AT24199B - Selbsttätiger Speiseregler für durch elektrisch angetriebene Pumpen zu füllende Flüssigkeitsbehälter. - Google Patents

Selbsttätiger Speiseregler für durch elektrisch angetriebene Pumpen zu füllende Flüssigkeitsbehälter.

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AT24199B
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Austria
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Franz Hausmann
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Franz Hausmann
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  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Details Of Reciprocating Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Selbsttätiger     Speteeregler   für durch elektrisch angetriebene Pumpen zu   füllende  
Flüssigkeitsbehälter. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Anlass-und Abstellvorrichtung für elektrisch   angetriebene Pumpen, um in dem zu speisenden Flüssigkeitsbehälter einen gleichbleibenden 
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 gleichkommenden Ftüssigkeitsmenge zu besorgen. Das Anstellen der   Fördervorrichtung   soll hiebei erst dann stattfinden, wenn bereits eine bestimmte Flüssigkeitsmenge dem Vorratsbehälter   entnommen ist, gteichgittig,   ob diese Entnahme auf einmal oder in mehreren Teilen erfolgte.

   Es soll dann die Fördervorrichtung auf ihre Höchstleistung angetrieben werden, um den Kraftverbrauch auf die kürzeste Zeitdauer zu   beschränken.   Bei der Vorrichtung nach der Erfindung wird das Einschalten des Stromes stufenweise bewirkt und ist Vorsorge getroffen, dass der bis auf etwa den vorletzten Kontaktknopf des Anlassers abgeschaltete Anlasshebel plötzlich von den Kontakten entfernt wird, um so den Anlasshebel von den Kontakten in solche Entfernung zu bringen, dass ein Überspringen von Funken und Abbrennen der Kontakte verhindert ist. 



   Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Anlass- und Abstellvorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 in Seitenansicht, während die Fig. 3 die zugehörige Schwimmereinrichtung ver-   anschaulicht.   



   Die Vorrichtung besteht aus einem Anlasser a von gebräuchlicher Einrichtung. Der Schalthebel b ist durch ein Zugorgan c mit dem   Schwimmkörper f verbunden,   der in dem Flüssigkeitsbehälter d, dessen Inhalt nach Entnahme einer bestimmten Menge wieder ergänzt worden soll, angeordnet ist. Neben dem Anlasser a ist eine Brücke y angeordnet, auf der eine unter Belastung t stehende Klinke i scbwingbar angeordnet ist, die ihrerseits 
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 reicht in die Bahn eines am Schalthebel b festsitzenden Keilstückes l und ist derart schräg   zugenrbeitet,   dass sich seine   Keitnächo w   dem Aufsteigen des Schalthebels   b widersetzt,   solange nicht ein bestimmtes, auf den letzteren wirkendes Gewicht zufolge der Keilwirkung 
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 stellt sich aber dann wieder in deren Bewegungsbahn ein. 



   Die Klinke t und ihre Knagge k sind so angeordnet, dass letztere zur Wirkung gelangt, ehe die Kontaktfeder des Schalthebels   b   den ersten   Kontakt (   des Anlassers a erreicht (Stellung A bezw. l'in Fig. 1). Die Folge davon ist, dass bei geringer flüssigkeits- 
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 die Knagge k erfolgt, dass dieser aber sodann an einer Weiterbewegung und einem dadurch bedingten Stromschliessen so lauge verhindert wird, bis durch weiteren Flüssigkeitsverbrauch das wirksame Gewicht des Schwimmersf sich infolge Verminderung des Auftriebes so weit gesteigert hat, dass es das auf den Schalthebel wirkende Gegengewicht n und die lilinken-   betastuug überwiegt   ;

   es wird sodann unter   Seitlichdrucken   der   Klinke i   der Schalthebel   b   weiter vorstellt, und zwar so, dass unter   aufeinanderfolgendem   Abschalten der   Anlasswider-   stande die ganze Stromstarke in die Autriebsmaschine der Flüssigkeitspumpe gelangt, letztere daher mit voller Leistung arbeitet. Nach Massgabe des Füllens des   Flussigkeits-   behälters wird der    Schwimmer f gehoben   und der Schalthebel b zurückgestellt. 



   Da nun beim Rückstellen Stromunterbrechung und damit Abstellen der Förder- vorrichtung unmittelbar dann erfolgt, wenn die Schleiffeder des Schalthebels b den Rand 
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 meidlich ist ; ausserdem würde dieser Umstand ein   äusserst   genaues Anbringen der vor-   beschriebenen   Klinkenanordnung bedingen. Diese Nachteile behebt eine zweite, der vorerwähnten vollkommen gleiche, aber in entgegengesetzter Richtung arbeitende Klinke p mit   Kuaggc   q, die derart angeordnet ist, dass sich der absteigende Hebel b bezw. dessen Schneide I an der Knagge q fängt, sobald er auf dem vorletzten Kontakte 1 angelangt ist (Stellung B bqzw. l" in Fig. 1).

   Da hiebei die Antriebsmaschine und die Pumpe immer   in Tätigkeit sind, wird noch weiter Flüssigkeit in den Vorratsbehälter gefördert ; infolgedessen steigt der Ftüssigkcitsspiegel und der Schwimmerauftrieb nimmt so lange zu, bis er   

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 tiefste Lage versetzt wird. 



   Um zu verhindern, dass das Einrücken des Schalthebels b plötzlich erfolgt, wodurch die Widerstände des Anlassers nahezu wirkungslos würden, wird der   Schwimmkörper f   mit einem nach abwärts reichenden Mantel   8   ausgestattet und dadurch zu einer Art Tauchorglocke ausgebildet (Fig.   B).   Der zwischen   Schwimmkörper I, Mantel   und Flüssigkeitspiegel eingeschlossene Luftraum steht mit der Aussenluft durch zwei den Schwimmer/ durchdringende Rohre t und u in Verbindung ; das Rohr t ist mit einem nach innen öffnenden Rückschlagorgan (Klappenventil) v, das Rohr   u   mit einem gewöhnlichen, enggebohrten Auspuffwechsel   10   ausgestattet.

   Beim Sinken des Flüssigkeitsspiegels kann durch das Ventil   v   Luft in das Glockeninnere   nachströmen,   so dass dem Stehenbleiben des Schwimmers und Sinken des Flüssigkeitsspiegels und der dadurch bedingten Verminderung des Auftriebes des Schwimmkörpers nichts im Wege steht. Sobald aber das wirksame Schwimmergewicht das Gegengewicht überwindet, muss die im Schwimmkörper eingeschlossene Luft entweichen, um das Sinken des   Schwimmkörpers   zu ermöglichen. Dieses Entweichen erfolgt durch den   zweckmässig   stark gedrosselten Auspuffhahn w nur sehr langsam ; der   Schwimmkörper   kann daher nur langsam sinken und die   Einrückung   des Schalthebels erfolgt mit der gewünschten verminderten Geschwindigkeit.

   Die Zeitdauer des   Einrückens   kann durch mehr oder weniger weites Öffnen des Hahnes to beliebig eingestellt werden. 



   Mit Hilfe dieses Speisereglers erfolgt somit das Nachfüllen von Flüssigkeit stets erst nach Entnahme einer bestimmten Mindestmenge an Flüssigkeit und ohne jedwede Überwachung vollkommen selbsttätig. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbsttätiger Speiseregler für durch elektrisch angetriebene Pumpen zu füllende   Flüssigkeitsbehättor,   wobei die   Anlassvorrichtung   der Pumpe durch einen im Sammelbehälter angeordneten Schwimmer betätigt wird, gekennzeichnet durch eine in der Bahn des Anlassschalthebels (b) angeordnete, belastete Klinke   (i),   die dem Verstellen des Schalthebels so lange Widerstand entgegensetzt, bis durch Entnahme einer bestimmten   Flüssigkeitsmenge   das wirksame Übergewicht des Schwimmers den Klinkenwiderstand überwinden, die Klinke zur Seite drücken und den Schalthebel verstellen kann.

Claims (1)

  1. 2. Speiseregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwimmkörper mit einem taucherglockenartigen Mantel (s) ausgestattet ist und der von letzterem um- schlossen Luftraum mit der Aussenluft einerseits durch ein nur nach innen öffnendes Ventil (v), andererseits durch ein drosselbares Ausblasorgan (to) in Verbindung steht, so zwar dass, entsprechend dem Sinken des Flüssigkeitsspiegels bei durch die Klinkenanordnung nach Anspruch 1 zurückgehaltenem Schwimmer, Luft in den Taucherglockenraum ein- strömen kann, während nach erfolgtem Auslösen der Klinke das Herabfallen des Schwimmers nur nach Massgabe der durch das Ausblasorgan entströmenden Luft vor sich geben kann und so ein langsames Anstellen der die Flüssigkeitspumpe betätigenden Kraftmaschine stattfindet.
    3. Speiseregler nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer zweiten, der im Anspruch 1 angegebenen gleichen, aber entgegengesetzt wirkenden Klinkeneinrichtung, welche beim Rückstellen des Anlasshebels diesen kurz vor seiner End- stellung auffängt und so lange festhält, bis der infolge des stetigen Nachfüllens von Flüssigkeit zunehmende Auftrieb des Schwimmkörpers ein solches Mass erreicht hat, dass das Gegengewicht des Schwimmkörpers die Klinke auslösen kann und der Anlasshebel plötzlich in seine Endlage versetzt wird, um die Endstromschlussstücke des Anlassers in eine ein Funkenziehen und Abbrennen ausschliessende Entfernung zu bringen.
AT24199D 1905-08-10 1905-08-10 Selbsttätiger Speiseregler für durch elektrisch angetriebene Pumpen zu füllende Flüssigkeitsbehälter. AT24199B (de)

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