DE563372C - Gezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behaeltern - Google Patents

Gezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behaeltern

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DE563372C
DE563372C DE1930563372D DE563372DD DE563372C DE 563372 C DE563372 C DE 563372C DE 1930563372 D DE1930563372 D DE 1930563372D DE 563372D D DE563372D D DE 563372DD DE 563372 C DE563372 C DE 563372C
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    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B9/00Water-power plants; Layout, construction or equipment, methods of, or apparatus for, making same
    • E02B9/08Tide or wave power plants
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/30Energy from the sea, e.g. using wave energy or salinity gradient

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Description

  • Cezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behältern Die Erfindung betrifft eine Gezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behältern, von denen der eine während der Flut selbsttätig mit Wasser gefüllt wird und der andere, mit selbsttätig gesteuerterter Schleusenöffnung versehene Behälter zur Aufnahme der aus der Turbine strömenden Abwässer bestimmt ist.
  • Gezeitenkraftanlagen mit ebenfalls zwei Behältern und einer zwischen diesen geschalteten Turbine sind bereits bekannt. Jedoch dient bei diesen bekannten Anlagen der eine größere Behälter als Flutbehälter, während der für das aus der Turbine strömende Abwasser bestimmte andere Behälter wesentlich kleiner gehalten ist. Der Flutbehälter benötigt hier Schutzwehre. Der Wasserablauf des Flutbehälters, der gleichzeitig als Wasserzufluß zur Turbine dient, ist am oberen Rand des Flutbehälters angeordnet, so daß bei Verstopfungen der Wehre oder aus anderen Gründen, z. B. bei durch Wassermangel (Dürre) erfolgender Senkung des Wasserspiegels im Flutbehälter, um nur einen geringen Betrag der Zufluß des Druckwassers zur Turbine unterbunden wird urid letztere zurh Stillstand kommen muß. Ein ununterbrochenes Arbeiten dieser Gezeitenkraftanlage ist daher nicht möglich. Würde die bekannte Anlage in das Meer selbst oder in unmittelbare Nähe desselben an die Küste verlegt werden, so würden durch Springfluten beide Behälter überspült, die Unterschiede beider Wasserspiegelhöhen ausgeglichen und damit die Turbine stillgesetzt werden. Mit dem Eintritt von Springfluten innerhalb gewisser, allerdings im voraus nicht bestimmbarer Zeiträume ist jedoch unbedingt zu rechnen.
  • Gegenüber derartigen bekannten Einrichtungen besteht das Neue der Erfindung darin, daß der Flutbehälter in seiner Höhe so niedrig gehalten ist, daß er während der Flut überspült und so von dieser aufgefüllt wird, daß bei ihm die Anbringung sich leicht verstopfender Wehre oder leicht aussetzender Verschlußklappen nicht notwendig ist, während der Sammelbehälter, welcher das Abwasser der Turbine aufnimmt, wesentlich größer als der Flutbehälter ist und in seinen Wandungen so hoch gehalten ist, daß er weder von der Flut noch von Springfluten überspült werden kann. Außerdem sind am Sammelbehälter Schleusenöffnungen vorgesehen, welche mittels Schwimmer während der Ebbe geöffnet werden, so daß dessen Entleerung selbsttätig erfnlgt.
  • Durch die zwischen Flut- und Sammelbehälter geschaltete Turbine fließt das Wasser aus dem Flutbehälter in den größeren Sammelbehälter. Es wird also in diesem der Wasserspiegel stetig niedriger liegen als im Flutbehälter. Infolgedessen erfolgt ein ständiger Wasserabfluß vom Flut- zum Sammelbehälter und damit ein ununterbrochenes Arbeiten der Turbine. Zudem ist durch die im Sammelbehälter vorgesehene, bei Ebbe sich selbsttätig öffnende und von Schwimmern bediente Schleuse dafür gesorgt, daß innerhalb der Gezeiten der Sammelbehälter sich regelmäßig entleert und somit sein Wasserspiegel immer niedriggehalten wird, jedenfalls ständig niedriger als der Wasserspiegel im Flutbehälter.
  • Die Anlage kann an der Küste des Meeres oder auch in der Nähe der Küste im Meere selbst errichtet werden, so daß steile Küsten für sie kein Hindernis bilden.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in rein schematischer Weise dargestellt. Es kennzeichnen insbesondere: Strichlinie 2-2 den Höchststand der Flut, Punktlinie 3-3 den niedrigsten Stand der Ebbe, 4 den kleineren Flutbehälter, 5 den größeren Sammelbehälter, 6 die zwischen denselben gelagerte Wasserturbine, 7 den Wasserzufluß zur, 8 den Wasserabfluß von der Turbine- 9 ist eine Schleusenöffnung, verschließbar durch eine Schleusenklappe io. i i ist der Schwimmer, der in Gleitführungen 12 begrenzte Bewegungsfreiheit nach oben und unten hat und durch Zugkette 13 die Schleusenklappe io je nach seiner Standhöhe vor der Schleusenöffnung 9 beläßt oder sie hochzieht, d. h. die Schleuse öffnet, so da.ß das Wasser ablaufen kann.
  • Zweckmäßig wird man die Schwimmer i i seitlich von der Schleusenöffnung 9 so anbringen, daß sie den Wasserabfluß nicht behindern. Es wird aber - wie vorher ausgeführt - der kleinere Flutbehälter 4 bei Flut stets überflutet und gefüllt, so daß sein Inhalt mit jeder Flut wieder bis zum Rande ergänzt wird. Dagegen entleert sich der größere Sammelbehälter 5, welcher das aus dem Flutbehälter 4 ablaufende und die Wasserturbine 6 durchlaufende Wasser aufnimmt, stets mit eingetretener Ebbe. Auf diese Weise werden daher die Wasserspiegel beider Behälter ständig in verschiedenen Höhen derart gehalten, d@aß ein stetige s Gefälle vom kleineren Flutbehälter 4 zum vielfach größeren Sammelbehälter 5 vorhanden ist und die Wasserturbine 6 ebenfalls ständig arbeitet.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCH: Gezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behältern, von denen der eine während der Flut selbsttätig mit Wasser gefüllt wird und der andere, mit selbsttätig gesteuerter Schleusenöffnung versehene Behälter zur Aufnahme der aus der Turbine strömenden Abwässer bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen des Flutbehälters (4) in solcher Höhe ausgeführt sind, daß er während der Flut von dieser überspült und aufgefüllt wird, daß jedoch die Wandungen des anderen, zur Aufnahme der Abwässer bestimmten und wesentlich größer als der Flutbehälter (4) ausgeführten Sammelbehälters (5) sd hoch gehalten sind, daß dieser weder von der Flut noch von Springfluten überspült werden kann und daß die Schleusenöffnung (9) des Sammelbehälters (5) unter Zuhilfenahme von Schwimmern (ii) während der Ebbe selbsttätig geöffnet wird.
DE1930563372D 1930-02-18 1930-02-18 Gezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behaeltern Expired DE563372C (de)

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DE1930563372D Expired DE563372C (de) 1930-02-18 1930-02-18 Gezeitenkraftmaschine mit zwei durch eine zwischen sie geschaltete Wasserturbine miteinander verbundenen Behaeltern

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DE (1) DE563372C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1213810B (de) * 1958-08-18 1966-03-31 Photis Kumbulis Dr Ing Zweibecken-Gezeiten-Kraftwerkanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1213810B (de) * 1958-08-18 1966-03-31 Photis Kumbulis Dr Ing Zweibecken-Gezeiten-Kraftwerkanlage

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