DE496325C - Einrichtung zur selbsttaetigen Entwaesserung des Verdampfers von periodisch arbeitenden Absorptionskaeltemaschinen - Google Patents
Einrichtung zur selbsttaetigen Entwaesserung des Verdampfers von periodisch arbeitenden AbsorptionskaeltemaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Einrichtung zur selbsttätigen Entwässerung des Verdampfers von periodisch arbeitenden Absorptionskältemaschinen Das Patent 49543i betrifft ein Verfahren und Einrichtungen, um das bei intermittierend arbeitenden Absorptionskältemaschinen aus dem Absorber in den Verdampfer gelangte Absorptionsmittel selbsttätig wieder zurückzuführen. Es wird hierbei iin Verdampfer ein Flüssigkeitsverschluß an dein die Dämpfe vom Verdampfer zum Absorber führenden Rohr geschaffen und der Saugdruck des Absorbers zu Beginn der Absorption gleichzeitig auf diesen V erschluß und auf die Sammelstelle des Absorptionsmittels im Verdampfer zur Wirkung gebracht, wodurch von dieser Sammelstelle so lange Flüssigkeit abgesaugt wird, bis der Verschluß am Dampfrohr beseitigt ist. Zur Bildung des Verschlusses am Dampfrohr gegenüber dem Verdampfer dient ein Cberlaufraum, in welchen dieses Dampfrohr eintaucht. Von -der Sammelstelle für das Absorptionsmittel im Verdampfer führt ein unmittelbarer oder mittelbarer Leitungsweg zum Absorber. Zur Vereinfachung des Aufbaues der -Maschine kann man die zu' Beginn der Absorption aus dem Verdampfer, und zwar aus dem vorerwähnten Überlaufraum, und aus der Sammelstelle für das Absorptionsmittel abgesaugten Flüssigkeiten und die während der daran anschließenden Kühlperiode abgesaugten Dämpfe durch den Kondensator hindurch zum Absorber führen, insbesondere dann, wenn- der meist röhrenförmig ausgeführte Kondensator engen Querschnitt hat. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Einrichtung gemäß dem Patent 495 431 in diesem Sinn. Es ist gemäß der Erfindung sowohl das zum Entleeren des Überlaufraumes dienende Rohr als auch das zum Absaugen des Absorptionsmittels aus dem Verdampfer bestimmte Rohr in ein Steuergefäß eingeführt, mit dessen Unterraum das Kondensatorende verbunden ist.
- In der Zeichnung sind schematisch zwei Ausführungsformen einer Absorptionskältemaschine gemäß der Erfindung wiedergegeben. Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich zunächst auf Abb. i. Mit a ist der Kocherabsorber bezeichnet, dessen Heiz-und Kühleinrichtungen als bekannt nicht dargestellt sind. Die beim Kochvorgang ausgetriebenen Dämpfe verlassen den Kocher absorber durch das Rohr b und strömen in ein teilweise mit Absorptionsmittel gefülltes Steuergefäß c und von hier zu einem als A?bsorptionsmittelabscheider wirkenden Vorkondensator d. Dieser ist durch einen Flüssigkeitsableiter e einerseits mit dem Unterraum des Absorbers a, und zwar durch das :Zolir f, verbunden und anderseits mit dem Hauptkondensator g. Das Rohrende 1a des Kondensators g, der irgendwie gekühlt werden kann, mündet in den Unterraum eines Steuergefäßes i ein. Aus dem Oberraum dieses Gefäßes i zweigt ein Rohr 1z ab, das durch den Verdampfer Z hindurchgeführt ist und in der sackartigen Sammelstelle m für das Absorptionsmittel endigt. Dieses Rohr h hat innerhalb des Dampfraumes des Verdampfers l eine kleine Öffnung u. Von dem Unterraum des Gefäßes i, und zwar mit dem Ende höher als die Einmündung von Rohr h liegend, führt ein Rohr o wieder in den Verdampfer L und taucht in den dort angeordneten Überlaufbecher p ein. Dieses Rohr o hat wieder innerhalb des Dampfraumes des Verdampfers l eine kleine Öffnung q.
- Das hinter dem Kocherabsorber a angeordnete Steuergefäß ist zur Rückführung der Dämpfe während des Absorptionsvorganges in den Absorber durch ein Rohr r mit dem Flüssigkeitsraum des Kocherabsorbers verbunden, und zwar endigt dieses Rohr f- im Steuergefäß c an einer höheren Stelle als das Rohr b.
- Während des Kochvorganges fließt das im Kondensator g verflüssigte Kältemittel in das Steuergefäß i und wird von diesem durch das Rohr o in den Überlaufräum p und dadurch in den Verdampfer L gelenkt. Infolge der räumlich getrennten Einführungen der Möhren k und o in das Steuergefäß i wird verhindert, daß auch durch das Rohr k kondensiertes Kältemittel in den Verdampferl fließen würde. Im Lauf des Kochvorganges füllt sich der Überlaufraum p und gibt seinen C.berschuß in den Verdampfer l ab. Das mitgerissene Absorptionsmittel, insbesondere das vorn letzten liühlvorgang zurückgebliebene, sammelt sich in dem Sach in an. Zu Beginn der Absorptionsperiode wirkt der Saugdruck sowohl auf diese Sammelstelle als auch auf den Inhalt des überlaufr aumes p und hebt aus beiden Flüssigkeit. Diese Saugwirkung schwankt oft, so daß ein Pendeln der Flüssigkeitssäulen in den Röhren k und o eintreten kann. Diesen Erscheinungen gegenüber hat das Steuergefäß i die Wirkung, daß es verhindert, daß die in dem einen Rohr k oder o bis in das Gefäß i hochgesaugte Flüssigkeit in dem andern oder auch in dem gleichen Rohr wieder zurückfließen kann, denn die hochgesaugte Flüssigkeit wird sofort durch das Rohr h zum Kondensator g weitergeführt, von wo aus sie durch den Ableiter e und das Rohr f zum Absorber geleitet wird. Der Flüssigkeitsableiter e verhindert dabei, daß die zurückgesaugte Flüssigkeit, die zum Teil aus reinem Kältemittel besteht, in das Steuergefäß c gelangen kann, wodurch vermieden wird, daß dieses mit verdampfungsfähiger Flüssigkeit gefüllt wird. Würde nämlich verdampfungsfäh.ige Flüssigkeit in das Steuergefäß c gelangen, so würde diese das dort befindliche Absorptionsmittel verdrängen und hierauf verdampfen, und das Steuergefäß c würde dadurch seine Wirkungsfähigkeit verlieren. 'Nach erfolgter Leerung des überlaufraumes p strömen die sich im Verdampfer entwickelnden Dämpfe durch das Rohr o und den Kondensator g, den Vorkondensator d zum Steuergefäß c und durch das Rohr r in den Flüssigkeitsraum des Kocherabsörbers a. Die in den Röhren h und o vorgesehenen kleinen Öffnungen 1i. und q haben die Wirkung, daß Dämpfe in die steigenden Flüssigkeitssäulen eintreten, so daß ein Ausgleich ihrer Gewichte und ein sicherer Verlauf der Sangwirkung eintritt. Es müssen dabei die Röhren 1a und o eng ausgeführt sein, damit keine Trennung der. sich darin bildenden Gasflüssigkeitsgemische eintritt. Die enge Ausführung der Röhren könnte den Nachteil mit sich bringen, daß' während der eigentlichen Kühlperiode das Rohr o die sich im Verdampfer l entwickelnden Dämpfe nicht rasch genug durchläßt, .sondern- drosselt, mit der Folge, daß im Rohr k Flüssigkeit gehoben wird. Um dies zu vermeiden, kann parallel zum Rohr o ein weiteres Rohr s zwischen dem Steuergefäß i und dem Verdampfer l gezogen werden, wobei dieses Rohr ebenfalls in den Überlaufraum o eintaucht. Dieses Rohr wird so weit gewählt, daß die sich im Verdampfer l entwickelnden Dämpfe nun sicher abziehen können.
- Die Ausführungsform nach Abb.2 entspricht im wesentlichen derjenigen nach Abb. r. Das Dampfrohr b geht unmittelbar in einen beispielsweise luftgekühlten Vorkondensator d über, hinter welchem das Steuergefäß c angeordnet ist. Mit diesem Steuergefäß ist der von unten her eintauchende Flüssigkeitsableiter e unmittelbar verbunden, der einerseits mit dem Kondensator g und anderseits durch das Rohr r mit dem Flüssigkeitsraum des Absorbers zusammenhängt. Bei dieser Ausführungsform ist weiterhin das vom Steuergefäß i. zum Sack -in des Verdampfers führende Rohr k mit einer nach oben geführten Krümmung an das Steuergefäß i angeschlossen, damit während der Kochperiode nicht auch durch das Rohr k Flüssigkeit aus dem Gefäß i in d_en Verdampfer strömen kann.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur selbsttätigen Untwässerung des Verdampfers von periodisch arbeitenden Absorptionskälternaschinen, bei denen die Flüssigkeitszuleitung vom Kondensator zum V erdarnpfer in einem Überlaufraum endigt, nach Patent 495 431, -dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das zum Entleeren des tberlaufraumes (p) dienende Rohr (o) als auch das zum ihsaugen des Absorptionsmittels aus dem Verdampfer (l) bestimmte Rohr (k) in einem Steuergefäß (i) endigen, mit dessen Unterrauen das Kondensatorende verbunden ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatoreinmündung im Steuergefäß unter derjenigen der zum Überlaufraum (p) führenden Leitung (o) und diese unter derjenigen der zur Sammelstelle (in) des Absorptionsmittels im Verdampfer (l) führenden Leitung (k) liegt, so daß die vom Kondensator kommende Flüssigkeit durch erstere Leitung (o) zum Verdampfer fließt und daß die durch eine der beiden Leitungen (k oder o) aus dem Verdampfer hochgesaugte Flüssigkeit nicht wieder zurückfließen kann, sondern zum Kondensator gesaugt wird.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem zum Absaugen von Flüssigkeit aus dem Überlaufraum (p) des Verdampfers (L) dienenden Rohr (o) ein .Parallelrohr (s) angeordnet ist, das zur Führung von Dämpfen aus dem Verdampfer (l) zum Steuergefäß (i) dient. .
- 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kocherabsorber (a) und Kondensator (g) ein mit Absorptionsmittel teilweise gefülltes Steuergefäß (c) angeordnet ist, das in bekannter Weise während der Absorption gegenüber dem Dampfraum des Absorbers einen Flüssigkeitsverschluß bietet, und daß zwischen diesem Steuergefäß (c) und dem Kondensator (g) ein Flüssigkeitsableiter (e) angeordnet ist, der verhindert, daß die durch den Kondensator (ä) hochgesaugte Flüssigkeit in das Steuergefäß (c) gelangt.
- 5. Einrichtung nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitsableiter (e) mit dem Steuergefäß (c) vereinigt ist.
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| DE496325C true DE496325C (de) | 1930-04-23 |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE496325C (de) |
-
1926
- 1926-09-19 DE DEH108097D patent/DE496325C/de not_active Expired
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