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Ermittlung der Lage von Ausschnitten eines Aufzeichnungsträgers
Der Betrieb von Anlagen der Fernmeldetechnik und von nachrichtenverarbeitenden Anlagen bringt vielfach die Aufgabe mit sich, Schriftzeichen, z. B. Buchstaben oder Ziffern, die auf geeigneten Aufzeichnungsträgern enthalten sein mögen, maschinell mittels einer Abtasteinrichtung, beispielsweise einer lichtelektrischen Abtasteinrichtung, abzutasten und anschliessend zu verarbeiten.
Eine Verarbeitung der Schriftzeichen kann dabei beispielsweise darin liegen, dass die Schriftzeichen identifiziert werden, um in Abhängigkeit von diesen Schriftzeichen eine Steuerung von nachfolgenden fernmeldetechnischen oder nachrichtenverarbeitenden Einrichtungen mit Hilfe geeigneter Signale ermöglichenzukönnen. Dabei wird oft nicht nur ein einzelnes Schriftzeichen oder eine Schriftzeile abzutasten und anschliessend zu verarbeiten sein, sondern es wird vielfach die Aufgabe vorliegen, ein ganzes Schriftfeld od. dgl. abzutasten, so dass ein in ihm enthaltener, zeilenförmig angeordneter Text abgelesen und verarbeitet werden kann.
Eine solche Aufgabe kann beispielsweise im Zusammenhang mit der Ablesung von Gesprächszählern der Fernmeldetechnik u. dgl. auftreten. Derartige Zähler müssen bekanntlich in regelmässigen Abständen abgelesen werden. Um die regelmässige Ablesung der Zähler, die im allgemeinen in Zählerfeldern zusammengefasst sind, zu beschleunigen, ist man bereits in der Weise vorgegangen (s. z. B. CEC Telecommunications, no. 30, Juli 1960, Seiten 16 bis 20), dass man jeweils ein solches Feld von beispielsweise 100 Gebührenzählern photographiert, um so zumindest den Zeit- und Personalaufwand für das unmittelbare Ablesen der Gesprächszähler herabzusetzen.
Die im photographischen Bild enthaltenen Ziffern, die den Stand der einzelnen Gesprächszähler angeben, können dann durch automatische Abtastund Verarbeitungseinrichtungen ausgewertet werden.
Hiebei ist es wünschenswert, jeweils eine möglichst grosse, d. h. eine möglichst viele Informationen tragende Bildvorlage abtasten zu können, ohne dass irgendwelche mechanischen Verschiebungen der Bildvorlage in der einen und bzw. oder andern Koordinatenrichtung erforderlich sind, um damit bei einer automatischen Ablesung der auf der Bildvorlage enthaltenen Schriftzeichen auf eine möglichst hohe Lesegeschwindigkeit zu kommen, so dass die anschliessenden datenverarbeitenden Einrichtungen möglichst gut ausgenutzt werden.
Hiezu wird zweckmässigerweise (vorzugsweise bei unbewegter Bildvorlage und nur kontinuierlichen Bewegungen innerhalb einer Abtasteinrichtung) eine Abtastung einer solchen Bildvorlage längs bestimmter Abtastspuren vorgenommen, die im wesentlichen jeweils eine Zeile von Gesprächszählern enthalten mögen, wobei unter Zuhilfenahme eines Linienabtasters eine spaltenweise Abtastung der Bildvorlage längs der Abtastspuren ermöglicht wird. Dabei wird eine solche Abtastspur gewissermassen in Spalten von Flächenelementen unterteilt, aus denen jeweils ein dem Helligkeitsgrad des betreffenden Flächenelementes entsprechendes Abtastsignalelement erzeugt wird.
Bei diesen Signalelementen wird zwischen zwei Signalwerten unterschieden, die im folgenden als
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Signalelemente "0" bzw. Signalelemente "I" bezeichnet werden. Von diesen Signalelementenentspricht ein Signalelement"0"dem Nichtauftreffen und ein Signalelement "1" dem Auftreffen des Abtastpunktes auf ein Flächenelement, das in seinem Helligkeitsgrad einem Element eines zu verarbeitenden Schriftzeichens entspricht.
Zur maschinellen Erkennung der auf der Bildvorlage enthaltenen Zahlen, die im angeführten Beispiel den Stand der einzelnen Gesprächszähler angeben, hat es sich nun als wünschenswert erwiesen, zunächst jeweils eine Information über die Lage des Fensters der betreffenden Gesprächszählerfrontplatte, in welchem die gerade automatisch zu verarbeitenden Ziffern enthalten sind, zu haben, um für die eigentlichezeichenerkennung eine eindeutige Erfassung gerade nur der Ziffern selbst, d. h. abgelöst von ihrer Umgebung, zu ermöglichen.
Dies ist von besonderem Interesse, wenn nicht auszuschliessen ist, dass Ziffern an den Rand des betreffenden Gesprächszählerfensters. anstossen und dass dann an solchen Stellen kein durch Helligkeitsunterschiede gegebener Kontrast zwischen der betreffenden Ziffer und ihrer Umgebung, nämlich der Frontplatte des Gesprächszählers, vorhanden ist.
Es ist nun bereits bekannt, die Lage des Fensters einer Gesprächszählerfrontplatte in folgender Weise zu ermitteln :
Im Verlauf der spaltenweisen Abtastung werden in den einzelnen Abtastspalten die dort auftreten-
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weils 80 Abtastsignalelementen "0", wobei zwischen diesen Spalten keine Abtastspalte mit 80 Abtast- signalelementen"l"liegt, und danach 4 Abtastspalten mit jeweils 80 Abtastsignalelementen "1", wobei zwischen diesen letzteren Spalten keine Abtastspalte mit 80 Abtastsignalelementen "0" liegt, festgestellt, so wird das Erreichen des linken Randes der Frontplatte eines gerade betrachteten Gesprächzählers unterstellt.
Bei anschliessendem Auftreten von 8 Abtastspalten mit jeweils 4 Abtastsignalelementen "0" und 64 Abtastsignalelementen "1" wird in der neunten Spalte nach wieder 4 Abtastsignalelementen "0" das Erreichen des oberen Randes der Frontplatte unterstellt, und es werden von hier aus 32 Taktschritte innerhalb der betreffenden Abtastspalte abgezählt. Die dann erreichte Höhe innerhalb der Abtastspalte gilt als obere Grenze eines sogenannten weiteren Bereiches, dessen untere Grenze im Abstand von weiteren 64 Taktschritten festgelegt wird. Ein in die von der Abtasteinrichtung zur Verarbeitungseinrichtung führende Verbindungsleitung eingefügter Schalter wird von nun an in jeder Abtastspalte zwischen den beiden Grenzen des genannten weiteren Bereiches übertragungsfähig gemacht.
Sobald nunmehr ein Abtastsignalelement "0" auftritt, wird das ihm zugrunde liegende weisse Flächenelement als linke obere Ecke des Zählerfensters gewertet.
Die bekannte Methode gestattet bereits eine Ermittlung der Lage eines Gesprächszählerfensters unter der Voraussetzung, dass im jeweils abgetasteten Bildbereich neben etwa noch erfassten Teilen von Frontplatten angrenzender Gesprächszähler die Frontplatte des gerade abzulesenden Gesprächszählers und das darin enthaltene Fenster bei vorbekannten Abmessungen exakt begrenzt und zugleich frei von Verunreinigungen od. dgl. sind.
Diese Voraussetzung kann allerdings nicht immer als gegeben angesehen werden. Im übrigen ist die bekannte Methode daran gebunden, dass die das Gesprächszählerfenster enthaltende Frontplatte oder, allgemeiner gesprochen, die Umgebung des die Schriftzeichen enthaltenden rechteckförmigen Ausschnittes des Aufzeichnungsträgers ihrerseits durch eine geradlinige Umrandung mit demjenigen des Zählerfensters entsprechendem Helligkeitsgrad begrenzt ist, was die Anwendungsmöglichkeiten des bekannten Verfahrens entsprechend begrenzt.
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chen enthaltenden rechteckförmigen Ausschnitten, die zu ihrer Umgebung kontrastieren, insbesondere von Fenstern der Frontplatten von Gesprächszählern für Fernmeldeanlagen mit spaltenweiser Abtastung des Aufzeichnungsträgers.
Hiezu wird erfindungsgemäss in der Weise vorgegangen, dass die aus der Abtastung von schwarzen Flächenelementen herrührenden Abtastsignalelemente "1" jeweils zu der zeilenindividuell gespeicherten Summe derjenigen Abtastsignalelemente"l"addiert werden, die aus der Abtastung der das betreffende Flächenelement mitenthaltenden Reihe von in ein und derselben senkrecht zur Spaltenrichtung verlaufenden Zeile untereinander benachbarten schwarzen Flächenelementen herrühren, dass dabei jeweils gegebenenfalls das Überschreiten einer vorgegebenen Mindestsumme durch eine solche Reihe in der betreffendenZeile untereinander benachbarter schwarzer Flächenelemente angezeigt wird,
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dass eine solche zeilenindividuell gespeicherte Summe vonAbtastsignalelementen "1" jeweils beim
Auftreten eines aus der Abtastung eines in der betreffenden Zeile liegenden, die Reihe schwarzer Flä- chenelemente beendenden weissen Flächenelementes herrührenden Abtastsignalelementes"0"gelöscht wird,
und dass nach einer gleichzeitig mit einem dadurch hervorgerufenen Verschwinden einer solchen
Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme durch eine solche Reihe benachbarter schwarzer Flächenelemente beendigten Abtastung eines Schwarzabschnittes innerhalb der gerade abge- tasteten Abtastspalte mit der Lage eines sich daran anschliessenden Weissabschnittes dieser Abtastspalte bei anschliessend gleichzeitig mit dem Wiederauftreten einer solchen Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme durch eine solche Reihe untereinander benachbarter schwarzer Flächen- elemente beginnender Abtastung eines weiteren Schwarzabschnittes innerhalb der gerade abgetasteten
Abtastspalte die Lage eines Ausschnittes des Aufzeichnungsträgers in seinem von der betreffenden Ab- tastspalte überlaufenen Teil festgestellt wird.
Die erfindungsgemässe Ermittlung der Lage hat den Vorteil, dass es nicht zunächst die Ermittlung eines weiteren Bereiches an Hand von äusseren Marken, wie sie die bei den bekannten Lageermittlungen vorauszusetzenden Umrandungen der Frontplatte darstellen, erforderlich macht, innerhalb dessen dann das erste weisse Flächenelement als linke obere Ecke des Zählerfensters gewertet wird, woraus dessen
Lage im übrigen bestenfalls annäherungsweise auf Grund der bekannten Fensterabmessungen hergeleitet werden kann ;
vielmehr erlaubt es die erfindungsgemässe Lageermittlung, die Grenzen des Zählerfensters und damit seine Lage in seinem von der betreffenden Abtastspalte überlaufenen Teil an Hand dieser
Grenzen selbst unter Berücksichtigung ihres Zusammenhanges mit ihrer weiteren Umgebung festzustel- len und in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch lagerichtig zu speichern. Dabei ermöglicht es die erfindungsgemässe Lageermittlung auch, eine einmal ermittelte und gegebenenfalls gespeicherte Zählerfensterlage im weiteren Verlauf der spaltenweisen Abtastung des Zählerfensters gegebenenfalls zu korrigieren, wie dies beispielsweise bei einer Schräglage des Zählerfensters gegenüber den Abtastspalten erforderlich sein mag.
Die erfindungsgemässe Lageermittlung bringt somit eine grössere Sicherheit in der Ermittlung der Lage des die zu erkennenden Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes des Aufzeichnungsträgers mit sich.
Diese Sicherheit kann in Weiterbildung der Erfindung noch dadurch zusätzlich erhöht werden, dass die Lage des Ausschnittes in seinem von der betreffenden Abtastspalte überlaufenen Teil mit der Lage eines solchen Weissabschnittes der oben genannten Art festgestellt wird, der eine vorgegebene Mindestlänge nicht unterschreitet und eine vorgegebene Höchstlänge nicht überschreitet. Hiedurch wird es möglich, im Aufzeichnungsträger vorhandene Ausschnitte, die zu gross oder zu klein sind, als dass in ihnen die zu lesenden Schriftzeichen enthalten sein könnten, bei der Lageermittlung von vornherein zu eliminieren.
Auf diese Weise kann beispielsweise auch das Gesprächszählerfenster von etwa in einem photographischen Bild von Gesprächszählern enthaltenen Kratzern od. dgl. oder auch von auf der Gesprächszählerfrontplatte gegebenenfalls angebrachten Beschriftungsstreifen unterschieden werden.
Für die jeweils in ein und derselben Zeile untereinander benachbarten schwarzen Flächenelemente wird zweckmässigerweise eine der maximalen Breite eines Schriftzeichens entsprechende Mindestsumme vorgegeben. Hiedurch wird erreicht, dass nicht etwa sich senkrecht zur Richtung der Abtastspalten erstreckende Teile von innerhalb des Ausschnittes liegenden Schriftzeichen als Ausschnittbegrenzung gewertet werden können, so dass also entsprechende Fehler bei der Ermittlung der Ausschnittlage von vornherein vermieden werden.
Wenn nicht auszuschliessen ist, dass die dunkle Umgebung des Ausschnittes an dessen vorderer Begrenzung schmäler als ein Schriftzeichen ist, so ist es zweckmässig, von Beginn der Abtastung der Umgebung des Ausschnittes bis zur Ermittlung der Ausschnittlage in der ersten innerhalb des Ausschnittes kein Schriftzeichen überlaufendenAbtastspalte eine entsprechend kleinere Mindestsumme vorzugeben.
Eine besonders zweckmässige Ausgestaltung der erfindungsgemässen Lageermittlung liegt darin, dass die bei der spaltenweisen Abtastung enthaltenen Folgen von unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtast- signalelementen"0"innerhalb der einzelnen Abtastspalten gezählt werden und dabei diejenigen Zählschritte markiert werden, die jeweils im Augenblick einer gleichzeitig mit dem Wiederauftreten einer Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme durch eine Reihe in ein und derselben Zeile untereinander benachbarter schwarzer Flächenelemente beginnenden Abtastung eines weiteren Schwarzabschnittes erreicht sind, der sich an einen solchen Weissabschnitt, durch dessen Beginn ein Verschwinden einer solchen Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme hervorgerufen wurde, anschliesst,
und dass danach bei einer erneuten Zählung der während der betreffenden Abtast-
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spalte erhaltenen Folgen von unmittelbar aufeinanderfolgendenAbtastsignalelementen "0" bei Erreichen eines solchen markierten Zählschrittes für die Dauer der Abtastung entlang der gerade erreichten Folge von Abtastsignalelementen "0" ein die Lage des Ausschnittes anzeigendes Signal, abgegeben wird.
Von Vorteil ist es, die Ermittlung der Ausschnittlage in jeder innerhalb des Ausschnittes kein Schrift- zeichen überlaufenden Abtastspalte zu wiederholen und die jeweils zuletzt ermittelte Ausschnittlage über die innerhalb des Ausschnittes ein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalten hinweg bis zum Er- reichen der nächsten innerhalb desAusschnittes kein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalte zu spei- chern und als Lage des Ausschnittes in seinem von den genannten Abtastspalten überlaufenen Teil zu werten. Dies ermöglicht eine Abtrennung eines im Ausschnitt enthaltenen Schriftzeichens von seiner
Umgebung auch dann, wenn das Schriftzeichen an die Ausschnittbegrenzung anstösst, d. h. unmittelbar in die dunkle Umgebung des Ausschnittes übergeht, wobei zugleich fortlaufend eine Korrektur einer ein- mal ermittelten Ausschnittlage vorgenommen wird.
In dieser Weise arbeitet auch ein in den Zeichnun- gen dargestelltes vorteilhaftes Ausführungsbeispiel für eine Schaltungsanordnung zur Durchführung der erfindungsgemässen Lageermittlung.
An Hand der Zeichnungen sei die Erfindung näher erläutert. Dabei verdeutlichen die Fig. 1 und 6 die spaltenweise Abtastung eines Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes eines Aufzeichnungsträgers ; weiterhin zeigt Fig. 2 eine Schaltungsanordnung zur Durchführung der erfindungsgemässen Lageermitt- lung, Fig. 3 weitere Einzelheiten dieser Schaltungsanordnung, Fig. 4 Realisierungsbeispiele für in einer solchen Schaltungsanordnung verwendbare Schaltungsbausteine und Fig. 5 eine etwas anders ausgebildete
Schaltungsanordnung zur Durchführung der erfindungsgemässen Lageermittlung.
Fig. l verdeutlicht zunächst die Abtastung eines Aufzeichnungsträgers -- T -- längs der Abtastspal- ten-.... h-1, h...., k...., 1-1, 1....-. wobei der Aufzeichnungsträger-- T--einendieauto- matisch zu verarbeitenden Schriftzeichen 7423 enthaltenden rechteckförmigen Ausschnitt-F-aufweist, welcher zu ermitteln ist. Weiterhin ist auf dem Aufzeichnungsträger ein kleinerer, beispielsweise einen Beschriftungsstreifen darstellender oder auch durch einen Filmkratzer gegebener Ausschnitt - Q- vorgesehen, von dem der Ausschnitt-F-zu unterscheiden ist.
Wie ersichtlich, hebt sich der Ausschnitt-F- ebenso wie der kleinere Ausschnitt-Q-durch einen Helligkeitskontrast von seiner Umgebung-T-ab, die ihrerseits in ihrem Helligkeitsgrad demjenigen der automatisch zu erkennenden Schriftzeichen 7423 entspricht. Auf Fig. 1 wird im übrigen bei der Erläuterung der Fig. 2 noch zurückgekommen werden.
Die auf zwei Teilblätter-2a und 2b-aufgeteilte Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung zur Durchführung der erfindungsgemässen Lageermittlung. Die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnungzur Ermittlung der Lage von auf einem Aufzeichnungsträger auftretenden rechteckförmigen Ausschnitten, die zu ihrer Umgebung kontrastieren, weist zunächst einen Speicher -- ZS -- zur Speicherung der bei der spaltenweisenAbtastung desAufzeichnungsträgers sich ergebenden Summen solcher Abtastsignalele- mente "1" auf, die aus der Abtastung von in ein und derselben senkrecht zur Spaltenrichtung verlaufenden Zeile untereinander benachbarten schwarzen Flächenelementen herrühren.
Der Speicher -- ZS -umfasst dazu zweckmässigerweise eine der Länge einer Abtastspalte (-- h -- in Fig. 1) entsprechende Anzahl von jeweils einer senkrecht zur Spaltenrichtung verlaufenden Zeile (z. B. -- m -- in Fig. 1) zugeordneten Speicherplätzen-Z1S.... ZZS-. Diese Speicherplätze-Z1S.... ZZS-sind über eine Verteilereinrichtung, die in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 durch die beiden Verteilerschaltungen -- V1 und V2 -- gebildet ist, nacheinander, u. zw. synchron zur Abtastung innerhalb einer jeden Abtastspalte, mit einem Addierwerk -- Add -- verbunden.
Eine solche Verteilerschaltung--Vl, V2--kann dabei, ohne dass dies in Fig. 2 näher dargestellt wäre, beispielsweise durch eine Reihe von jeweils einem Speicherplatz-Z1S.... ZZS-zugeord- neten Gattern gebildet sein, die synchron zur Abtastung innerhalb einer jeden Abtastspalte nacheinander impulsweise übertragungsfähig gehalten werden, wozu die Steuereingänge der genannten Gatter an die einzelnen Stufen eines Schieberegisters von der Länge einer Abtastspalte angeschlossen sein können, welchem über eine Leitung -- T -- Taktimpulse, die in an sich bekannter Weise das von der Abtastenrichtung erzeugte Abtastsignal in eine endliche Anzahl von Abtastsignalelementen unterteilen,
als
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Ausführungsbeispielesmenten"l"und löscht bei Auftreten eines Abtastsignalelementes"0"die am zugehörigen Speicherplatz - Z1S.... ZZS-gespeicherte Summe von Abtastsignalelementen "1".
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bestimmten schwarzen Flächenelementes herrührt, dieses Abtastsignalelement "1" in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 durch dasAddierwerk-Add-zur Summe von Abtastsignalelementen "1" addiert,
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Zeile-m-1-Verteilerschaltung -- V2 -- wieder an dem der Zeile -- m-1 -- zugeordenten Speicherplatz des Speichers -- ZS -- als neue Summe von Abtastsignalelementen "1" eingespeichert.
Als nächstes Abtastsignalelement im Verlauf der spaltenweisen Abtastung tritt das aus der Abtastung des durch die Koordinaten-h, m- bestimmten weissen Flächenelements herrührende Abtastsignal- element "0" auf. Dies hat zunächst zur Folge, dass nunmehr am Zähleingang -- a -- des Addierwerkes - Add- kein Signalelement"l"ansteht, das zu der nunmehr über die Verteilerschaltung- VI-
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bewirkt das Auftreten des Abtastsignalelementes "0" nunmehr die Löschung dieser bisher an dem der Zeile-- m -- zugehörigen Speicherplatz des Speichers -- ZS -- gespeicherten Summe von Abtastsignalelementen "1", was in Fig. 2 durch eine über einen Negator -- NR -- zum Rückstelleingang -- r -- des Addierwerkes-Add-führende Verbindung angedeutet ist.
An den einzelnen Speicherplätzen -- Z1S .... ZZS -- des Speichers -- ZS --, die jeweils einer senkrecht zu den Abtastspalten.... h.... verlaufenden Zeile.... m.... zugeordnet sind, ist also jeweils nur eine Summe solcher Abtastsignalelemente "1" gespeichert, die aus der Abtastung einer von der gerade erreichten Abtastspalte (z. B.-h-) noch überlaufenen Reihe von in der betreffenden Zeile (z. B.-m-1-) liegenden, unmittelbar aneinandergrenzenden schwarzen Flächenelementen (...., (-h-1, m-1-), (-h, m-1-)) herrühren.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist mit dem Addierwerk -- Add -- eine Vergleicherschal-
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ein- ZS-gespeicherte Summe von Abtastsignalelementen "1" einen vorgegebenen Mindestwert überschreitet. Diese Mindestsumme kann entsprechend der zu erwartenden Ausdehnung der in Fig. 1 dunkel dargestellten Umgebung des die Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes -- F -- (s. Fig. 1) vor dessen linkem Rand festgelegt werden ; sie kann beispielsweise für die Ermittlung der Lage von Gesprächszählerfenstern 25 bit betragen. Die Vergleicherschaltung -- LSZ -- kann, wie dies an Hand der Fig. 3 noch näher erläutert werden wird, durch ein Gatter gebildet sein, das mit seinen Eingängen an die nach Erreichen der vorgegebenen Mindestsumme von z. B. 25 bit aktivierten Ausgänge des Addierwerkes - Add -- angeschlossen ist.
Weiterhin weist die Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ein Koinzidenzgatter -- Gfo -- auf, welches eingangsseitig an eine nacheinander die bei der spaltenweisen Abtastung erzeugten Abtastsignalelemente führende Leitung-n-und an die synchron dazu gegebenenfalls ein das Überschreiten der genannten Mindestsumme von z. B. 25 bit anzeigendes Signal führende Leitung-Isz- angeschlossen ist, u. zw. derart, dass jeweils im Augenblick eines gleichzeitigen Verschwindens eines das Überschreiten der vorgegebenen Mindestsumme anzeigenden Signals auf der Leitung -- lsz -- und des letzten Abtastsignalelementes "1" einer Folge von unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtastsignalelementen "1" auf der Leitung -- n -- für das Koinzidenzgatter-Gfo-die Koinzidenzbedingung erfüllt ist.
Zu diesem Zweck ist zwischen jede dieser beiden Leitungen -- n und 1sz -- und den zugehörigen Eingang des Koinzidenzgatters -- Gfo -- jeweils ein Differenzierglied -- D10v bzw. Dv -- eingefügt, welches jeweils nur bei einem 1-0-Signalübergang ein Ausgangssignal abgibt. Ausgangsseitig führt das Koinzidenzgat- ter-Gfo-über einen Zwischenspeicher-Sfo-zu dem einen Eingang eines weiteren Koinzidenz- gatters-GF-, welches mit seinen weiteren Eingängen wieder an die beiden genannten Leitungen - n und lsz angeschlossen ist, u. zw. derart, dass jeweils im Augenblick eines gleichzeitigen Erscheinens eines das Überschreiten der vorgegebenen Mindestsumme von z.
B. 25 bit anzeigenden Signals auf der Leitung-Isz- und Verschwindens des letzten Abtastsignalelementes "0" einet Folge von unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtastsignalelementen "0" auf der Leitung -- n -- für dieses weitere
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0-1-Signalübergang auf der jeweiligen Leitung (-- n bzw. 1si --) ein Ausgangssignal abgibt.
Wie unten noch näher erläutert werden wird, zeigt die Aktivierung des genannten weiteren Koin-
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B.-h-innungsträgers -- T -- (in Fig. 1) zu erreichen, bei welchem es sich auf Grund seiner Ausdehnung tatsächlich um einen automatisch zu erkennenden Schriftzeichen enthaltenden Ausschnitt handeln dürfte, ist es zweckmässig festzustellen, ob ein gerade abgetasteter Ausschnitt in seinem von der betreffenden Abtastspalte überlaufenen Teil eine entsprechende Höhe aufweist.
Zu diesem Zweck führt in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 der Zwischenspeicher -- Sfo -- ausgangsseitig direkt zum Zähleingang und
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NGf-zum RückstelleingangZähleinrichtung -- Zf -- ist der Steuereingang einer bistabilen Kippschaltung-Sf-angeschlossen, deren Ausgang dann mit dem genannten einen Eingang des weiteren Koinzidenzgatters -- GF -- verbunden ist ; der Rückstelleingang dieser bistabilen Kippschaltung-Sf-ist einerseits mit dem einer vor-
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anderseits mit dem Negator -- NGf-- verbunde.
Das weitere Koinzidenzgatter -- GF -- zeigt dann mit seiner Aktivierung an, dass gerade der von der betreffenden Abtastspalte überlaufene Teil des gesuchten Ausschnittes-F-des Aufzeichnungsträ- gers-T-abgetastet worden ist ; mit der Lage des zugehörenden"Weissabschnittes"dieser Abtastspalte ist dann auch die Lage des Ausschnittes-F-in seinem von der Abtastspalte überlaufenen Teil gegeben.
Um diese Ausschnittlage in besonders zweckmässiger Weise anzeigen zu können, ist in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 eine Zähleinrichtung zur Zählung der in einer jeden Abtastspalte auftreten-
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Zur näheren Erläuterung soll hier ein Blick auf Fig. 1 geworfen werden : Bei den dort dargestellten Verhältnissen werden beispielsweise im Verlauf der Abtastspalte-h-zwei Weissabschnitte gezählt, nämlich der zum Querstreifen -- Q -- gehörende Weissabschnitt und der zu dem die zu lesenden Schriftzeichen enthaltenden Ausschnitt-F-gehörende Weissabschnitt.
Der Zähleinrichtung wird jeweils in dem Augenblick, in dem für das weitere Koinzidenzgatter - GF-der Koinzidenzfall eintritt, ein Markiersignal zugeführt ; dieses Markiersignal bewirkt, dass der in diesem Augenblick vom Vorwärtszählregister -- VZW -- erreichte Zählschritt markiert wird, was dadurch geschehen kann, dass der in bekannter Weise, z. B. durch Verschieben eines"l"-Signalelementes von einer ersten Zählstufe über eine zweite in die dritte Zählstufe des Vorwärtszählregisters - VZW -- gerade erreichte Zählschritt in einem Zwischenspeicherregister -- ZSW -- gespeichert wird.
Nach Beendigung der Abtastung der gerade abgetasteten Abtastspalte wird durch ein Synchronisierungssignal, welches in hier nicht weiter interessierender Weise jeweils zu Beginn der Abtastung einer Abtastspalte auf einer Leitung-Sp- auftritt, eine Übertragung der im Zwischenspeicherregister -- ZSW--
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Aktivierung des weiteren Koinzidenzgatters-GF-markierten Zählschrittes ein Signal"l"ab. Dieses Signal gelangt an den einen Eingang eines hiemit an die erste Stufe des Rückwärtszählregisters-- RZW-angeschlossenen Sperrgatters-GYF-.
Mit seinem Sperreingang ist dieses Sperrgatter-GYF-an den Ausgang des genannten Verzögerungsregisters -- R -- angeschlossen. Am Ausgang dieses Sperrgatters - GYF-herrscht daher jeweils gerade von dem Augenblick an der Signalzustand"l", in dem im Verlauf einer Abtastspalte der Abtastpunkt auf der Höhe der oberen Grenze eines gesuchten Ausschnittes (-- F -- in Fig. l) in seinem von der vorangehenden Abtastspalte überlaufenen Teil angelangt ist ; der Signalzustand "1" hält an bis zu dem Augenblick, in dem der Abtastpunkt auf der Höhe der unteren Grenze des Ausschnittes-F-in seinem von der vorangehenden Abtastspalte überlaufenen Teil angelangt ist.
Gerade für diese Zeitspanne treten nämlich am Ausgang des Verzögerungsregisters- R-die Abtastsignalelemente "0" auf, die dem durch den Ausschnitt-F-gebildeten Weissabschnitt dieser vorangehenden Abtastspalte entsprechen, während zugleich an der ersten Stufe des Rückwärtszählregi-
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der betreffendenAbtastspalte überlaufenen Teil anzeigendes Signal, das speziell auch als Zählerfenstersignal bezeichnet sein mag, auf.
Zur Speicherung der Ausschnittlage ist in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 dem Gatter -- GYF-- noch ein Umlaufregister -- YF -- mit einer die Speicherung der in einer Abtastspalte auftretenden Signalelemente gestattenden Speicherkapazität nachgeschaltet. Der Ausgang des Gatters-GYF-ist
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YF-führt.genannten Sperrgatters-SGYF-bildet dabei einen Löscheingang für das Umlaufregister. An diesem Löscheingang tritt in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 jeweils nach einer Markierung eines durch das Vorwärtszählregister-VZW-erreichten Zählschrittes ein Löschsignal auf, welches für die Dauer einer vollen Abtastspalte anhält und dabei eine Löschung einer bisher gespeicherten Ausschnittlage bewirkt.
Dies wird in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 dadurch erreicht, dass an das weitere Koinzidenzgatter-GF-eine bistabile Kippstufe-FGS-angeschlossen ist, die über den einen Eingang eines UND-Gatters, dessen anderem Eingang über die Leitung-Sp-jeweils zu Beginn einer Abtastspalte
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nannten bistabilen Kippstufe -- SYFL -- und an die erwähnte Leitung -- Sp -- ein weiteres UND-Gatter angeschlossen, das zum jeweiligen Rückstelleingang der beiden bistabilenKippstufen-- SYFL und FGSführt.
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Koinzidenzgatter -- GF -- ist- GF-abgegebene Signal aktiviert und verbleibt in diesem Zustand, bis er von der Leitung-yfe- her, auf der in hier nicht weiter interessierender Weise nach Erreichen der hinteren Begrenzung eines solchen Ausschnittes-F-ein Signal auftritt, in den Ruhezustand zurückgestellt wird.
Durch die gestrichelt dargestellte Verbindung zwischen dem Speicher-SGF-und der Vergleicherschaltung- LSZ- wird angedeutet, dass zunächst von Beginn der Abtastung der Ausschnittsumgebung bis zur Ermittlung der Ausschnittlage in der ersten innerhalb des Ausschnittes-F-kein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalte in der Vergleicherschaltung-LSZ-eine kleinere Mindestsumme vorgegeben wird und erst danach, d. h. bei Aktivierung des Speichers -- SGF --, die volle, der Breite eines Schriftzeichens von z. B. 18 bis 24 bit entsprechende Mindestsumme von z. B. 25 bit. Die erwähnte Leitung -- yfe -- führt
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schen zu können.
Nachdem im vorstehenden die in Fig. 2 dargestellte Schaltungsanordnung zur Durchführung der erfindungsgemässen Lageermittlung in ihrem schaltungstechnischen Aufbau und auch schon in einzelnen funktionellen Zügen erläutert worden ist, soll die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung noch einmal zusammenfassend unter Zugrundelegung der in Fig. l dargestellten Verhältnisse besprochen werden. Zu-
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vor soll jedoch noch ein Blick auf Fig. 3 geworfen werden, aus der weitere Einzelheiten über den schaltungstechnischen Aufbau des Speichers des ZS -- und des Addierwerkes -- Add -- hervorgehen.
Gemäss dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel weist jeder Speicherplatz-Z1S.... ZZS- des Speichers-- ZS -- eine Reihe von binären Speicherelementen-- 20.... 24 --auf. Es sind so viele
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zur Abtastung innerhalb der Abtastspalten periodisch impulsweise mit dem Addierwerk -- Add -- verbunden, d. h. es werden synchron zur Abtastung innerhalb der Abtastspalte nacheinander die einzelnen Speicherplätze-Z1S.... ZZS-mit dem Addierwerk -- Add -- zusammengeschaltet.
Bei einer solchen Zusammenschaltung eines Speicherplatzes, z. B. des Speicherplatzes-Z1S-, mit dem Addierwerk -- Add -- ist in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 jedes Speicherelement des betreffenden Speicherplatzes mit seinem Speicherausgang an den einen Eingang eines UND-Gatters angeschlossen, dessen zweiter Eingang am Zähleingang-a-des Addierwerkes liegt und mit dessen gegebenenfalls vorhandenen weiteren Eingängen die Speicherausgänge jedes vorangehenden Speicherelementes des jeweils angeschalteten Speicherplatzes verbunden sind.
So wird beispielsweise jeweils das Speicherelement -- 23-- eines Speicherplatzes mit seinem Spei-
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des Addierwerkes- Add- liegtSpeicherausgänge der drei vorhergehenden Speicherelemente -- 20, 21 und 22--des betreffenden Speicherplatzes verbunden werden. Das genannte UND-Gatter führt zum Rückstelleingang des zugehörigen Speicherelementes, beispielsweise also des Speicherelementes -- 23-- und ausserdem zum Sperreingang eines Sperrgatters-SG-. Über dieses Sperrgatter-SG-ist mit dem Speichereingang des betref-
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Speicherplatz des Speichers -- ZS -- einzuspeichern. Die Darstellung in Fig. 3 geht davon aus, dass die einzelnen Speicherplätze binäre Speicherelemente -- 20 .... 22 -- aufweisen, die ein zerstörungsfreies Auslesen der gespeicherten Informationen ermöglichen.
Stattdessen können natürlich auch Speicherelemente verwendet werden, bei denen die Information mit dem Auslesen zerstört wird und somit jeweils wieder neu eingeschrieben werden muss ; in diesem Fall kann übrigens derRückstelleingang eines solchen Speicherelementes mit dem Sperreingang des dem Speicherelement eingangsseitig vorgeschalteten Sperrgatters zusammenfallen.
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des jeweils mit dem Addierwerk verbundenen Speicherplatzes. Auf diesem Wege wird eine Löschung einer bisher an einem solchen Speicherplatz gespeicherten Information bewirkt, sobald am Zähleingang - a -- des Addierwerkes -- Add -- ein Signalelement "0" auftritt.
Um das Überschreiten der oben erwähnten vorgegebenen Mindestsumme von z. B. 25 bit durch die an einem Speicherplatz eingespeicherte Summe von in der zugehörigen Zeile untereinander benachbarten schwarzen Flächenelemente anzuzeigen, ist in der Schaltungsanordnung nach Fig. 3 die (in Fig. 2 in allgemeiner Form dargestellte) Vergleicherschaltung)-LSZ-in Fig. 2) durch ein Gatter -- G25 -gebildet, welches mit seinen Eingängen an die nach Erreichen der vorgegebenen Mindestsumme akti-
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des Gatters- G 25- jeweilsüber schwarze Flächenelemente hinzieht, die sich jeweils an eine entsprechende Anzahl ihnen in den vorangehenden Abtastspalten unmittelbar vorangehender schwarzer Flächenelemente anschliessen.
Um für eine solche Anzeige jede gewünschte Mindestsumme festlegen zu können, ist in der Schal-
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tungsanordnung nach Fig. 3 an den Ausgang des Gatters -- G25 -- der Sperreingang eines Sperrgatters - SGIsz-angeschlossen, das dem Zähleingang Addierwerkes -- Add -- nach geschaltet ist.
Durch dieses Sperrgatter-SGlsz- wird erreicht, dass jeweils dann, wenn in einer bestimmten Zeile die vorgegebene Mindestsumme von schwarzen Flächenelementen festgestellt worden ist, eine etwaige Addition weiterer Abtastsignalelemente "1" zu der am betreffenden Speicherplatz gespeicherten Mindestsumme unterbleibt ; damit ist dann so lange, bis in der betreffenden Zeile ein weisses Flächenelement festgestellt wird, gerade die Mindestsumme am betreffenden Speicherplatz eingespeichert, die dann in jeder Abtastspalte jeweils zu dem in Frage kommenden Zeitpunkt die Erfüllung der Koinzidenzbedingung für das Gatter-G25- bewirkt.
Es sei hier bemerkt, dass zur Festlegung einer zunächst kleineren Mindestsumme, wie dies oben bereits erwähnt wurde, neben dem Gatter-G25-noch ein zweites Gatter vorgesehen sein kann, das entsprechend der zunächst vorgegebenen kleineren Mindestsumme an das Addierwerk angeschlossen ist. Ohne dass dies noch in Fig. 3 dargestellt ist, ist dann in Abhängigkeit vom Betriebszustand des in Fig. 2 dargestellten 1-bit-Speichers-SGF-das eine oder das andere der beiden Gatter entriegelt.
Zur Fig. 3 sei noch bemerkt, dass dort das Addierwerk -- Add -- mit seinem Zähleingang-a- nicht unmittelbar an die die Abtastsignalelemente führende Leitung-n-angeschlossen ist, sondern an den Ausgang eines UND-Gatters--G11--, dessen beiden Eingängen synchron mit der Abtastung innerhalb einer Abtastspalte die einander entsprechenden Abtastsignalelemente zweier aufeinanderfolgender Abtastspalten zugeführt werden. Dabei können die beiden Eingänge des UND-Gatters- Gllan die Leitung -- n -- bzw. an den Ausgang-n-1- (vgl. Fig. 2) eines eingangsseitig ebenfalls an diese Leitung -- n -- angeschlossenen Verzögerungsregisters (-R-in Fig. 2) von der Länge einer Abtastspalte angeschlossen sein.
Ist eine weitere Zeitverzögerung erwünscht, so ist es auch möglich, dass die beiden Eingänge des
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sters (-- R -- in Fig. 2) bzw. an den Ausgang eines diesem Verzögerungsregister nachgeschalteten weiteren derartigen Verzögerungsregisters angeschlossen sind.
Die Vorschaltung eines solchen UND-Gatters-Gll-vor den Zähleingang -- a -- des Addier- werkes-Add- ermöglicht es, mit dem Addierwerk -- Add -- und dem Speicher -- ZS -- nicht nur eine Summierung von in ein und derselben Zeile unmittelbar benachbarten schwarzen Flächenelementen vorzunehmen, sondern sie erforderlichenfalls auch zur Summierung von in ein und derselben Zeile untereinander benachbarten weissen Flächenelementen mitauszunutzen. Diese Möglichkeit braucht hier jedoch nicht weiter verfolgt zu werden, da dies zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich ist.
Im folgenden soll nun zusammenfassend die Durchführung der erfindungsgemässen Lageermittlung mittels der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung unter Zugrundelegung der in Fig. 1 dargestellten Verhältnisse erläutert werden.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist der dort angedeutete Aufzeichnungsträger -- T -- einenAus- schnitt-F-auf, welcher automatisch zu erkennende Schriftzeichen 7423 enthält ; dieser Ausschnitt
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beispielsweise durch eine Kennzeichnungsleiste auf der Frontplatte eines Gesprächszählers gebildet sein mag. Der Aufzeichnungsträger -- T -- werde spaltenweise entlang der Abtastspalten-h-l, h....- abgetastet ; die dabei erzeugten Abtastsignalelemente treten synchron zum Abtastvorgang auf der Leitung - n-der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 auf.
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überlaufen.
Nachdem gemäss Fig. 1 der Aufzeichnungsträger -- T -- in seinem Helligkeitsgrad demjenigen der zu erkennenden Schriftzeichen entspricht, werden bei dieser Abtastung (zumindest in dem hier interessierenden Bereich der einzelnen Abtastspalten zwischen der Höhe der in Fig. 1 angedeuteten Zei- le--q-l--und der Höhe der Zeile -- p -- zunächst nur Abtastsignalelemente"l"erzeugt. Jedes solches aus der Abtastung eines schwarzen Flächenelementes, beispielsweise des durch die Abtastspalte - h-1 -- und die Zeile -- m -- bestimmten Flächenelementes (-- h-1, m-- ) herrührende Abtastsignalelement "1" gelangt von der Leitung-- n-- her zu dem Zähleingang-- a -- des Addierwerkes - Add-, dem gleichzeitig die zeilenindividuell,
nämlich an einem der betreffenden Zeile-mzugeordneten Speicherplatz des Speichers -- ZS --, gespeicherte Summe derjenigen Abtastsignalele- mente "1" zugeführt wird, die aus der Abtastung der das betreffende Flächenelement (-h-1, m-)
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mitenthaltendenReihevonineinundderselbensenkrecht zur Spaltenrichtung verlaufenden Zeile-m- untereinander benachbarten schwarzen Flächenelementen herrühren.
Zu dieser zeilenindividuell gespeicherten Summe wird das am Zähleingang-a-anstehende Ab- tastsignalelement"l"addiert, und es wird dann die neue Summe solcher Abtastsignalelemente "1" an dem der betreffenden Z eile-m-zugeordneten Speicherplatz des Speichers S-eingespeichert.
Anschliessend wird in entsprechender Weise das aus der Abtastung des nächstfolgenden Flächenelementes (-- h-l, m+1--) herrührende Abtastsignalelement "1" verarbeitet, und so fort. Sobald eine Reihe von in ein und derselben Zeile,. z.. B. der Zeile -- m --, untereinander benachbarten schwarzen Flächenelementen die vorgegebene Mindestsumme von z. B. 25 bit überschreitet, wird dies durch die mit dem Addierwerk -- Add -- verbundene Vergleicherschaltung -- LSZ -- dadurch angezeigt, dass an ihrer Ausgangsleitung -- 1sz -- ein Anzeigesignal "1" auftritt. Diese Mindestsumme entspricht, wie oben bereits erwähnt wurde, zweckmässigerweise der maximalen Breite eines Schriftzeichens, wobei jedoch dann, wenn nicht auszuschliessen ist, dass die dunkle Umgebung-T-des Ausschnittes-F-an
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wird.
Bei einer den wenigstens grössenordnungsmässig bekannten Abmessungen des inbesondere durch eine Gesprächszählerfrontplatte gegebenen Aufzeichnungsträgers -- T -- mit dem dem Zählerfenster entspre-
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In entsprechender Weise wird auch im Verlauf der folgenden Abtastspalte-h-, die sich unter den in Fig.1 dargestellten Verhältnissenzunächst über den kleinen Ausschnitt -- Q -- und dann über den die zu erkennenden Schriftzeichen enthaltenden Ausschnitt-F-hienzieht, in dem Augenblick, in dem die Abtastung auf der Höhe der mit einer strichpunktierten Linie angedeuteten Zeilen--q-l-- angelangt ist, das Überschreiten der vorgegebenen Mindestsumme für diese Zeile--q-l--dadurch angezeigt werden, dass zu dem entsprechenden Zeitpunkt, zu dem auch auf der Leitung -- n -- das zuge- hörige Abtastsignalelement"l"auftritt, auf der Leitung -- 1sz -- der Signalzustand "1" herrscht.
Schreitet dann die Abtastung innerhalb der Abtastspalte -- h -- weiter fort zur Höhe der Zeile -- m --, so tritt unter Zugrundelegung der in Fig. l dargestellten Verhältnisse nunmehr auf der Leitung -- n -- ein Abtastsignalelement"0"auf.
Dieses aus der Abtastung des in der Zeile-q-liegenden weissen Flächenelementes (--h, q das die bisherige Reihe der in dieser Zeile-- q -- liegenden schwarzen Flächenelemente .... (--h-1,q--) beendet, herrührendeAbtastsignalelement "0" bewirkt über den Rückstelleingang -- r -- des Addierwer- kes-Add-, dass die bisher an dem der Zeile-q-zugeordneten Speicherplatz des Speichers - gespeicherte Summe von Abtastsignalelementen "1" gelöscht wird. Auf der Ausgangsleitung
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henden Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme hervorgerufen, d. h. es kommt zu einem 1-0-Signalübergang, wie er gleichzeitig auch auf der die Abtastsignalelemente führenden Leitung - n-auftritt.
Unter diesen Bedingungen gibt jedes der beiden Differenzierglieder -- D10v und Dv- ein Aus- gangssignal ab, so dass für das nachfolgende Koinzidenzgatter -- Gfo -- die Koinzidenzbedingung erfüllt
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wird. Der Zwischenspeicher-Sfo-entriegelt damit die nachfolgende Zähleinrichtung -- Zf --, so dass diese nunmehr durch jeden der auf der Leitung -- T -- auftretenden Taktimpulse, durch die auch das von der Abtasteinrichtung abgegebene Abtastsignal in Abtastsignalelemente unterteilt wird, um einen Zählschritt weitergeschaltet wird.
Dieser Zustand dauert an, solange sich die Abtastung innerhalb der Abtastspalte -- h-- über deren durch den kleinen Ausschnitt-Q-gegebenen Weissabschnitt hinzieht, d. h., bis zum Erreichen der unteren Grenze dieses kleinen Ausschnittes -- Q --. In dem Augenblick, in dem diese untere Grenze erreicht ist, tritt auf der Leitung-n-wieder ein Abtastsignalelement"l"auf, und gleichzeitig wird auf der Leitung-Isz-auch wieder das Überschreiten der vorgegebenen Mindestsumme angezeigt.
Nachdem jede dieser beiden Leitungen-n und Isz-über ein ODER-Gatter mit dem Rückstelleingang des Zwischenspeichers -- Sfo -- verbunden ist, kommt es jetzt zu einer Rückstellung dieses Zwischenspeichers -- Sfo -- und damit auch der nachfolgenden Zähleinrichtung -- Zf -- in den Ruhe-
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sende Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes- F- entsprechenden Mindestlänge für einen Weissabschnitt einer Abtastspalte entspricht ; der Zählvorgang hatte daher keine weiteren Folgen.
Ist der Abtastpunkt im weiteren Verlauf der Abtastung innerhalb der Abtastspalte-h-auf der
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schwarzes Flächenelement ist, und sich dieses schwarze Flächenelement an einen hinreichend langen, durch schwarze Flächenelemente gebildeten Teil der Zeile--m-1 anschliesst.
Danach gelangt der Abtastpunkt innerhalb der Abtastspalte-h-auf die Höhe der Zeile-m-.
Nachdem das Flächenelement (-h, m-) ein weisses Flächenelement ist, tritt jetzt auf der die Abtastsignalelemente führenden Leitung-n-ein Abtastsignalelement"0"auf, das gleichzeitig in der bereits erläuterten Weise ein Verschwinden der bisher auf der Leitung-Isz-die Form des Signalzustandes "1" anstehenden Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme bewirkt. Die auf den beiden Leitungen-n und Isz-gleichzeitig auftretenden 1-0-Signalübergänge haben wieder über die beiden Differenzierglieder-DIOv und Dv -- die Erfüllung der Koinzidenzbedingung für das Koin-
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bildeten Teil der Zeile-p-unmittelbar anschliesst.
Der während des bisherigen Weissabschnittes der Abtastspalte -- h -- von der Zähleinrichtung -- Zf -- vorgenommene Zählvorgang, durch den die Länge des Weissabschnittes bestimmt wurde, hatte zur Folge, dass ein Zählschritt erreicht wurde, der der Mindestlänge von beispielsweise 17 bit entspricht, die für einen durch die Höhe eines automatisch zu erkennende Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes-F-bestimmten Weissabschnitt vorgegeben ist, noch nicht aber ein Zählschritt, der einer dafür vorgegebenen Höchstlänge von beispielsweise 23 bit ent-
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Zähleinrichtung-Zf- währendDie Koinzidenzbedingungfür dieses Gatter-GF-wird jetzt dadurch erfüllt, dass mit dem 0-1-Signalübergang auf den beiden Leitungen -- n und Isz-über die beiden Differenzierglieder-DO l und Dw -- Signalelemente "1" an die beiden weiteren Eingänge des genannten weiteren Koinzidenzgatters
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nungsträger automatisch zu verarbeitende Schriftzeichen enthalten sein dürften.
Dabei basiert diese Feststellung darauf, dass gerade am Ende des dem betreffenden Weissabschnitt vorangehenden Schwarzabschnittes eine bis dahin anstehende Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme durch eine Reihe untereinander benachbarter schwarzer Flächenelemente verschwunden war, und dass gerade zu Beginn des sich an den betreffenden Weissabschnitt anschliessenden weiteren Schwarzabschnittes eine solche Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme wieder aufgetreten ist.
Eine Eliminierung von auf dem Aufzeichnungsträger -- T -- etwa enthaltenen weiteren Ausschnitten, wie beispielsweise des in Fig. l angedeuteten kleinen Ausschnittes- Q-, in welchem auf Grund ihrer Höhe von vornherein keine zu erkennenden Schriftzeichen zu erwarten sind, wurde dabei mit Hilfe der Zähleinrichtung -- Zf -- dadurch vorgenommen, dass ein eine vorgegebene Mindestlänge von z. B.
17 bit unterschreitender oder eine vorgegebene Höchstlänge von z. B. 23 bit überschreitender Weissabschnitt von der weiteren Betrachtung ausgenommen wurde, so dass dann die Lage des die Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes-- F-in seinem von der betreffenden Abtastspalte überlaufenen Teil mit der Lage eines solchen Weissabschnittes festgestellt wird, der weder die vorgegebene Mindestlänge unter-
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schreitet, noch die vorgegebene Höchstlänge überschreitet.
Zugleich mit den bisher beschriebenen Vorgängen wurden die im Verlauf der Abtastspalte -- h-erhaltenen Folgen von unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtastsignalelementen "0" im Vorwärtszählre- gister-VZW- gezählt.
Unter Zugrundelegung der in Fig. 1 dargestellten Verhältnisse wurden während der Abtastspalte- hzwei derartige Folgen entsprechend den zwei Weissabschnitten dieser. Abtastspalte- h- gezählt. Derjenige Zählschritt, der im Augenblick einer Aktivierung des genannten weiteren Koinzidenzgatters - GF- und damit im Augenblick der gleichzeitig mit dem Wiederauftreten einer Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme von z. B. 25 bit durch die Reihe in ein und derselben Zeile - p-untereinander benachbarter schwarzer Flächenelemente ....
(-- h-1, p --) ( -- h, p -- ) beginnenden Abtastung des sich an dem Weissabschnitt (--h, m--)....(--h, p-1--) durch dessen Beginn ein Verschwinden einer solchen Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme von
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wärtszählung markierten Zählschritt vom Rückwärtszählregister ein Signal abgegeben wird.
Innerhalb der Zeitspanne, an der dieses Signal an dem einen Eingang des Gatters-GYF-an-
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für die Dauer der Abtastung entlang der diesen Weissabschnitt bildenden Folge von weissen Flächenelementen bzw. daraus abgeleiteten Abtastsignalelementen-"0"ein'die Lage des Ausschnittes--F-anzeigendes"Zählerfenstersignal"amAusgangdesGatters--GYF--abgegebenwird. Das"Zählerfenstersignal" wird in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 in ein Umlaufregister -- YF -- von der Länge einer Abtastspalte eingegeben, so dass es lagerichtig gespeichert ist und gegebenenfalls auch noch im Verlauf weiterer Abtastspalten herangezogen werden kann.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 ist dabei vorgesehen, dass ein solches gespeichertes Zählerfenstersignal gelöscht wird, sobald eine Markierung eines Weissabschnittes in der Zähleinrichtung-- VZW, ZSW, RZW-anzeigt, dass in einer weiteren Abtastspalte wieder eine Lageermittlung für den die Schriftzeichen enthaltenden Ausschnitt -- F -- vorgenommen wurde.
Legt man die in Fig. 1 zitierten Verhältnisse zugrunde, so ist dies bereits im Verlauf
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zeichnungsträger-T-auftretenden Ausschnittes-F-in seinem von der Abtastspalte-h+1- überlaufenen Teil ermittelt und es wird dann diese Ausschnittlage im Umlaufspeicher -- YF -- eingespeichert, in welchem zuvor, durch das vom Koinzidenzgatter-GF-abgegebene neue Markiersignal ausgelöst, das bisher gespeicherte Zählerfenstersignal gelöscht wurde.
Diese wiederholte Lageermittlung hat den Vorteil, dass im weiteren Verlauf der Abtastung gegen- über der zunächst ermittelten Lage des Ausschnittes-F-auftretende Verschiebungen, wie sie beispielsweise durch schräg zu denAbtastspalten verlaufendeAusschnittsgrenzen hervorgerufen werden können, erfassbar sind.
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Weissabschnittmarkierung durch Aktivierung des Koinzidenzgatters-GF-, da diese Abtastspalten - k.... 1-1-sich über das in Fig. 1 dargestellte Schriftzeichen-- 7- hinziehen. Dieser Umstand bringt es nämlich mit sich, dass innerhalb dieser Abtastspalten kein zusammenhängender Weissabschnitt festgestellt wird, der die vorgegebene Mindestlänge überschreitet.
Es bleibt daher das aus der Abtast- spalte-k-1-herrührende Zählerfenstersignal im Umlaufregister -- YF -- gespeichert, bis schliess wieder die Abtastspalte -- 1 -- den Ausschnitt -- F -- an einer Stelle überläuft, an der kein Schriftzei- chen vorhanden ist, so dass nunmehr entsprechend den oben beschriebenen Vorgängen eine neue Lageer-
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Abtastung innerhalb der Abtastspalten jeweils eine das Zählerfenstersignal bildende Folge von als Lage- signalelemente"L"zu bezeichnenden Signalelementen, die die Lage des Ausschnittes-F-in seinem von der jeweils letzten kein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalte (-k-1-) überlaufenen Teil angeben, um.
Es sei noch besonders bemerkt, dass die im vorstehenden beschriebene Lageermittlung gemäss der Erfindung in der angegebenen Weise auch dann angewandt werden kann, wenn das erste im Ausschnitt - F-- enthaltene Schriftzeichen, nach dem in Fig. l dargestellten Beispiel, also die Ziffer-7-,
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gen Abtastspalte überlaufenen Bereich festgestellt, die wie die Abtastspalte -- 1 -- in Fig. l, als erste Abtastspalte hinter dem ersten Schriftzeichen vorbeiläuft.
Im vorstehenden wurde die Erfindung unter der Annahme erläutert, dass es sich bei den automatisch zu erkennenden Schriftzeichen um schwarze Schriftzeichen handelt, die sich von dem durch den Ausschnitt-F-gebildeten weissen Untergrund abheben, wobei die Umgebung des Ausschnittes-Febenfalls schwarz ist. Selbstverständlich kann das erfindungsgemässe Verfahren aber auch angewandt werden, wenn es sich um weisse Schriftzeichen in einem schwarzen Ausschnitt handelt, der seinerseits eine weisse Umgebung aufweist.
Nachfolgend soll nun noch eine Weiterbildung der Erfindung beschrieben werden, die es ermöglicht, noch gewisse, unter Umständen trotz vorangehender Ermittlung der Lage des die Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes auftretende Beeinträchtigungen einer nachfolgenden maschinellen Zeichenerkennung zu vermeiden. Solche Beeinträchtigungen können sich beispielsweise darin äussern, dass die Erkennungseinrichtung bei einem Schriftzeichen Formelemente feststellt, die in dem betreffenden Schriftzeichen gar nicht enthalten sind, oder dass die Erkennungseinrichtung eine hintere Begrenzung eines innerhalb der ermittelten Ausschnittsgrenzen liegenden Schriftzeichens nicht festzustellen vermag.
Dies kann gegebenenfalls zu einer Falscherkennung des betreffenden Schriftzeichens führen oder doch zumindest dazu, dass das betreffende Schriftzeichen als nicht identifizierbar gewertet wird.
Es werden nun erfindungsgemäss solche Beeinträchtigungen der maschinellen Erkennung von in einem zu seiner Umgebung kontrastierenden Ausschnitt eines Aufzeichnungsträgers enthaltenen Schriftzeichen dadurch vermieden, dass in weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Lageermittlung die jeweilige Folge der Lagesignalelemente an ihrem Anfang und an ihrem Ende jeweils um mindestens ein Lagesignalelement verkürzt wird und nur die derart verkürzte Folge von Lagesignalelementen gespeichert und als der Lage des Ausschnittes entsprechendes Signal (Zählerfenstersignal) abgegeben wird.
Es wurde nämlich festgestellt, dass Beeinträchtigungen der maschinellen Zeichenerkennung, wie sie zuvor angeführt wurden, durch den Umstand verursacht werden können, dass bei der Digitalisierung des von der Abtasteinrichtung gelieferten, zunächst analogen Abtastsignals aus einem nur etwa zur Hälfte geschwärzten Flächenelement mit etwa gleicher Wahrscheinlichkeit ein Abtastsignalelement "0" oder ein Abtastsignalelement"l"abgeleitet werden kann.
Wird nun nach einer Ermittlung der Ausschnittlage in einer innerhalb des Ausschnittes kein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalte die Ausschnittlage über darauffolgende, innerhalb des Ausschnittes ein Schriftzeichen überlaufende Abtastspalten bis zum Wiedererreichen einer innerhalb des Ausschnittes kein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalte gespeichert und als Lage des Ausschnittes auch in seinem von den genannten Abtastspalten überlaufenen Teil gewertet, so ist selbst bei genau senkrecht zur Richtung der Abtastspalten verlaufenden Ausschnittsbegrenzungen nicht auszuschliessen, dass bei der erwähnten Digitalisierung aus einem gerade noch innerhalb der unterstellten Ausschnittsbegrenzung liegenden, nicht von einem Schriftzeichen bedeckten Flächenelement ein Abtastsignalelement "1" erzeugt wird,
das dann von der Erkennungseinrichtung als aus der Abtastung eines von einem Schriftzeichenlinienzug bedeckten Flächenelementes herrührendes Abtastsignalelement gewertet wird. Derartige Effekte können darüber hinaus auch dadurch hervorgerufen werden, dass eine Begrenzung des Ausschnittes nicht gerade zwischen zwei senkrecht zu den Abtastspalten vorlaufenden Zeilen verläuft und somit innerhalb der einen Zeile nur Abtastsignalelemente "1" und in der nächsten Zeile zwischen der vorderen und hinteren Ausschnittsbegrenzung an den nicht von Schriftzeichen bedeckten Stellen nur Abtastsignalelemente "01' (oder umgekehrt) erzeugt werden. Dabei wirken sich derartige Umstände umso stärker aus, je grösser die bei der Abtastung erzielte Auflösung ist, d. h. je kleiner die Flächenelemente sind.
Durch die angegebene erfindungsgemässe Massnahme werden jedoch solche Unsicherheiten in der Begrenzung des die maschinell zu erkennenden Schriftzeichen enthaltenden Ausschnittes umgangen und dadurch hervorgerufene Beeinträchtigungen der maschinellen Schriftzeichenerkennung vermieden.
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Durch Durchführung dieser Massnahme wird zweckmässigerweise eine Schaltungsanordnung mit einer an sich bekannten Zähleinrichtung zur Zählung der in einer jeden Abtastspalte auftretenden Folgen von unmittelbar aneinandergrenzendenAbtastsignaIelementen"0"vorgesehen, beider die jeweils imAugen- blick einer Aktivierung des sogenannten weiteren Koinzidenzgatters erreichten Zählschritte markiert werden und die danach bei einer erneuten Zuführung der A1 :
Ítastsignalelementefolgen jeweils bei Errei- chen eines solchen markierten Zählschrittes ein Signal an den einen Eingang eines Sperrgatters abgibt, dessen Sperreingang mit dem Ausgang eines an die die Abtastsignalelemente führende Leitung ange- schlossenen Verzögerungsregistersvon der Länge einer Abtastspalte verbunden ist und das an seinem Aus- gang damit ein die Lage des Ausschnittes des Aufzeichnungsträgers in seinem von der betreffenden Ab- tastspalte überlaufenen Teil anzeigendes Signal (Zählerfenstersignal) abgibt, in Weiterführung der Er- findung derart ausgebildet, dass der Ausgang des Verzögerungsregisters mit dem Sperreingang des Sperr- gatters über eine Schieberegisterstufe und ein mit seinem einen Eingang der Schieberegisterstufe nach- geschaltetes ODER-Gatter verbunden ist,
dessen anderer Eingang an den Ausgang der vorletzten Verzö- gerungsstufe des Verzögerungsregisters angeschlossen ist.
Eine derart ausgebildete Schaltungsanordnung ist in Fig. 5 dargestellt.
In Fig. 6 ist angedeutet, dass ein Aufzeichnungsträger-T-längs Abtastspalten.... h.... j .... k.... abgetastet wird. Der Aufzeichnungsträger -- T -- weist einen zu seiner Umgebung kontrastierenden Ausschnitt-F-auf, der die maschinell zu erkennende Ziffer -- 7 -- enthält. Die Ausschnittsumgebung -- T -- und die Ziffer -- 7 -- entsprechen einander in ihrem Helligkeitsgrad. Unter den in Fig. 6 dargestellten Verhältnissen stösst die Ziffer -- 7 -- an die untere Begrenzung des Ausschnittes -- F -- an.
Ausserdem ist der Verlauf der unteren Ausschnittsbegrenzung in der Weise dargestellt, dass die Grenze zwischen Ausschnitt und Umgebung zunächst zwischen den in Fig. 6 angedeuteten Zeilen-p-1 und p-verläuft und dann vom Linienzug der Ziffer -- 7 -- an zwischen den Zeilen - p-2 und p-1--. Hiezu ist zu bemerken, dass ein solcher Verlauf der unteren Begrenzung des Ausschnittes-F-auf Grund einer Schräglage oder nicht hinreichend geradliniger Begrenzung eines den Ausschnitt-F-beispielsweise bildenden Gesprächszählerfensters tatsächlich vorliegen kann ; es können aber auch einer solchen Lage entsprechende Abtastsignalelemente auf Grund der erwähnten Unsicherheit bei der Digitalisierung des Abtastsignals erzeugt werden.
Es soll jetzt die in die zwei Teilblätter 5a und 5b aufgeteilte Fig. 5 näher betrachtet werden.
Die Schaltungsanordnung nach Fig. 5 stimmt zunächst mit der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 überein, jedoch unter Wegfall des dort vorgesehenen Sperrgatters-GYF-. Stattdessen führt nunmehr ein Sperrgatter-GYF*-zum unteren Eingang des zu dem zur Speicherung der Ausschnittlage vorgesehenen Umlaufregister führenden ODER-Gatters-OGYF-. Dem Sperreingang dieses Sperrgatters - GYF*-ist ein ODER-Gatter-CG-vorgeschaltet ; mit seinem andern Eingang ist das Sperrgatter
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Ausgang der vorletzten Verzögerungsstufe des Verzögerungsregisters -- R--.
Soweit die Schaltungsanordnung nach Fig. 5 mit derjenigen nach Fig. 2 übereinstimmt, dürfte sich eine ausführliche Erläuterung ihrer Funktionsweise an dieser Stelle erübrigen ; stattdessen dürfte ein kurzer Überblick über die Arbeitsweise der Schaltungsanordnung genügen :
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rührenden Abtastsignalelemente "1" jeweils zu der zeilenindividuell gespeicherten Summe derjenigen Abtastsignalelemente"l"addiert, die aus der Abtastung der das betreffende Flächenelement mitenthaltenden Reihe von in ein und derselben senkrecht zur Spaltenrichtung verlaufenden Zeile untereinander benachbarten schwarzen Flächenelementen herrühren.
Durch die Vergleicherschaltung-LSZ-wird dabei jeweils gegebenenfalls das Überschreiten einer vorgegebenen Mindestsumme durch eine solche Reihe in der betreffenden Zeile untereinander benachbarter schwarzer Flächenelemente angezeigt. Eine solche zeilenindividuell gespeicherte Summe vonAbtastsignalelementen "1" wird unter dem Einfluss des Negators-NR-jeweils beim Auftreten eines aus der Abtastung eines in der betreffenden Zeile liegenden, die Reihe schwarzer Flächenelemente beendenden weissen Flächenelementes herrührenden Ab- tastsignalelementes "0" gelöscht.
Über das Differenzierglied -- D10v -- zählt das Vorwärtszählregister- VZW-die bei der spaltenweisen Abtastung des Aufzeichnungsträgers erhaltenen Folgen von unmittelbar aufeinanderfolgenden
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Abtastsignalelementen "0". Wenn mit Beginn einer solchen Folge von unmittelbar aufeinanderfolgenden Abtastsignalelementen "0" ein bisher am Ausgang -- 1sz -- der Vergleicherschaltung -- LSZ -- anstehendes Anzeigesignal verschwindet, die Folge in ihrer Länge bestimmte Grenzen einhält und mit Been-
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VZW-erreichten Zählschrittes- n-1 -- des Verzögerungsregisters -- R -- auftretender Abtastsignalelemente "0", die aus der Abtastung eines durch den Ausschnitt- P-- (vgl.
Fig. 6) gegebenen Weissabschnittes eines innerhalb des Ausschnittes kein Schriftzeichen überlaufenden Abtastspalte herrühren, Signalelemente "1" auf.
Unter Zugrundelegung der in der unten noch näher erörterten Fig. 6 angedeuteten Verhältnisse ist dies beispielsweise der Fall, während des Auftretens der aus der Abtastung der Flächenelemente (-h, m-).... (-h, p-1-) herrührenden Abtastsignalelemente"0"auf der Leitung-n-1-.
Im Gegensatz zu den bei der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 vorliegenden Verhältnissen ist nun nicht für die gesamte Zeitspanne, in deren Verlauf die genannten Abtastsignalelemente"O"auf der Leitung -- n-1 -- auftreten, die Koinzidenzbedingung für das Sperrgatter-- GYF*-erfüllt. In dem
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m-)(-h, m-1-) herrührt. Über das ODER-Gatter-OG-wird daher das Sperrgatter-GYF*-zu diesem Zeitpunkt noch im Sperrzustand gehalten.
Erst wenn das aus der Abtastung des nächstfolgenden weissen Flächenelementes (-- h,M+1 --) herrührende Abtastsignalelement "0" auf der Leitung -- n-1 --
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ser Zustand hält nun an, bis das aus der Abtastung des weissen Flächenelementes (-- h, p-2-) herrührende Abtastsignalelement "0" auf der Leitung -- n-1 -- aufgetreten ist und das Sperrgatter-GYF*an seinem Ausgang das zugehörige Lagesignalelement"L*"geliefert hat. Danach tritt auf der Leitung - n-l-- das aus der Abtastung des letzten weissen Flächenelementes (-h, p-1-) des Weissabschnittes (-h, m-).... (- h, p-1-) herrührende Abtastsignalelement"0"auf.
Gleichzeitig tritt am Ausgang der vorletzten Verzögerungsstufe des Verzögerungsregisters -- R -- das aus der Abta-
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p-)- OG-eine Sperrung des Sperrgatters-GYF*-, so dass dieses kein weiteres Lagesignalelement "L*" abgibt. Die am Ausgang des Sperrgatters-GYF*-auftretende Folge von Lagesignalelementen "L*" ist damit gegenüber der am Ausgang des Sperrgatters -- GYF -- der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 auftretenden Folge von Lagesignalelementen an ihrem Anfang und an ihrem Ende jeweils um ein
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der Lage des Ausschnittes- F-- (vgl. Fig. 6) entsprechendes Signal, d. h. als sogenanntes Zählerfenstersignal, abgegeben.
Die Tragweite der Erfindung soll nun noch an Hand der Fig. 6 verdeutlicht werden.
Es sei angenommen, dass die Schaltungsanordnung nach Fig. 5 zuletzt die Lage des Ausschnittes - F -- in seinem von der Abtastspalte -- h -- überlaufenen Teil ermittelt hat und eine entsprechende Folge von Lagesignalelementen"L*"am Ausgang des Sperrgatters- GYF*- abgegeben hat. Diese Folge ist in der angegebenen Weise verkürzt, so dass sie nicht dem vollen Weissabschnitt (-- h, m-).... (-h, p-1-) entspricht, sondern nur dem um das erste und das letzte weisse Flächenelementverkürzten Weissabschnitt (-- h, m+1--)....(-- h, p-2--). Diese verkürzte Folge vonLagesignalelemen-
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ten "L*"ist in dasUmlaufregister- YF*-- eingegeben. Nachdem die sich an die Abtastspalte -- h-anschliessenden Abtastspalten, wie z.
B. die Abtastspalte -- j --, innerhalb des Ausschnittes -- F -- ein
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Umlaufregister-YF*-gespeichert,tastspalte-k-wieder eine innerhalb des Ausschnittes-F-kein Schriftzeichen überlaufende Ab- tastspalte erreicht ist ; dadurch, dass die gespeicherte Folge von Lagesignalelementen"L*"während je- der der dazwischen liegenden Abtastspalten, wie z. B. der Abtastspalte-- j-, am Ausgang- yf*- der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 auftritt, wird also die aus der Abtastspalte -- h -- herrührende Fol- ge von Lagesignalelementen"L*"auch als der Lage des Ausschnittes in seinen von den dazwischen lie- genden Abtastspalten (z. B. Abtastspalte- j --) überlaufenden Teilen entsprechendes Lagesignal (Zäh- lerfenstersignal) abgegeben.
Auf Grund dieses durch die verkürzte Folge von Lagesignalelementen"L*"gebildeten Lagesignals gelten beispielsweise in der Abtastspalte-j-lediglich die aus der Abtastung der Flächenelemente (-- j, m+1 --).... (-- j, p-2 --) herrührenden Abtastsignalelemente als aus der Abtastung des Aus- schnittes-F-herrührend, nicht aber die Flächenelemente (-j, m-) und (-j, p-1-). Demzufolge wird auch nicht das aus der Abtastung des schwarzen Flächenelementes (-j, p-1-) herrüh- rendeAbtastsignalelement "1" als ein Abtastsignalelement gewertet, das aus der Abtastung eines Linienzuges eines imAusschnitt-F-enthaltenen Schriftzeichens herrührt.
Würde die Folge von Lagesignalelementen nicht in der erfindungsgemässen Weise verkürzt sein, so würde entsprechend den in der Abtastspalte-- h -- vorgefundenen Verhältnissen das Flächenelement (-j, p-1-) noch dem Ausschnitt - F- zugerechnet werden, was im betrachteten Fall bedeuten würde, dass das schwarze Flächenele-
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liegen, die zumindest sehr ähnlich denjenigen Verhältnissen sind, die man bei Abtastung eines Buchsta- bens-Z-vorfinden würde.
Unter den in Fig. 6 dargestellten Verhältnissen könnte es daher bei der spaltenweisen Abtastung der Ziffer-7-zu einer Falscherkennungkommen, indem nämlich eine nachfolgende Erkennungseinrichtung innerhalb der massgebenden Ausschnittsgrenzen Formelemente feststellt, wie sie an sich nur bei
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grenzung des Ausschnittes-F-in einer Abtastspalte (-J-) bildenden Flächenelementen nur aus der tatsächlich ermittelten Lage der Begrenzung in einer andern Abtastspalte (-h-) geschlossen wird, wird jedoch eine solche durch dadurch zusätzlich erzeugte Fehlinformationen hervorgerufene Falscherkennung durch die erfindungsgemässe Massnahme vermieden,
die jeweilige Folge der Lagesignalelemente an ihrem Anfang und an ihrem Ende jeweils um mindestens ein Lagesignalelement zu verkürzen und nur die derart verkürzte Folge von Lagesignalelementen zu speichern und als der LagedesAusschnittes entsprechendes Signal abzugeben. Durch eine solche Verfahrensweise können also Abweichungen des tatsächlichen Verlaufes der betreffenden Begrenzung von deren erwarteten Verlauf noch berücksichtigtwerden, so dass eine Erzeugung von die Zeichenerkennung beeinträchtigenden Fehlinformationen der erwähnten Art vermieden wird.
Abschliessend sei noch bemerkt, dass dann, wenn sich die erwähnten Unsicherheiten in der Lage der Ausschnittsbegrenzung über mehrere Zeilen hinziehen können, es zweckmässig ist, eine entsprechende Mehrzahl von Zeilen in die erfindungsgemässen Massnahmen einzubeziehen und dementsprechend die Folge von Lagesignalelementen an ihrem Anfang und an ihrem Ende jeweils um mehrere Lagesignalelemente zu verkürzen.
In der Schaltungsanordnung nach Fig. 5 kann dies dadurch erreicht werden, dass das ODER-Gatter - OG-weitere Eingänge aufweist, mit denen es an weitere vorangehende Verzögerungsstufen des Verzögerungsregisters-R-und/oder an die Ausgänge von der Schieberegisterstufe-InR-nachge- schalteten weiteren Schieberegisterstufen angeschlossen ist, was jedoch in Fig. 5 nicht mehr dargestellt ist.
Abschliessend sei noch bemerkt, dass die Gatterschaltungen, bistabilen Kippschaltungen, Register und Zähleinrichtungen, die in den in den Zeichnungen dargestellten Schaltungen enthalten sind, in an sich bekannter Weise realisiert werden können, wie dies beispielsweise den "Entwicklungsberichten der Siemens & Halske AG", Jahrgang 22, Folge 2, Seiten 159 bis 171, August 1959, oder den"Nachrich- tentechnischen Fachberichten", Band 14,1959, Seiten 25 bis 29, zu entnehmen ist.
Beispiele für derartige Realisierungen sind in den Fig. 4a bis 4k dargestellt. Dabei zeigt Fig. 4a eine
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bistabile Kippstufe mit zwei Ansteuerungsgliedern, Fig. 4b zeigt ein mit bistabilen Kippstufen aufgebautes Schieberegister, Fig. 4c zeigt einen mit bistabilenKippstufen aufgebauten Zähler. Fig. 4d zeigt eine Registerkombination, wie sie in der Schaltungsanordnung nach Fig. 2 verwendet wird. Die Fig. 4e und 4f zeigen die beiden Grundschaltungen, mit denen die verschiedenen Gatter realisiert werden. Fig. 4 g zeigt einen Negator. Fig. 4h zeigt ein jeweils nur bei einem 0-1-Signalübergang ein Ausgangssignal abge- bendes Differenzierglied und Fig. 4k zeigt ein jeweils nur bei einem 1-0-Signalübergang ein Ausgangssignal abgebendes Differenzierglied.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Ermittlung der Lage von Ausschnitten eines Aufzeichnungsträgers für abzutastende und automa- tisch zu verarbeitende Schriftzeichen, wobei die Schriftzeichen enthaltenden rechteckförmigen Ausschnitte zu ihrer Umgebung kontrastieren, insbesondere von Fenstern der Frontplatten von Gesprächszäh-
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für Fernmeldeanlagen mit spaltenweiser Abtastung des Aufzeichnungsträgers, dadurch gekenn-signalelemente"l"jeweils zu der zeilenindividuell gespeicherten Summe derjenigen Abtastsignalelemente "1" addiert werden, die aus der Abtastung der das betreffende Flächenelement (h-l, m) mitenthaltenden Reihe von in ein und derselben senkrecht zur Spaltenrichtung verlaufenden Zeile (m) untereinander benachbarten schwarzen Flächenelementen (.... ;
h-1, m) herrühren, dass dabei jeweils gegebenenfalls das Überschreiten einer vorgegebenen Mindestsumme (z. B. 25) durch eine solche Reihe in
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weils beim Auftreten eines aus der Abtastung eines in der betreffenden Zeile (m) liegenden, die Reihe schwarzer Flächenelemente (.... ; h-1, m) beendenden weissen Flächenelementes (h, m) herrührenden Abtastsignalelementes "0" gelöscht wird, und dass nach einer gleichzeitig mit einem dadurch hervorgerufenen Verschwinden einer solchen Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme z.
B. 25) durch eine solche Reihe benachbarter schwarzer Flächenelemente (.... ; h-1, m) beendigten Abtastung eines S chwarz abschnittes (.... ; h. m -2 ; h, m-1) innerhalb der gerade abgetasteten Abtastspalte (h) mit der Lage eines sich daran anschliessenden Weissabschnittes (h, m ;.... ; h, p-l) dieser Abtastspalte (h) bei anschliessend gleichzeitig mit dem Wiederauftreten einer solchen Anzeige des Überschreitens der vorgegebenen Mindestsumme (z.
B. 25) durch eine solche Reihe untereinander benachbarter schwarzer Flächenelemente (.... ; h-l, p ; h, p) beginnenderAbtastungeinesweiterenSchwarzabschnittes (h, p ;....) innerhalb der gerade abgetasteten Abtastspalte (h) die Lage eines Ausschnittes (F) des Aufzeichnungsträgers (T) in seinem von der betreffenden Abtastspalte (h) überlaufenen Teil festgestellt wird.