DE493694C - Verfahren zur Rueckfuehrung der Loesungsmittelkondensate aus dem Verdampfer bei periodisch arbeitenden Absorptionskaelteapparaten - Google Patents

Verfahren zur Rueckfuehrung der Loesungsmittelkondensate aus dem Verdampfer bei periodisch arbeitenden Absorptionskaelteapparaten

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DE493694C DEW78658D DEW0078658D DE493694C DE 493694 C DE493694 C DE 493694C DE W78658 D DEW78658 D DE W78658D DE W0078658 D DEW0078658 D DE W0078658D DE 493694 C DE493694 C DE 493694C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B17/00Sorption machines, plants or systems, operating intermittently, e.g. absorption or adsorption type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Rückführung der Lösungsmittelkondensate aus dem Verdampfer bei periodisch arbeitenden Absorptionskälteapparaten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Rückführung von Lösungsmitteel.konden.saten aus dem Verdampfer in den Kocherabsorber bei periodisch arbeitenden Absorptionskälteapparaten und besteht im wesentlichen darin, daß die Lösungamittelkondensate während der Kondensationsperiode in geeigneter Weise in einem iin Verdampfer befindlichen bzw. mit diesem in entsprechender Verbindung stehenden Zwischenbehälter angesammelt und aus diesem zu Beginn der darauffolgen.den Verdampfungs- bzw. Absorptionsperiode infolge des sinkenden Absorberdruckes nach dem Absorber durch .eine in diese Kondensatansammlung eintauchende Verbindungsleitung übergesaugt «-erden.
  • Ein selbsttätiger Rücklauf der Kondensationsrückstände aus -dem Verdampfer nach dem Absorberkocher bei gefülltem Verdampferraum ist an sieh berannt, doch erfolgt bei dieser bekannten Einrichtung die Rückführung bei überschreiten eines bestimmten Spiegels im Verdampfer während der Kondensationsperiode durch ein überlaufrohr, so daß diese Einrnchtung mindestens zwei Verbindungsleitungen zwischen Verdampfer und Kocherabsorber erfordert. Demgegenüber -genügt bei dem Gegenstande dieser Erfindung wegen Tier zeitlich aufeinanderfolgenden Kondensatan.sammlung und Rücksaugung durch den Absorherunterdruck eine einfache druckfeste Verbindungsleitung. Es ist auch schon bereits bekannt geworden, die in einer besonderen Kammer am Boden des Verdampfers, die mit .diesem nur durch eine Drosselöffnung in Verbindung steht, angesammelten Kondensate während der folgenden Verdampfungsperiode durch den Verdampferdruck einer besonderen abgetrennten Verdampferkammer in ein höher gelegenes Überlaufgefäß überzudrükken, aus ,dein diese Lösung sodann nach dem Absorber finübergedrückt werden soll. Auch diese bekannte Einrichtung hat mit dem Erfindungsgegenstande nichts zu tun"da dieses Verfahren eine besondere Drosselverbindung zwischen :der unten angeordneten Kondensatkaminer und dem Verdampfer erfordiert, die ein einwandfreies Funktionieren ausschließt (ßbersaugung nicht nur der Kondensate, sondern auch der verflüssügten Kältemittel in der abgetrenntenVerdampferkammer, Sch wie, rigkeit der Übersaugung der Konidensate in dieser Kammer durch ,die Drosselöffnung sowie der abgetrennten Verdampfer'karnmer mit flüssigem Kältemittel durch die gleiche Drosselöffnung). Dieser bekannten Einrichtung gegenüber wenden bei dem Gegenstande dieser Erfindung die Lösungsmittel!kondensate bereits während der Kondensationsperiode durch einfache Kommunikation in ein in Höhe des Flüssigkeitsspiegels iin Verdampfer angeordnetes Zwischengefäß übergeleitet, aus dem sie sodann unmittelbar in den Absorber übergesaugt werden, ohne daß flüssige Kältemittel mit übergehen können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung dargestellt. Es bedeuten in dieser a den Absorberkocher, b den Kondensatorverdampfer, c die Wandung eines Kühlschrankes, in den der Verdampfer eingebaut ist. d stellt den eigentlichen Kocherabsorber .dar, von dem ein .besonderer Abscheideraum e durch eine Zwischenwand f abgetrennt ist. Durch die Bezugszeichen h bis L sind die Beheüzungsvorrichtung und eine automatische Umschaltvorrichtung bezeichnet. Das U-förmig gebogene Rohr in mit dem Tauchabschluß ia stellt ein Druckausgleichr ehr zwischen dem Kocherdampfraum d -und der Abscheidekainmer e . dar. Die letztere steht mit dem Kondensatorverdampfer b durch das Rohr s in unmittelbarer Verbindung.
  • In dem Verdampfer ei ist gemäß :der vorliegenden Erfindung in Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes eine Zwischienkammer p angeordnet. Diese steht durch das Steigrohr q mit dem am Boden des Verdampfers angeordneten Sumpf in Verbindung. Das Steigrohr q ragt .bis zu .einer bestimmten Höhe in das Zwischengefäß p hinein, so daß es als Überlauf wirkt und in das Zwischengefäß übertreten=de Lösungsmittel nicht wieder in den Verdampfer zurückfließen läßt. Form, Größe und Höhenlage des Zwischengefäßes p mit dem Steig- b@zw. Überlaufrohr q sind so bemessen, daß während des normalen Betriebes das kondensierte Kältemittel im Kondensator etwa gerade bis zur Höhe der oberen überlaufmündung des Steigrohres q ansteigt. In diesem Falle fließt also keine Flüssigkeit in den Zwischenbehälter über. Sobald sich aber während des Betriebes Lösungsmittelkondensate am Boden des Kondensators ansammeln, vermehrt sich entsprechend das Flüssigkeitsvolumen im Kondensator; die Flüssigkeit steigt höher an, und es wird die am Boden zurüc12g:ebliebeneLöstingsflüssigkeit durch das Steigrohr q in das Zwischengefäß übertreten, bis der Spiegel im Kondensator wieder auf eine solche Höhe gesunken ist, daß die Flüssigkeit im Steigrohr q die obere Mündung nicht mehr überschreitet.
  • Da nun die Lösungsmittelkondensate im allgemeinen schwerer sind als das Kältemittel selbst, so werden die aus der vorangegangenen Verdampfungsperiode am Boden zurückgebliebenen Kondensatrückstände auch hier verbleiben, da die an den Wandungen langsam herabr.ieselnden neuen und leichteren Kältemittelkondensate sich auf diesem Rückstande überlagern, ohne eine bemerkenswerte Vermischung an der Grenzzone zu bewirken. Es werden also bei diesem Verfahren während der Kondensationspernode speziell die aus der vorangegangenen Kondensationsperiode zurückgebliebenen Lösungsmittelkon:densate, wenn die normale Flüssigkeitshöhe überschritten ist, in das Zwischengefäß übergedrückt, in welchem sie sich bis auf weiteres ansammeln. In diese hier angesammelten Lösungsmittelkondensate taucht eine Leitung v ein, die mit dem Dampfraum des Kocherabsorbers über das Überlaufrohr r und das Ausgleichrohr zn in Verbindung steht. Hat sich nun während einer Kondensationsperiode Übersahußflüss:gkeit ,in dem Zwischenbehälter angesammelt, so wird infolge des im Dampfraum .des Kocherabsorbers entstehenden relativen Unterdruckes bei entsprechenden Verhältnissen diese Flüssigkeit aus dem Zwischenbehälter p durch das Rohr v nach dem Kocherabsorber zurückgesaugt. Damit nun nicht nach dem Heberprinzip der ganze Flüsisigkeitsinhalt in p bis zur unteren Mündung des Standrohres v abgesaugt wird, ist das Standrohr v am oberen Ende als kleiner Zwischenbehälter tu erweitert, von dem aus sodann das Abflußrohr r in :einer bestimmten Höhe abzweigt. In diesem herrscht über das Ausgleichrohr in und Überl.aufleitung r der Dampfdruck im Kocherabsorber. Hierdurch wird erreicht, daß die Flüssigkeit aus dem Zwischenbehälter p nicht ganz, sondern nur so weit abgesaugt werden kann, daß der -Höhenunterschied zwischen dem Spiegel im Zwischenbehälter und dem Anschluß .des Überlaufrohres r abzüglich der etwa in den Leitungen r und m befindlichen Emuls,ionisflüssgkeitssäule dem Druckunterschied er beiden Dampfräume in den Kammern d und e des Kocherabsorbers entspricht. Bei der Bemessung .dieses zweiten Standrohres v ist also zu beachten, daß es in seiner Höhe und Tauchtiefe dem Verbindungskanal h entspricht; denn würde der Höhenunterschied zwischen dem Spiegel iin Sammelraum p und dem oberen Abzweig von w kleiner sein, als der Tauchtiefe des Kaiales da entspricht, so würde die ganze Flüs-säglz,eit aus p herausges:augt und damit eine direkte Verbindung des Verdampfers mit dem Dampfraum der unteren Absorptionskammer hergestellt werden, der Dampf könnte also nicht durch den Kanal h von unten in die Absorptionsflüssigkdit eintreten. i Würde dagegen diese Höhe größer werden, als der Tauchtiefe von h entspricht, so könnte überhaupt kein Überfluß stättfinden, da in diesem Falle der Flüssigkeitsspiegel im Steigrohr v nie die Höhe des Abzweiges r errei- i chen könnte. Aus diesem Grunde ist das Hohlgefäß p .entsprechend tief unterhalb der oberen Mündung des Steigrohres q ausgebildet, und es taucht das zweite Steigrohr v so tief ein, daß der untere Mündungsquerschnitt voll v einen größeren Abstand von dem Abzweig von w aufweist, als dem Tauchrohr h - entspricht, während andererseits die obere Auslaufmündung von q von dem Abzweig von w einen geringeren Höhenabstand (einschließlich der Reservehöhe für die pro Periode zu erwartende, sich ansammelnde Flüssigkeitshöhe in p) aufweist als der Kanal h. Hierdurch wird erreicht, daß sich zunächst die Lösungsflüssigkeit in p ansammelt, während bei :der erfolgenden Absorptionsperiode nur so viel Flüssigkeit aus p in den Absorber abgesaugt wird, daß der Höhenabstand zwischen dem Spiegel in p bis zum Abzweig von r der Tauchtiefe von lt unter Berücksichtigung der Elnulsionsfüllung in den Leitungen rund in entspricht.

Claims (3)

  1. PATE I`TTANSPRÜCFIR: i. Verfahren zur Rückführung der Lösungsmittelkondensate aus dem Verdampfer bei periodisch arbeitenden Absorptionskälleapparaten feststehender Bauart mit Kocherabsorber, dadurch gekennzeichnet, claß die Lösungsmittelkondensate im Kondensatorverdampfer durch Kommunikation in einen in Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes im Kondensatorverdampfer angeordneten bzw. mit diesem in Verbindung stehenden Zwischenbehälter (p) durch die .in den Verdampfer eintretenden Kältemittelkoridenrate über eine stets offene Leitung gehoben und aus dem Zwischenbehälter bei der folgen.denVerdampfungsperiodedurch den sinkenden Druck im Kocherabsorber nach diesem hinü'bergesaugt werden.
  2. 2. Rücklaufeinriichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .in den Kondens.atorverdampfer in Höhe des B&-reiches des Flüssigkeitsspiegels gegen Ende,der Kondensationsperiode ein Sammelbehälter (p) angeordnet ist, der durch ein Rohr (q) mät dem unteren Tenl des Kondensatorverdampfers bzw. mit einem an diesen anschließenden Sumpf in Verbindung steht.
  3. 3. Rücklaufeinricht,ung -- nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, ,daß das Steigrohr (q) den Boden des Sammelbehälters (p) so hoch überragt, daß die obere Austrittsmündung bei Überschreiten des normalen Flüssigkeitsstandes als Überlauf wirkt und :die in den Sammelbehälter (p) angesammelten Lösungsmiittelkondemsate an einem Rückfließen nach dem unteren Teil des Kondensators verhindert werden. q.. Rücklaufeinrächtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die im Sammelbehälter (p) angesammelten Lösungs:mittelkondensate ein zum Kocherabsorber führendes Saugrohr eintaucht, so daß mit einsetzender folgender Absorptionsperiode diese Lösungsm@ittelkonde.nsate in den Kocherabsorber eingesaugt werden.
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