DE534726C - Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine

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DE534726C
DE534726C DES92837D DES0092837D DE534726C DE 534726 C DE534726 C DE 534726C DE S92837 D DES92837 D DE S92837D DE S0092837 D DES0092837 D DE S0092837D DE 534726 C DE534726 C DE 534726C
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Germany
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evaporator
ammonia
vessel
pipe
cooker
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)
  • Commercial Cooking Devices (AREA)

Description

  • Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine Bei den Absorptionskältemaschinen, die z. B. mit Ammoniak und Wasser arbeiten, gelangt trotz Wasserabscheider während der Heizperiode stets eine gewisse Menge Wasser in den Verdampfer, das in den Kocherabsorber zurückbefördert werden muß, andernfalls der Wirkungsgrad sich zusehends verschlechtert. Noch unangenehmer gestalten sich die Verhältnisse, wenn etwa beim Transport Wasser in den Verdampfer gelangt ist. Um das Wasser in den Kocherabsorber zurückzubefördern, sind bisher Einrichtungen verwendet worden, die Ventile oder Hahnen benötigen, dann auch Rohrsysteme und Druckvorrichtungen, die selbsttätig arbeiten, aber meist verwickelt sind und nur bei kleineren zurückzubefördernden Flüssigkeitsmengen einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten.
  • Man hat bereits vorgeschlagen, im Verdampfer ein Zwischengefäß anzuordnen, in das das Kocherrohr von oben und ein bis zum Boden des Verdampfers reichendes Tauchrohr von unten eingeführt ist. Dieses Gefäß nimmt zunächst einen Teil des vom Kondensator kommenden flüssigen Ammoniaks bis zur Füllung auf, worauf weiteres Ammoniak infolge Überlaufens sich über das am Boden des Verdampfers befindliche wäßrige Ammoniak oder Wasser schichten soll, um zu ermöglichen, daß bei Beginn der Saugwirkung im Kocher zuerst der wäßrige Bodenbestandteil des Verdampfers übergesaugt wird. Bei derartigen Vorrichtungen ist jedoch stets die Gefahr vorhanden, daß infolge des verhältnismäßig hohen, im Zwischengefäß entstehenden Druckes bedeutende Mengen flüssigen Ammoniaks durch das von unten in das Zwischengefäß eingeführten Tauchrohr-nach dem Boden des Verdampfers gelangen und sich dort mit dem wäßrigen Bestandteil mischen, so daß der beabsichtigte Zweck nicht erreicht werden kann.
  • Nach der vorliegenden Erfindung ist das Zwischengefäß am Boden oder, um Verstopfung durch angesammelten Schmutz zu verhindern, in der Nähe des Bodens mit einer im Verhältnis zur Gesamtöffnung des Tauchrohrs engen Öffnung versehen, durch welche das aus dem Kocherrohr kommende Ammoniak unter Überschichtung des am Boden des Verdampfers befindlichen, vom Transport her oder von der vorigen Verdampfung zurückgebliebenen wäßrigen Teils ausfließen kann.
  • Um zu vermeiden, daß im Zwischengefäß sich stauendes Ammoniak durch das Tauchrohr abfließen kann, führt man dasselbe zweckmäßig bis über die Höhe des Loches in das Gefäß ein.
  • In der Regel ist der Flüssigkeitswiderstand am unteren Ende des Tauchrohrs so groß, daß etwa in das Tauchrohr durch das Kocherrohr von oben gelangende Ammoniak nicht in den Verdampfer austreten kann, doch empfiehlt es sich, um- diese ErschEriüng mit Sicherheit zu verhüten, das Tauchrohr oben geschlossen zu halten und statt dessen mit seitlichen Öffnungen zu versehen, durch die später der Bodenbestandteil des Verdampfers in das Gefäß treten kann.
  • Durch die beiliegende Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • Der Kocher a ist mit den Heizrohren ai und a2 versehen. An den Kocher schließt sich der Kocherhals b und das Überleitungsrohr i an, welch letzteres zum Wasserabscheider c führt, der mit dem Kocher über das Rohr da durch das Rohr r verbunden ist. Das Kocherrohr lt führt einerseits bis zum Boden des Kochers und mündet andererseits von oben in den Verdampfer f, der das Ansatzrohr k, dessen Boden den tiefsten Teil des Verdampfers darstellt, besitzt. Im Verdampfer ist das Zwischengefäß m angebracht, in dessen obere Öffnung das Kocherrohr h unter Offenbleiben der Verbindung von m mit f hineinragt und in dessen Boden das bis zum Boden des Ansatzes k reichende Tauchrohr dicht eingesetzt ist.
  • Das Tauchrohr e ist oben verschlossen, da- für äber@ dicht ünferhälhdes v'erschlüsses mit seitlichen Öffnungen s versehen. Das Tauchrohr ragt etwa bis zur Mitte des Gefäßes m in dasselbe hinein. Letzteres ist dicht über seinem Boden mit einer im Verhältnis zur Gesamtöffnung des Tauchrohrs engen öffnung n versehen.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist etwa folgende: Das im Kocher entwickelte Ammoniakgas gibt beim Durchgang durch den Wasserabscheider c zwar einen Teil seines Wasserdampfgehaltes ab; führt jedoch noch nicht unerhebliche Wassermengen mit nach dem Kondensator bzw. nach dem Verdampfer, wo siä bei der Verdampfung naturgemäß zurückbleiben und sich immer mehr ansammeln. Durch das Rohr la fließt bei Beginn der Kochung flüssiges Ammoniak, ohne in e eintreten zu können, in das Zwischengefäß m, sammelt sich gegebenenfalls darin in geringer Höhe an, fließt aber fortwährend durch. das Loch n nach dem Teil k, in dem es sich sauber über das von der vorigen Verdampfung her oder vom Transport her befindliche wäßrigere Ammoniak bzw. Wasser schichtet. Nach und nach steigt der Ammoniakspiegel in f bis zu der in der Zeichnung angegebenen Höhe und schließlich so hoch, ' daß das Rohr h in das flüssige Ammoniak im Gefäß m eintaucht, also über den Spiegel g hinaus. Ist alles Ammoniak aus a ausgetrieben, dann beginnt dort eine Saugwirkung, die sich bis zur Mündung des Rohres h fortpflanzt. Es wird also flüssiges Ammoniak aus m weggesaugt werden, das aber hat zur Folge, daß der äußere Inhalt des Verdampfers f auf die untere Öffnung von e einen Druck ausübt, wodurch nach und nach der wäßrige Bodeninhalt des Verdampfers durch das Rohr e nach dem Gefäß in gelangt und nunmehr von dort durch das Rohr h weggesaugt wird. Da der wirksame Querschnitt des Verdampfers f in der Regel bedeutend größer ist als der des Gefäßes'm, so ist mit Sicherheit dafür gesorgt, d'aß der gesamte wäßrige Bodenteil des Verdampfers zu Beginn jeder Verdampfungszeit nach dem Kocher zurückbefördert wird. Diesem großen, das unbegrenzte Ansammeln von Wasser im Verdampfer verhindernden Vorteil gegenüber ist es von untergeordneter Bedeutung, daß anfangs etwas flüssiges Ammoniak unverdampft nach dem Kocher zurückgelangt. Nach einiger Zeit sinkt der Ammoniakspiegel in f so tief, daß sein Druck den Inhalt des Gefäßes m nicht mehr über den Spiegel g zu erheben vermag. In diesem Augenblick reißt die Saugwirkung von l1 ab, und die normale Verdampfung beginnt. Dieses Spiel wiederholt sich fortgesetzt nacheinander.
  • '-Die Ufnüng-n @nüß-größ genüg sein;--um das bei Beginn der Kochung aus lz kommende Ammoniak derart abfließen lassen zu können, daß Steigen des Spiegels in m bis zu den Öffnungen von e vermieden wird, aber andererseits auch so eng, daß während des Wegsaugens des Inhalts von m nicht zu große Mengen von Ammoniak durch n nach im gedrückt und nach a gesaugt werden: Der angestrebte Zweck wird jedoch gut erreicht, wenn man n eng im Verhältnis zu der Gesamtöffnung von e gestaltet.
  • Mit der Vorrichtung nach der Erfindung versehene Absorptionskältemaschinen können für unabsehbare Zeit im automatischen Betrieb gehalten werden, ohne daß Minderung der Wirkung durch im Verdampfer sich ansammelndes Wasser eintritt. Auch das beim Transport in den Verdampfer tretende Wasser bzw. wäßrige Ammoniak wird schon bei der ersten Inbetriebnahme fast restlos entfernt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Periodisch wirkende Absorptionskältemaschine mit einem Zwischengefäß im Verdampfer, in das oben das vom Kocher führende Förderrohr und unten ein bis zum Boden des Verdampfers reichendes Tauchrohr hineinragt, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengefäß (in) unten mit einer im Verhältnis zu der Gesamtöffnung des Tauchrohrs (e) engen Ausflußöffnung (m) versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (e) bis über die Höhe der Öffnung (n) in das Gefäß (in) eingeführt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Tauchrohr (e) oben verschlossen und mit seitlichen Öffnungen (s) versehen ist.
DES92837D 1928-11-12 1929-07-20 Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine Expired DE534726C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH534726X 1928-11-12
DES98222D DE548213C (de) 1928-11-12 1931-04-24 Periodisch wirkende Absorptionskaeltemaschine

Publications (1)

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DE534726C true DE534726C (de) 1931-10-01

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ID=61002684

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DE548213C (de) 1932-04-08

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