AT235709B - Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen - Google Patents
Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von FahrzeugenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen Alle bisher bekannten zentralen Schmiervorrichtungen für Fahrzeug-Chassis weisen schwerwiegende Nachteile auf, die hauptsächlich auf die Tatsache zurückzuführen sind, dass sie die zahlreichenzu schmierenden Stellen, wie Achsen und Federungsstifte, die Bewegungspunkte der Steuerstangen und die Pedalachsen, gemeinsam und gleichzeitig durch einen zentralen Druck mit Schmierstoff speisen. Infolgedessen erhält z. B. ein verstopfterStifthohlraum keinen Schmierstoff. Anderseits erhält ein aus- gewetzter Stift, da der Schmierstoff im entstandenen Zwischenraum abläuft und verlorengeht, auch keine Schmierung, so dass die betreffenden Stellen halb oder ganz trocken bleiben. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung jener bekannten Schmiervorrichtungen, bei denen das Schmieröl vermittels einer willkürlich, z. B. durch ein Pedal betätigten Kolbenpumpe gefördert wird. Erfindungsgemäss wird hiebei dieFörderleitung an einen Zylinder angeschlossen, dessen Kolben bzw. Schubstange zum Fortschalten eines Verteilers für das Schmieröl dient, der dasselbe den Schmierstellen nacheinander zuführt. Gegenstand der Erfindung ist weiters, dass an die, zweckmässig einen Stellring tragende Schubstange ein mit einem Sperrzahn versehener Schwenkarm angeschlossen ist, der in ein gleichachsig angeordnetes Sperrad eingreift, das auf dem drehbaren, vorzugsweise konischen Verteilerzapfen sitzt. Hiebei kann von dem Zylinder eine mit einem Kugelventil od. dgl. versehene Leitung abzweigen, die in eine Ausgleichskammer mündet, in welcher ein Kolben entgegen der Wirkung einer Feder ver- schiebbar ist. Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet, dass von der Ausgleichskammer eine Leitung zum Gehäuse des Verteilerzapfens führt, der gegenüber dieser Leitung eine rundumführende Rinne aufweist, von welcher eine Leitung ausgeht, deren anderes Ende in gleicher Höhe wie eine Reihe von Verteilung- rohren mündet, die am Gehäuse angeordnet sind und zu den einzelnen Schmierstellen führen. Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung erhält jede Schmierstelle des Chassis individuell das genaue Schmierquantum. Im Falle der Verstopfung irgendeines Teiles wird der Schmierstoff auch weiterhin mit vollem Druck gespeist. Auf diese Weise wird die verstopfte Stelle durchgeblasen und gereinigt. Ausgewetzte Stifte erhalten anderseits trotz des entstandenen Zwischenraumes nicht mehr Schmierstoff als andere Stellen, sondern nur das genau bemessene Quantum. Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, u. zw. veranschaulichen Fig. 1 eine Untersicht desRatschenmechanismus des Schmierstoffverteilers, Fig. 2 und 3 schematisch und im Schnitt die Schmiervorrichtung in zwei Arbeitspositionen und Fig. 4 den Verteilerzapfen des Schmierstoffes. Die erfindungsgemässe Schmiervorrichtung, welche insbesondere für Chassis von Fahrzeugen gedacht, jedoch auch für andere Zwecke geeignet ist, umfasst zunächst eine Pumpe zum Aufsaugen des Schmier- öles, die aus einem Zylinder 1 besteht, in dessen Innern sich ein Kolben 2 bewegt, dessen Schubstange 3 nach aussen ragt, welche von einer Schraubenfeder 4 umgeben ist und einen Spindelstock oder ein Pedal 5 trägt. Der genannte Zylinder 1 ist an seinem Ende mit einer kleinen Kammer 6 verbunden, die auf ihrem unteren Teil eine durch ein Kugelventil 7 samt Feder 8 verschlossene Öffnung hat und von der eine Rohr- <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3>2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die zweckmässig einen Stellring (16) tragende Schubstange (14) ein mit einem Sperrzahn (26) versehener Schwenkarm (28) angeschlossen ist, der in ein gleichachsig angeordnetes Sperrad (27) eingreift, das auf dem drehbaren, vorzugsweise konischen Verteilerzapfen (24) sitzt.3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Zylinder (12) eine mit einem Kugelventil (17) od. dgl. versehene Leitung (18) abzweigt, die in eine Ausgleichskammer (19) mündet, in welcher ein Kolben (20) entgegen der Wirkung einer Feder (21) verschiebbar ist.4. Schmiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ausgleichskammer (19) eine Leitung (22) zum Gehäuse (23) des Verteilerzapfens (24) führt, der gegen- über derMündung dieser Leitung eine rundumführende Rinne (29) aufweist, von welcher eine Leitung (31) ausgeht, deren anderes Ende in gleicher Höhe mit einer Reihe von Vertsilungsrohren (32) mündet, die am Gehäuse (23) angeordnet sind und zu den einzelnen Schmierstellen führen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BR235709X | 1961-08-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT235709B true AT235709B (de) | 1964-09-10 |
Family
ID=3949137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT168862A AT235709B (de) | 1961-08-11 | 1962-03-01 | Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT235709B (de) |
-
1962
- 1962-03-01 AT AT168862A patent/AT235709B/de active
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