AT237371B - Schneidwerkzeug - Google Patents
SchneidwerkzeugInfo
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Description
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Schneidwerkzeug
EMI1.1
Schneidblatt bewegt ist. Dieser Nachteil kann jedoch beseitigt werden, wenn erfindungsgemäss die Leitung den Hauptkolben durchsetzt und der Hauptzylinder relativ zum Hauptkolben verschiebbar ist. Durch die erfindungsgemässe Massnahme ist es möglich, mit einem einzigen Hub soviel Flüssigkeit aus dem Hauptzylinder in den Servozylinder zu verdrängen, dass der Amboss bis zum Schneidblatt bewegt wird.
Als weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Massnahme ergibt sich noch, dass Ventile und Drosselorgane zur Gänze entfallen können, da es nicht erforderlich ist, mehrere Hin- und Herbewegungen des Hauptkolbens bzw. -zylinders auszuführen, um den Amboss bis zum Schneidblatt zu bewegen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert. Es zeigen Fig. 1 einen Teilschnitt des Kopfendes eines Werkzeuges in Seitenansicht, Fig. 2 einen Teilschnitt des Betätigungsendes eines Werkzeuges in Seitenansicht, Fig. 3 eine Teiluntersicht des Werkzeuges in einer der Fig. 1 entsprechenden Ansicht und Fig. 4 einen Teilschnitt einer Modifikation des Werkzeuges in einer Seitenansicht.
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aufweist, die mit dem Schneidblatt 14 zusammenarbeitet. An jeder Seite der Fläche 20 ist eine geneigte Fläche 21 vorgesehen, die so angeordnet ist, dass ein Paar divergierender Kanten entsteht.
Mit dem Schneidkopf 10 ist ein Anschlag 22 verbunden, der mit einer Schulter 24 auf dem Amboss zusammenarbeitet und den Hub des Ambosses begrenzt, so dass die Schneidkante 14 am Ende des Schnittes nicht an der Fläche 20 des Ambosses aufliegt. Der Amboss besitzt Seitenwände 26, die eine Gleitführung für den Stiel 16 bilden. Der Amboss wird über eine Stange 28 betätigt, an der ein, in einem Servozylinder 32 gleitbarer Servokolben 30 angelenkt ist. Der Servozylinder 32 ist über Bügel 34 an dem Stiel 16 des Schneidkopfes 10 angelenkt. Der Servokolben 30 und damit der Amboss 18 werden durch eine
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Schraubenfeder 36 in eine Ausgangsstellung gebracht, in welcher die Ambossfläche 20 und das Schneidblatt 14 im Abstand voneinander liegen.
Der Raum 38 des Servozylinders 32 ist über ein Rohr 40 und eine Leitung 42 geringen Durchmessers mit dem Innenraum 44 eines Hauptzylinders 46 verbunden. Der Handgriff 48 mit Füllschraube ist am Ende 50 des Hauptzylinders 46 befestigt. Das dem Schneidkopf 10 näher gelegene Ende 52 des Hauptzylinders 46 hat eine bewegbare Stopfbüchse 54, die gleitbar und dichtend mit der Leitung 42 zusammenarbeitet, die koaxial zum Hauptzylinder 46 angeordnet ist. Im Inneren des Hauptzylinders 46 ist der an der Leitung 42 angelenkte Hauptkolben 56 angeordnet.
Mit dem Servozylinder 32 fest verbunden und koaxial zum Hauptzylinder 46 ist ein Führungsrohr 58 angeordnet, das eine ringförmige Führung 60 für den Hauptzylinder 46 aufweist.
Es kann auch eine Aufsteckhülse 62 vorgesehen werden, die nach Art eines Bajonettverschlusses 64 mit Ansätzen zusammenarbeitet, die fest mit dem Führungsrohr 58 verbunden sind. Weiters ist eine Stange 66 vorgesehen, die in das mit Schraubengewinde versehene Kupplungsende 68 des Handgriffes 48 einschraubbar und in einer ringförmigen Führung 70 im Ende des Führungsrohres 62 gleitbar ist. Am Ende der Stange 66 ist ein Handgriff 72 aufgeschraubt. Die Bohrung des Führungsrohres 62 und der Querschnitt des Handgriffes 48 sind so ausgewählt, dass der Handgriff 48 leicht im Inneren der Bohrung des Führungsrohres 62 gleitbar ist.
Der Arbeitshub des Servokolbens 30 liegt üblicherweise in der Grössenordnung von zirka 2 bis 5 cm und der Arbeitshub des Hauptkolbens 56 beträgt üblicherweise ungefähr 70 cm. Der Hub des Hauptkolbens 56 kann jedoch von zirka 20 cm bis ungefähr 100 cm variieren und hängt vom benötigten Verhältnis ab. Die vom Hauptkolben in einem einzigen Arbeitshub erzielbare Verdrängung an Arbeitsmittel reicht aus, um den Amboss 18 einen ganzen Arbeitshub zu verschieben. Dementsprechend ist die Querschnittsfläche des
Hauptkolbens 56 ein Bruchteil der Querschnittsfläche des Servokolbens 30.
Im Betrieb wird der Schneidblattträger 10 so angeordnet, dass der Ast, Zweig oder ein anderer zu schneidender Gegenstand zwischen dem Schneidblatt 14 und dem Amboss 18 liegt. Hierauf wird der mit dem Hauptzylinder 46 verbundene Handgriff 48 nach vor bewegt, wobei die bewegbare Stopfbüchse 54 entlang der Leitung 42 gleitet und der Hauptkolben 56 im Inneren des Hauptzylinders 46 verschoben wird. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit im Raum 44 des Hauptzylinders 46 über die Leitung 42 in den Raum
38 des Servozylinders 32 verlagert. Die Schulter 24 schlägt am Ende des Hubes des Ambosses 18 gegen den Anschlag 22, bevor noch das Schneidblatt 14 an der Fläche 20 des Ambosses 18 anliegt, so dass zwischen der Fläche 20 und dem Schneidblatt 14 ein geringer Zwischenraum über bleibt.
Ein einziger Arbeitshub des Hauptkolbens 56 reicht aus, um einen vollen Schneidhub des Servokolbens 30 zu bewirken.
Die V-förmigen Flächen 21 halten den Amboss bezüglich des zu schneidenden Zweiges und vermin- dern die Tendenz, dass der Amboss 18 durch die Adern des zu schneidenden Holzes verschoben wird.
Ist eine grosse Reichweite erforderlich, so wird die Aufsteckhülse 62 montiert und die Stange 66 eingeschraubt. Die Arbeitsweise geht analog vor sich, wie dies bereits beschrieben wurde, nur wird der Handgriff 48 über den Handgriff 72 verschoben.
Die Aufbewahrung des Werkzeuges erfolgt mit nach unten gerichtetem Schneidkopf, wodurch gesichert ist, dass irgendwelche Luftblasen im Hauptzylinder sich im Bereich des Endes des Handgriffes 48 befinden. Die Flüssigkeit kann nach Abschrauben des Handgriffes 48 leicht eingefüllt werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schneidwerkzeug, insbesondere zum Ausästen. mit einem gegen ein Schneidblatt bewegbaren Amboss, der an einem Servokolben angelenkt ist, der entgegen der Kraft eines Rückstellers, z. B. einer Feder, verschiebbar in einem Servozylinder gelagert ist, in den eine Leitung mündet, die mit dem Druckraum eines mit einem Kolben ausgestatteten Hauptzylinders von gegenüber dem Servozylinder geringerem Querschnitt verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitung (42) den Hauptkolben (56) durchsetzt und der Hauptzylinder (46) relativ zum Hauptkolben (56) verschiebbar ist.
Claims (1)
- 2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptzylinder (46) in einem mit dem Servozylinder (32) verbundenen Führungsrohr (58) verschiebbar gelagert ist.3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (50) des Hauptzylinders (46) durch einen, z. B. in den Zylinder einschraubbaren. Stopfen verschlossen ist, der als Handgriff (48) ausgebildet ist, während das andere Ende des Hauptzylinders durch eine Stopfbüchse (54) abgeschlossen ist, die die Druckleitung (42) dichtend umschliesst.4. Schneidwerkzeug nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass an das Führungs- <Desc/Clms Page number 3> rohr (58), vorzugsweise mittels eines Bajonettverschlusses (64) ein Verlängerungsrohr (62) anschliessbar ist, das den Handgriff (48) mit Spiel umgibt, wobei an den Handgriff (48), vorzugsweise mittels Schraubverbindung koaxial zum Hauptzylinder (46) eine Stange (66) angeschlossen ist, die als Gleitführung für ein am Ende des Verlängerungsrohres (62) befestigtes Lager (70) dient.5. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss (18) eine Schulter (24) aufweist, die in der Endstellung des Ambosses (18) an einem mit dem Schneidblattträger (10) fest verbundenen Anschlag (22) aufruht.6. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkante des Schneidblattes (14) mit der Achse des Hauptzylinders (46) einen spitzen Winkel einschliesst.7. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Amboss (18) zweiV-förmig gegeneinander geneigte Flächen (21) aufweist, die auf verschiedenen Seiten der Ebene des Schneidblattes (14) liegen.8. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Hauptzylinders (46) zirka ein Zehntel bis ein Zwanzigstel des Servozylinders (32) beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ZA237371X | 1961-04-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=25560203
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT341561A AT237371B (de) | 1961-04-14 | 1961-05-02 | Schneidwerkzeug |
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1961
- 1961-05-02 AT AT341561A patent/AT237371B/de active
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