DE110424C - - Google Patents

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DE110424C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/08Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators with float-actuated valves

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel.
Zusatz zum Patente 86406 vom 27. Januar 1895.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 30. April 189g ab. Längste Dauer: 26. Januar 1910.
Bei den Vorrichtungen nach Fig. 1 des Patentes 86406, Zusatz zum Patente 83605, besteht die Wirkungsweise darin, dafs nach Abschlufs des Rohres m das Wasser zur Füllung der Condensatorkugel B durch η aus dem Topfinhalt gesaugt wird. Die Folge davon ist, dafs das Oeffnen des Dampfventiles g nicht allein von einer bestimmten Höhe des Wasserstandes im Schwimmer abhängig ist, sondern auch von der Condensationswirkung in B.
Die Vorrichtung nach Fig. 5 des Patentes 86406 vermeidet diesen Nachtheil dadurch, dafs das zur Kugelfüllung verwendete Wasser dem Schwimmer entnommen wird, und hat aufserdem den Vortheil, dafs der Schwimmerinhalt, sowie das den Schwimmer umgebende Wasser als Fördermenge dient.
Die vorliegende Neuerung stellt eine Vereinfachung der letzterwähnten Vorrichtung dar.
Indem man im Schwimmer eine kleine Oeffnung u anbringt und dadurch den zwischen Schwimmer und Topfwand oberhalb von u befindlichen Raum zum Fördervolumen hinzuzieht, erreicht man, dafs am Schwimmer im Verlaufe der Abfiufsperiode eine geringe Auftriebskraft wirkt, ohne dafs, sobald die untere Mündung des Rohres m freigelegt ist, die zur Herbeiführung des Dampfventilschlusses erforderliche grofse Auftriebskraft eine Verminderung erfährt. Der Zweck dieser Einrichtung ist der, dafs es nunmehr möglich wird, eine fast vollständige Entleerung des Schwimmers bei jeder einzelnen Pulsation des Apparates herbeizuführen.
Der Wirkungsverlauf stellt sich demnach folgendermafsen: Das Förderwasser tritt bei N in den Topf ein, füllt den Ringraum um den Schwimmer an und fällt über den Rand des Schwimmers in diesen hinein. Sobald der Wasserstand in A eine bestimmte Höhe erreicht hat, sinkt der Schwimmer herunter und öffnet mittelst des Hebels c das Ventil g. Der zutretende Kesseldampf drückt das Wasser nun durch das Rohr 0 in den Kessel. Gleichzeitig mit dem langsamen Sinken des Wasserspiegels in A sinkt auch der Spiegel des den Schwimmer umgebenden Wassers, indem das letztere auf dem Wege durch die Oeffnung u mit zur Förderung gelangt. Unterhalb von u bleibt dann die Höhe des den Schwimmer umgebenden Wassers constant. Ist der Wasserspiegel in A so weit gefallen, dafs die Mündung des Rohres m freigelegt wird, so tritt Dampf in die Kugel B und bringt das darin stehende Wasser durch η und W zum Austritt in den Topf. Dieses Wasser steigt zwischen dem Schwimmer und der Topfwand in die Höhe. Die währenddessen durch u in den Schwimmer gelangende geringe Wassermenge kann, da sich dieser Vorgang sehr schnell abspielt, nicht verhindern, dafs das. Wasser zwischen Schwimmer und Topfwand bis an den Rand des Schwimmers in die Höhe steigt, den Schwimmer anhebt und den Ventilschlufs herbeiführt.

Claims (1)

  1. Die Zeichnung stellt den Apparat in dem Augenblick kurz vor Herabfallen des Wassers aus B dar.
    Bei schnell durch N dem Topfe zufliefsendem Wasser wird der den Schwimmer umgebende Ringraum bis an den Rand des Schwimmers gefüllt. Der Schwimmer besitzt demnach einen sehr starken Auftrieb und mufs deshalb fast ganz angefüllt werden, damit er niedersinkt und das Dampfventil g öffnet.
    Bei sehr langsamem Zutritt des Wassers in den Topf hingegen wird der Wasserstand um den Schwimmer nicht über die Oeffnung u hinaussteigen können, und es wird die Ventil-Öffnung schon bei etwa halber Schwimmerfüllung erfolgen.
    Um beim Zufiufs von sehr heifsem Förderwasser, welches infolge seiner hohen Temperatur keine starke Condensationswirkung bei der Kugelentleerung erzeugen kann, doch ein schnelles Wiederanfüllen des Topfes zu erreichen, kann mit dem Dampfventil g ein anderes Dampfventil so verbunden sein, dafs es geöffnet wird, wenn g sich schliefst, und umgekehrt. Dieses Ventil steht mit der Atmosphäre in Verbindung und leitet nach Beendigung der Ablaufperiode des Topfes den durch die Kugelentleerung nicht condensirten Dampf aus dem Topfe ins Freie.
    Paτεnt-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch das Patent 86406 geschützten Vorrichtung zur Rückführung des Dampfwassers in den Kessel, gekennzeichnet durch eine seitlich im Schwimmer (A) vorgesehene Oeffnung ^wJ, vermöge deren das den Schwimmer umgebende Wasser während der Abflufsperiode bis unter die Oeifnung (u) sinkt und den Schwimmerauftrieb derart vermindert, dafs eine vollständige Entleerung des Schwimmers ermöglicht ist, während andererseits der zum Dampfventilschlufs erforderliche grofse Auftrieb des Schwimmers bei schnellem Eintritt des Wasserinhalts vom Condensator (B) in den Ringraum zwischen dem Schwimmer und der Topfwandung und Ansteigen dieses Wassers über die Oeffnung (u) hinaus erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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