DE570276C - Verfahren zum Verhindern des Einfrierens verfluessigten Arbeitsmittels im Verdampfer einer kontinuierlich wirkenden Absorptionskaeltemaschine - Google Patents

Verfahren zum Verhindern des Einfrierens verfluessigten Arbeitsmittels im Verdampfer einer kontinuierlich wirkenden Absorptionskaeltemaschine

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DE570276C
DE570276C DES96271D DES0096271D DE570276C DE 570276 C DE570276 C DE 570276C DE S96271 D DES96271 D DE S96271D DE S0096271 D DES0096271 D DE S0096271D DE 570276 C DE570276 C DE 570276C
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evaporator
line
liquid
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DES96271D
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Dr-Ing E H Edmund Altenkirch
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25BREFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B15/00Sorption machines, plants or systems, operating continuously, e.g. absorption type
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A30/00Adapting or protecting infrastructure or their operation
    • Y02A30/27Relating to heating, ventilation or air conditioning [HVAC] technologies
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
    • Y02B30/62Absorption based systems

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sorption Type Refrigeration Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verhindern des Einfrierens verflüssigten Arbeitsmittels imVerdampfer einer kontinuierlich wirkenden Absorptionskältemaschine
    7uni Betriebe von kontinuierlich wirkenden
    Absorptionskälteinaschinen kann inan Ab-
    sorptionslösungen verschiedener Art verwen-
    den. Geeignete Stoffe sind z. h. Ammoniak
    in w:il.iriger Lösung oder ver(liiinite Schwefel-
    ,:iure brw. Alkalilauge. Im ersten lalle ist
    (lag Arbeitsmittel Aininoniak. ini zweiten
    lalle Wasser. Während der lrstarrungs-
    punkt des flüssigen --#,tnmonialcs hei -8o' C
    liegt. wird reine, Wasser schon bei o° C fest.
    Bei Verwendung von Wasser und anderen
    Stoffen finit verli:iltnisni:ißig hochliegendem
    Gefrierpunkt kann daher der lall leicht ein-
    treten. da[.) (las verflüssigte Arbeitsmittel im
    Verdampfer einfriert. Auch bei Ammoniak
    und anderen Stoffen finit vcrh<iltni,mäliig tief-
    liegendeni Gefrierpunkt bestellt diese- Mng-
    liclikeit (tann. wenn der Verdampfer bei
    extrem tiefen Temperaturen arbeiten soll.
    Bei kontinuierlich wirkenden Absorptions-
    1<:ilteniascliinen kann die Verflüssigung des
    :itisgetricl)elien Arbeitsmittels entweder in
    einem Flüssigkeits- oder luftgekühlten Kon-
    tion,ator oder (furch Absorption in einem so-
    (#iiannten .Resorber stattfinden. Bei der vor-
    liercnden ErfindunT, die den Zweck hat, (las
    1?illfl"ieren (les verflüssihten Arbeitsmittel, inl
    Verdanipter zu verhindern, handelt es sich
    uni eine Al)sorlitiolisk:ilteniascliine der zuerst
    crtvähnten Art, also uin eine finit Verflüssi-
    gung des Arbeitsmittels in einem Kondensator. Insbesondere, wenn in einer solchen Absorptionskälteinaschine Arbeitsmittel verwendet werden, die, wie z. B. Wasser, einen verhältnismäßig hochliegenden Gefrierpunkt besitzen. ist es wichtig, daß das Einfrieren des verflüssigten Arbeitsmittels iin Verdampfer finit Sicherheit verhindert wird. Dies wird gemäß der 1?rfindung dadurch erreicht, daß (lern Arbeitsmittel vor seineirr Eintritt in den Verdampfer die zum Herabsetzen des Gefrierpunktes unter die #7 erdampfungstenipera.-tur des reinen Arbeitsmittels erforderliche Menge Absorptionslösung zusätzlich beigefügt wird. Die gebräuchlichen Absorptionsmittel haben nämlich die Eigenschaft, lvenn sie der Flüssigkeit. mit der zusammen sie die Absorptionslosung bilden, in geringer Menge zugesetzt werden, eine Gefrierpunktserniedrigung herbeizuführen. Man nitiß nur dafür sorgen, daß die Menge der zusätzlich beigefiihteii Absorptionslösung verhältnismäßig g , ring bleibt. daß also die ini Verdainpfer zur e @"c#rdampfung gelangen(Ic llüssiglceit (las Absorptionsmittel nur in so schwacher Konzentration enthält, dali der Danlpfdruek der Lösung nur wenig beeinträchtigt wird.
  • T.äßt rnan das Kondensat nicht unter dem Spiegel der im Verdampfer vorhandenen Flüssigkeit, sondern in den Dampfraum des
    `Tel'd<lnl3Tt'1"# rintrctc#n. #o bestellt bei reinen'
    Kolldeils:,1 11,#c11 die @LÜglichl:eit, dal.i die Ztt-
    fülu-nal@sieitult,@ an clor Jlündungsstellc ztt-
    friert. er«-eist sich deshalb als besonders
    zwecklllül@i@. daß inan dein verflüssigten
    =@rlleitsmittel @clion vor seinetil Eintritt in
    den @-rrclampfer,clie erforderliche Menge an
    Absorptionsmittel zusetzt. Ulan kann zu die-
    sem Zweck die inl Verdampfer sich -.in-
    sammelnde unverdampft gebliebene Flüssig-
    keit verwenden: man kann aber auch die dein
    verilü_siaten Arbeitsmittel -zuzusetzende Ab-
    sorptionslösung von der im Absorbersystem
    (d. 1i. zwischen Austreiber und Absorber) zir-
    kulierenden Absorptionslösung - und -zwar
    zweckmäßig aus der zum Absorber strömen-
    den Lv_ tulg - abzweigen. Vorteilhaft ist es,
    die Lei;ung für die dem Kondensat zuzu-
    setzende Absorptionslösung so zu führen, daß
    die Lösung nicht von selbst in den Verdamp-
    fer :,Yelan@ren kann, sondern erst emporgehoben
    «"erden 111u13. Man gewinnt dadurch die Mög-
    lichkeit. die zuzusetzende Lösungsmenge zu
    beherr_clien. Zum Emporheben der Absorp-
    tionslöSung kann malt Arbeitsmitteldampf
    verwenden, der sich aus dem Kondensat unter
    einem zwischen dem Verdampfungs- und dein
    Kondensationsdruck liegenden Druck ent-
    wickelt. 'Man kann aber auch den gleichen
    Zweck dadurch erreichen, daß man zur För-
    derung der Absorptionslösung das Kondensat
    selbst aeranzieht. beispielsweise indem man
    die beiden Flüssigkeiten an einem Punkt zu-
    sammenfiihrt. der so tief unter dem Spiegel
    einer durch die Absorptionslösung gebildeten
    hlüssikeitssäule liegt, daß das Kondensat
    Absorptionslösung in geringer Menge in den
    Verdampfer einporzulieben vermag.
    Das dein Verdampfer zuzuführende Koli-
    densat kann einem in der Kondensatleitung
    zwischen Kondensator und Verdampfer all-
    geordneten Gefäß entnommen werden, in #,t-el-
    client sich -aus dem Kondensat - z. B. durch
    Druckentlastung - Dampf entwickeln kann,
    dessen Druck zwischen dem Kondensations-
    und dein Verdampfungsdruck liegt. Den in
    dem genannten Gefäß entwickelten Dampf
    kann genannten dann mittels eitler besonderen
    Daniptleitung abtulireit, die beispielsweise in
    einen' vor Gier Eintrittsstelle in den Verdamp-
    fer a:i-eordneten "lwischengefäß unter einer
    Flüssigieitssäule mündet. Hiermit kann der
    Zweck verbunden «-erden, die dem Kondensat
    zuzusztzeilde Absorptionslösung auf ein
    hiilieres -Niveau zu lieben. In jedem Falle
    aber iä;jt sich durch die ertt-älinteMaßntilime das
    Eilifriereu der hondensatleitung verhindern.
    l11 alicil Fiiileil ist es erwünscht, den dein
    verflii-igten Arbeitsmittel beigemischten Pro-
    zentsatz all Absorptionslösung so ztt regeln,
    daß itii Verdampfer die gewiinschte Koitzen-
    tration erzielt und dauernd erhalten wird. l:in i\-fittel hierzu bestellt darin, daß von einem über dein Austreiber gelegenen Gasabsclieideratlin eine Verbindungsleitung zum Kondensator führt, deren i?inmündungsstelle in den Kondensator etwas liölier liegt als die Abflußstelle der vom Gasabscheideraurn zum Absorber strömenden Lösung. Gibt man dabei der Flüssigkeitsleitttlig die Form eines U-Rohres, in deren aufsteigendem Schenkel der Absorptionslösung Heizwärme zugeführt wird, während ihr absteigender Schenkel einer regelbaren Kühlwirkung ausgesetzt ist, so läßt sich das angestrebte Ziel mit großer Genauigkeit erreichen.
  • Mit einer Einrichtung gein:iß der Erfindung kann inan erreichen, claß der Verdatnpfer jederzeit mit eineu' Gemisch von verflüssigtem Arbeitsmittel und Absorptionsmittel in genau abgemessener Iiolizeiltration beschickt wird, und zwar unabliä Eigig voll dein Betriebszustande der Maschine. wie größerer oder geringerer Intensität der Austreiberlieizung und der hondensatorkühlung. Man kann aber auch die Einrichtung so treffen, daß normalerweise reines Kondensat in den Verdampfer gelangt und erst dann, wenn dieses in der Zuleitung zutn Verdampfer einfrieren sollte, so viel Absorptionslösung herangebracht wird, daß das Eis wieder auftaut. Für diese und die übrigen vorstehend erwähnten Zwecke lassen sich zahlreiche Ausführungsformen ausbilden, von denen einige in der Zeichnung abgebildet sind. Diese sollen nunmehr näher beschrieben werden.
  • In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i bezeichnet i einen durch eine Heizpatrone 2 beheizten Austreiber. Der im Austreiber i aus wäLlriger Alkalilauge entwickelte Wasserdampf steigt in eineue engen Rohre 3 mit der an Wassergehalt ärmer gewordenen Absorptionslösung zu einem Gasabscheideraum 4 empor, in welchem sielt der Arbeitsliiitteldampf von der Lösung trennt. Durch eine U-förmig gekrümmte Leitung 5 wird die Lösung von hier aus dein Absorber 6 zugeführt. Durch eine zweite U-förmig gekrümmte Leitung 7, die mit der Leitung 5 einen Temperaturwechsler bildet, gelail-t die finit Wasser wieder angereicherte Lösung zum Aus-23 i zurück.
  • Der Gasabscheider 4. ist finit dein als Schlangenrohr ausgebildeten Kondensator,, erstens durch eine Dampfleitung g und zweitens durch eitle U-förmig gekrümmte Flüssilceitsleitung io verbunden. Der absteigende Schenkel der U-fiirntigeit Leitung io zweigt vom Gasabscheider 4. an einem Punkte ab, der tiefer liegt als der berlauf der die AlbsorlltionsUösung zum Absorber 6 führenden Leitung 5, und ilir aufsteigender Schenkel inündet in den Kondensator , an einem Punkte. der ein wenig höher liegt als dieser Überlauf. Der aufsteigende- Schenkel der Leitung io enthält einen den absteigenden Schenkel der Leitung 5 mantelartig unischlielienden Teil i i. Die beiden Leitungen ermöglichen daher einen Wärmeaustausch miteinander, so daß die durch den absteigenden Schenkel der Leitung io aus dem Gasabscheider .4 abfließende und sich dabei abkühlende Absorptionslösung in dem Gefäß i i durch die den absteigenden Schenkel der Leitung 5 durchströmende Ab- sorptionslösung erwärmt wird. Dadurch wird (las spezifische Gewicht der Lösung im aufsteigenden Schenkel der Leitung io geringer. und etwas Lösung gelangt - ausreichende Temperaturdifferenz zwischen den beiden Schenkeln des U-Rohres io vorausgesetzt -in den Kondensator B.
  • Vom unteren Ende des Kondensators 8 führt eine U-förmig gebogene Leitung 12 das Kondensat einem Abscheidegefäß 13 zu, von dem aus es in den Verdampfer 14 gelangt. Durch eine noch weiter herabreichende Leitung 15 ist der tiefste Punkt der U-förmigen Leitung 12 mit dem unteren Ende des Abscheidungsgefäßes verbunden. VOln unteren Teil des Verdampfers 1.4 gelangt das verdampfte Arbeitsmittel durch ein Rohr 16 zum Absorber 6. Dieses Rohr dient zugleich dazu, im Verdampfer nicht verdampfte Flüssigkeit dein Absorbersystem wieder zuzuführen.
  • Wie bereits erwähnt, tritt aus der in der U-förmigen Leitung io befindlichen Absorptionslösung eine gewisse Menge in den Kondensator q über und vermischt sich dort mit (lein verflüssigten Arbeitsmittel, wenn der Temperaturunterschied zwischen der in dem Gefäß i i erwärmten und der in dem absteigenden Schenkel der Leitung io gekühlten Lösung einen gewissen Grenzwert erreicht hat. Die Abkühlung der Lösung in dein absteigenden Schenkel der Leitung io erfordert eine gewisse Zeit, so daß die pro Zeiteinheit dem Kondensator zugeführte Lösungsmenge in jedem Fall gering bleibt. Diese Zeit ist um so kürzer, je weniger der absteigende Schenkel gegen Wärmeausstrahlung geschützt ist. Durch eine Wärmeschutzvorrichtung von einstellbarer Wärmeisolierwirkung läßt sich eialter das Maß der Wärmeabstrahlung im voraus bestimmen. Man kann somit das 'Maß der Abkühlung der Absorptionslösung in (lern absteigenden Schenkel der Leitung io und die abgezweigte Lösungsmenge selbst in gewissen Grenzen beliebig einstellen.
  • Die Einmündungsstelle der Leitung io in den Kondensator 8 kann wegen der geringen Unterschiede des spezifischen Gewichtes der kalten und warmen Absorptionslösung, die sich als Folge der beschriebenen Abkühlung und Wiedererwärmung ergeben. nur wenige Millimeter oder Zentimeter höher liegen als der Überlauf zur Leitung 5 im Gasabscheider 4. Infolgedessen ist die Wirkung der in Fig. i abgebildeten Einrichtung; davon abhängig, wie der Apparat aufgestellt ist. Eine geringe Schrägstellung kann unter Umständen schon von störender Wirkung sein. Es ist daher zweckmäßig, den Überlauf und den Punkt, von dem aus die Lösung zum Kondensator abströmt, nahe zusammenzulegen. Eine Einrichtung, die in dieser Beziehung weniger empfindlich ist, ist in Fig. z dargestellt. Hier wird dein Kondensat nicht schon irn Kondensator Absorptionslösung zugesetzt. sondern diese wird ran der vom Gasabscheider zum Absorber führenden Leitung an einer tiefer liegenden Stelle abgezweigt und zum Verdampfer durch Arbeitsmitteldampf emporgehoben. der aus dem Kondensat unter einem zwischen dein Verdampfungs-und dein Kondensationsdruck liegenden Druck entwickelt wird. . Dies geschieht jedoch bei (lein gezeichneten Ausführungsbeispiel nur dann, wenn die normale Kondensatzuführung zum Verdampfer durch Einfrieren versperrt ist, wenn also der Zusatz. von Lösung erwünscht ist.
  • Die mit gleichen Bezugsziffern wie in Fig. i bezeichneten Teile haben dieselbe Bedeutung wie in dieser Figur und brauchen daher nicht nochmals erläutert zu werden. Dagegen unterscheidet sich die Einrichtung nach Fig. 2 von der zuerst beschriebenen in folgenden wesentlichen Punkten.
  • Von der U-förmigen Flüssigkeitsleitung 5, durch welche die vom Gasabscheider d. kommende Absorptionslösung dem Absorber 6 zuströmt, ist unten ein Rohr 1; abgezweigt und bis zu einem oberhalb des Verdampfers 1d. angeordneten Gefäß 18 emporgeführt. In den zu dem Gefäß i8 aufsteigenden Teil der Leitung 17 mündet ein Dampfrohr i9, das vorn oberen Teil des in der Kondensatleitung zwischen Kondensator und Verdampfer liegenden Abscheidegefäßes 13 ausgeht. Das Gefäß i8 ist in der aus Fig. ? ersichtlichen Weise durch eine Gasleitung 2o mit dem Verdampfer 14 und durch eine Flüssigkeitsleitung 21 init der Leitung 22 verbunden, durch welche das Kondensat vom Abscheidegefäß 13 zum Verdampfer 14 gelangt.
  • Es sei angenommen, daß dem Verdampfer 14. durch die verhältnismäßig enge Verbindungsleitung 22 reines Wasser zugeführt werde. Sinkt nun die Verdampfertemperatur unter o°, so friert das Kondensat in der Verbinduligsleitung 2z ein. Infolgedessen findet der Dampf, der sich in dein Abscheidegefäß 13 entwickelt, keinen Ausweg, und es steigt der Druck in diesem Gefäß bis auf einen Wert, der durch die Flüssigkeitssäule, -,welche in der Leitung 17 oberhalb der Eininündungsstelle des Gasrohres ig, der kommunizierenden Flüssigkeitssäule im aufsteigenden Rohre 5 entsprechend, steht, gegeben ist. Sobald dieser Druck erreicht ist, tritt Wasser durch das Rohr icg in den aufsteigenden Teil der Leitung 17 über und hebt aus dieser Absorptionslösung in das Gefäß 18 hinein. Durch die Leitung 21 gelangt diese Absorptionslösung in die Verbindungsleitung 22 und bewirkt hier ein Auftauen des Eises. Sollte dieses Auftauen nicht schnell genug vonstatten gehen. so kann in dem Gefäß i8 sich ansammelnde Absorptionslösung durch das Rohr 2o in den Verdampfer gelangen. Da der Kondensator 8 dauernd Kondensat nachliefert. findet dieses einen Weg in den Verdampfer 14 über die Leitung i9. Es verdünnt (labei die Absorptionslösung im oberen Teile der Leitung 17, und das Gemisch tritt über das Gefäß 18 in den Verdampfer ein. Es fließt dabei entweder durch das Rohr 21 oder, falls dieser Weg durch Eis versperrt ist, durch das Rohr 2o.
  • Eine Ausführungsform, bei welcher die dem Verdampfer zuzuführende Absorptionslösungsmenge nicht durch Arbeitsmittelclampf, sondern ausschließlich durch das verflüssigte Arbeitsmittel selbst in den Verdampfer befördert wird, ist in Fig. 3 veranschaulicht. Hier sind wieder diejenigen Teile, die dieselbe Bedeutung haben wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i, mit gleichen Be-i' Z> bezeichnet. Abweichend von Fig. i und 2 wird jedoch das Kondensat von dem Abscheidegefäß 13 aus dem Verdampfer 1.4 nicht unmittelbar zugeführt, sondern vielmehr ist an den aufsteigenden Teil der Flüssigkeitsleitung 17, welche von der dem Absorber 6 die Absorptionslösung zuführenden Leitung 5 abgezweigt ist, an einem Punkte, der tiefer liegt als <lie Einmündungsstelle der Leitung 5 in den Absorber, eine vom Abscheidegefäß 13 herkommendeKondensatleitung 3o angeschlossen. Der oberhalb der Eintrittsstelle dieser Leitung liegende Teil 31 der Leitung 17 besitzt einen größeren Querschnitt als der unterhalb der Eintrittsstelle befindliche Teil; um zu verhindern, daß etwa sich bildende Gasblasen die Lösung aus dem Rohre herausreißen. Die Leitung 31 mündet in ein dem Verdampfer 14 vorgeschaltetes Zwischengefäß 32. Von diesem aus gelangt die Flüssigkeit durch eii:e Verbindungsleitung 33 in den Verdampfer 14.. In das Zwischengefäß mündet unterhalb einer durch die in ihm enthaltene Flüssigkeit gebildeten Flüssigkeitssäule das vom Abscheidegefäß i3 herkommende Dampfrohr 19 ein. Auf diese Weise wird verhindert, daß das Abscheidegefäß 13 einfrieren kann. Die zuletzt beschriebene Einrichtung wirkt wie folgt: Solange kein Konclensar in die Leitung 30 eintritt, steht der Spiegel der Lösung im Rohr 31 bei gleicher Konzentration ebenso hoch wie im Rohr 5. Es kann also stark konzentrierte Lösung nicht über den durch die gestrichelte Linie markierten Punkt der Mündung des Rohres 5 in den Absorber 6 hinausreichen und etwa in den Verdampfer 14 gelangen. Das eintretende Kondensat verdünnt nun die Absorptionslösung und verringert dadurch deren spezifisches Gewicht im Rohre 31. Infolgedessen steigt im Rohre 31 der Flüssigkeitsspiegel immer höher, bis nach Erreichung einer bestimmten, durch die gegenseitige Höhenanordnung gegebenen Konzentration die Lösung in den Verdampfer 14 bzw. das Zwischengefäß 32 überläuft. Da nun die Absorptionsflüssigkeit, die sich in der Leitung 17 befindet, ein höheres spezifisches Gewicht hat als das durch die Leitung 30 ihr zuströmende Kondensat, ist das Gewicht der oberhalb der Eintrittsstelle der Leitung 3o in der Leitung stehenden Flüssigkeitssäule um so geringer, je weniger Absorptionslösung in dem Flüssigkeitsgemisch enthalten ist, das diese Säule bildet. Denn einerseits bilden die Leitungen 30 und 31 ein U-Rohr miteinander, in dessen Schenkel 3o das Kondensat sich so hochstauen kann, daß es in jedem Falle in das Rohr 31 eintreten kann, und andererseits kommuniziert der zum Absorber aufsteigende Teil der Leitung 5 finit dem Leitungsstrang 17, 31, der in seinem unteren Teil 17 im wesentlichen nur unverdünnte Absorptionslösung, in seinem oberen Teil 31 aber ein Gemisch von Kondensat und Absorptionslösung enthält. Der Gleichgewichtszustand, der sich dann beim Eintritt des Flüssigkeitsgemisches in den Verdampfer einstellt, ist dadurch bestimmt, daß das spezifische Gewicht der durch das Kondensat verdünnten Lösung in dein Rohr 31 gerade so gering ist, daß die in 31 bis zur Mündung in das Zwischengefäß 32 reichende Säule der unverdünnten Lösung höheren spezifischen Gewichts im oberen "feil des zum Absorber aufsteigenden Rohres 5 die Waage hält. Mit dem spezifischen Gewicht ist also auch der Konzentrationsgrad deg in den -Verdampfer eintretenden Gemisches ge-Ueben, der also den aus Fig. 3 zu entnehmenden Höhen 1a und h, entspricht. Dabei bedeutet 1e den Höhenunterschied zwischen der l,inmündungsstelle der Leitung 30 in die Leitung 17 einerseits und der Einmündungsstelle der Leitung 5 in den Absorber 6 andererseits und h,; den Höhenunterschied zwischen der zuletzt genannten Stelle und der Einmiiiidungsstelle des durch das Verbindungsrohr 33 in den Verdampfer 14 einströmenden Kolidensats oder Flüssigkeitsgemisches. Ist das spezifische Gewicht der in der Leitung 5 be-1-indlichen Absorptionslösung s und das spezifische Gewicht des in der Leitung 31 befindlichen Flüssigkeitsgemisches 6, so gilt für den Gleichgeri-ichtszustand die Bezichung - 1t . s - (lt -,- 1z.,) # c. I@araus ergibt sich Für eine gegebene Konzentration der Absorptionslösung, der ein ganz bestimmter Wert des spezifischen Gewichtes s entspricht, kann man also leicht die Höhn ?a und 1c" so # ählen, daß das spezifische Gewicht des in der v.
  • Leitung 31 befindlichen Flüssigkeitsgemisches einen vorausbestimmten 'Wert und damit dieses Flüssigkeitsgemisch einen ganz bestimmten Konzentrationsgrad an Absorptionslösung aufweist. Auf diese Weise ist es niö-lich, den Verdampfer dauernd und gleich-Z, 11, - mit einem Flüssigkeitsgemisch genau 1 *ißi abgemessener Konzentration zu bdschicken, die sowohl von der größeren oder geringeren Intensität der Heizung oder der Kondensatoikiihlung im wesentlichen unabhängig ist. Die zuletzt beschriebene Einrichtung wirkt daher nicht erst dann. `nenn das Kondensat in der "Zuleitung zum Verdampfer einfrieren sollte, vielmehr ist dein Einfrieren dadurch vorgebeugt, daß sich in dein Zwischengefäß 32 und in dein Verbindungsrohr 33 stets mit Absorptionslösung versetzte Flüssigkeit befindet. Auch in der Leitung 30 und im Abscheidegefäß 13 kann (las Kondensat nicht einfrieren, da der Druck der im Zwischengefäß 32 stelienden Fliissigkeitss<itile, der auch im Ab-,cheidehefiil3 13 herrscht. dies verhindert.
  • t)as Ausführungsbeispiel nach zig. 4 unter->cheidet sich von demjenigen nach l"ig. 3 alt mehrfacher l1ilisicht, und zwar vor allein (ladurch, (laß für die Eildung des das Einfrieren verliilldernden Flüssi-keitsgemisches im allgemeinen rar nicht die Absorptionslösung des Absorbersvstems irr Anspruch genommen zu werden braucht. Dies 1ä ßt sich dadurch vcrineiden, (laß Mittel vot,geselien sind, tiui im Verdampfer unverdanipft 1-ebliebene Flüssigkeit. die aus verdünnter Absorptionslöstnir besteht, dein @"er(lainpfer unten zti entnehmen und sie ihin an einer höher -ele,reneii Stelle wieder zuzuführen. Zu (fiesem Zweck ist an (las unter(: Ende (leg Verdampfers 14 der absteigende Schenkel einer U-förmigen Leitung 4o angeschlossen, deren aufsteigender Schenkel über eine Verbindungsleitung 42 und ein (lein Verdampfer vorgeschaltetes Zwischen-Z., f.1) 41 zu einer höher gelegenen Stelle des Verdampfer, führt. In eine im aufsteigenden Schenkel der Leittang 40 enthaltene topfartige Erweiterung 43, die den Zweck hat, das Einfrieren des Abscheidegefäßes 13 zu verhin-(lern, mündet eine Dampfleitung .-:+ ein, die - entsprechend der Leitung 19 in Fig. 3 -von (lein im Zuge der Kondensatleitung zwischen Kondensator und Verdampfer angeordneten Abscheidegefäß 13 herkommt. Durch Sie Leitung 4. wird Arbeitsmitteldampf, der sich im Gefäß 13 aus dem zugeführten Kondensat unter dem durch die Flüssigkeitssäule im Gefäß 43 bestimmten Druck entwickeln kann, dem Gefäß 43 zugeführt. Er tritt hier durch die Flüssigkeit hindurch und gelangt durch den aufwärts steigenden Teil der Leitung 40 in den Dampfraum des Zwischengefäßes 41. Die Flüssigkeitssäule, die im Gefäß 43 über der Einmündungsstelle der Dampfleitung 44 steht, bewirkt, daß die erwähnte Dampfbildung im Abscheidegefäß 13 bei einer höheren Temperatur vor sich geht als die im Verdampfer 14 stattfindende Verdampfung. Damit aber ist das Abscheidegefäß 13 vor dem Einfrieren geschützt. An das Zwischengefäß 41 sind ferner zwei unterhalb des Spiegels der in ihm enthaltenen Flüssigkeitssäule einmündende Kondensatleitungen angeschlossen, und- zwar dient die eine, ¢5, zur Verbindung des Zwischengefäßes 41 mit dem Abscheidegefäß 13 und die andere, 46, zur Verbindung mit dem aufsteigenden Teil der vom Absorbersystern abgezweigten Flüssigkeitsleitung 17, in welche sie an einem Punkte einmündet, der so tief unter dein Spiegel der dariiberstehenden, durch die Absorptionslösung in der Leitung 17 gebildeten Flüssigkeitssäule liegt, (laß (las durch die Leitung 46 gegebenenfalls zugeführte Kondensat Absorptionslösung in geringer Menge in (las Zwischengefäß 41 emporzuheben vermag.
  • Iin unteren Teile der Leitung 17 ist noch ein Schlalihenrohl- 47 gezeichnet, das lediglich (len Zweck hat, die Leitung so weit zu verliingerrl, (laß Druckschwankungen, die sich beispielsweise vorn Gasabscheider 4 her durch die Leitung 5 fortpflanzen und in den Leitungen 5 Und 17 Flüssigkeitspendelungen hervorrufen können, keinen Anlaß zur Vermischung (ler Lösungen verschiedenen Konzentrations-"rades beben. Der Verdampfer 14 kann auch ohne Zuinischung von Lösung aus (lein Absorbersystein unter o° arbeiten, da die Restlösung des Verdampfers dieseln und dein Zwischengefäß .1.1 immer wieder von neuem zugeführt wird. Das Kondensat vermischt sich im Zwischengefäß mit der verdünnten Lösung und gelangt, unter Umgehung des Rohres 46 und ohne neue Absorptionslösung lieranzufiiliren, in den Verdampfer 14. Ist indessen die Konzentration der Restlösung in Anbetracht der jeweiligen Verdampfertempetatur einmal zu gering, so kann es trotzdem zum Einfrieren des Kondensats im Zwischen-9cfäli :4i kommen. In diesem Falle nimmt, cla zunächst nur der obere Teil der in dem Gefäß .4i enthaltenen Flüssigkeitsmenge ge- friert, das Kondensat seinen Weg durch den unteren Teil des Zwischengefäßes 41 und die Leitung 46 in die aufsteigende Leitung i7. Dadurch gelangt mit Absorptionslösung versetztes Kondensat oben in das Zwischengefäß -l.i, so claß die Eisdecke wieder auftaut. Geschieht das nicht schnell genug, so strömt weiter Flüssigkeitsgemisch durch das Rohr i; (.lern Z«vischengefäß 41 zu, fällt, soweit es nicht in diesem verdampfen kann, in die U-förmige Leitung.lo mit dem in ihr enthaltenen Topf 43 und wird von hier aus dem Zwischengefäß 41 und dem Verdampfer 14 wieder zugeführt. Solange das Einfrieren des Kondensats im Zwischengefäß 41 andauert, wird durch das Rohr 17 ein kleiner Teil neuer Absorptionslösung in den Verdampfer geschafft. Sobald der Weg für das Kondensat durch das Zwischengefäß 41 wieder frei ist, hört die Zuführung weiterer Lösungsmengen aus dem Absorbersystem in den Verdampfei auf, und die im Verdampfer einmal enthaltene Absorptionslösung @iird lediglich umgewälzt. Ist deren Konzentration einmal zu stark geworden, so daß die V erdainpfung beeinträchtigt wird, so verdünnt sich die im Verdampfer unigewälzte Lösung bald wieder durch die fortgesetzte Zumischung von Kondensat so lange, bis ein Teil des Verdampferinbaltes in den Absorber 6 überläuft. Die für das richtige Arbeiten des Verdampfers entsprechend der in ihm herrschenden Temperatur geeignete Mischung von Kondensat und Absorptionslösung stellt sich also in jedem Falle von selbst wieder her.
  • Wie bereits erwähnt, kommt der Gegenstand der Erfindung nur für solche kontinuierlich wirkenden Absorptionskälternaschinen in Betracht, bei denen (las Arbeitsmittel in einem Kondensator verflüssigt wird. Bei Resoiptionsmaschinen nämlich, bei denen also zuni Verflüssigen des Arbeitsmittels ein Absurptionslösung enthaltender Resorl)er und zur Kälteerzeugung ein ebenfalls finit Absorptionslösung beschickter Entgaser benutzt wird, ist ein Einfrieren des Kälteerzeugers auch bei Verwendung eines Arbeitsmittels finit hochliegendem Gefrierpunkt nicht zu befürchten, cla bei derartigen Maschinen immer Lösungsflüssigkeit in den Entgaser gelangt.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß bei jeder mit Kondensation arbeitenden Absorptionsmaschine eine gewisse Menge Lösungsmittel unabsichtlich in den Verdampfer mitgerissen wird -Lind daß man bei neuzeitlichen Anlagen durch besondere Dampftrocknungseinrichtungen (Rektifikatoren) bestrebt ist, diese Lösungsmittelinenge so gering wie möglich zu halten. Im Gegensatz zu dieser unabsichtlich in den Verdampfer gelangenden Lösungsmittelmenge wird beim Gegenstande der Erfindung dem Arbeitsmittelkondensat vor seinem Eintritt in den Verdampfer eine gewisse Menge Absorptionslösung zusätzlich beigefügt, und diese Menge ist so bemessen, daß ein Einfrieren vertlüssiriten Arbeitsmittels im Verdampfer unter allen Umständen Verhindert wird. -

Claims (1)

  1. PATLNTTANsPizücHr: i. Verfahren zum Verbindern des Einfrieretis verflüssigten Arbeitsmittels im Verdampfer einer kontinuierlich wirkenden Absorptionskältemaschine mit Verflüssigung des Arbeitsmittels in einem Kondensator. insbesondere bei Verwendung von Arbeitsmitteln, die - wie z. B. Wasser - einen verhältnismäßig hochliegenden Gefrierpunkt besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß dem Arbeitsmittel vor seinem Eintritt in den Verdampfer die zum Herabsetzen des Gefrierpunktes unter die Verdampfungsteinperatur des reinen Arbeitsmittels erforderliche Menge Absorptionslösung zusätzlich beigefügt wird. z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem verflüssigten Arbeitsmittel zuzusetzende Lösung durch die firn Verdampfer sich ansammelnde unverdampft.gebliebene Flüssigkeit gebildet wird. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Kondensat zuzusetzende Absorptionslösung dem Verdampfer so -zugeführt wird, eiaß die Lösung nicht von selbst in den Verdampfer gelangen kann. sondern zu ilnn emporgehoben werden muß. .4. Verfahren nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, claß die dem verflüssigten Arbeitsmittel zuzusetzende Lösung von der im Absorbersystein, cl. 1i. zwischen Austreiber und Absorber zirkulierendenAbsorptionslösung abgezweigt wird. 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem verflüssigten Arbeitsmittel zuzusetzende Lösung aus der zum Absorber strömenden Lösung abgezweigt wird. 6. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dein verflüssigten Arbeitsmittel zuzusetzende Absorptionslösung von einem Punkte aus, der unter dem Spiegel einer durch die Absorptionslösung gebildeten Flüssigkeitssäule liegt, bis zur Eintrittsstelle in den Verdampfer (oder in ein diesem vorgelagertes Gefäß) durch Arbeitsmitteldampf emporgehoben wird, der sich aus deal verflüssigten Arbeitsmittel unter einem zwischen dein Verdainpfungs- und dein Kondensationsdruck liegenden Druck entwickelt. 7. Verfahren nach Anspiuch 2, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, (laß die dem verflüssigten Arbeitsmittel zuzuführende Absorptionslösung mit dem verflüssigten Arbeitsmittel an einem Punkte zusammengeführt «wird, der so tief unter dein Spiegel einer durch die Absorptionslösung gebildeten Flüssigkeitssäule liegt, daß das verflüssigte Arbeitsmittel Absorptionslhsung in geringer Menge in den Verdampfer emporzuheben vermag. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß iri Verdampfer urverdampft gebliebene Flüssigkeit dem Verdampfer unten entnolnnien und ihm an einer höher gelegenen Stelle wieder zugeführt wird. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, 3 oder d., dadurch gekennzeichnet, daß von eineng Gasabscheideraum, zu welchem voni Austreiber aus arme Absorptionslösung durch ausgetriebenen Arbeitsinitteldainpf emporgehobeil wird und von dein aus eine Flüssigkeitsleitung die Absorptionslösung einem Absorber und eine Dampfleitung den von der Lösung getrennten Arbeitsinitteldanipf einem Kondensator zuführt, eine Flüssigkeitsleitung ausgeht, die in den Kondensator an einer Stelle einiiiiin-(Iet, die etwas höher liegt als die Abflußstelle der vom Gasabscheideraunl zum Absorber strömenden Lösung (Fig. i). io. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitsleitung die Form eines U-Rohres hat, in deren aufsteigendem Schenkel der Ab- sorptionslösung Heizwärme zugeführt wird. i r. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß der aufsteigende Schenkel der U-rohrförinigen Flüssigkeitsleitung mit derjenigen Leitung in Wärmeaustausch steht, durch welche Absorptionslösung vom Gasahscheideraum zum Absorber strömt. 12. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Absorptionslösung im absteigenden Schenkel der U-rohrfürnligen Flüssigkeitsleitung einer gegebenenfalls regelbaren Kühlwirkung ausgesetzt ist. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der absteigende Schenkel der U-rohrförmigen Flüssigkeitsleitung zwecks Regelung der Kiihlwirkung mit einer Wärmeschutzvorrichtung von einstellbarer Wärineisolierwirkung versehen ist. 1.4. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 4. oder 5, dadurch gekennzeichnet. daß finit einer das Flüssigkeitsunilaufsvstem des Absorbers mit dem Verdampfer verbindenden Flüssigkeitsleitung eine Dampfleitung in Verbindung steht, die vom oberen Teil eines zwischen Kondensator und Verdampfer angeordneten und durch eine andere Leitung mit dein Verdampfer verbundenen Gefäßes (13) ausgeht (Fig. 2 oder 3). 15. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 6 oder 7, gekennzeichnet durch eine das Flüssigkeitsunllaufsystem des Absorbers mit dem Verdampfer verbindende Flüssigkeitsleitung. in welche das verflüssigte Arbeitsmittel au einem. Punkte eintritt, der so tief liegt, daß (las verflüssigte Arbeitsmittel Absorptionslösung aus der erwähnten Flüssigkeitsleitung in den Verdampfer mitzunehmen vermag (Fig. 3). 16. Einrichtung nach Anspruch 14 und j, gekennzeichnet durch ein zwischen dein Kondensator und Verdampfer angeordnetes Gefäß (13), von dein aus eine Flüssigkeitsleitung das verflüssigte Arbeitsmittel mit der vom Flüssigkeitsumlauf des Absorbers abgezweigten Absorptionslösung zusammenführt, während der in (lein genannten Gefäß aus dem verflüssigten Arbeitsmittel entwickelte Dampf mittels einer besonderen Dampfleitung abgeführt wird, die unter einer dein Vcrdanipfer vorgeschalteten Flüssigkeitssäule mündet (Fig. 3). 17. Einrichtung nach Anspruch 16, (ladurch gekennzeichnet, daß die (las verflüssigte Arbeitsmittel zusammen finit armer Absorptionslösung dein Verdampfer zuführende Flüssigkeitsleitung in ein vor der Eintrittsstelle in den Verdampfer angeordnetes Zwischengefäß (32) eillnliilldet, in dessen unterem. Teil unterhalb des Spiegels der in dem Abscheidegefäß vorliandenen Flüssigkeit eine Dampfleitung (i9) endigt. die vom oberen Teile des ini Zuge des verflüssigten Arbeitsmittels zwischen Kondensator und Verdampfer angeordneten Gefäßes (13) ausgeht. iS. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2 oder S sowie nach Anspruch 16 oder 17, gelteiiilzeicliliet durch eine U-förmige Leitung (4o), deren absteigender Schenkel an das untere Ende des Verdampfers (14) angeschlossen ist und in deren zu einer höher gelegenen Stelle des Verdampfers aufsteigenden Schenkel eine Dampfleitung (.:14) einmündet, die von einem Gefäß (13) herkommt, Glas zwischen Kondensator (8) und Verdainpfer (14) so angeordnet ist, daß sich in ihin aus dein Kondensat Dampf entwickeln kann, dessen Druck zwischen dein Kondensations- und dein Verdampfungsdruck liegt. 1g. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die U-förmige Leitung (d.o) in ihrem aufsteigenden Schenkel oberhalb der Eintrittsstelle der Dampfleitung (44) eine topfartige Erweiterung (43) besitzt, deren oberes Ende tiefer' liegt als der Überlauf der unverdampften Flüssigkeit im Verdampfer (14). 2o. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i oder 3, gekennzeichnet durch zwei Kondensatleitunlren, von denen die eine (-.5) in einem dem Verdampfer vorgeschalteten Behälter (41) unter einer Flüssigkeitssäule einmündet, während die andere (46) sich mit dem aufsteigenden Schenkel einer U-förmigen, Absorptionslösung enthaltenden Leitung (17) an einem Punkte vereinigt, der so tief unter dem Spiegel einer durch die Absorptionslösung gebildeten Flüssigkeitssäule liegt, daß das die zuletzt genannte Leitung (17) erfüllende Kondensat Absorptionslösung in den Verdampfer (14) bzw. den diesem vorgeschalteten Behälter (41) emporzuheben vermag, wenn die in dem genannten Behälter befindliche Flüssigkeit eingefroren ist. 21. Einrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch eine derartige Wahl des Höhenunterschiedes zwischen der Eintrittsstelle der Absorptionslösung in den Absorber und dem Punkte, an welchem das Kondensat mit der Absorptionslösung zusammengeführt wird, einerseits und des Höhenunterschiedes zwischen dem zuletzt genannten Punkte und der Eintrittsstelle des Flüssigkeitsgemisches in den Verdampfer andererseits, daß sich die beiden Höhenunterschiede zueinander verhalten wie das gewünschte spezifische Gewicht des dein Verdampfer zuzuführenden Flüssigkeitsgemisches zu dein gegebenen spezifischen Gewicht der zum Absorber aufsteigenden Absorptionslösung.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1153038B (de) * 1959-12-23 1963-08-22 Inst Chemie Und Kaelteausruest Verfahren zum Betrieb einer mit Gasblasen-Foerderung kontinuierlich arbeitenden Absorptionskaeltemaschine

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DE1153038B (de) * 1959-12-23 1963-08-22 Inst Chemie Und Kaelteausruest Verfahren zum Betrieb einer mit Gasblasen-Foerderung kontinuierlich arbeitenden Absorptionskaeltemaschine

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