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Einteiliges Versandtablett, insbesondere aus Kunststoff
Es sind bereits einteiligeVersandtabletts für Eier (sogenannte Eierträger) im Gebrauch, die aus Holzfaserstoff hergestellt werden und an denEckpunkten von Quadraten regelmässig angeordnete, hohle Höcker aufweisen, an deren Seitenflächen sich die, Eier abstützen. Je vier der erwähnten hohlen Höcker bilden somit eine Vertiefung, in welche ein einzelnes Ei eingelegt werden kann. Zwischen der Spitze des Eies und dem Boden der Vertiefung befindet sich ein erheblicher Raum, um die Möglichkeit zu haben, Eier verschiedener Grösse und auch verschiedener Form in ein und denselben Träger einlegen zu können.
Im übrigen ist der bekannte Eierträger derart symmetrisch ausgebildet, dass, ausgehend von der Mittelebene, die Vertiefungen zwischen je vier nach oben gerichteten Höckern einen nach unten gerichteten Höcker ergeben. Man kann den bekannten Eierträger auch so kennzeichnen, dass sich von der Mittelebene symmetrisch nach oben und unten im Viereck-Verband angeordnete Höcker erstrecken. Alle Höcker sind untereinander in der erwähnten Mittelebene durch Stege verbunden, so dass die erforderliche Steifigkeit gewährleistet ist. Ein quadratischer Eierträger der beschriebenen Art besitzt fünf Reihen mit je sechs Vertiefungen, kann also dreissig Eier aufnehmen. Von wesentlicher Bedeutung ist ferner, dass die leerenEierträger ineinandergesteckt und so raumsparend versendet werden können.
Nach dem Einsetzen der Eier werden die einzelnen Träger gegeneinander in ihrer Hauptebene um 900 verdreht und übereinander gestapelt. Hiebei stützen sich die Spitzen der Vertiefungen eines oberen Tabletts auf die Spitzen der Höcker des jeweilig unterhalb liegenden, um 900 verdrehten Tabletts. Die eingesetzten Eier bleiben damit unbelastet, wenngleich sie ein Verschieben der Eierträger in horizontaler Richtung verhindern.
Es hat sich nun herausgestellt, dass durch die symmetrische Ausbildung der Höcker nach beiden Richtungen verhältnismässig viel Raum verloren geht.. Da nun die Transportkosten für übereinandergestapelte und'in Kisten verstaute Eierträger im wesentlichen nur von der Grösse des benötigten Transportraumes abhängen, ist es das Ziel der Erfindung, durch besondere Ausgestaltung eines Eierträgers den benötigten Transportraum erheblich herabzusetzen.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass auch schon vorgeschlagen wurde, bei mehrteiligen, aus Faserbrei gegossenen Kartons für den Transport vonEiern od. dgl., die gelenkig miteinander verbundenen, aufeinanderklappbaren einzelnen Teile wannenförmig auszubilden, u. zw. derart, dass in zwei Teilen Reihen von Taschen für die einzusetzenden Eier gebildet werden. Derartige Verpackungen können nicht als raumsparend angesehen werden, weil sie nicht ineinandergestapelt versendet werden können. Sie sind auch wegen des meistens vorhandenen, dritten angelenkten Deckelteiles nicht billig herzustellen, was von sogenannten Weg-Werfpackungen unbedingt zu fordern ist.
Ausgehend nun von einem einteiligen Versandtablett, insbesondere aus Kunststoff, mit an den Eckpunkten von Quadraten regelmässig angeordneten, sich gegen ihren Boden pyramidenstumpfförmig verjüngenden Einlegemulden zur Aufnahme von Eiern, Früchten od. dgl., wird das Ziel der Erfindung dadurch erreicht, dass am Boden des quadratischen und wie an sich bekannt wannenförmig ausgebildeten Tabletts hohle Höcker vorgesehen sind, die sich bis zur Höhe der Wannenseitenwände erstrecken und mit ihren Aussenflächen die eingesetzten Eier, Früchte od. dgl. abstützen.
In einer genormten, üblichen Eierkiste konnten mit den aus Holzfaserstoff bestehenden Eierträgern zwei Stapel zu je hundertachzig Eier untergebracht werden. Jeder Stapel enthielt sechs übereinander angeordnete Eierträger, die, wie erwähnt, mit je dreissig Eiern besetzt waren. Gemäss der Erfindung können nunmehr pro Stapel in derselben Kiste neun Eierträger oder Versandtabletts mit je dreissig Eiern untergebracht werden, so dass mit derselben Kiste statt bisherdreihundertsechzig nunmehr fünfhundertvierzigEier transportiert werden können. Der erfindungsgemässe Eierträger ermöglicht somit eine um 50% erhöhte
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Ausnutzung des Transportraumes. Hiezu muss erwähnt werden, dass die Eier im erfindungsgemässen Träger annähernd gleich verteilt eingeordnet sind wie im bisherigen Träger.
Ferner berühren sie keinesfalls den Boden zwischen den Höckern, so dass auch Eier verschiedener Form und Grösse eingesetzt werden können. ohne dass die Gefahr einer Beschädigung während des Transportes besteht. Auch die Eier des in einem Stapel zu unterst liegenden Trägers werden durch das Gewicht der über ihnen liegenden Träger nicht beeinträchtigt, weil die ebene Abschlussfläche der pyramidenstumpfförmigen, hohlen Höcker, wie an sich bekannt, mit den über ihnen zu liegen kommenden, gleichartig ausgebildeten Vertiefungen korrespondieren, wodurch das Gewicht eines mit Eier besetzten Tabletts nicht auf die Eier eines unteren Trägers, sondern auf die Höcker desselben übertragen wird.
Gemäss einer besonderen Ausgestaltung des erfindungsgemässen Versandtabletts sind zwei einander gegenüberliegende Seitenwände mit nach innen sich erstreckenden Einsprüngen versehen, welche mit den Stützflächen von je zwei einander benachbarten, freistehenden Höckern je eine Vertiefung bilden, welche der Vertiefung zwischen vier einander benachbarten, freistehenden Höckern in der Form gleich ist.
DieErfindung wird nachstehend anHand eines praktisch ausgeführten Beispieles näher erläutert. Fig. 1 zeigt dieDraufsicht auf das Tablett, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-11 in Fig. l und Fig. 3 einen SchnittnachderLinieIII-IIIinFig. 1.
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erfindungsgemässe Eierträger besteht aus einer Wanne mit einem Boden l und S. eitenwän-beispiel hat eine Höhe von nur 3, 5 cm. Am Boden der Wanne sind regelmässig freistehend vier Reihen von je fünf Höckern 7 angeordnet, von denen je vier an den Ecken eines Quadrates sitzen. Die Höcker 7 verjüngen sich pyramidenstumpfförmig nach oben und besitzen eine quadratische Abschlussfläche 7, die mit den Rändern 6 der Wände in einer Ebene liegen.
Die Aussenflächen eines jeden Höckers bestehen aus acht paarweise einander gegenüberliegenden Flächen, von denen vier die Stützflächen 8 von Vertiefungen 9 bilden. Durch die freistehenden Höcker 7 sind zwölf solche Vertiefungen gebildet.
DieimBodenderWanneliegendenGrundflächen9'derVertiefungensindachteckig, inderMitte
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Umständen die Eier mit ihrer Spitze stützen können.
Die Höcker besitzen ausser den vier paarweise einander gegenüberliegenden Stützflächen 8 noch weitere vier paarweise einander gegenüberliegende, dreieckförmige Freiflächen 11. Jede dieser Freiflächen 11 ist mit der am benachbarten Höcker befindlichen Gegenfläche durch einen schmalen Steg 12 in der Bodenebene des Tabletts verbunden. Da diese Stege in der Bodenebene liegen, kann man jedes der eingesetzten Eier von der Seite leicht erfassen und dem Tablett entnehmen.
Ausser den zwanzig freistehenden Höckern sind an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden 2, 4 der Wanne noch je fünf Höcker 13 vorgesehen, die unter Bildung von Rinnen 14 in die jeweilige Seitenwand über-
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DieseHöcker 13 bilden mit der ihnen benachbartenReihe von freistehendenHöckern in gleicherdie Bildung der Rinne 14 ermöglichen sie aber auch das Halten jener eier, welche sich in einem un- teren Tablett am Rande desselben befinden. Die Seitenwände 3, 5 sind dagegen mit nach innen sich erstreckenden Einsprüngen 15 versehen, welche den Stützflächen 8 der freistehenden Höcker 7 analogeGegenstützflächen 8'bilden.
Durch die Seitenwände 3,5 und die in die Seitenwände 2,4 übergehenden unvollständigen Höcker 13 werden somit achtzehn weitere Vertiefungen gebildet, so dass das Tablett insgesamt dreissig Eier aufnehmen kann. Es ist denkbar, die Anzahl der Vertiefungen und damit die Aufnahmefähigkeit des erfindungsgemässenTabletts in der einen oder andernRichtung zu erhöhen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Einteiliges Versandtablett, insbesondere aus Kunststoff, mit an den Eckpunkten von Quadraten regelmässig angeordneten, sich gegen ihren Boden pyramidenstumpfförmig verjüngenden Einlegemulden zur Aufnahme von Eiem, Früchten od.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des quadratischen und vie an sich bekannt wannenförmig ausgebildeten Tabletts hohle Höcker (7. 13) vorgesehen sind, die sich bis zur Höhe der Wannenseitenwände erstrecken und mit ihren Aussenflächen die eingesetzten Eier, Früchte od. dgl. abstützen.