AT23708B - Verfahren zum Ausbessern schadhaft gewordener Spundlöcher. - Google Patents

Verfahren zum Ausbessern schadhaft gewordener Spundlöcher.

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  Verfahren zum Ausbessern   echadhah   gewordener   Spundlöoher.   



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum   AusbeRsern   schadhaft ge-   wordener Spundlöcher,   wobei das Wesen der Erfindung darin gelegen ist, in das entsprechend ausgebohrt Spundloch ein hölzernes Futter einzusetzen, das nunmehr zur Aufnahme der Spundbüchse dient. Während bis nun beim Auspichen von Bierfässern u. dgl. mittels der   üblichen     Pichmaschinen   die eiserne Spundbüchse der erwähnten Gefässe derart heiss wurde, dass die Gewindeeinschnitte, welche sich beim Schrauben der genannten   Spundbuchse   bilden, ausbrennen, erscheint diesem. Nachteile durch vorliegende Erfindung völlig vorgebeugt.

   Das Ausbrennen der erwähnten, in der Spunddaube gebildeten Gewindeeinschnitte hatte die Lockerung der eisernen   Spundbüchse   zur   Folge, 80 dass ein Entweichen von Bier und   Kohlensäure zu verhindern kaum möglich war. 



   Bis nun war es demnach unbedingt erforderlich, bei der durch den erwähnten Umstand beschädigten Spunddaube das Fass aufzureissen und eine neue Spunddaube einzuziehen, zu dem Zwecke, der eisernen Spundbüchse wieder einen festen Sitz zu verschaffen. 



   Durch vorliegende Erfindung hingegen wird die mühevolle und zeitraubende Manipulation beim Ausbessern schadhaft gewordener Spundlöcher überaus vereinfacht. 



   In der Zeichnung ist ein Futter in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht, welches bei vorliegendem Verfahren angewendet werden kann. 



   Es ist in Fig. 1 teils im Schnitt, teils in Ansicht und in Fig. 2 im Grundriss zur Darstellung gebracht. 



   Das aus hartem Holze verfertigte   Spundbüchsenfuttor   ist vorteilhaft konisch geformt ; an der Mantelfläche desselben sind Schraubongewinde 1   oingescbnitten.   Die Bohrung des   Spundbüchseufutters   ist zwecks Aufnahme der eisernen   Spundhüchse zweimal stufenförmig   abgesetzt. In der stufenförmigen Ausnehmung 2 wird der Flansch der Spundbüchse derart eingebettet, dass derselbe über die obere Stirnflächo des Spundbüchsenfuttors fast gar nicht herausragt. An die Ausnehmung 2 schliesst eine bis zur Stufe 3 nach unten konisch zulaufende Ringfläche 4 an, in welche der Mantel der eisernen   Spundbüchso eingepresst   wird. 



   Das schadhaft gewordene Spundloch wird aufgebohrt, worauf in dasselbe das hölzerne
Spundbllchsenfutter eingesetzt wird, das nunmehr zur Aufnahme der eisernen Spundbüchse dient. Hiedurch erhält die Spundbüchse wieder einen festen Sitz, ohne dass, wie es bis nun erforderlich war, das Fass aufgerissen und eine neue   Spundlochdaubo   eingezogen worden müsste. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Ausbessern schadhaft gewordener Spundlöcher, dadurch gekennzeichnet, dass in das entsprechend ausgebohrte Spundloch ein hölzernes Futter eingesetzt wird, das nunmehr zur Aufnahme der Spundbüchse dient. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT23708D 1904-11-04 1904-11-04 Verfahren zum Ausbessern schadhaft gewordener Spundlöcher. AT23708B (de)

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