AT235709B - Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen - Google Patents

Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen

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AT235709B
AT235709B AT168862A AT168862A AT235709B AT 235709 B AT235709 B AT 235709B AT 168862 A AT168862 A AT 168862A AT 168862 A AT168862 A AT 168862A AT 235709 B AT235709 B AT 235709B
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Austria
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line
lubricating device
housing
opens
compensation chamber
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Frederico Meyer
Original Assignee
Frederico Meyer
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  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description


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  Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen 
Alle bisher bekannten zentralen Schmiervorrichtungen für Fahrzeug-Chassis weisen schwerwiegende
Nachteile auf, die hauptsächlich auf die Tatsache zurückzuführen sind, dass sie die   zahlreichenzu   schmierenden Stellen, wie Achsen und Federungsstifte, die Bewegungspunkte der Steuerstangen und die
Pedalachsen, gemeinsam und gleichzeitig durch einen zentralen Druck mit Schmierstoff speisen. 



   Infolgedessen erhält   z. B. ein verstopfterStifthohlraum   keinen Schmierstoff. Anderseits erhält ein aus- gewetzter Stift, da der Schmierstoff im entstandenen Zwischenraum abläuft und verlorengeht, auch keine
Schmierung, so dass die betreffenden Stellen halb oder ganz trocken bleiben. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verbesserung jener bekannten Schmiervorrichtungen, bei denen das Schmieröl vermittels einer willkürlich,   z. B.   durch ein   Pedal betätigten Kolbenpumpe gefördert   wird. Erfindungsgemäss wird hiebei dieFörderleitung an einen Zylinder angeschlossen, dessen Kolben bzw. 



   Schubstange zum Fortschalten eines Verteilers für das Schmieröl dient, der dasselbe den Schmierstellen nacheinander zuführt. 



   Gegenstand der Erfindung ist weiters, dass an die, zweckmässig einen Stellring tragende Schubstange ein mit einem Sperrzahn versehener Schwenkarm angeschlossen ist, der in ein gleichachsig angeordnetes
Sperrad eingreift, das auf dem drehbaren, vorzugsweise konischen Verteilerzapfen sitzt. 



   Hiebei kann von dem Zylinder eine mit einem Kugelventil   od. dgl.   versehene Leitung abzweigen, die in eine Ausgleichskammer mündet, in welcher ein Kolben entgegen der Wirkung einer Feder ver- schiebbar ist. 



   Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet, dass von der Ausgleichskammer eine Leitung zum Gehäuse des Verteilerzapfens führt, der gegenüber dieser Leitung eine rundumführende Rinne aufweist, von welcher eine Leitung ausgeht, deren anderes Ende in gleicher Höhe wie eine Reihe von Verteilung-   rohren mündet, die   am Gehäuse angeordnet sind und zu den einzelnen Schmierstellen führen. 



   Durch die   erfindungsgemässe Vorrichtung   erhält jede Schmierstelle des Chassis individuell das genaue Schmierquantum. Im Falle der Verstopfung irgendeines Teiles wird der Schmierstoff auch weiterhin mit vollem Druck gespeist. Auf diese Weise wird die verstopfte Stelle durchgeblasen und gereinigt. Ausgewetzte Stifte erhalten anderseits trotz des entstandenen Zwischenraumes nicht mehr Schmierstoff als andere Stellen, sondern nur das genau bemessene Quantum. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,   u. zw.   veranschaulichen Fig.   1 eine Untersicht desRatschenmechanismus   des Schmierstoffverteilers, Fig. 2 und 3 schematisch und im Schnitt die Schmiervorrichtung in zwei Arbeitspositionen und Fig. 4 den Verteilerzapfen des Schmierstoffes. 



   Die erfindungsgemässe Schmiervorrichtung, welche insbesondere für Chassis von Fahrzeugen gedacht, jedoch auch für andere Zwecke geeignet ist, umfasst zunächst eine Pumpe zum Aufsaugen des Schmier- öles, die aus einem Zylinder 1 besteht, in dessen Innern sich ein Kolben 2 bewegt, dessen Schubstange 3 nach aussen ragt, welche von einer Schraubenfeder 4 umgeben ist und einen Spindelstock oder ein Pedal 5 trägt. 



   Der genannte Zylinder 1 ist an seinem Ende mit einer kleinen Kammer 6 verbunden, die auf ihrem unteren Teil eine durch ein Kugelventil 7 samt Feder 8 verschlossene Öffnung hat und von der eine Rohr- 

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Claims (1)

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    2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die zweckmässig einen Stellring (16) tragende Schubstange (14) ein mit einem Sperrzahn (26) versehener Schwenkarm (28) angeschlossen ist, der in ein gleichachsig angeordnetes Sperrad (27) eingreift, das auf dem drehbaren, vorzugsweise konischen Verteilerzapfen (24) sitzt.
    3. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass von dem Zylinder (12) eine mit einem Kugelventil (17) od. dgl. versehene Leitung (18) abzweigt, die in eine Ausgleichskammer (19) mündet, in welcher ein Kolben (20) entgegen der Wirkung einer Feder (21) verschiebbar ist.
    4. Schmiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von der Ausgleichskammer (19) eine Leitung (22) zum Gehäuse (23) des Verteilerzapfens (24) führt, der gegen- über derMündung dieser Leitung eine rundumführende Rinne (29) aufweist, von welcher eine Leitung (31) ausgeht, deren anderes Ende in gleicher Höhe mit einer Reihe von Vertsilungsrohren (32) mündet, die am Gehäuse (23) angeordnet sind und zu den einzelnen Schmierstellen führen.
AT168862A 1961-08-11 1962-03-01 Schmiervorrichtung, insbesondere für Chassis von Fahrzeugen AT235709B (de)

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BR235709X 1961-08-11

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AT235709B true AT235709B (de) 1964-09-10

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