AT233069B - Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90° in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle - Google Patents

Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90° in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle

Info

Publication number
AT233069B
AT233069B AT832362A AT832362A AT233069B AT 233069 B AT233069 B AT 233069B AT 832362 A AT832362 A AT 832362A AT 832362 A AT832362 A AT 832362A AT 233069 B AT233069 B AT 233069B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
line
phase
length
connection
consumer
Prior art date
Application number
AT832362A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT233069B publication Critical patent/AT233069B/de

Links

Landscapes

  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



     Vorrlcntung zur Erzeugung   von wenigstens drei um   uu-in aer rnase   gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90  in der
Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle, unter Verwendung eines   Gegentaktübertragers. Derartige Anordnungen   werden beispielsweise zur Phasenquadraturspeisung benötigt. 



   Unter der Phasenquadratur wird bekanntlich die Speisung eines mehrere,   z.   B. vier Anschlüsse aufweisen- den Verbrauchers verstanden, u. zw. in der Weise, dass die in die einzelnen Anschlüsse eingespeisten
Wellenanteile gegeneinander einen 900 Phasenunterschied haben. Ein solcher Verbraucher kann beispiels- weise eine Rundstrahlantenne mit vier um einen Mast gleichmässig verteilten Strahlern sein. 



   In der Hochfrequenz-Schalttechnik, insbesondere in der Schalttechnik für Richt- und Rundstrahlan- tennen, werden häufig gleichartige Verbraucher zum Zwecke einer Anpassungsverbesserung in Phasen- quadratur parallel oder in Serie geschaltet. So speist man beispielsweise in einer aus vier quadratisch an- geordneten Dipol-Einheitsfeldern bestehenden Rundstrahleinheit die vier Felder in Phasenrotation oder je zwei einander gegenüberliegende Felder in Phasenquadratur. Die Verbindung der Verbraucher mit dem gemeinsamen Speisepunkt erfolgt in der üblichen Weise über Leitungen oder Kabel, die sich in ihrer elek- trischen Länge entsprechend der gewünschten Phase unterscheiden.

   Eine Phasenquadratur wird auf diesem Weg nur bei der Frequenz erreicht, bei der der Längenunterschied   \/4 beträgt.   Bei grösseren Frequenzbereichen bestimmt man den   À/4- Längenunterschied   im allgemeinen für die Bereichsmittenfrequenz und muss für tiefere bzw. höhere Frequenzen einen im + Aa   bzw. - La   von der Quadratur abweichenden Phasenunterschied in Kauf nehmen. 



   Dieser Frequenzgang des Phasenunterschiedes wirkt sich häufig sehr störend aus. Auf ihn sind beispielsweise grössere Unsymmetrien im Horizontalstrahlungsdiagramm einer breitbandigen Rundstrahleinheit der erwähnten Art zurückzuführen, wenn die Betriebsfrequenz in der Nähe der Bandgrenzen liegt. Für derartige Anwendungsfälle ist ein Schaltelement erwünscht, das breitbandig eine Phasenquadratur ermöglicht. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leitungsschaltung diesbezüglich zu verbessern, u. zw. für den Bereich der Meter-, Dezimeter- und Zentimeterwellen. 



   Ausgehend von einer Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 900 in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle,   untei   Verwendung eines Gegentaktübertragers, wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass von den beiden Gegentaktausgängen des Gegentaktübertragers zwei Leitungen zu je einem Verbraucher führen, von denen die eine die Länge   11   und die andere li +   \rn/ (Xm   =   Betriebswellenlänge) hat,   und dass von dem über die Leitung der Länge      mit dem Verbraucher verbundenen Gegentaktausgang eine Leitung der Länge      zu einem dritten Anschluss für den dritten Verbraucher führt,

   der über eine Leitung der Länge li +   À/4   an die vom andern Gegentaktausgang angeschaltete Leitung   der Länge li-t-\j /4   in einer Entfernung von   tam/4   von diesem Gegentaktausgang angeschaltet ist, die eine erste Schleife bilden. 



   Zur Erzeugung von vier gegeneinander um 900 phasenverschobenen Wellenanteilen empfiehlt es sich an den dritten Anschluss einen weiteren Anschluss anzuschalten, der zur Speisung eines bezogen auf den dritten Anschluss umgepolte Verbrauchers dient. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Wellenanteilen besteht darin, dass eine weitere Leitungsschleife für den Anschluss eines vierten Verbrauchers, der die Schaltung symmetrisch zur ersten Schleife ergänzt, vorgesehen ist. 



   Vorteilhaft ist es weiterhin, wenn Echofallen zur Unterdrückung bzw. Kompensation von an den Anschlüssen reflektierten Wellenanteilen vorgesehen sind. 



   Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. 



   Die Wirkungsweise der Schaltung ist wie folgt :
Zunächst werden über ein geeignetes Element zwei Wellen EI und   E   erzeugt, die in jeder beliebigen Entfernung vom gemeinsamen Ausgangspunkt V sich in Gegenphasen befinden, so dass gilt   El     =-E.   



  Die beiden Wellen werden an je einem Verzweigungspunkt   Vi   und V2 aufgespalten in je zwei Wellen   EI"     E.     und E , E . Die   Wellen Ell und Ei werden über Leitungen, die von V aus gesehen gleich lang sind, weitergeführt. Sie liefern die Speisephasen von beispielsweise 00 und 1800. Die Wellen   E1Z   und E22 werden über verschieden lange Leitungen an einem Punkt Vs zu einer Welle Es zusammengeführt, derart, dass 
 EMI2.1 
 Summe von   Eund E   ist somit in ihrer Phase von 900 in breitbandiger Quadratur zu den Phasen der Wellen   E   und   E.   



   Die Schaltung wird in Fig. 1 an einem Beispiel erläutert. Die erdunsymmetrische koaxiale Eingangs-   . leitung l,   2 wird über die mit dem Topf 3 abgeschirmte Symmetriereinrichtung 4 bekannter Ausführung symmetrien. Die beiden Leiter 5,6 der symmetrischen Leitung sind bei Kl kurzgeschlossen. Die symmetrische Leitung wird bei V in zwei in Serie liegende, gleich lange Koaxialleitungen 7,8 und 9, 10 übergeführt. Bei V verzweigt sich die Leitung 7,8 in die Leitungen 11, 12 und 13, 14. Die Leitung 11, 12 hat die Länge 11 und führt zum Punkt   V,.   Die Leitung 13, 14 hat die Länge   Àm/4 (Àm   = mittlere   Wellenlänge im   zu übertragenden Frequenzband) und setzt sich in die Leitung 15, 16 der Länge   le   fort. Die Leitung 9, 10 geht in die Leitung 17, 18 der Länge m/4 über.

   Diese verzweigt sich bei Vz in die Leitungen 19,20 der Länge m/4 und 21,22 der Länge   11. Die   Leitung 19,20 setzt sich in die Leitung 23,24 fort, die mit der 
 EMI2.2 
 sind, zu den gleichartigen Verbrauchern Al und   z.   Von V3 geht die Leitung 29,30 der Länge   l :   ab. 



  Diese verzweigt sich bei V4 in die je 14 langen Leitungen 31, 32 und 33, 34, die ihrerseits zu den Verbrauchern As und A4 führen. Es gilt li =   Ig   + 14'
Die Wellenwiderstände der Leitungen seien wie folgt gewählt :
1, 2/11,12/13, 14/15, 16/25, 26/21,22/27, 28/19,20/23, 24/31,32/33,   34 :   60 Q,
7, 8/9, 10/17, 18/29,   30 :   30   Q.   



   Haben die Verbraucher einen Eingangswiderstand von 60 Q, so ist bei der   Bandmittenfrequenz. luch   der Eingangswiderstand der Schaltung gleich 60   Q.   Die Schaltung enthält keine Transformationsstufen. 
 EMI2.3 
 eilung von 900   * Act.   Für eine Welle über V mach vis ergibt sich bei   V}   bezüglich der Phase bei   P   eine frequenzabhängige Nacheilung von 90    A < x.   In Fig. 2 ist als Beispiel die Phasenbeziehung bei einer kleineren Frequenz als der Bandmittenfrequenz dargestellt.   UI   und   U   seien die Spannungen bei PI und   P.   Sie sind in Gegenphase.   Us, und US2 seien   die Spannungen der Wellen über   V,   und V2 bei Vs.

   Diese lassen sich je in einen Anteil mit 900   bzw.-900   und einen Anteil mit   Oc)   bzw. 1800 zu   UI   bzw. U2 zerlegen. Die senkrecht zu   U   und   U,   stehenden Anteile sind gleichphasig und erzeugen eine Welle in Rich- 
 EMI2.4 
 



   Der Frequenzgang der Symmetriereinrichtung 4 kann durch eine in Serie geschaltete Saugleitung 35,6 kompensiert werden. Der Frequenzgang der Symmetriereinrichtung, eventuell in Verbindung mit dem Frequenzgang der Saugleitung, kann zur Kompensation der infolge der bei Vs reflektierten Wellenanteile sich ergebenden Fehlanpassung der Schaltung dienen. 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 die reflektierten Energieanteile einem Absorber zu. Die Kompensatoren bestehen im Beispiel nach Fig. 3 im einen Fall aus dem etwa Xm/4 langen Teilabschnitt der Leitung 7, 8, in dem der Innenleiter geschlitzt ist, der Symmetriereinrichtung 36,37 und dem Absorber 38, im andern Fall aus dem   Am/4   langen Teilabschnitt der Leitung 17, 18, in dem der Innenleiter geschlitzt ist, der Symmetriereinrichtung 39, 40 und dem Absorber 41. 



   Auch die nach V laufenden Restteile der reflektierten Energie können einem Absorber zugeführt werden, indem die Symmetriereinrichtung 4 zu einem Kompensator erweitert wird. Ein Beispiel zeigt die Fig. 4. Der für die Symmetriereinrichtung wirksame Kurzschluss wird hier durch K gebildet. Der Absorber ist mit 42 bezeichnet. 



   Die beschriebene Schaltung liefert   die Phasen 00, 900   und 1800. Wird für eine aus vier Antennenfeldern bestehende Rundstrahleinheit ein Drehfeld gewünscht, so erreicht man dies in einfacher Weise dadurch, dass eines der Felder   A3, N4, beispielsweise   durch mechanisches Drehen um 1800, umgepolt wird. 



   Eine Phasenrctation in Form einer vierfachen Phasenquadratur kann auch bei geeigneter Ergänzung der Schaltung unmittelbar durch diese geliefert werden. Ein Beispiel hiefür ist in Fig. 5 dargestellt. Wie 
 EMI3.2 
 
44 Am/449, 50 angeschlossen. 



   Für eine gleichmässige Leistungsaufteilung seien die Wellenwiderstände der Leitungen wie folgt gewählt :   1, 2/15, 16/21, 22/29, 30   und   49/50 : 60. 11,  
13, 14 und   17, 18 : 40. 11     11, 12/19, 20/23, 24/43, 44/45,   46 und   47, 48 : 120 Q,  
7, 8 und   9, 10 : 30. 11.   



   Haben die Verbraucher einen Eingangswiderstand von 60   11,   so ist bei der Bandmittenfrequenzauch der Eingangswiderstand der Schaltung gleich 60   11.   Die Schaltung enthält keine Transformationsstufen. 



   Ist bei PI die Phase 00, so ist bei P2 die Phase 1800. Bei   V   ergibt sich dann eine Welle in Richtung 
 EMI3.3 
 



   Sind die Verbraucher Al-A4 gleichermassen fehlangepasst, so liefert die Schaltung eine einfache Phasenkompensation. 



   Die beschriebenen Schaltungen können insbesondere im Bereich der Zentimeterwellen auch mit Hohlleitungen verwirklicht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 900 in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle, unter Verwendung eines Gegentaktübertragers, dadurch gekennzeichnet, dass von den beiden Gegentaktausgängen (7, 8 bzw. 9, 10) des Gegentaktübertragers zwei 
 EMI3.4 
 zu einem dritten Anschluss (3) für den dritten Verbraucher führt, der über eine Leitung (19, 20, 23, 29) der Länge   11   + X/4 an die vom andern Gegentaktausgang (9, 10) angeschaltete Leitung der Länge 11 +   x.   in einer Entfernung von   Am/4   von diesem Gegentaktausgang (9, 10) angeschaltet ist, die eine erste Schleife   (11, 12, 23, 24, 19, 20) bilden   (Fig. l).

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Verbraucher (A3, A") über eine Leitung der Länge 12 mit seinem Anschluss (3) verbunden ist, und dass die Länge jetzt der zu den beiden andern Verbrauchern (Al, A2) führenden Leitungen um L ; länger gewählt ist (Fig. 2).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung von vier gegeneinander um 900 phasenverschobenen Wellenanteilen an den dritten Anschluss ein weiterer Anschluss angeschaltet ist, der zur Speisung eines, bezogen auf den dritten Anschluss, umgepolten Verbrauchers dient.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine weitere Leitungsschleife (43, 44, <Desc/Clms Page number 4> 45,46) für den Anschluss eines vierten Verbrauchers (A4), der die Schaltung symmetrisch zur ersten Schleife ergänzt (Fig. 5).
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Echofallen zur Unterdrückung bzw. Kompensation von an den Anschlüssen reflektierten Wellenanteilen vorgesehen sind.
AT832362A 1961-12-04 1962-10-22 Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90° in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle AT233069B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE233069T 1961-12-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT233069B true AT233069B (de) 1964-04-25

Family

ID=29721998

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT832362A AT233069B (de) 1961-12-04 1962-10-22 Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90° in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT233069B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1964601A1 (de) Hochfrequenzantenne
DE68915441T2 (de) VERTEILTER SYMMETRISCHER VERSTäRKER.
DE3037930A1 (de) Reziproker leistungsteiler
DE102012018651B4 (de) Leistungs-Kombinator/-Teiler
DE831418C (de) Anordnung zur Verstaerkung, Erzeugung und Modulation oder Demodulation von elektromagnetischen Wellen ultrahoher Frequenzen
DE2946331A1 (de) Mikrowellen-leistungsteiler mit zwei eingaengen und drei ausgaengen
AT233069B (de) Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90° in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle
DE1298150B (de) Frequenzvervielfacher und dessen Verwendung als Isolator
DE1961460C3 (de) Generatorschaltung für hochfrequente Leistung
DE1941104A1 (de) Antenne mit Mittenspeisung in Kaskadenreihenform
DE2438672C2 (de) Aktive Empfangsantenne mit einem aus zwei Dreipolen mit Transistorcharakter bestehenden Verstärker
DE1269210B (de) Vorrichtung zur Erzeugung von wenigstens drei um 90 in der Phase gegeneinander verschobenen Anteilen einer elektromagnetischen Welle
DE970662C (de) Schaltung zur Kompensation des frequenzabhaengigen Eingangswiderstandes eines Verbrauchers bei hohen Frequenzen
DE3247592A1 (de) Wellentypenweiche
DE886166C (de) Anordnung zur Anpassung einer Energieleitung bei breiten Frequenzbaendern
DE881383C (de) Anordnung zur Anpassung einer Energieleitung an eine Antenne
AT159662B (de) Antenne mit fortschreitenden Wellen.
DE1225709B (de) Gegengekoppelter Breitbandverstaerker
DE1166304B (de) Schaltungsanordnung zur Speisung eines gemeinsamen Verbrauchers durch zwei Hochfrequenzstromquellen
DE974259C (de) Ultrakurzwellenempfaenger mit mehreren Lautsprechern
DE2460227A1 (de) Empfangsanlage in der naehe einer stoerquelle
EP2617097B1 (de) Hochfrequenz-signalkombinierer
DE102009024997B4 (de) Koppler in planarer Leitertechnik
DE2135612A1 (de) Parametrischer verstaerker mit einer kapazitaetsdiode
DE633734C (de) Umschalteinrichtung fuer Hochfrequenzenergieleitungen