AT235169B - Vorrichtung zum Schleifen von Rasierklingen - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen von Rasierklingen

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AT235169B
AT235169B AT753262A AT753262A AT235169B AT 235169 B AT235169 B AT 235169B AT 753262 A AT753262 A AT 753262A AT 753262 A AT753262 A AT 753262A AT 235169 B AT235169 B AT 235169B
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Austria
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razor blades
blade
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grinding
polystyrene
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AT753262A
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Jvo Dr Jager-Cerne
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Jvo Dr Jager-Cerne
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Schleifen von Rasierklingen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schleifen von Rasierklingen, bestehend aus zwei mit je einer konkaven Schleiffläche versehenen Teilen aus Polystyrol, welche mit ihren ebenen Rücken- flächen miteinander verbunden sind. 



   Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art ergibt sich keine Verbesserung der Schleifwirkung durch die zwei   Schleiffläche.   Es tritt eher der Nachteil der Verteuerung des Schleifkörpers auf. 



   Rasierklingen werden nach mehrmaligem Gebrauch stumpf und unbrauchbar, was in Anbetracht der grossen Massen dieses Gebrauchsartikels einen bedeutenden wirtschaftlichen Schaden darstellt. Bei starker
Vergrösserung kann man feststellen, dass die Schneide einer neuen Rasierklinge eine gerade Linie von kleinen Zähnchen darstellt, dass aber diese Linie nach mehrmaligem Gebrauch ungerade wird, die Zähnchen stumpf und krumm oder gebrochen sind und die Klinge nicht mehr schneidet. Man kann feststellen, dass die Schneiden einer solchen Klinge ihre ursprüngliche   Schneidefähigkeit   durch Schleifen auf einem künstlichen Schleifstein fast wieder zurückgewinnen, wenn sie nachher noch auf einem Streichriemen, der mit Schärfpaste eingelassen ist, nachgeschärft werden.

   Mikroskopisch kleine Teilchen von Metall, Leder und Schärfpaste sind beim Schleifen in die Risse der beschädigten Schneiden zwischen die Zähnchen und in die Scharten der gebrochenen Zähnchen eingepresst worden, wo sie eine feste Schicht bildet, die den Schneiden genug Festigkeit verleiht, ihre Schneidefähigkeit erneuert und sie vor zu schnellem Verschleiss schützt. 



   Zum ordnungsgemässen Nachschleifen einer Klinge waren daher bisher zwei Geräte notwendig, die in ihrer Anschaffung teuer waren und die überdies einen relativ grossen Raum zu ihrer Unterbringung erforderlich machten. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, die Nachteile der bekannten Vorrichtungen zu beseitigen und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die sowohl die Funktion eines Schleifsteines als auch die eines Riemens ausübt, in ihrer Herstellung billig ist und nur einen kleinen Raum zu ihrer Unterbringung benötigt. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass in einem Teil Schleifmittel, vorzugsweise Bimssteinpulver in einer Menge von zirka 10% der Polystyrolmenge enthalten ist, wogegen dem andern Teil zirka 20% Lederpulver beigemengt sind. 



   Ein Teil hat also in der Masse eine Mischung von einem milderen Schleifmittel, vorzugsweise Bimssteinpulver in solcher Menge beigemischt, dass es die Härte der konkaven Schleiffläche erhöht, die Klinge schleift und die Schneiden ausrichtet, indem es die krummen Zähnchen gerade macht. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 1 einen Längsschnitt und Fig. 2 einen Grundriss der Vorrichtung zeigt. 



   , Die Vorrichtung besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen 1, 2 aus Polystyrol, wobei im einen Teil 1 Schleifmittel, vorzugsweise Bimssteinpulver in einer Menge von   100/0   der Polystyrolmenge enthalten ist, wogegen dem andern Teil zirka 20% Lederpulver beigemischt sind, das die Unterlage zum Einlassen mit einer Schärfpaste bildet. Zwischen den Teilen 1, 2 ist ein Permanent-Magnet 3 eingebaut, der die Rasierklinge 4 hält. 



   Das Schleifen der Klingen mit der   erfindungsgemässen   Vorrichtung erfolgt auf nachstehende Weise : Man legt die Klinge 4 zuerst auf die konkave Höhlung des Teiles 1 und drückt sie mit zwei Fingern darauf, so dass die Mitte der Klinge dicht und fest in der Höhlung liegt. Dann schleift man die Klinge 4 auf beiden Seiten mit länglichen kreisenden Bewegungen mit einigen Strichen, damit die Zähnchen der Schneiden auf der glasharten konkaven Fläche ausgerichtet und etwas geschliffen werden. Danach schärft 

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 man ebenso auf der konkaven Fläche des Teiles 2, doch sollen beide Operationen die Dauer von 15 bis 20 sec nicht überschreiten.

   Die Erneuerung der fast   ursprünglicher   Schärfe ist so intensiv, dass sie für Monate   hält ;   sie muss aber   selbstverständlichiedesmalvoroder   nach Gebrauch der Klinge wiederholt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Schleifen von Rasierklingen, bestehend aus zwei mit je einer konkaven Schleiffläche versehenen Teilen aus Polystyrol, welche mit ihren ebenen Rückenflächen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Teil Schleifmittel, vorzugsweise Bimssteinpulver in einer Menge von zirka 10% der Polystyrolmenge enthalten ist, wogegen dem ändern Teil zirka 20% Lederpulver beigemengt sind.
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