AT236696B - Herbizides Mittel - Google Patents

Herbizides Mittel

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AT236696B
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herbicidal agent
octylphenol
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ethylene oxide
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Rhone Poulenc Sa
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Herbizides Mittel Die Erfindung betrifft neue herbizide Mittel und ihre Verwendung zur Vertilgung schädlicher Pflanzen. 



  Es wurde gefunden, dass Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der   R.   und   R,   die untereinander gleich oder voneinander verschieden sein   können.   Wasserstoffatome oder Alkyl- oder Alkenylreste mit   1- 10   Kohlenstoffatomen bedeuten, ausgezeichnete Herbizide sind. 



   Die Verbindungen der Formel I können beispielsweise nach der von R. Q. Brewster und W. Schroeder (Organic Syntheses, John Wiley and Sons, New York   [1939],   Band XIX,   S. 79) fur die   Herstellung des   p-Thiocyano-N. N-dimethylanilins   beschriebenen Methode hergestellt werden, d. h. durch Umsetzung von Ammoniumthiocyanat und Brom mit einem Anilin der Formel 
 EMI1.2 
 in der   t   und   R   die oben angegebenen Bedeutungen besitzen. 



   Als verwendbare Verbindungen können beispielsweise diejenigen genannt werden, für welche die Gruppe 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 gegen Elektrolyte unempfindlich sind. Wenn man Emulsionen wünscht, so können die erfindungsgemässen Derivate in Form von autoemulgierbaren Konzentraten verwendet werden, die die Wirksubstanz, gelöst in dem Dispergiermittel oder in einem mit diesem Mittel verträglichen Lösungsmittel, enthalten, wobei die einfache Zugabe von Wasser ermöglicht, gebrauchsfertige Zusammensetzungen zu erhalten. 



   Die erfindungsgemässen herbiziden Mittel sind als Herbizide nach dem Aufgehen durch Verstäuben auf die zu vertilgenden Pflanzen verwendbar ; sie können daher als   Total-Unkrauivertilgungsmittel,   insbesondere bei den jährlichen Unkräutern, als Verbrennungsmittel für das Kraut von Pflanzen, wie beispielsweise der Kartoffel, und als Entblätterungsmittel dienen. 



   Die verwendeten Mengen schwanken je nach der Art der zu vertilgenden Pflanzen und der gesuchten Wirkung, wobei unter Berücksichtigung dieser beiden Faktoren Mengen an Wirksubstanz von 1 bis 10 kg je Hektar gute Ergebnisse liefern. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. ohne sie zu beschränken. 
 EMI2.1 
 man 0, 2 g eines Kondensationsprodukts von Octylphen'ol und Äthylenoxyd (im Verhältnis von 10 Mol Äthylenoxyd je Mol Octylphenol) zu. Die erhaltene Lösung wird in Wasser suspendiert und die so erhaltene Emulsion sogleich zur Vertilgung von Unkräutern verwendet. 



   Beispiel 2 : Zu einer Lösung von   Ig p-Thiocyano-N, N-dimethylanilin   in 25 cm3 Gasöl setzt man 0, 2 g eines Kondensationsprodukts von Octylphenol und Äthylenoxyd (im Verhältnis von 10 Mol Äthylenoxyd je Mol Octylphenol) zu. Die erhaltene Lösung wird in Wasser suspendiert, und die so erhaltene Emulsion wird sogleich zur Vertilgung von Unkräutern verwendet. 



     Beispiel 3 :   Man vermahlt in einem Feinmahlgerät ein Gemisch von 1 g   p- Thiocyanoanilin   und 150 mg Tween 80 (Monooleat des Polyoxyäthylenderivats von Sorbit), wobei man im Verlaufe des Vermahlens nach und nach 20   cm3   Wasser zusetzt. Die so erhaltene   feinverteilte   Suspension wird in der zur Erzielung der gewünschten Konzentration an Wirksubstanz erforderlichen Menge Wasser verdünnt und dann sofort danach zur Vertilgung von Unkräutern verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Herbizides Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einer Verbindung der allgemeinen Formel EMI2.2 in der Rl und R, die untereinander gleich oder voneinander verschieden sein können, Wasserstoffatome oder Alkyl- oder Alkenylreste bedeuten, als Wirkstoff.
AT249062A 1961-04-17 1962-03-27 Herbizides Mittel AT236696B (de)

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