AT241787B - Vorrichtung zur Verriegelung von Schalungsankern - Google Patents

Vorrichtung zur Verriegelung von Schalungsankern

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AT241787B
AT241787B AT920663A AT920663A AT241787B AT 241787 B AT241787 B AT 241787B AT 920663 A AT920663 A AT 920663A AT 920663 A AT920663 A AT 920663A AT 241787 B AT241787 B AT 241787B
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Austria
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anchor
plate
formwork
wedge
hole
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AT920663A
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English (en)
Inventor
Bjoern Olof Gullmer Svedberg
Original Assignee
Bjoern Olof Gullmer Svedberg
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Description


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  Vorrichtung zur Verriegelung von Schalungsankern 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verriegelung von Schalungsankern. Diese Schalungsanker halten die Wände von Betonschalungen zusammen, wobei zwischen den Wänden der Schalung gewöhnlich für jeden Anker eine Abstandshülse vorgesehen ist, durch die der Anker geschoben wird, dessen Enden an beiden Seiten der Schalung nach aussen vorragen. 



   Um die früher allgemein übliche Verwendung von an ihren Enden mit Schraubgewinden versehenen Ankern zu vermeiden, die meistens schon nach kurzer Zeit infolge von Beschädigungen oder Verrostens der Gewinde unbrauchbar wurden, sind bereits Vorrichtungen zur Verriegelung von Schalungsankern vorgeschlagen worden, bei denen der Anker durch eine in der Vorrichtung vorgesehene. Öffnung einführbar und durch Zusammenwirken mit Abschnitten der Öffnung verriegelbar ist. 



   Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art ist ein Verriegelungskörper vorgesehen, der aus einer an der Schalungswand anliegenden Grundplatte und einem an dieser ausgebildeten Bügel besteht, der einen   KanalfüreinenKeilbildet,   der an der gewölbten Wand des Bügels anliegend geführt ist und beim Einschlagen den Schalungsanker, der den Keilkanal senkrecht zur Grundplatte verlaufend durchsetzt, quer zur Achse des Ankers gegen die andere Wand des Kanals   anpresst (österreichische Patentschrift Nr. 191605).   



   Bei einer andern bekannten Vorrichtung der gleichen Art wird der Schalungsanker in einem Verriegelungskörper dadurch verriegelt, dass er durch einen Keil zwischen zwei, unter einem kleinen Winkel zusammenlaufenden Seiten dreieckiger Öffnungen des Verriegelungskörpers seitlich zur Ankerachse eingeklemmt wird (deutsche Auslegeschrift 1044383). Der Keil ist hiebei ebenfalls in einem quer zur Anker-   achse verlaufenden Keilkanalzwischen der   Grundplatte des Verriegelungskörpers und einem damit verbundenen Bügelteil geführt. 



   Bei diesen beiden Vorrichtungen ist ein   kompliziert ausgebildeter Verriegelungskörper und   ein verhältnismässig genau hergestellter Keil erforderlich. 



   Gemäss der Erfindung ist es nun möglich, eine Vorrichtung der weiter oben erläuterten Art so auszubil-   den,     dassunterVerwendungeinesin einfachster Weise, z.   B. in Form einer rechteckigen, glatten Platte, ausgebildeten Verriegelungskörpers der Schalungsanker vollkommen einwandfrei und gegen ein unbeabsichtigtes Lösen zuverlässig gesichert verriegelt werden kann. Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist durch eine Platte gekennzeichnet, die ein schräg durchgehendes Loch aufweist, dessen Weite um so viel grösser als die entsprechende Dicke des Schalungsankers bemessen ist, dass die Platte auf dem Anker in Richtung auf ihre in bezug auf den Anker rechtwinkelige Lage schwenkbar ist und hiebei die Lochkanten in Klemmberührung mit dem Anker versetzbar sind, um den Schalungsanker in der Platte zu verriegeln. 



   Die erfindungsgemässe Verriegelungseinrichtung für Schalungsanker ist derart einfach ausgebildet, dass   sie einen geringstmöglichen Aufwand   an Arbeit zu ihrer Herstellung erfordert und hiebei keinerlei Gussformen oder Gesenke notwendig sind. 



   Zweckmässig bildet die Mittelachse des Loches einen Winkel von 30 bis 500 mit der Platte. 



   Beim Festklemmen eines Schalungsankers wird die Platte auf den Anker in einer der Schräge des Loches in der Platte entsprechenden Neigung auf das Ende des Ankers aufgeschoben, bis die eine Kante der Platte an der Schalungswand anliegt, wonach die Platte unter Festhalten des Ankers in seiner Lage durch Druck auf den freien Plattenrand um diese Abstützkante geschwenkt wird, bis sich die Lochkanten am Schalungsanker festklemmen oder gegebenenfalls etwas in dessen Oberfläche einkerben.

   Bei einem entsprechenden Unterschied hinsichtlich der Härte zwischen dem Material der Platte und dem Ankerstab kann 

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 hiebei zunächst die Platte nur bis zum leichten anfänglichen Festklemmen des Ankers geschwenkt werden und hierauf unter Ausübung eines Zuges auf den Anker an der andern Seite der Schalung die Platte wie ein an seinem Ende abgestützter Hebel in die Endlage geschwenkt werden, wobei die Lochkanten mit verstärkter Wirkung an den Anker angepresst werden und sich in diesen stärker einkerben.

   Wenn dabei nach einem besonderen Merkmal der Erfindung der Abstand zwischen dem an der Schalungswand anliegenden Ende der Platte und der Mittelachse des Ankers mindestens viermal und vorzugsweise mehr als siebenmal so gross ist wie der Abstand der Klemmstellen der Lochkanten in Richtung des Ankers, so ist für die ausreichend feste Verriegelung nur ein relativ schwacher Zug am Anker erforderlich. 



   Eine besonders einfache Herstellung der erfindungsgemässen Vorrichtung wird ermöglicht, wenn der An-   ker einen   zylindrischen Querschnitt hat, weil in diesem Falle das schräge Loch in der Platte gebohrt werden kann. 



   Nach einem andern Merkmal der Erfindung ist ein Keil vorgesehen, der zwischen der Platte und der   Schalungswandeingetrieben   werden kann und dabei die Platte auf diesem Anker bis zum Festklemmen an den Lochkanten schwenkt und dann die Platte in der Klemmlage festhält. Eine besondere Genauigkeit der Ausbildung des Keiles ist hiebei in keiner Weise erforderlich. 



   Wenn an beiden Seiten der Schalung ein solcher Keil verwendet wird, kann, da der Keilanzug nicht wie bei den bekannten Vorrichtungen parallel zur Schalungswand, sondern senkrecht zu dieser erfolgt, durch den zweiten Keil der Schalungsanker unter Zugspannung gesetzt werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Fig. l zeigt einen Querschnitt und Fig. 2 eine Vorderansicht dieser Vorrichtung. In Fig. 3 ist die Verriegelungsplatte auf einem Anker angebracht, der sich durch eine Schalungswand erstreckt.   Fig. 4 zeigt   den Anker in so stark angezogener Lage, dass die Platte der Schalungswand plan anliegt. 



   Mit 1 ist eine vorzugsweise rechteckige Platte bezeichnet, die beispielsweise aus Federstahl besteht. Etwas oberhalb der Mitte der Platte ist durch diese ein Loch 2 schräg gebohrt. Die Mittelachse des Loches bildet mit der Platte einen Winkel d, der vorzugsweise zwischen 30 und 500   beträgt (Fig. l).   



  Der Durchmesser des Loches 2   ist etwas grösser als der Durchmesser des in Fig. 3 gezeigten runden Scha-   lungsankers 3.   Das dargestellte Ende des Ankers erstreckt sich von der einen Schalungswand   4 nach aussen. Die andere Schalungswand ist in der Zeichnung nicht dargestellt. 



   In Fig. 3 ist der Abstand zwischen den Klemmpunkten derLochkanten am Anker mit a, und der senkrechte Abstand zwischen der Mittelachse des Ankers und dem der Schalungswand anliegenden Ende der Platte mit 1 bezeichnet. Eine Verklemmung findet unter der Voraussetzung statt, dass 1 mindestens viermal so gross ist wie a. Der Abstand 1 soll vorzugsweise das Siebenfache des Abstandes a betragen. 



   WennderAnker 3   auseinemweicherenMaterialbestehtalsdie Platte, dann wird er an den Klemm-   stellen deformiert, indem die Lochkanten in den Anker eingedrückt werden, worauf die Platte in eine Lage geschwenkt werdenkann, die mit dem Anker einen rechten Winkel bildet. Die Platte liegt dann an der Schalungswand plan an, was mit Rücksicht auf einen geringen Flächendruck auf die Schalungswand erwünscht ist. 



   In Fig. 3 ist auch ein Keil 5 mit strichpunktierten Linien angedeutet. Wenn dieser Keil nach unten zwischen die Platte 1 und die Schalungswand 4 eingetrieben wird, dann wird die Platte zuerst in ihre Klemmlage geschwenkt. und anschliessend in dieser Lage durch den Keil festgehalten. 



     Bei Verwendung der   Platte nach der Erfindung kann das eine Ende des Ankers durch eine an der Schalungswand plan anliegende Platte verriegelt werden (Fig. 4) und hierauf kann das andere Ende des Ankers durch eine Platte im Verein mit einem Keil verspannt werden (Fig. 3). 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Verriegelung von Schalungsankern, bei welcher der Schalungsanker durch eine in ihr vorgesehene Öffnung einführbar und durch Zusammenwirken mit Abschnitten dieser Öffnung verriegelbarist, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Platte   (1)   mit einem schräg durchgehenden Loch (2) aufweist, dessen Weite um so viel grösser als die entsprechende Dicke des Schalungsankers (3) bemessen ist, dass die Platte auf diesem Anker in Richtung auf ihre in bezug auf den Anker rechtwinkelige Lage schwenkbar ist und hiebei die Lochkanten in Klemmberührung mit dem Schalungsanker versetzbar sind, um diesen in der Platte zu verriegeln.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelachse des Loches (2) einen Winkel (d) von 30 bis 500 mit der Platte (1) bildet. <Desc/Clms Page number 3>
    3. VorrichtungnachAnspruchloder2, dadurch gekennzeichnet, dassdasLoch (2) vondem einen Ende der Platte (1) weiter entfernt ist als von ihrem andern Ende und die Platte, wenn das erstge- EMI3.1 Platte (l) und der Mittelachse des Ankers (3) mindestens viermal und vorzugsweise mehr als siebenmal so gross ist wie der Abstand (a) der Klemmstellen der Lochkanten in Richtung des Ankers. EMI3.2
    5. Vorrichtungnacheinemder Anspruche l bis 4, gekennzeichnet durch einen zwischen der Platte (1) und der Schalungswand (4) eingetriebenen Keil (5), durch den die Platte in ihre Klemmlage verschwenkbar und in dieser festgehalten ist.
AT920663A 1963-11-18 1963-11-18 Vorrichtung zur Verriegelung von Schalungsankern AT241787B (de)

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