AT234497B - Verfahren zur Herstellung von sackartigen Gegenständen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von sackartigen Gegenständen

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AT234497B AT880260A AT880260A AT234497B AT 234497 B AT234497 B AT 234497B AT 880260 A AT880260 A AT 880260A AT 880260 A AT880260 A AT 880260A AT 234497 B AT234497 B AT 234497B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von sackartigen Gegenständen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die Walze 8'des Walzenpaares 8 weist Schneid- oder Stanzprofile auf, wie bei 11 angedeutet ist, welche mit der als Gegenlage dienenden Walze 8"zusammenwirken und die Papierbahnen beim Durch- laufen zwischen den Walzen des Walzenpaares 8 an der Kontur der vorerwähnten, der halben Abwicklung des herzustellenden Gegenstandes entsprechenden Felder durchschneiden. Es versteht sich, dass im Gegeni satz zu der Prägung, beim Durchschneiden der gesamte Umfang der angenähert kreissektorförmigen Fel- der erfasst wird, wobei der Schnitt ausserhalb der Prägung verläuft. Die aus den Papierbahnen ausgestanz- ten Stanzteile bestehen nun aus zwei, an entsprechenden Teilen ihrer Kontur miteinander durch Prägung verbundenen Papierstücken, welche im geöffneten Zustand den herzustellenden, etwa kegelförmigen Fil- tersack 12 bilden. 



  Bei dieser kontinuierlichen Arbeitsweise, bei welcher nicht bereits ausgestanzte   Papiers stücke   genau übereinander gelegt werden müssen, sondern übereinanderliegende Felder des in zwei Lagen kontinuier- lich abgezogenen Folienmaterials miteinander verbunden bzw. ausgestanzt werden, erfoigt die Herstel- lung der Filtersäcke mit ausserordentlicher Geschwindigkeit, wobei gleichzeitig der Preis entscheidend gesenkt werden konnte. 



   Im einzelnen kann natürlich das erfindungsgemässe Verfahren beliebig abgewandelt werden. So ist es beispielsweise möglich, die Reihenfolge der   Präge- bzw.   Stanzwalzen zu vertauschen und die Prägung nach dem Stanzen vorzunehmen. Man kann aber das Folienmaterial zuerst anschneiden,   dann prägen   und schliesslich fertigschneiden oder umgekehrt zuerst eine Teilprägung vornehmen und dann das Schneiden und Fertigprägen aufeinander folgen lassen. Massgeblich ist unter anderem das jeweils verarbeitete Mate- rial bzw. die Form der Prägungen und der Stanzkanten. Die Prägungen bestehen vorteilhaft aus dicht auf- einanderfolgenden, strichförmigen Eindrücken, doch können die Eindrücke in Abweichung davon punkt- förmig, sternen- oder dreieckförmig usw. ausgebildet sein.

   Neben der Prägung kann auch noch ein Klebe- stoff zum Verbinden der beiden Materiallagen an den betreffenden Stellen dienen, wobei das Auftragen des Klebestoffes z. B. mit Hilfe von Auftragwalzen erfolgen kann, welche mit entsprechenden Auftragpro- filen versehen sind, und mit den übrigen Walzen synchron angetrieben werden. 



   Die   Präge-und Schneidprofile   können selbstverständlich auch am gleichen Walzenpaar angeordnet oder, wenn nötig, auf mehrere Walzenpaare verteilt sein. Darüber hinaus ist es möglich, ein zusätzli- ches Messer vorzusehen, mit welchem ein freier Randteil an einem von zwei miteinander verbundenen
Papierstücke ausgeschnitten wird, um dabei das Öffnen des Filtersackes zu erleichtern. 



   In der Fig. 3 ist eine Variante dargestellt, gemäss welcher die beiden Materiallagen von einer einzi- gen Papierrolle 13 abgezogen werden. Zu diesem Zweck wird die von der Rolle abgezogene Papierbahn
13'vor dem Einlaufen in das Walzenpaar 5,6 gefaltet. Im gefalteten Zustand, also mit zwei aufeinan- derliegenden Lagen wird dann die Papierbahn zwischen den Walzenpaaren 7 und 8 hindurchgeführt und in der vorstehend beschriebenen Weise bearbeitet. 



   Vorteilhaft wird dabei die Anordnung so getroffen, dass die übereinanderliegenden Felder miteinander an der Faltkante 14 der Papierbahn verbunden sind, wobei die Länge der Stanzkante bzw. der Prägung ent- sprechend reduziert wird. 



   Die Prägewalzen können auch geheizt sein, um dabei die Haftung der Prägung zu erhöhen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung yon sackartigen Gegenständen, insbesondere Filtersäcken aus einer Bahn aus Folienmaterial, dadurch gekennzeichnet, dass die aus zwei aufeinanderliegendeh Lagen bestehende Folienbahn kontinuierlich fortbewegt wird, wobei ubereinanderliegende, je der halben Abwicklung des herzustellenden Gegenstandes entsprechende Felder der einzelnen Lagen an einem Teil ihrer Kontur miteinander verbunden und entlang ihrer ganzen Kontur ausgestanzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Felder zuerst miteinander verbunden und dann ausgestanzt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Felder zuerst gestanzt und anschlie- ssend miteinander verbunden werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbinden und Ausstanzen der Felder gleichzeitig erfolgt.
    5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Felder durch Prägen miteinander verbunden werden.
    6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Felder durch Kleben miteinander verbunden werden. <Desc/Clms Page number 3>
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer durch Falten in Längsrichtung gebildeten zweilagigen Folienbahn die Felder mit einer zum Teil mit der Faltkante der Folienbahn zusammenfallenden Kontur ausgestanzt werden.
AT880260A 1960-11-11 1960-11-25 Verfahren zur Herstellung von sackartigen Gegenständen AT234497B (de)

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CH234497X 1960-11-11

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4338994A1 (de) * 1993-11-15 1995-05-24 Willy Bader Gmbh Trichterförmiger Beutel, insbesondere Filterbeutel und Verfahren zu dessen Herstellung
DE29806347U1 (de) 1998-04-07 1998-07-02 Melitta Haushaltsprodukte GmbH & Co. KG, 32427 Minden Vorrichtung zur Herstellung von Filterpapiereinsätzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4338994A1 (de) * 1993-11-15 1995-05-24 Willy Bader Gmbh Trichterförmiger Beutel, insbesondere Filterbeutel und Verfahren zu dessen Herstellung
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