AT236427B - Verfahren zur Erzeugung von Würfeltextur bei der Herstellung von Gegenständen aus Eisen-Silizium-Legierungen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung von Würfeltextur bei der Herstellung von Gegenständen aus Eisen-Silizium-Legierungen

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AT236427B
AT236427B AT481960A AT481960A AT236427B AT 236427 B AT236427 B AT 236427B AT 481960 A AT481960 A AT 481960A AT 481960 A AT481960 A AT 481960A AT 236427 B AT236427 B AT 236427B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Erzeugung von Würfeltextur bei der Herstellung von Gegenständen aus Eisen-Silizium-Legierungen 
 EMI1.1 
 an der Oberfläche des zu glühenden Gegenstandes mindestens so niedrig gehalten, dass die Glühatmosphäre bei Glühtemperatur an der Oberfläche des zu glühenden Gegenstandes kein Siliziumoxyd bildet und etwa dort vorhandenes Siliziumoxyd verschwindet.

   Es werden ausserdem bei der Schlussglühung die Glühdauer und   die Glühtemperatur   aufeinander und auf die Glühatmosphäre in der Weise abgestimmt, dass bei besonders hoher Glühtemperatur keine kürzere Glühdauer einzuhalten ist, und umgekehrt, und dass bei einem an der oberen Grenze liegenden Sauerstoffpartialdruck eine sehr hohe Glühtemperatur in Verbindung mit entsprechend kurzer Glühdauer zu wählen ist, und dass die sekundäre Rekristallisation praktisch vollständig in die Würfellage vor sich geht. 



   Die Bedingung, dass sich kein Siliziumoxyd bilden bzw. vorhandenes Siliziumoxyd verschwinden soll, bedeutet, dass die Gegenstände nach der Schlussglühung blank sind. 



   Würfeltextur bedeutet, dass eine Würfelfläche der Elementarwürfel parallel zur Walzebene liegt und in der Walzrichtung sowie senkrecht dazu je eine Würfelkante. 



   Aus dem Stammpatent ist auch bekannt, dass die Ausbildung der Würfeltextur noch verbessert werden kann, wenn die zu glühenden Gegenstände gegen die Glühatmosphäre abgedeckt werden,   z. B.   mit Metalloxyden oder mit Metallen. 



   Ein weiterer Vorschlag geht dahin, mindestens einmal zwischen zwei Kaltverformungsschritten eine Zwischenglühung bei höheren als den vorstehend angegebenen Temperaturen durchzuführen. 



   Zusätzlich wurde gefunden, dass sich das Verfahren gemäss dem Stammpatent dann besonders geschickt und mit grosser Sicherheit durchführen lässt, wenn man bei der Schlussglühung nicht nur die im 
 EMI1.2 
 a) die Erhitzung des zu glühenden Gegenstandes erfolgt durch unmittelbaren Stromdurchgang durch diesen ; b) die   Glühtemperatur   wird zwischen 1000 und   1200 C,   insbesondere zwischen 1050 und 1150 C, gehalten ; c) der zu glühende Gegenstand wird mit einem oder mehreren Stoffen abgedeckt, die chemisch neutral gegen den zu glühenden Gegenstand sind und während des Aufheizens und Glühens keine Stoffe, wie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> a) Erhitzung des zu glühenden Gegenstandes durch unmittelbaren Stromdurchgang, b) Glühtemperatur zwischen 1000-1200 C, insbesondere zwischen 1050 und 1150 C, c) Abdeckung des zu glühenden Gegenstandes gegen die Glühatmosphäre mit Werkstoffen, die gegen den zu glühenden Gegenstand neutral sind und keinen die Glühatmosphäre verschlechternden Stoff während des Aufheizens und Glühens abgeben.
    2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung mit keramischen Werkstoffen erfolgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung mit einem auf die zu glühenden Gegenstände unmittelbar aufgebrachten keramischen Werkstoff und einem zwischen diesen und der Ofenwand angebrachten metallischen Werkstoff erfolgt.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühatmosphäre aus einem nicht oxydierenden Gas besteht.
    5. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühatmosphäre einen Druck von weniger als 0, 1 Torr besitzt.
    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühatmosphäre aus Luftvakuum mit einem Druck von weniger als 10-2 Torr, vorzugsweise weniger als 10""3 Torr, besteht.
AT481960A 1959-07-31 1960-06-23 Verfahren zur Erzeugung von Würfeltextur bei der Herstellung von Gegenständen aus Eisen-Silizium-Legierungen AT236427B (de)

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