AT23298B - Schmelzsicherungsstöpsel mit mehreren nacheinander einzuschaltenden Schmelzstreifen. - Google Patents

Schmelzsicherungsstöpsel mit mehreren nacheinander einzuschaltenden Schmelzstreifen.

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AT23298B
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Alexander Hepke
Kurt Diener
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Alexander Hepke
Kurt Diener
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  Schmelzsicherungsstöpsel mit mehreren nacheinander einzuschaltenden Schmelzstreifen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein   Schmelzsicherungsstöpsel   für elektrische Leitungen mit zwei gegeneinander beweglichen Teilen und mehreren nacheinander einschaltbaren Schmelzstreifen. Diese können durch Bewegung eines Schaltorganes nacheinander zur Leitung herangezogen werden.   Schmelzsicherungsstöpsel   dieser Art sind bereits bekannt. 



  Bei diesen befindet sich im Schmelzeinsatz ein Träger für die einzelnen Abschmelzdrähte, durch dessen Drehung die letzteren nacheinander in Benutzung genommen werden können (siehe amerik. Patent Nr. 569692). Die ganze Kontaktbildung hängt dort von der Wirkung einer Feder ab, und zwar an zwei Stellen, indem die Feder einerseits mit der strom leitenden   Schraubenhülso   des   Stöpsel körpers leitend   verbunden ist und andererseits auf im Kreise 
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 einen Ende eines   Schmolzfadens     verbunden   ist, dessen anderes Ende an den ebenfalls auf dem beweglichen Träger sitzenden   Mitte) kontakto angeschlossen ist.   Da die Feder als Stromleiter dient und infolgedessen   Erwärmungen   ausgesetzt ist, so muss sie mit der Zeit in ihrer Elastizität stark nachlassen.

   



   Ausserdem aber-und das ist ein ganz wesentliches Merkmal-ist es bei der angegebenen Sicherung nicht möglich, die vorhandenen, recht beträchtlichen   Lufträume   durch Sand, Schmirgel oder dgl. auszufüllen und dadurch explosive Erscheinungen sowie die Entstehung eines dauernden Lichtbogens zu vermeiden. Die Nachteile dieser   Stöpselsicherungen   sind so gross, dass sie die Sicherheitsbodingungen, die für die Benutzung der Stöpsel bei den gebräuchlichen Spannungen sich als notwendig erwiesen haben, nicht erfüllen können. 



   Um diese Übelstände zu verhüten, wird nach der vorliegenden Erfindung der Stöpselkörper selbst mit den nacheinander zu benutzenden Abschmelzdrähten ausgerüstet. Hiedurch kann für die einzelnen Drähte die bei den einfachen Stöpseln bewährte Lage und Anordnung beibehalten worden : ferner hat der Stöpsel nur einen einzigen beweglichen Teil, welchem indessen lediglich die Aufgabe zufällt, die dicht nebeneinander angeordneten Kontakte kurz 
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 der einen Seite in bekannter Weise einen dauernden, nicht zu unterbrechenden Kontakt, während das Einschalten eines neuen Drahtes-ebenfalls vollständig sicher vermittels eines beweglichen   Schaltorganos   ohne Verwendung einer stromdurchflossenen Feder   erfolgt.

   Ausser-   
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 lagert, welche die beiden Abschmelzdrähte oder Streifen 1 und 2 voneinander scheidet. In der Darstellung der Zeichnung liegt der Metallstreifen 10 gerade fest auf den in der linken Hälfte, der Fig. 1 dargestellten Metallplatten 4 und 6. Es geht also der Strom von dem Stifte 3 durch den Abschmelzdraht 1 über das Metallstück 10, durch den Anschlussdraht 7 zur   Schraubcnhulse   8. Ist nun der Draht 1 zerstört, so genügt ein Drehen der Scheibe 11 an der Handhabe 14, um durch Aufbringen des   Metallstückes   10 auf die beiden anderen Metallstücke 4 und 6 den Abschmelzdraht einzuschalten. Es geht also nunmehr der Strom durch diesen Draht 2 zur   Schraubonhtilse S.

   Statt   nur zwei solcher Drähte oder Streifen 1 und 2 mit ihren zugehörigen   Metallstucl en   4 und 6 anzubringen, können 
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 und 2 angegebenen drehbaren Scheibe auch ein Hebel benutzt werden, der   zweckmässig   an sich strom leitend mit der Schraubenhülse 8 verbunden ist. In dem Schmelzeinsatze sind wiederum zwei   Abschmelzdrähto   oder Streifen 1 und 2 vorgesehen, die unten festen Kontakt mit dem Stifte 3 haben und oben wiederum in Metallstücke 4 oder dgl. frei enden. Der Kontakthebel, der   a ! s verhältnismässig starke   Feder ausgebildet ist, liegt auf einem der   metallstücke   4.

   Ist der zugehörige Abschmelzstreifen oder die zugehörige Sicherung durchgebrannt, so wird der Hebel umgelegt und auf das andere Metallstück 4 gebracht, wodurch dann der andere   Abscimelzdraht   eingeschaltet ist. 



   Die Fig. 3 und 4 zeigen eine Ausführungsform, bei der das Einschalten des oder der Ersatzdrähte mittels eines vorschiebbaren Organes erfolgt. Die Drähte 1 und 2 (es haben bei dem   beschriebenen Ausführungsbeispiel   nur zwei Verwendung gefunden) sind aneinander wieder durch eine Scheidewand 13 getrennt, und zwar ist   der Draht J über     (hose     Scheidewand   13 hinweggeführt, durchquert auf ein Stück das Gehäuse und ist in diesem mit   seinem Ende eingegipst   oder sonst wie befestigt. Der andere Draht 2 ist über eine Nase (siehe Fig. 3, rechts) geführt und ebenfalls im Gehäuse befestigt. Die anderen Enden der Drähte 1 und 2 haben Kontakt mit dem Stifte 3.

   In dem   Gehäuse bonndct   
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 der Platte 5 sitzt eine Metallhülse 1a, in der ein mit einem   knopfs   aus   Isoliermateria !   versehener Stift 16 geführt wird. Dieser Metallstift 16 stösst in Fig. 3 gegen den Draht 1, infolgedessen fliesst, da die Hülse 15 mittels eines Drahtes 17 mit der äusseren Schraubenhülse S verbunden ist, der Strom von dem Stifte 3 über den Draht   1,   den Stift 16, die   Hülse 15   und den Draht 17 nach der Schraubenhülse 8.

   Dadurch, dass der Draht   1   vor   der Hütse j ! 5 vorbcigeführt   ist, wird solange wie der Draht 1 nicht zerstört ist, der Schiebestift 16 am   Weiterbineinschieben   gehindert ; schmilzt aber Draht 1 durch, so kann 16 weiter hineingeschoben werden und stösst gegen das quergeführte Stück des Drahtes 2, und 
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 punkt unter der Achse des Stiftes 16 liegt (Fig. 4). Auch bei dieser Bauart können mehrere Drähte benutzt werden. Der augenblicklich benutzte Draht hindert die Weiterbewegung des Schiebestiftes, der natürlich auch durch eine Schraube ersetzt sein kann. Zu gleicher Zeit können aber nicht mehrere Drähte mit dem Stifte 16 in Verbindung treten. 



   Die Hohlräume werden bei all diesen Ausführungsformen, deren es natürlich noch eine Reihe anderer gibt, mit Sand oder Schmirgel ausgefüllt. Die Abschmelzdrähte können auch parallel geschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Schmelzsichernngsstöpsel mit zwei gegeneinander beweglichen Teilen und mehreren durch deren Bewegung nacheinander einschaltbaren Schmelzstreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmelzstreifen sowie @hre Anschlussstücke in dem in den Sockel fest einzuschraubenden Stöpselkörper unbeweglich befestigt sied, wobei die Einschaltung eines neuen Schmelzstreifens vermittels eines beweglichen Schaltorganes erfolgt.
AT23298D 1903-09-18 1904-07-02 Schmelzsicherungsstöpsel mit mehreren nacheinander einzuschaltenden Schmelzstreifen. AT23298B (de)

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AT24179D AT24179B (de) 1904-07-02 1905-02-06 Schmelzsicherungsstöpsel mit mehreren nacheinander einzuschaltenden Schmelzstreifen.

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AT23298B true AT23298B (de) 1906-03-10

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AT23298D AT23298B (de) 1903-09-18 1904-07-02 Schmelzsicherungsstöpsel mit mehreren nacheinander einzuschaltenden Schmelzstreifen.
AT40482D AT40482B (de) 1903-09-18 1907-05-27 Stöpselsicherung mit mehreren mittelst Schaltkurbel nacheinander einzuschaltenden Schmelzdrähten.

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AT40482D AT40482B (de) 1903-09-18 1907-05-27 Stöpselsicherung mit mehreren mittelst Schaltkurbel nacheinander einzuschaltenden Schmelzdrähten.

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AT40482B (de) 1910-01-10

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