DE590820C - Anritzvorrichtung fuer Glasgegenstaende - Google Patents

Anritzvorrichtung fuer Glasgegenstaende

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DE590820C
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scoring
glass objects
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rod
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
    • C03B33/10Glass-cutting tools, e.g. scoring tools
    • C03B33/105Details of cutting or scoring means, e.g. tips
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B33/00Severing cooled glass
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Anritzvorrichtung für Glasgegenstände Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Anritzvorrichtung für Glasgegenstände und besteht aus einem Stab mit verschiedenartigem Durchmesser, wobei vorzugsweise der Stab aus einem gehärteten Stahl besteht.
  • Stäbe zum Bearbeiten von verschiedenem Material, z. B. zum Aufreiben von Bohrlöchern, Anritzen von Glas usw., sind an sich bekannt. Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von diesen bekannten Stäben durch seine besondere Gestaltung. Bei den bekannten Stäben bestand der Nachteil, daß die arbeitenden oder ritzenden Stellen dieser Stäbe sich beim Gebrauch sehr schnell abnutzten und somit unwirksam wurden. Dieses ist bei dem Erfindungsgegenstand vermieden worden, indem man durch das Anschleifen einer Stirnfläche vier Anritzecken, beispielsweise bei einem Vierkantstahl, und vier Anritzkanten erhält. Die gleiche Anzahl Ecken und Kanten ist am entgegengesetzten Ende des Stahles vorhanden: Sind die Ecken und Kanten stumpf geworden, so genügt ein Anschleifen der Stirnflächen, wodurch sofort eine Mehrzahl von gebrauchsfertigen Kanten und Ecken entsteht. Durch diese besonders günstige Gestaltung des Stahles wird das Arbeiten mit diesem bedeutend erleichtert und -die Lebensfähigkeit der Anritzvorrichtung wesentlich verlängert und im Vergleich zum Diamanten bedeutend verbilligt. Der Querschnitt der Stäbe ist beliebig. Er kann drei- bis vieleckig sein. Ferner kann der Stab prismatisch oder pyramidenförmig ausgebildet. sein oder einen runden Querschnitt aufweisen. Im letzteren Falle erhält man durch das Nachschleifen eine nahezu unbegrenzte Vielzahl von Anritzstellen. Die Stirnfläche des Stabes kann senkrecht zur Stabachse liegen oder in einer zur Stabachse geneigten Ebene. Ein feilenartiges Aufrauhen der Stabseitehflächen ist vorteilhaft.
  • In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und es zeigen Abb. i einen prismatischen Stab in der Seitenansicht,.
  • Abb. 2 eine Oberansicht, -Abb.3 einen pyramidenförmigen Stab, Abb. q. eine Oberansicht desselben, Abb.5 und 6 einen Anritzstab, bei welchem mehrere Seitenflächen aufgerauht sind und wobei die Endfläche schräg zu einer Seitenkante bzw. schräg zu einer Fläche angeordnet ist.
  • Wie ohne weiteres aus den Abbildungen ersichtlich ist, braucht die Endfläche e zur Schärfung des Werkzeuges nur parallel nachgeschliffen zu werden, wodurch sofort neue, scharfe, glatte oder gesägte Endkanten entstehen.
  • Die Seitenflächen brauchen natürlich von einer Kante bis zur anderen nicht gerade verlaufen, sondern sie können nach außen oder innen gewölbt sein, wodurch im ersteren Falle eine Annäherung an einen Zylinder und im letzteren Falle eine Annäherung an ein sternförmiges Gebilde erfolgt und die Anritzecke spitzer wird.
  • Die prismatischen Anritzv orrichtungen sind insofern sehr günstig, weil durch das Nachschleifen bzw. Nachstellen des prismatischen Stabes diese Anritzvorrichtung bzw. die betreffende Anritzkante ihre Lage beibehält.

Claims (2)

  1. PATT.NTANSPRÜCHE: i. Anritzvorrichtung für Glasgegenstände, bestehend aus einem vollen, Brei-oder mehrkantigen, prismatischen oder pyramidenförmigen Körper, zweckmäßig aus gehärtetem Stahl, dadurch gekennzeichnet, daß die ritzenden Stellen durch die aus den Seitenflächen des Körpers und aus den durch gerades oder schräges Abschleifen der Stabendflächen entstehenden Ecken gebildet werden.
  2. 2. Anritzvorrichtung für Glasgegenstände nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Seitenflächen feilenartig aufgerauht sind.
DENDAT590820D Anritzvorrichtung fuer Glasgegenstaende Expired DE590820C (de)

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