DE191640C - - Google Patents
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- DE191640C DE191640C DENDAT191640D DE191640DA DE191640C DE 191640 C DE191640 C DE 191640C DE NDAT191640 D DENDAT191640 D DE NDAT191640D DE 191640D A DE191640D A DE 191640DA DE 191640 C DE191640 C DE 191640C
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- Germany
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- bunghole
- outer sleeve
- edge
- closure
- barrel
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/08—Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
- B65D39/082—Bung-rings and bungs for bung-holes
- B65D39/088—Bungs with special means facilitating handling thereof
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JlS 191640-KLASSE 64 c. GRUPPE
EDUARD KUGLER in WERDER a. H.
Spundlochverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. September 1906 ab.
Es sind bereits Spundlochverschlüsse für Fässer zum Aufbewahren und Versenden von
Flüssigkeiten bekannt geworden, die aus einer in das Spundloch einschraubbaren metallenen
Außenbüchse und einem in diese einzusetzenden Verschlußstück bestehen. Die Außenbüchse
hat hierbei einen oberen, nach außen vorstehenden Rand, der das Einschrauben
derselben in das Spundloch und einen unteren,
ίο nach innen vorstehenden Rand, der das Einschrauben
des Verschlußstückes begrenzt.
Diese Verschlüsse haben aber den Nachteil, daß der Faßinhalt mit den Metallteilen des
Verschlusses in Berührung kommen kann, so daß die mit derartigen Verschlüssen versehenen
Fässer nur für solche Flüssigkeiten gebraucht werden können, welche das Metall nicht angreifen oder deren Geschmack usw.
durch Metall nicht beeinflußt wird.
Die vorliegende Erfindung stellt nun insofern eine Verbesserung der bekannten Verschlüsse
dar, als infolge der eigenartigen Ausbildung des Spundloches einerseits und des unteren Randes der Außenbüchse anderseits
jede Berührung des Faßinhaltes mit dem Metall des Verschlusses verhindert wird.
Zu diesem Zwecke ist das Spundloch unten mit einem nach innen vorspringenden Rand
versehen, der aber so weit über den unteren Rand der Außenbüchse vorsteht, daß auf
dem vorstehenden Teil noch ein Dichtungsring Platz findet, der beim Niederpressen des
Spundzapfens infolge Einschraubens des Verschlußstückes in die Außenbüchse zusammengepreßt
wird und einen vollkommen dichten Abschluß bewirkt. Der untere Rand d der
Außenbüchse verhindert ein Absprengen des Spundlochvorsprunges e1, indem er ein Widerlager
für den Flansch gl des Spundzapfens bildet und so ein zu starkes Anpressen des
Dichtungsringes f gegen den Flansch e1 verhindert.
In der Zeichnung ist der verbesserte Faßverschluß dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den in eine Faßdaube eingefügten Verschluß mit
herausgeschraubter Innenbüchse.
Fig. 2 ist ein Grundriß des Verschlusses.
Fig. 3 zeigt im .senkrechten Schnitt die
Ausbildung des Spundloches.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht des zum Ein- und Ausschrauben der Innenbüchse dienenden
Schlüssels.
Das Spundloch a' besitzt zwei Stufen ä1
und α2. In dasselbe wird die Spundbüchse b mit ihrem scharfgängigen Außengewinde bl
eingeschraubt. Die Büchse b hat einen oberen, nach außen vorstehenden Rand c und einen
unteren, nach innen vorstehenden Rand d. Der Rand c kommt beim Einschrauben der
Büchse auf die Stufe a1 des Spundloches α
zu liegen und verhindert vor allem, daß die Büchse zuweit eingeschraubt werden kann,
wodurch infolge Auflegens des Randes d auf die Stufe α2 der Ansatz e1 der Faßdaube e
abgesprengt werden könnte. Der Ansatz el der Faßdaube ist so breit, daß der Rand d
der Spundbüchse denselben bis nur etwa zur Hälfte bedeckt. Die freie Hälfte wird von
dem Dichtungsring f bedeckt, welcher unter
dem vorspringenden Rand g1 des Spundzapfens
g angeordnet ist. Der Durchmesser des Spundzapfenkörpers ist etwas geringer
als der Durchmesser des Ansatzes e\ so daß der Spundzapfen leicht eingesetzt und herausgenommen
, werden kann. Die Innenbüehse oder das Ringstück h kann in die Außenbüchse b eingeschraubt werden und dient
dazu, den Spundzapfen g niederzupressen
ίο und in seiner Lage zu sichern, h1 sind Einschnitte
im Ringstück h, in welche zum leichteren Ein- und Ausschrauben des letzteren
ein Schlüssel gemäß Fig. 4 eingesetzt werden kann. Auch die Außenbüchse b kann
derartige Einschnitte b'2 zum leichteren Einschrauben
derselben besitzen.
Beim Anziehen der Innenbüehse /2 wird der
Spundzapfen g niedergedrückt, wodurch die Dichtung f zusammengepreßt wird, so .daß
dieselbe einen vollkommen dichten Abschluß herbeiführt. Es ist ersichtlich, daß die im
Faß enthaltene Flüssigkeit von den Metallteilen hierdurch vollkommen abgeschlossen ist.
Das öffnen des Fasses wird entweder durch Herausschrauben der Innenbüehse h und Herausnehmen
des Spundzapfens g bewirkt oder aber der letztere kann unmittelbar durch die
freie öffnung des Ringstückes h hindurch
angebohrt werden.
Der neue Faßverschluß eignet sich zur Anbringung an Bier-, Wein-, Essig- und überhaupt
eine beliebige Flüssigkeit enthaltende Fässer, da die Metallteile des Verschlusses in
keiner Weise mit dem Inhalt des Fasses in Berührung kommen können.
Eine Beschädigung der Faßdauben ist vollkommen ausgeschlossen!. Besondere Vorteile
bietet derselbe auch dadurch, daß er in einfachster Weise verschlossen und geöffnet werd'en
kann.. In den freien Raum des Ring-Stückes h kann ohne besondere Umstände
eine Plombe eingesetzt werden, so daß unbefugtes öffnen des Fasses zu erkennen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Spundlochverschluß, bestehend aus einer mit einem oberen, nach außen und einem unteren, nach innen vorstehenden Rand (d) versehenen Außenbüchse (BJ und einem in sie einzusetzenden Verschlußspund, dadurch gekennzeichnet, daß der nach innen vorstehende Rand der Außenbüchse einen am unteren Ende der Spundlochwand angeordneten Vorsprung (el) nur teilweise überdeckt, so daß zwischen diesem und dem Rand (glj des durch eine in die Außenbüchse einschraubbare Innenbüehse festziehbaren Verschlußzapfens ein Dichtungsring (f) eingelegt werden kann, wobei einerseits durch den unteren Rand (d) der Außenbüchse das zu feste Anziehen der Innenhüchse und Absprengen des Spundlochvorsprunges und anderseits die Berührung des Faßinhaltes mit den Metallteilen des Verschlusses verhindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE191640C true DE191640C (de) |
Family
ID=455025
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT191640D Active DE191640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE191640C (de) |
-
0
- DE DENDAT191640D patent/DE191640C/de active Active
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