die genannte Verlangsamung der Abtastung ausgelöst wird.
Von Vorteil ist ferner, dass das erfindungsgemässe Verfahren bei einer fortdauernden kontinuierlichen Bewegung des Aufzeichnungsträgers durchgeführt werden kann, für die nur relativ einfache mechanische Mittel erforderlich sind, dabei ist es gegebenenfalls zweckmässig, die kontinuierliche Bewegung des Aufzeichnungsträgers jeweils für die Dauer der Abtastung innerhalb ein und desselben Abtastbandes durch Überlagerung einer Sägezahnspannung mit einer, der Vorschubgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers, entsprechenden Amplitude, mit einer der Vertikalablenkspan- nung entgegengesetzten Polarität, und mit einer dem Fortschreiten der Abtastung innerhalb des Abtastbandes in Richtung der Textzeilen entsprechenden Frequenz zur Vertikalablenkspannung auszugleichen.
Nach Nichtfeststellung eines automatisch zu erkennenden. Schriftzeichens innerhalb eines Abtastbandes mit langsamem Fortschreiten der Abtastung in Richtung der Textzeilen kann das Fortschreiten der Abtastung innerhalb der Abtastbänder in Richtung der Textzeilen derart beschleunigt werden, dass die sich über den Aufzeichnungsträger hinziehenden Abtastbänder sich gegenseitig wieder überlappen und damit ein Bereich des Aufzeichnungsträgers, wie er von einer Schriftzeile würde eingenommen werden, nacheinander von mindestens zwei Abtastbändern überdeckt wird. Nach der Feststellung des Erreichens einer neuen Textzeile kann dann das Fortschreiten der Abtastung innerhalb der Abtastbänder in Richtung der Textzeilen wieder in der angegebenen Weise verlangsamt werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht dann auch einen mehrere Textabschnitte umfassenden Text ablesen zu können, wenn der Abstand zwischen der letzten Schriftzeile eines Textabschnittes und der ersten Schriftzeile des darauffolgenden Textabschnittes ungleich einem ganzen Vielfachen eines Schriftzeilenabstandes ist, ohne dass deshalb von aussen, durch eine Bedienungsperson, eine Ausrichtung der Abtasteinrichtung auf den neuen Textabschnitt vorgenommen werden müsste.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens dient gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung zweckmässigerweise eine Schaltungsanordnung mit zwei 1-bit-Speichern, von denen der erste Speicher, der zu Beginn der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers durch einen Startimpuls aktiviert wird, bei seiner Aktivierung einen Steuerbefehl für ein entsprechend schnelles Fortschreiten der Abtastung in Zeilenrichtung an die Abtastvorrichtung abgibt.
Der zweite Speicher, der mit seinem Steuereingang über ein UND-Gatter, für das bei Erreichen der ersten Textzeile eines Textabschnittes die Koinzidenzbedingung erfüllt ist, an den Ausgang des ersten 1-bit-Speichers angeschlossen ist, gibt bei seiner, mit einer Rückstellung des ersten 1-bit-Speichers verbundenen, Aktivierung einen Steuerbefehl für ein entsprechend verlangsamtes Fortschreiten de : Abtastung in Zeilenrichtung an die Abtastvorrichtung.
Weiterhin ist zweckmässigerweise ein Umlaufregister mit einer die Speicherung der in einer Abtastspalte auftretenden Signalele'mente gestattenden Speicherkapazität vorgesehen, dem an seinem Eingang schrittweise die bei der spaltenweisen Abtastung erzeugten Abtastsignalelemente einer jeden Abtastspalte eines Abtastbandes zugeführt werden, so dass das Umlaufregister jeweils die Projektion zumindest des zuletzt abgetasteten Teiles des Abtastbandes enthält. Mit dem Ausgang des Umlaufregisters ist dabei zweckmässigerweise eine Zähleinrichtung verbunden, an deren Zählausgang, der der Mindestanzahl von, die Projektion eines zu erkennenden Schriftzeichens bildenden, Projektionssignalelementen "1" entspricht, der Steuereingang einer bistabilen Kippstufe liegt.
Am Zahlausgang ; der der Höchstanzahl, von die Projektion eines Schriftzeichens oder auch einer Schriftzeile bildenden. Projektionssignalelementen "1" entspricht, ist der Rückstelleingang dieser bistabilen Kippstufe angeschlossen. mit der der zweite Steuereingang des, den genannten ersten 1-bit-Speicher mit dem genannten zweiten 1-bit-Speicher verbindenden, UND-Gatters verbunden ist.
An Hand der Zeichnung sei die Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 verdeutlicht die Art und Weise, in der ein Aufzeichnungsträger P nach dem erfindungsgemässen Verfahren abgetastet wird. Der in Fig. 1 angedeutete Aufzeichnungsträger P enthält einen zeilenförmig angeordneten Text, wobei die einzelnen Schriftzeilen in dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel mehrstellige Zahlen enthalten. Dieser Text soll mittels einer in Fig. 1 nicht weiter dargestellten Abtasteinrichtung mit nachfolgender Erkennungseinrichtung automatisch Textzeile nach Textzelle gelesen werden. Der Aufzeichnungsträger P führt hiezu gegenüber der Abtastvorrichtung eine Relativbewegung
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in Richtung des in Fig. 1 dargestellten Pfeiles aus, d. h. senkrecht zur Richtung der Textzeilen.
Die Abtastvorrichtung tastet während dieser kontinuierlichen Bewegung des Aufzeichnungsträgers P diesen entlang von Abtastspalten ab, wie sie in Fig. 1 mit den Abtastspalten n angedeutet sind ; mit dieser spaltenweisen Abtastung erfasst die Abtastvorrichtung jeweils ein sich über den Aufzeichnungsträ-
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er entlang von nebeneinanderliegenden Spalten n, die in ihrer Gesamtheit ein Abtastband (z. B. SB3 in Fig. 1) bilden, über den Aufzeichnungsträger P hinweggeführt wird. Je nachdem, ob der Abtastpunkt schneller oder langsamer in horizontaler Richtung ausgelenkt wird, bewegt sich der Aufzeichnungsträger P während der Zeitspanne, in der ein Abtastband über den Aufzeichnungsträger P hingezogen wird, ein kleineres oder ein grösseres Stück in der Richtung des in Fig. 1 dargestellten Pfeiles an der Abtastvorrichtung vorbei.
Die kontinuierliche Bewegung des Aufzeichnungsträgers P in Pfeilrichtung wird für die Dauer der Abtastung innerhalb ein und desselben Abtastbandes zweckmässigerweise dadurch ausgeglichen, dass der Vertikalablenkspannung, die die Ablenkung des Abtastpunktes in Richtung der Abtastspalten n bewirkt, eine Sägezahnspannung mit der genannten niedrigeren Frequenz und einer der Vorschubgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers entsprechenden Amplitude mit der Vertikalablenkspannung entgegengesetzter Polarität unterlagert wird, wodurch der Abtastpuiikt oder genauer gesagt das durch ihn gebildete Abtastband gegebenenfalls einer zu erfassenden Schriftzeile im Zuge der Bewegung des Aufzeichnungsträgers P nachgeführt wird.
Ist der Abtastpunkt am Ende eines Abtastbandes angelangt, so kommt dann die bisherige Bewegung des Aufzeichnungsträgers sprunghaft zur Wirkung, indem nunmehr der Abtastpunkt an den Anfang eines neuen Abtastbandes springt, das gegenüber dem bisherigen Abtastband um den vollen Weg verschoben ist, den der Aufzeichnungsträger seit Beginn des bisherigen Abtastbandes zurückgelegt hat.
Gemäss der Erfindung wird nun bei der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers, wie des in Fig. 1 angedeuteten Aufzeichnungsträgers P, der Abtastpunkt im Verlaufe der spaltenweisen Abtastung zunächst relativ schnell senkrecht zur Richtung der Bewegung des Aufzeichnungsträgers P ausgelenkt und damit ein entsprechend schnelles Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in der Richtung der Textzeilen erzielt, so dass die sich über den Aufzeichnungsträger P hinziehenden Abtastbänder sich gegenseitig überlappen. Diese Überlappung, die in Fig. 1 für die dort angedeuteten Abtastbänder SB SB2. SB3 und LB1 angedeutet ist, geht soweit, dass ein Bereich des Aufzeichnungsträgers P, wie er von einer Textzeile eingenommen werden würde, nacheinander von mindestens zwei Abtastbändern erfasst wird.
Dies wird auch aus Fig. 1 ersichtlich ; dort wird der Bereich des Aufzeichnungsträgers P, der von der ersten Textzeile mit der mehrstellige Zahl 7766 eingenommen wird, sowohl vom Abtastband SB3 als auch vom Abtastband LB1 erfasst. In entsprechender Weise wurde zuvor auch jeder andere Bereich des Aufzeichnungsträgers P von einer Grösse, dass in ihm eine Textzeile hätte enthalten sein können, nacheinander von mindestens zwei Abtastbändern, beispielsweise von den Abtastbändern SB1 und SB2 oder von den Abtastbändern SB2 und SB3 erfasst. Über den erforderlichen Grad der Überlappung der Abtastbänder werden unten noch nähere Angaben gemacht werden.
Im Verlaufe eines jeden Abtastbandes SB3, das sich mit andern Abtastbändern SB1, SB2 überlappt, werden bei der Abtastung des Aufzeichnungsträgers P etwa auftretende Abtastsignalelemente "1"
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bandes.
Diese gemeinsame Speicherung kann von Beginn des betreffenden Abtastbandes an ununterbrochen bis zu dessen Ende vorgenommen werden, unabhängig davon, ob vom Abtastband irgendwelche Schriftzeichen erfasst werden oder nicht. Durch eine solche Speicherung der innerhalb eines Abtastbandes SB3 auftretenden Abtastsignalelemente "1" wird erreicht. dass jeweils eine Folge von Signalelementen"l" gespeichert ist, in der die Projektion des bisher abgetasteten Teiles des betreffenden Abtastbandes SB3 in der Richtung der Abtastbänder abgebildet ist. Am Ende eines Abtastbandes liegt somit eine Abbildung der Projektion dieses Abtastbandes in der Richtung der Abtastbänder vor.
Hat nun ein solches Abtastband die erste Schriftzeile eines auf dem Aufzeichnungsträger befindlichen Textabschnittes überdeckt, so ist am Ende des betreffenden Abtastbandes in den die Projektion des Abtastbandes abbildenden Signalelementen eine Folge von Projektionssignalelementen"l"enthalten, die in ihrer Länge die für die Projektion eines automatisch zu erkennenden Schriftzeichens vorgegebene Mindestlänge nicht unterschreitet und
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die für die Projektion einer Schriftzeile vorgegebene Höchstlänge nicht überschreitet und an Hand derer daher das Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnittes festgestellt wird.
Die im vorstehenden Abschnitt beschriebene Methode der gemeinsamen Speicherung jeweils derjenigen Abtastsignalelemente "1", die einander durch die gleiche Lage innerhalb ihrer jeweiligen Abrastspalte entsprechen, um an Hand einer innerhalb vorgegebener Grenzen liegenden Folge von gespeicherten Projektionssignalelementen "1" am Ende des betreffenden Abtastbandes das Erreichen der ersten Textzeile eines Textabschnittes feststellen zu können, kann in zweckmässiger Weise dahingehend abgewandelt werden, dass eine solche Speicherung nicht von Beginn des betreffenden Abtastbandes an ununterbrochen bis zu dessen Ende vorgenommen wird, sondern dass jeweils bei Erreichen der hinteren Begren-
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nenden Schriftzeichens vorgegebenen Grenzen liegenden Folge von gespeicherten Projektionssignalele- menten"l"festgestellt und festgehalten wird,
die bisher gespeicherte Projektion des gerade abgetasteten Zeichens gelöscht wird und an deren Stelle mit der gemeinsamen Speicherung von im weiteren Verlauf des betreffenden Abtastbandes auftretenden Abtastsignalelementen"l"analog zu den soeben beschriebenen Vorgängen neu begonnen wird. Im Verlaufe der sich innerhalb eines Abtastbandes hinziehenden Abtastung liegt dann jeweils nicht die Projektion des ingesamt bereits abgetasteten Teiles des Abtastbandes vor, sondern nur die Projektion des zuletzt abgetasteten Teiles des Abtastbandes, genauer gesagt die Projektion derjenigen Teile des Abtastbandes, die sich nicht zwischen der Vorderkante des Abtastbandes und der in ihrer Lage in Spaltenrichtung durch die Projektion eines abgetasteten Zeichens festgelegten hinteren Begrenzung eines solchen Zeichens, das kein Schriftzeichen zu sein braucht, befinden.
Dementsprechend wird das Erreichen der ersten Textzeile eines Textabschnittes am Ende eines Abtastbandes erst dann festgestellt, wenn im Verlaufe des betreffenden Abtastbandes eine in ihrer Länge innerhalb der für die Projektion eines Schriftzeichens vorgegebenen Grenzen liegende Folge von gespeicherten Projektions- signalelementen"l"festgestellt wurde, die bereits aus der Abtastung eines solchen Teiles des ganzen Abtastbandes herrührten.
Diese Variante des erfindungsgemässen Verfahrens hat einmal den Vorteil, dass auch unter besonders ungünstigen Umständen, etwa wenn auf dem Aufzeichnungsträger befindliche Verunreinigungen in ihrer Projektion in Zeilenrichtung zusammengefasst die Projektion einer Schriftzeile vortäuschen, das Fortschreiten der Abtastung innerhalb der Abtastbänder in Richtung der Textzeilen erst dann in der erfindungsgemässen Weise verlangsamt wird, wenn am Ende eines Abtastbandes festgestellt wurde, dass von diesem Abtastband wenigstens ein Zeichen erfasst wurde, das mit der Länge seiner Projektion innerhalb der für die Projektion eines automatisch zu erkennenden Schriftzeichens vorgegebenen Grenzen liegt. Von besonderem Vorteil ist hier weiterhin, dass bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens auf Schaltungen zurückgegriffen werden kann bzw.
Schaltungen mitausgenutzt werden können, die gegebenenfalls ohnehin bereits in der Lesemaschine vorhanden sind, um einen zeilenförmig angeordneten Text Schriftzeichen für Schriftzeichen ablesen und erkennen zu können.
Auf Grund der Feststellung, dass die erste Textzeile eines Textabschnittes von einem Abtastband, wie dem Abtastband SB3 in Fig. 1 oder dem Abtastband SB in Fig. 2, überdeckt worden ist, wird das Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in Richtung der Textzeilen verlangsamt, d. h. der Abtastpunkt wird mit geringerer Geschwindigkeit als zuvor senkrecht zur Vorschubrichtung des Aufzeichnungsträgers P abgelenkt, u. zw. derart, dass die sich nunmehr über den Aufzeichnungsträger P hinziehenden Abtastbänder LB1, LB2... zumindest angenähert gerade aneinandergrenzen, so dass jede Textzeile 7766, 7767,... nunmehr gerade von einem Abtastband LB1, LB2... überdeckt wird.
Im Verlaufe eines jeden solchen Abtastbandes kann dann die jeweilige Schriftzeile abgelesen werden, was hier jedoch nicht weiter dargestellt werden soll, da dies zum Verständnis der Erfindung nicht mehr erforderlich ist.
In der vorstehend erläuterten Weise wird erreicht, dass mit Sicherheit sowohl die erste Schriftzeile eines Schriftfeldes als auch jede weitere Schriftzeile des Schriftfeldes gerade von einem Abtastband LB überdeckt wird, das ein einwandfreies Ablesen der betreffenden Schriftzeile ermöglicht. Die Lage des Schriftfeldes auf dem Aufzeichnungsträger P braucht dazu zuvor nicht bekannt zu sein ; die Abtastung wird vielmehr in der zuvor beschriebenen Weise an Hand der ersten Schriftzeile des Schriftfeldes auf dieses Schriftfeld ausgerichtet, wobei dadurch, dass sich die Abtastbänder bis zum Auffinden der ersten Schriftzeile in der zuvor beschriebenen Weise überlappen, sichergestellt wird, dass auch die erste Schriftzeile selbst noch von einem das Ablesen dieser ersten Schriftzeile ermöglichenden Lese-Abtastband LB1 überdeckt wird.
Die hiezu erforderliche, gegenseitige Überlappung der den Aufzeichnungsträger P bis zum Auffinden der ersten Schriftzeile überdeckenden Such-Abtastbänder SB1, SB2, SB3 hängt von der
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Höhe BH der Such-bzw. Lese-Abtastbänder SB, LB, weiterhin von der Höhe SZH der in den einzelnen Schriftzeilen stehenden Schriftzeichen und schliesslich vom Schriftzeilenabstand SZA ab (vgl. Fig. 1), u. zw. muss die Bedingung
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erfüllt sein, worin TSB die für ein Such-Abtastband SB benötigte Zeitspanne, TLB die für ein Lese-Abtastband LB benötigte Zeitspanne und K einen Sicherheitsfaktor darstellt, der grösser oder gleich 1 ist, und worin schliesslich mit vp die Vorschubgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers P bezeichnet ist.
Nachdem im vorstehenden an Hand der Fig.'l und 2 das erfindungsgemässe Verfahren in seinen Grundzügen erläutert worden ist, soll nunmehr die in Fig. 3 dargestellte Schaltungsanordnung besprochen werden, mit deren Hilfe das erfindungsgemässe Verfahren in zweckmässiger Weise durchgeführt werden kann.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 3 weist zunächst zwei 1-bit-Speicher S und L auf. Der Eingang des ersten 1-bit-Speichers S ist mit einer Leitung starr verbunden, auf der jeweils zu Beginn der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers ein Start-Impuls auftritt, durch den der erste 1-bit-Speicher S aktiviert wird. Mit seiner Aktivierung gibt der 1-bit-Speicher S einen Steuerbefehl für ein entsprechend schnelles Fortschreiten der Abtastung in Zeilenrichtung an den Steuereingang s der Abtasteinrichtung A ab.
Auf Grund dieses Steuerbefehles wird der Abtastpunkt bei der spaltenweisen Abtastung des gerade von der Abtastvorrichtung A erfassten Teiles des Aufzeichnungsträgers P so schnell senkrecht zur Bewegungsrichtung des Aufzeichnungsträgers P abgelenkt, dass der Aufzeichnungsträger von sich gegenseitig überlappenden Abtastbändern überdeckt wird, wie dies in Fig. 1 für die den Aufzeichnungsträger P überdeckenden Such-Abtastbänder SB1... SB3 dargestellt worden ist.
Ein solches schnelles Fortschreiten der Abtastung in Zeilenrichtung auf Grund eines der Abtasteinrichtung A an ihrem Steuereingang s zugeführten Steuerbefehles kann in zweckmässiger Weise dadurch erzielt werden, dass in einer in der Abtastvorrichtung A enthaltenen Zeitschaltung ein Kondensator mit entsprechend kleiner Kapazität für die Steuerung der Horizontalablenkung des Abtastpunktes wirksam geschal- tet wird.
Der Ausgang des ersten 1-bit-Speichers S ist ausserdem über ein UND-Gatter UG1, für das jeweils bei Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnittes die Koinzidenzbedingung erfüllt ist, mit dem Steuereingang des zweiten 1-bit-Speichers L verbunden, wobei an den Ausgang des genannten UND-Gatters UGI zugleich der Rückstelleingang des ersten 1-bit-Speichers S angeschlossen ist.
Der zweite 1-bit-Speicher L gibt bei seiner Aktivierung einen Steuerbefehl für ein entsprechend verlangsamtes Fortschreiten der Abtastung in Zeilenrichtung an den Steuereingang l der Abtastvorrichtung A ab. Durch einen solchen Steuerbefehl wird bewirkt, dass der Abtastpunkt eine langsamere Ablenkung in Zeilenrichtung erfährt, so dass der gerade abgetastete Aufzeichnungsträger P nicht mehr von sich gegenseitig überlappenden Such-Abtastbändern, sondern nunmehr von zumindest angenähert gerade aneinandergrenzenden Lese-Abtastbändern überdeckt wird, die jeweils eine Schriftzeile überdecken, wie dies in Fig. 1 für die Lese-Abtastbänder LB1... LB3 dargestellt ist.
Eine solche Verlangsamung des Fortschreitens der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in Richtung der Schriftzeilen kann dadurch erreicht werden, dass in der Abtastvorrichtung A bei Verschwinden eines Steuerbefehles von ihrem Steuereingang s und Auftreten eines Steuerbefehles an ihrem Steuereingang l an Stelle eines bisher die Horizontalablenkung des Abtastpunktes steuernden Kondensators mit entsprechend kleiner Kapazität ein Kondensator mit entsprechend grösserer Kapazität zur Steuerung der Horizontalablenkung wirksam geschaltet wird.
Für das zwischen den ersten 1-bit-Speicher S und den zweiten 1-bit-Speicher L eingefügte UND-Gatter UGI ist, wie gesagt, die Koinzidenzbedingung jeweils bei Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnittes erfüllt. Hiezu ist in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 zunächst ein Umlaufregister Rp vorgesehen, dessen Speicherkapazität die Speicherung so vieler Signalelemente gestattet, wie in einer Abtastplatte auftreten.
Das Umlaufregister wird im wesentlichen durch ein Schieberegister Rp mit der genannten Speicherkapazität gebildet, dessen Ausgang über ein Sperrgatter SGp
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dem, den Eingang n des ganzen Umlaufregisters bildenden, andern Eingang des ODER-Gatters OGp werden dem Umlaufregister Rp schrittweise die bei der spaltenweisen Abtastung eines Aufzeichnungträgers P erzeugten Abtastsignalelemente einer jeden Abtastspalte eines Abtastbandes, wie dieses aus Fig. 1 ersichtlich ist, zugeführt.
Nachdem das Umlaufregister Rp gerade so viele Speicherelemente aufweist, wie Abtastsignalelemente im Verlaufe einer Abtastspalte auftreten, und die im Umlaufregister gespeicherten Signalelemente im Takte der ganzen Anordnung, d. h. synchron mit der Abtastung innerhalb der einzelnen Abtastspalten, im Umlaufregister Rp umlaufen, werden alle Abtastsignalelemente, die aus der Abtastung von Flächenelementen verschiedener Abtastspalten, aber ein und derselben Höhenlage innerhalb ihrer jeweiligen Abtastspalte herrühren, in ein und dasselbe 1-bit-Speicherelement des Umlaufspeichers Rp eingeschrieben.
Wurde also jemals bei Erreichen eines bestimmten Höhenschrittes innerhalb einer Abtastspalte ein Abtastsignalelement"l"in das Umlaufregister Rp eingeschrieben, so bleibt dieses Signalelement"l"dort erhalten, auch wenn in einer darauffolgenden Abtastspalte an der betreffenden Stelle kein Abtastsignalelement"l", sondern ein Abtastsignalelement "0" erzeugt wird, u. zw. so lange, bis das Wiedereinschreiben des gespeicherten Signalelements"l"durch ein dem Sperreingang des Sperrgatters SGp zugeführtes Sperrsignal verhindert wird.
Ein solches Sperrsignal kann jeweils nach dem Ende eines jeden Abtastbandes und vor Beginn des darauffolgenden Abtastbandes für die Dauer einer Abtastspalte an den Sperreingang des Sperrgatters SGp angeschaltet werden. Das Umlaufregister Rp enthält dann jeweils eine Abbildung der Projektion des bereits abgetasteten Teiles des jeweiligen Abtastbandes und unmittelbar vor dem Anschalten des Sperrsignals eine Abbildung der Projektion des gesamten Abtastbandes.
Man kann aber zweckmässigerweise auch so verfahren, dass an dem Sperreingang des Sperrgatters SGp jeweils nach Erreichen der hinteren Begrenzung eines im Verlaufe eines Abtastbandes abgetasteten Zeichens in einer der räumlichen Lage dieses Zeichens in Spaltenrichtung entsprechenden zeitlichen Lage ein Löschsignal "1" am Sp'erreingang des Sperrgatters SGp auftritt, das ein-erneutes Einschreiben der Projektion des betreffenden Zeichens, dessen hintere Begrenzung soeben festgestellt wurde, verhindert. Es wird dann z.
B. unter Zugrundelegung der in Fig. 1 angedeuteten Verhältnisse etwa bei der dort angedeuteten Abtastspalte n innerhalb des Abtastbandes SB3 die hintere Begrenzung eines Schriftzeichens, nämlich des dort dargestellten Schriftzeichens 7, festgestellt und dementsprechend durch ein zugleich das Erreichen der hinteren Begrenzung dieses Schriftzeichens und deren Lage in der Richtung der Abtastspalten anzeigendes Löschsignal die Projektion dieses Schriftzeichens im Umlaufregister Rp gelöscht. Auf welche Weise ein solches Löschsignal gewonnen werden kann, wurde bereits an anderer Stelle, nämlich in der österr. Patentschrift Nr. 228851 beschrieben ; weitergehende Erläuterungen hiezu dürften sich daher an dieser Stelle erübrigen.
Das Umlaufregister Rp enthält auf diese Weise jeweils nur die Projektion des zuletzt abgetasteten Teiles des Abtastbandes, genauer gesagt, es enthält die Projektion desjenigen Teiles des Abtastbandes, der sich nicht zwischen der Vorderkante des Abtastbandes und der in ihrer Lage in Spaltenrichtung durch die Projektion eines abgetasteten Zeichens festgelegten hinteren Begrenzung eines solchen Zeichens befindet. Für die weitere Beschreibung der in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemässen Schaltungsanordnung wird angenommen, dass das Umlaufregister Rp in der zuletzt beschriebenen Weise betrieben wird, d. h. jeweils nach Erreichen der hinteren Begrenzung eines von einem Abtastband (z.
B. SB3 in Fig. 3) erfassten Zeichens ein Löschsignal"l"am Sperreingang des Sperrgatters SGp auftritt, das eine Löschung gerade der Projektion des betreffenden Zeichens im Umlaufregister Rp bewirkt. Das Umlaufregister Rp kann dann in vorteilhafter Weise identisch sein mit dem Umlaufregister einer an sich bekannten Schaltungsanordnung zur Feststellung der hinteren Begrenzung von abgetasteten Zeichen, besonders der abgetasteten Schriftzeichen, wie sie bereits an anderer Stelle angegeben worden ist, nämlich in der österr. Patentschrift Nr. 228851.
Die im Umlaufregister Rp gespeicherten Projektionssignalelemente werden in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 dem einen Eingang p einer Vergleichs- und Zähleinrichtung zugeführt, der gleichzeitig an ihrem andern Eingang n die entsprechenden Abtastsignalelemente einer jeden Abtastspalte zugeführt werden. Diese Vergleichs- und Zähleinrichtung kann in vorteilhafter Weise wieder identisch sein mit derjenigen Vergleichs. und Zähleinrichtung, die in der erwähnten, an sich bekannten Schaltungsanordnung zur Feststellung der hinteren Begrenzung von abgetasteten Zeichen enthalten ist, wie sie in der österr. Patentschrift Nr. 228851 beschrieben wird.
Die Vergleichs- und Zähleinrichtung stellt dann in der Aufeinanderfolge von, einander durch gleiche Lage in Richtung der Abtastspalten entsprechenden, Projektionssignalelementen und Abtastsignalelementen bestehenden Paaren von Signalelementen das Auftreten einer innerhalb vorgegebener Grenzen liegenden Anzahl von unmittelbar aufeinanderfolgenden Signalelementepaaren "10" fest, die jeweils aus einem Projektionssignalelement"l"
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und einem Abtastsignalelement"0"bestehen, und die zwischen zwei Signalelementepaaren"00"liegt.
Hiezu sind an die oben erwähnte Eingangsleitung n der Sperreingang eines Sperrgatters Gp 10 und und der eine Sperreingang eines WEDER-NOCH-Gatters GpO0 angeschlossen ; mit ihrem jeweils andern Eingang liegen die beiden Gatter am Ausgang des Umlaufregisters Rp. Den beiden Gattern werden somit schrittweise die bei der spaltenweisen Abtastung erzeugten Abtastsignalelemente sowie die ihnen ihrer Lage innerhalb einer Abtastspalte entsprechenden, im Umlaufregister Rp gespeicherten Projektionssignalelemente jeweils an einem Eingang n bzw. p zugeführt. Das WEDER-NOCH-Gatter GpO0 führt über einen l-bit-Zwischenspeicher Sp00 zu dem einen Eingang eines UND-Gatters Gap0010, dessen anderer Eingang mit dem Ausgang des Sperrgatters Gp 10-verbunden ist.
An das UND-Gatter Gap0010 ist eine ebenso wie das Umlaufregister Rp von einer Taktleitung T her synchronisierte Zähleinrichtung Zp 10 angeschlossen, so dass jedesmal, wenn beim Auftreten eines Taktimpulses für das UNDGatter Gap0010 die Koinzidenzbedingung erfüllt ist, die Zähleinrichtung ZplO um einen Zählschritt weitergeschaltet wird, während sie bei einem Nichtauftreten des Koinzidenzfalles bei dem UND-Gatter Gap0010 über den Negator NGpr in den Ruhezustand zurückgestellt wird. Die Zähleinrichtung ZplO zählt somit die im Verlaufe der Abtastung einer Abtastspalte, wie z.
B. der in Fig. 1 angedeuteten Abtastspalte n, im Anschluss an ein Signalelementepaar"00"unmittelbar aufeinanderfolgenden Signal- elementepaare"10"und damit auch die darin enthaltenen Projektionssignalelemente"l" ; dabei wird die Zähleinrichtung Zp 10 nach jeder solchen Folge von Signalelementepaaren"10"wieder in den Ausgangszustand zurückgestellt, so dass sie für jede solche Folge von Signalelementepaaren "10" von neuem zu zählen beginnt. Je nachdem, wie viele Signalelementepaare "10" dabei jeweils unmittelbar aufeinanderfolgen, gelangt die Zähleinrichtung Zp 10 dabei auf einen mehr oder weniger hohen Zählschritt.
An denjenigen Zählausgang der Zähleinrichtung Zp 10, der der Mindestanzahl von die Projektion eines
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len Kippstufe Sp 10 ist über den einen Eingang eines ODER-Gatters OGpr mit dem Rückstelleingang der Zähleinrichtung Zpl0 zusammengeschaltet und im übrigen über den andern Eingang des genannten.
ODER-Gatters an einen Zählausgang der Zähleinrichtung ZplO angeschlossen, der der Höchstanzahl von die Projektion eines automatisch zu erkennenden Schriftzeichens bildenden Projektionssignalelemen- ten. "1" entspricht. Die bistabile Kippstufe Sp10 ist daher am Ende einer sich an ein Signalelemente- paar "00" anschliessenden Folge von Signalelementepaaren"10"nur dann aktiviert, wenn diese Folge in ihrer Länge innerhalb der durch die genannten Zählausgänge gegebenen Grenzen liegt.
Ist das der Fall, und schliesst sich an die betreffende Folge von Signalelementepaaren "10" ein aus einem Projektionssi- gnalelement "0" und einem Abtastsignalelement "0" bestehendes Signaleleillentepaar "00" unmittelbar an, so dass in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 für das an den Ausgang des Speichers Sp0010 und den Ausgang des WEDER-NOCH-Gatters Gap00 angeschlossene weitere UND-Gatter Gz die Koinzidenzbedingung erfüllt ist, so ist auch für das UND-Gatter GZP, das mit seinem einen Eingang mit diesem UND-Gatter Gz verbunden ist und mit seinem andern Eingang am Ausgang der bistabilen Kippstufe Sp10 liegt, die Koinzidenzbedingung erfüllt, so dass ein dem UND-Gatter GZP nachgeschalteter 1-bit-Speicher SZP aktiviert wird.
An den Ausgang dieses weiteren 1-bit-Speichers SZP ist der zweite Steuereingang des oben genannten UND-Gatters UG1 angeschlossen, das den oben genannten ersten 1-bit-Speicher S mit dem oben genannten zweiten 1-bit-Speicher L verbindet und für das jeweils bei Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnittes die Koinzidenzbedingung erfüllt ist.
Dadurch, dass mit dem Anschluss der bistabilen Kippstufe Sp10 an bestimmte Zählausgänge der der Zähleinrichtung ZplO bestimmte Grenzen für eine gegebenenfalls die Aktivierung des 1-bit-Speichers SZP auslösende Folge von Projektionssignalelementen "1" mit parallel dazu auftretenden Abtastsignalelementen"0"vorgegeben wird, wird erreicht, dass der 1-bit-Speicher SZP nur dann akti-
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Projektion eines automatisch zu erkennenden Schriftzeichens handeln dürfte, während solche Folgen von Projektionssignalelementen "1", bei denen es sich auf Grund ihrer zu geringen oder zu grossen Länge sicherlich nicht um die Abbildung der Projektion eines automatisch zu erkennenden Schriftzeichens handelt, von vornherein unberücksichtigt bleiben.
Geht man beispielsweise von den in Fig. 2 dargestellten Verhältnissen aus, so wird im Verlaufe der in Fig. 2 angedeuteten Abtastspalte n des Such-Abtastbandes SB die Zähleinrichtung ZplO auf einen der im rechten Teil der Fig. 2 angedeuteten Projektion P7 des ersten Schriftzeichens 7 der Schriftzeile entsprechenden Zählschritt gelangen, wobei in dem Augenblick, in dem der Abtastpunkt
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innerhalb der Abtastspalte n auf der Hohe der durch eine gestrichelte Gerade u angedeuteten unteren Grenze der Schriftzeichenprojektion P7 angelangt ist und in dem nunmehr mit dem Auftreten eines Projektionssignalelementes "0" und eines Abtastsignalelementes"0"für das WEDER-NOCH-Gatter GpO0 die Koinzidenzbedingung erfüllt ist, die bistabile Kippstufe Sp10 noch aktiviert ist,
so dass für das
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ldes Such-Abtastbandes SB die Zähleinrichtung ZplO auf einen der im rechten Teil der Fig. 2 angedeuteten Projektion P6 des letzten Schriftzeichens 6 der Schriftzeile entsprechenden Zählschritt gelangen, wobei wieder in dem Augenblick, in dem der Abtastpunkt innerhalb der Abtastspalte l auf der Höhe der durch eine gestrichelte Gerade uu angedeuteten unteren Grenze der Schriftzeichenprojektion P6 angelangt ist, die Koinzidenzbedingungen für das UND-Gatter GZP erfüllt sind, so dass der nachfolgende 1-bit-Speicher SZP aktiviert werden würde, wenn er nicht schon aktiviert wäre.
Mit der Aktivierung des l-bit-Speichers SZP wird angezeigt, dass die erste Schriftzeile eines Textabschnittes erreicht worden ist, woraufhin nach Beendigung des betreffenden Such-Abtastbandes SB das Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes in der oben erläuterten Weise verlangsamt wird, so dass der betreffende Textabschnitt einschliesslich seiner ersten Schriftzeile nunmehr von jeweils eine Schriftzeile überdeckenden Lese-Abtastbändern LB überzogen wird.
Es sei noch bemerkt, dass es zur Aktivierung des weiteren 1-bit-Speichers SZP und damit zur Verlangsamung des Fortschreitens der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes nicht unbedingt erforderlich ist, dass die betreffende erste Schriftzeile von einem Such-Abtastband SB vollständig erfasst wird, wie dies in den Fig. 1 und 2 dargestellt worden ist, und dass demzufolge am Ende der Aktivierung der bistabilen Kippstufe Sp10 ein die Koinzidenzbedingung für das WEDER-NOCH-Gatter GpOO erfüllendes Signal- elementepaar"00"auftritt ;
es genügt vielmehr, dass ein hinreichend grosser Teil einer Schriftzeichenprojektion von unten in ein Such-Abtastband SB hineinragt, so dass amEnde der ersten hinter dem Schriftzeichen verlaufenden Abtastspalte, d. h. bei Erreichen des unteren Randes des betreffenden Such-Abtastbandes SB, die bistabile Kippstufe Sp10 aktiviert und damit das nachfolgende UND-Gatter GZP von seinem unteren Eingang her für den Koinzidenzfall vorbereitet ist.
Die Koinzidenzbedingung wird dann für das UND-Gatter GZP in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 dadurch erfüllt, dass dem oberen Eingang des UND-Gatters GZP ein ODER-Gatter OGzSp vorgeschaltet ist, dessen einer Eingang an das bereits erwähnte UND-Gatter Gz angeschlossen ist und dessen anderer Eingang an einer Leitung Sp liegt, auf der jeweils bei Beendigung einer Abtastspalte ein Spaltenendesignal"l"auftritt. Nimmt man bereits ein solches Hineinragen eines hinreichend grossen Teiles einer Schriftzeichenprojektion in ein Such-Abtastband SB zum Kriterium für das Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnittes, so kommt man mit einer geringeren Überlappung der Such-Abtastbänder SB und damit mit einer geringeren Abtastgeschwindigkeit innerhalb der Such-Abtastbänder aus.
Zu den bisher beschriebenen Teilen der in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemässen Schaltungsanordnung sei hier nochmals besonders bemerkt, dass das in Fig. 3 dargestellte Umlaufregister Rp mit dem Sperrgatter SGp und dem ODER-Gatter OGp sowie die nachfolgende Vergleichs- und Zähleinrichtung, beginnend an ihren beiden Eingängen p und n endend am Ausgang des UND-Gatters Gz und am Ausgang der bistabilen Kippstufe SplO, gegebenenfalls mit den entsprechenden Schaltungselementen einer bereits an anderer Stelle, nämlich in der österr.
Patentschrift Nr. 228851, angegebenen Schaltungsanordnung zur Feststellung der hinteren Begrenzung der einzelnen automatisch zu erkennenden Schrift zeichen identisch sein können, so dass also diese gegebenenfalls bereits zur Feststellung der hinteren Begrenzung der Schriftzeichen in der Lesemaschine enthaltenen Schaltungselemente in der erfindungsgemässen Weise zur Ausrichtung der Abtastung auf die erste Schriftzeile eines Textabschnittes mitausgenutzt werden können.
Andernfalls ist es auch möglich, die in Fig. 3 dargestellte Schaltungsanordnung dahingehend zu vereinfachen, dass die dort gezeigte Zähleinrichtung ZplO unmittelbar an den Ausgang des dort gezeigten Umlaufregisters Rp angeschlossen wird und somit lediglich die jeweils unmittelbar aufeinanderfolgenden Projektionssignalelemente"l"zählt, wobei dann die bistabile Kippstufe Sp10 unter Wegfall der vom Negator NGpr zu ihrem Rückstelleingang führenden Verbindung unmittelbar mit dem 1-bit-Speicher SZP zusammenfallen kann.
In der bisherigen Beschreibung der in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemässen Schaltungsanordnung wurde dargelegt, auf welche Weise mit der Aktivierung des weiteren 1-bit-Speichers SZP erreicht werden kann, dass bei Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnittes für das UND-Gatter UG1, das vom Ausgang des ersten 1-bit-Speichers S zum Steuereingang des zweiten.
1-bit-Speichers L führt, die Voraussetzungen für den Koinzidenzfall auch am zweiten Steuereingang des UND-Gatters UGI
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gegeben sind, so dass gegebenenfalls an Stelle des bisher aktivierten ersten 1-bit-Speichers S der zweite l-bit-Speicher L aktiviert wird, womit eine Verlangsamung des Fortschreitens der Abtastung innerhalb der den Aufzeichnungsträger überziehenden Abtastbänder erreicht wird und nunmehr der betreffende Textabschnitt Schriftzeile nach Schriftzeile abgelesen werden kann. Zweckmässigerweise wird nun eine solche Umschaltung von"Suchen"auf"Lesen"amEnde des betreffenden, die erste Schriftzeile eines Textabschnittes erfassenden Such-Abtastbandes SB vorgenommen.
Zu diesem Zweck weist die in Fig. 3 dargestellte erfindungsgemässe Schaltungsanordnung weitere Schaltungselemente auf, die im folgenden besprochen werden sollen.
Hiezu ist zunächst an den genannten ersten 1-bit-Speicher S ein UND-Gatter UGbs angeschlossen, das zu einer ersten monostabilen Kippschaltung TS führt, deren Arbeitszeit gleich der Zeit ist, in der bei schnellem Fortschreiten der Abtastung ein Such-Abtastband SB über den Aufzeichnungträger P gezogen wird. In entsprechender Weise ist an den zweiten 1-bit-Speicher L ein UND-Gatter UGbl angeschlossen, das zu einer zweiten monostabilen Kippschaltung TL führt, deren Arbeitszeit gleich der Zeit ist, in der bei langsamem Fortschreiten der Abtastung ein Lese-Abtastband LB über den Aufzeichnungsträger P gezogen wird.
Die genannten beiden UND-Gatter UGbs und UGbl liegen mit ihrem jeweils ändern Eingang an einem 1-bit-Speicher B, der, wie dies unten noch näher erläutert werden wird, jeweils für die Dauer eines gerade über den Aufzeichnungsträger P sich hinziehenden Abtastbandes SB bzw. LB aktiviert ist und das in Frage kommende UND-Gatter UGbs bzw. UGbl für diese Zeit übertragungsfähig macht. An die jeweils im Ruhezustand aktivierten Ausgänge der beiden monostabilen Kippschaltungen TSundTL sind die beidenEingänge eines ODER-Gatters OGbe angeschlossen, welches über ein Differenzierglied Dbe zum Steuereingang einer bistabilen Kippstufe Sbe führt. Diese bistabile Kippstufe Sbe wird demzufolge jeweils dann aktiviert, wenn eine der beiden monostabilen Kippschaltungen TS bzw.
TL, die sich bisher in ihrem Arbeitszustand befunden hat, in ihre Ruhelage zurückkehrt. Man kann diese Funktion übrigens auch dadurch erreichen, dass man die beiden Eingänge des ODER-Gatters OGbe an die im Arbeitszustand der beiden monostabilen Kippschaltungen aktivierten Ausgänge dieser monostabilen Kippschaltungen anschliesst und zwischen das ODER Gatter OGbe und das nachfolgende Differenzierglied Dbe einen Negator einfügt. An den Ausgang der bistabilen Kippstufe Sbe ist ein UND-Gatter UGe angeschlossen, das mit seinem andern Eingang an einer Leitung Sp liegt, auf der jeweils am Ende einer Abtastspalte ein Spaltenendesignal"l" auftritt. Am Ausgang des UND-Gatters UGe tritt somit ein Ausgangssignal immer am Ende einer solchen Abtastspalte auf, innerhalb derer eine der beiden monostabilen Kippschaltungen TS bzw.
TL einen Arbeitspunktumlauf beendet hat und somit eine für ein Such-Abtastband SB bzw. für ein LeseAbtastband LB erforderliche Zeitspanne- verstrichen ist. Das Ausgangssignal des UND-Gatters UGe legt das Ende des sich gerade über den Aufzeichnungsträger P hinziehenden Abtastbandes SB bzw. LB fest.
Dieses Ausgangssignal wird einmal einem dritten Steuereingang des zwischem dem oben genannten ersten 1-bit-Speichers S und dem zweiten 1-bit-Speicher L liegenden UND-Gatters UGl zugeführt, womit erreicht wird, dass eine Verlangsamung des Fortschreitens der Abtastung innerhalb der ein- zelnenAbtastbänderdurchAktivierungdeszweitenl-bit-Speichers L und Rückstellung in den Ruhezu- stand des ersten l-bit-Speichers S bei einer das Erreichen der ersten Schriftzeile eines Textabschnit-
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bile Kippstufe Sbe und der 1-bit-Speicher B, die alle mit ihren Rückstelleingängen am Ausgang des UND-Gatters UGe liegen, in den Ruhezustand zurückgestellt.
Das UND-Gatter UGe führt weiterhin zu einer dritten monostabilen Kippstufe TR, u. zw. über ein weiteres UND-Gatter UGes, dessen anderer Eingang an den Ausgang des ersten 1-bit-Speichers S angeschlossen ist, und ein nachfolgendes ODER-Gatter OGe. Auf diesem Wege wird die monostabile Kippschaltung TR jeweils nach Beendigung eines Such-Abtastbandes SB für die Dauer eines Arbeitspunktumlaufes aktiviert. Die monostabile Kippstufe TR gibt bei ihrer Aktivierung an den Steuereingang r der Abtastvorrichtung A einen Steuerbefehl zur Rückkehr des Abtastpunktes an den Anfang des nächsten Abtastbandes ab.
Ausserdem aktiviert sie bei ihrer Rückkehr in die Ruhelage den 1-bitSpeicher B, wozu in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 der im Ruhezustand aktivierte Ausgang der monostabilen Kippstufe TR über ein Differenzierglied Dba mit dem Steuereingang des 1-bit-Speichers B verbunden ist. In diese Verbindung ist dabei noch ein UND-Gatter UGb eingefügt, das mit seinem andern Eingang an den Ausgang eines zusätzlichen 1-bit-Speichers SS angeschlossen ist, dessen Steuereingang ander Leitung "start" liegt. auf der zu Beginn der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers P
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ein Start-Impuls auftritt, und dessen Rückstelleingang an einer Leitung"stop"liegt, auf der bei Beendigung oder Unterbrechung der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers P ein Stop-Impuls auftritt.
An die Leitung "start", auf der gegebenenfalls ein Start-Impuls auftritt, ist auch der zweite Eingang des der dritten monostabilen Kippschaltung TR vorgeschalteten ODER-Gatters OGe angeschlossen.
Daneben weist das ODER-Gatter OGe noch einen dritten Eingang auf, an dem ein Steuersignal "1" in Abhängigkeit davon auftritt, dass ein Abtastband beendet ist und demzufolge am Ausgang des oben genannten UND-Gatters UGe ein Ausgangssignal auftritt, und gleichzeitig der oben genannte zweite 1-bit-Speicher L aktiviert ist, d. h., dass gerade Lese-Abtastbänder LB über den Aufzeichnungsträger P hinweggezogen werden.
Dies kann, sofern für den Zeitpunkt des Auftretens eines derartigen Steuersignals"l"am dritten Eingang des ODER-Gatters OGe keine weiteren Bedingungen erfüllt sein müssen, mit Hilfe einer (in Fig. 3 gestrichelt gezeichneten) Verbindung des UND-Gatters UGe und des zweiten 1-bit-Speichers L mit den beiden Eingängen eines zu dem dritten Eingang des ODER-Gatters OGe führenden UND-Gatters UGel erzielt werden.
Die im vorstehenden in ihrem Aufbau erläuterte Schaltungsanordnung nach Fig. 3 arbeitet nun wie folgt. Zu Beginn der Abtastung eines Aufzeichnungsträgers P tritt auf der Leitung start der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 ein Start-Impuls auf, der über das ODER-Gatter OGe die monostabile Kippstufe TR für die Dauer eines Arbeitspunktumlaufes aktiviert, wobei diese monostabile Kippstufe TR an dem Steuereingang r der Abtastvorrichtung A einen Steuerbefehl abgibt, auf Grund dessen der Abtastpunkt an den Anfang eines Abtastbandes gelenkt wird. Zugleich wurde durch den Start-Impuls der erste 1-bit-Speicher S aktiviert, so dass die Abtastvorrichtung A an ihrem Steuereingang s einen Steuerbefehl für ein entsprechend schnelles Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Such-Abtastbandes SB erhält.
Ausserdem wurde durch den Start-Impuls der zusätzliche 1-bit-Speicher SS aktiviert, wodurch das UND-Gatter UGb von seinem oberen Eingang her für den Koinzidenzfall vorbereitet ist.
In dem Augenblick, in dem die monostabile Kippstufe TR den Arbeitspunktumlauf vollendet hat und der Abtastpunkt an den Anfang des jetzt über den Aufzeichnungsträger P hinzuziehenden Such-Abtastbandes gelenkt worden ist, wird über das Differenzierglied Dba und das auf Grund der Aktivierung des zusätzlichen 1-bit-Speichers SS übertragungsfähige UND-Gatter UGb ein Steuerimpuls zum 1-bitSpeicher B hin übertragen, durch den dieser 1-bit-Speicher B aktiviert wird. Vom Ausgang des Speichers B her gelangt ein Steuerbefehl zum Steuereingang b der Abtastvorrichtung A, auf Grund dessen nunmehr die spaltenweise Abtastung des Aufzeichnungsträgers P innerhalb des ersten Such-Abtastbandes, wie z. B. des in Fig. 1 angedeuteten Such-Abtastbandes SB1, beginnt.
Zugleich wird über das in diesem Augenblick übertragungsfähige UND-Gatter UGbs die monostabile Kippschaltung TS zu einem Arbeitspunktumlauf angestossen, nach dessen Beendigung der Aufzeichnungsträger P gerade von einem Such-Abtastband SB1 überzogen worden ist, das in seiner Länge der Länge einer Schriftzeile entspricht. Mit der Rückkehr der monostabilen Kippschaltung TS in ihren Ruhezustand wird über das ODER-Gatter OGbe und das Differenzierglied Dbe ein Steuerimpuls zur bistabilen Kippstufe Sbe hin übertragen, so dass diese Kippstufe aktiviert wird. Sie bereitet damit das nachfolgende UND-Gatter UGe für den Koinzidenzfall vor, der mit dem nächsten Spaltenendesignal"l", d. h. am Ende der betreffenden Abtastspalte, eintritt.
Am Ausgang des UND-Gatters UGe tritt jetzt ein Ausgangssignal auf, das das Ende des ersten Such-Abtastbandes SB1 festlegt und dementsprechend den l-bit-Speicher B in seinen Ruhezustand zurückstellt, so dass der bisher am Steuereingang b der Abtastvorrichtung A anstehende Steuerbefehl verschwindet. Mit dem ersten Such-Abtastband SB1 möge, wie dies auch in Fig. 1 angedeutet ist, keine Schriftzeile erfasst worden sein ; dementsprechend ist am Ende des Such-Abtastbandes SB1 der weitere 1-bit-Speicher SZP nicht aktiviert, so dass wegen der Nichterfüllung der Koinzidenzbedingung für das UND-Gatter UGI auch keine Umschaltung von "Suchen"auf"Lesen"durch Aktivierung des zweiten 1-bit-Speichers L und Rückstellung des ersten l-bit-Speichers S erfolgt.
Der erste 1-bit-Speicher S bleibt vielmehr aktiviert und hält den Steuerbefehl am Steuereingang s der Abtasteinrichtung A aufrecht. Zugleich ist das UND-Gatter UGes im Zustand der Übertragungsfähigkeit, so dass das am Ausgang des UND-Gatters UGe auftretende Ausgangssignal, das das Ende des ersten Such-Abtastbandes SB1 anzeigt, über das UND-Gatter UGes zum Eingang der monostabilen Kippstufe TR hin übertragen wird.
Während die monostabile Kippstufe TR daraufhin in der bereits beschriebenen Weise einen Arbeits- punktumlauf ausführt, gibt sie an den Steuereingang r der Abtasteinrichtung A einen Steuerbefehl ab, auf Grund dessen der Abtastpunkt unter gleichzeitiger Dunkeltastung an den Anfang eines Abtastbandes zurückgelenkt wird. Danach wird über das Differenzierglied Dba und das UND-Gatter UGb wieder ein Steuerimpuls zum 1-bit-Speicher B hin übertragen, durch den der 1-bit-Speicher B
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wiederholen, ohne dass dies hier nochmals im einzelnen ausgeführt werden soll.
Es sei in diesem Zu- samenhang lediglich bemerkt, dass es unter der Voraussetzung einer konstanten Vorschubgeschwindig-. keit des Aufzeichnungsträgers P, die gleich dem Verhältnis des Schriftzeilenabstandes zu der für ein Lese-Abtastband benötigten Zeitspanne (Summe der Arbeitszeiten der monostabilen Kippschaltungen TL und TR) ist, genügt, den Ausgang des UND-Gatters UGe direkt bzw. über das in Fig. 3 gestrichelt gezeichnete UND-Gatter UGel mit einem Eingang des der monostabilen Kippschaltung TR vorgeschalteten ODER-Gatters OGe zu verbinden, womit bereits erreicht ist, dass tatsächlich jede Schriftzeile des aufgefundenen Textabschnittes gerade von einem Lese-Abtastband LB1 überdeckt wird.
In entsprechender Weise wird nach der Abtastung der zweiten Schriftzeile des Aufzeichnungsträgers P mit einem dritten Lese-Abtastband LB3 die dritte Schriftzeile abgetastet. Will man die Abtastung des Aufzeichnungsträgers P beenden oder zumindest unterbrechen, so wird dem Rückstelleingang des in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 vorgesehenen zusätzlichen 1-bit-Speichers SS ein Stop-Impuls zugeführt. durch den der zusätzliche 1-bit-Speicher SS in den Ruhezustand zurückgestellt wird. Das UND-Gatter UGb ist von nun an von seinem oberen Eingang her nicht mehr für den Koinzidenzfall vorbereitet.
Eine weitere Beeinflussung des noch laufenden Abtastvorganges erfolgt jedoch zunächst noch nicht ; die Abtastung des Aufzeichnungsträgers P wird vielmehr innerhalb des gerade über den Aufzeichnungsträger P hinweggezogenen Abtastbandes bis zu dessen Ende hin fortgesetzt. Nachdem das Ende dieses Abtastbandes erreicht worden ist und auf Grund des am Ausgang des UND-Gatters UGe auftretenden Ausgangssignales die monostabile Kippschaltung TR unter gleichzeitiger Rücklenkung des Abtastpunktes an den Anfang eines Abtastbandes einen Arbeitspunktumlauf ausgeführt hat, wird der bei der Rückkehr der monostabilen Kippschaltung TR in ihren Ruhezustand vom Differenzierglied Dba übertragene Steuerimpuls jedoch nicht vom UND-Gatter UGb zum Steuereingang des 1-bit-Speichers B hin übertragen,
so dass nunmehr kein neuer Befehl für ein weiteres Abtastband am Steuereingang b der Abtastvorrichtung A auftritt. Durch das mit seinem einen Eingang an den zusätzlichen 1-bit-Spei- cher SS, dem Start- und Stop-Impulse zugeführt werden, angeschlossene UND-Gatter UGb wird also erreicht, dass die Abtastung eines Aufzeichnungsträgers P auf einem dem Steuereingang des zusätzlichen 1-bit-Speichers SS zugeführten Start-Impuls hin am Anfang eines vollen Abtastbandes beginnt und dass auf einen dem Rückstelleingang des zusätzlichen 1-bit-Speichers SS zugeführten StopImpuls hin eine Unterbrechung oder Beendigung der Abtastung des Aufzeichnungsträgers P gerade am Ende eines vollen Abtastbandes stattfindet.
Auf einem Aufzeichnungsträger folgen innerhalb eines Textabschnittes die einzelnen Schriftzeilen im allgemeinen in gleichen Abständen aufeinander. Vielfach besteht ein Schriftfeld jedoch aus mehreren Textabschnitten, die in mehr oder weniger grossem gegenseitigem Abstand aufeinander folgen. Sofern der Abstand zwischen der letzten Schriftzeile eines Textabschnittes und der ersten Schriftzeile des darauffolgenden Textabschnittes gleich einem Vielfachen des Schriftzeilenabstandes innerhalb der Textabschnitte ist, ist an sich die Abtastung nach ihrer Ausrichtung auf die Schriftzeilen des ersten Textabschnittes zugleich auch auf die Schriftzeilen des zweiten Textabschnittes ausgerichtet.
Im allgemeinen kann jedoch die Voraussetzung, dass der Abstand zwischen der letzten Schriftzeile eines Textabschnittes und der ersten Schriftzeile des folgenden Textabschnittes gleich einem Vielfachen des Schriftzeilenabstandes innerhalb der Textabschnitte ist, nicht als gegeben angesehen werden. Es ist deshalb nach der Abtastung des einen Textabschnittes eine neue Ausrichtung der Abtastvorrichtung auf die Schriftzeilen des folgenden Textabschnittes erforderlich.
Diese erneute Ausrichtung ermöglicht die in Fig. 3 dargestellte erfindungsgemässe Schaltungsanordnung ohne einen nennenswerten zusätzlichen Aufwand. Hiezu ist lediglich dem Steuereingang des ersten 1-bit-Speichers S ein ODER-Gatter OGs vorgeschaltet, an dessen einem Eingang gegebenenfalls der Start-Impuls auftritt und zu dessen anderem Eingang ein UND-Gatter UGs führt, für das bei Nichtfeststellung eines Schriftzeichens innerhalb eines Lese-Abtastbandes, d. h. eines Abtastbandes mit langsamem Fortschreiten der Abtastung in Zeilenrichtung, am Ende dieses Lese-Abtastbandes LB die Koinzidenzbedingung erfüllt ist.
Hiezu weist das UND-Gatter UGs in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 drei Eingänge auf, von denen der erste Eingang an einer Leitung ZE liegt, auf der bei Nichtfeststellung eines Schriftzeichens in einem Abtastband LB mit langsamem Fortschreiten der Abtastung der Signalzustand "1" herrscht ; mit seinem zweiten Eingang ist das UND-Gatter UGs an den zweiten 1-bit-Spei- cher L und mit seinem dritten Eingang an das UND-Gatter UGe angeschlossen, das mit einem Ausgangssignal das Ende eines Abtastbandes anzeigt.
Hiedurch wird erreicht, dass dann, wenn innerhalb eines Lese-Abtastbandes LB überhaupt kein automatisch zu erkennendes Schriftzeichen festgestellt worden ist, nach Beendigung dieses Lese-Abtastbandes LB wieder der erste 1-bit-Speicher S aktiviert und
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gleichzeitig der zweite 1-bit-Speicher L in den Ruhezustand zurückgestellt wird. Damit steht nunmehr wieder am Steuereingang s der Abtastvorrichtung A ein Steuerbefehl für ein schnelles Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes an, so dass die nunmehr über den Aufzeichnungsträger hinweggezogenen Abtastbänder wieder sich überlappende Such-Abtastbänder SB darstellen. Somit wird also nach der Abtastung der Schriftzeilen eines Textabschnittes automatisch von "Lesen" auf "Suchen" umgeschaltet, wobei der Betriebszustand".
Suchen" so lange andauert, bis die erste Schriftzeile des folgenden Textabschnittes aufgefunden worden ist. Danach erfolgt dann wieder, analog zu den bereits beschriebenen Vorgängen, ein Umschalten vom Betriebszustand"Suchen"in den Betriebszustand "Lesen", so dass nunmehr im zweiten Textabschnitt Schriftzeile nach Schriftzeile jeweils von einem Lese-Abtastband erfasst wird.
In der zuvor beschriebenen Weise kann also durch das Ende eines Textabschnittes, genauer gesagt durch das darauffolgende, kein automatisch zu erkennendes Schriftzeichen erfassende Lese-Abtastband automatisch das Aufsuchen des nächsten Textabschnittes und die Ausrichtung der Abtastung auf diesen nächsten Textabschnitt ausgelöst werden. Die Nichtfeststellung eines Schriftzeichens im genannten LeseAbtastband wird dabei, ohne dass dies noch in Fig. 3 dargestellt ist, in zweckmässiger Weise dadurch auf der Leitung ZE angezeigt, dass an den im Ruhezustand aktivierten Ausgang einer mit ihrem Rückstelleingang am UND-Gatter UGe liegenden bistabilen Kippstufe, die bei Abgabe eines Zeichenende- signals durch eine bereits an anderer Stelle, nämlich in der österr.
Patentschrift Nr. 228851 angegebene Schaltungsanordnung zur Ermittlung der Lage von automatisch zu erkennenden Schriftzeichen aktiviert wird. der eine Eingang eines UND-Gatters angeschlossen ist, welches mit seinem andern Eingang am Ausgang des in Fig. 3 dargestellten 1-bit-Speichers B liegt und dessen Ausgangsleitung die in Fig. 3 dargestellte Leitung ZE bildet.
Abschliessend sei noch darauf hingeweisen, dass die in Fig. 3 in symbolischer Form dargestellten Schaltungselemente in bekannter Weise realisiert werden können, wie dies beispielsweise den"Entwick- lungsberichten der Siemens & Halske AG" Jahrgang 22, Folge 2, August 1955, S. 159-171, zu entnehmen ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Abtastung eines, einen zeilenförmig angeordneten, automatisch zu lesenden Text enthaltenden, Aufzeichnungsträgers, der eine Relativbewegung senkrecht zur Richtung der Textzeilen gegenüber einer Abtastvorrichtung ausführt, die in einer spaltenweisen Abtastung jeweils ein sich über den Aufzeichnungsträger hinziehendes Abtastband erfasst, das im wesentlichen gerade eine Textzeile zu überdecken vermag, dadurch gekennzeichnet, dass die sich über den Aufzeichnungsträger (P) hinziehenden Abtastbänder (SB) durch ein entsprechend schnelles Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes (SB) in der Richtung der Textzeilen sich gegenseitig soweit überlappen, dass ein Bereich des Aufzeichnungsträgers (P), wie er von einer Textzeile (7766) eingenommen werden würde,
nacheinander von mindestens zwei Abtastbändern (SB, LB) erfasst wird, wobei innerhalb des sich gerade über den Aufzeichnungsträger (P) hinziehenden Abtastbandes (SB) etwa auftretende Abtastsignalelemente "1" jeweils entsprechend ihrem Auftreten innerhalb einer Abtastspalte (n) gemeinsam mit etwa bereits ge-
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betreffenden Abtastbandes (SB) das Erreichen der ersten Textzeile eines Textabschnittes festgestellt wird, woraufhin das Fortschreiten der Abtastung innerhalb eines Abtastbandes (LB) in Richtung der Textzeilen verlangsamt wird, derart, dass die sich über den Aufzeichnungsträger (P) hinziehenden Abtastbänder (LB) angenähert gerade aneinandergrenzen, so dass jede Textzeile nunmehr gerade von einem Abtastband (LB) überdeckt wird.