AT231500B - Lager für Brücken od. ähnl. Tragwerke - Google Patents
Lager für Brücken od. ähnl. TragwerkeInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Description
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Lager für Brücken od. ähnl. Tragwerke Im Auflagerbau sind unter anderem Ausführungen bekannt, bei denen die Last durch zwei oder meh- rerè aufeinander gelegte, vielfach rechteckige und nicht allseits eingeschlos3ene Platten aus Gummi oder einem ähnlichen elastischen Werkstoff übertragen wird. Derartige Lager zeichnen sich durch eine sehr ge- ringe Bauhöhe und eine in gewissen Grenzen allseitige Beweglichkeit und Kippmöglichkeit aus. Die Be- wegungs-bzw. Kippwiderstände sind allerdings, besonders bei grossen Bewegungen, erheblich.
Bei diesem
Lagertyp wird bei Verwendung von mehreren Lagen (Platten) aus Gummi od. dgl. in der Regel zwischen je zwei elastischen Lagen eine Metallplatte gelegt oder einvulkanisiert, die an ihrer Ober- und Unterseite au beliebige Weise aufgerauht sein kann, um die Haftung zwischen Gummi und Metallplatte zu erhöhen.
Die Metallplatten sollen die Querdehnung der Gummizwischenlagen möglichst klein halten und damit dem Gummi eine höhere Druckfestigkeit, unter anderem auch an den bei Neigbewegungen der Brücke höher beanspruchten Randzonen, geben. Es sind auch Vorschläge bekannt, diese Metallplatten durch
Drahtgewebe oder Geflechte zu ersetzen.
Gemäss der Erfindung wird bei einem Lager für Brücken od. ähnl. Tragwerke, bei dem die ruhende
Last über ein nicht allseits eingeschlossenes kreisförmiges Kissen aus Gummi od. dgl. übertragen wird, vorgeschlagen, nur in die Randzone am Umfang des Kissens eine kreisringförmige Metallbewehrung ein- zuformen. Diese Metallbewehrung kann dabei aus einem oder mehreren, vorzugsweise in einem gewissen Abstand übereinander liegenden, dünnen Metallringen bestehen, die mit ihrem äusseren Umfang bündig mit dem des elastischen Kissens abschliessen oder gegenüber diesem etwas zurückstehen. Jeder der Metallringe wird dabei, im Querschnitt gesehen, auf mindestens drei Seiten von Gummi eingeschlossen.
Diese Metallringe nehmen wie die bekannten, über die ganze Fläche der elastischen Lagen reichenden Metallplatten die Querdehnung des Gummis auf und sorgen für eine höhere Druckfestigkeit des elastischen Kissens. Dabei wird aber der besondere Vorteil erreicht, dass der Gummi im Innern der Metallringe kompakt und nicht durch Metallplatten voneinander getrennt ist und damit seitlichen Verschiebungen und Kippbewegungen einen geringen Widerstand entgegensetzt.
Gerade dieses ist aber von, wesentlicher Bedeutung bei Lagern dieser Bauart. Die Bewegungswiderstände sind umso kleiner, je dünner die Ringe im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis sind. Man wird daher bestrebt sein, für die Ringe ein möglichst zugfestes Material zu verwenden. Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung können an Stelle der Metallringe auch Drahtringe aus hochfestem Stahldraht in mehreren Lagen übereinander und nebeneinander in den elastischen Werkstoff des Kissens eingebettet werden. Diese Drahtringe lassen sich durch spiralförmiges Aufwickeln von Stahldrähten in beliebiger Breite leicht herstellen. Hiebei ergibt sich eine besonders gute Haftung mit dem umgebenden Gummi.
Die Metall- oder Drahtringe können bereits bei der Herstellung des elastischen Kissens in den Werkstoff einvulkanisiert werden, so dass sich eine einfache Herstellungsweise ergibt, Mit der Einbettung oder Einvulkanisation wird ferner noch ermöglicht, das elastische Kissen in seiner gesamten, erforderlichen Höhe aus einem Stück, d. h. als eine Platte herzustellen. Einfache Montage und Preisgünstigkeit sind die wesentlichen Vorteile. Darüber hinaus ergibt sich ein vorzüglicher Korrosionsschutz der eingelegten Metallbewehrung. Die Korrosionsbeständigkeit kann durch Verzinken oder durch Verwendung rostfreien Materials noch erhöht werden.
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Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
Es zeigen : Fig. l eine Ausführung mit eingelegten Metallringen, und Fig. 2 eine solche mit einvulkanisierten Drahtringen.
In das elastische Kissen 1 (s. Fig. 1) sind, über seine Höhe verteilt, drei Metallringe 2 mit rechteckigem Querschnitt eingelassen. Diese schliessen mit ihrem äusseren Umfang bündig mit dem elastischen Kissen 1 ab.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 sind an Stelle der Metallringe in ebenfalls drei Lagen übereinander Drahtringe 3 einvulkanisiert, welche aus jeweils mehreren nebeneinanderliegenden Drähten grosser Zugfestigkeit bestehen.
Auch Kombinationen beider Ausführungen sind denkbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Lager für Brücken od. ähnl. Tragwerke, bei dem die ruhende Last über ein nicht allseits eingeschlossenes Kissen aus Gummi oder einem ähnlichen, elastischen Werkstoff übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass allein in der Randzone am Umfang des Kissens (1) eine ringförmige Bewehrung (2 oder 3) aus Metall- oder einem andern, eine hohe Zugfestigkeit besitzenden Material eingelegt beispielsweise einvulkanisiert ist.
Claims (1)
- 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewehrung aus mehreren übereinander- liegenden Ringen (2) vorzugsweise rechteckigen Querschnittes besteht, deren Dicke klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis ist.3. Lager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringe (2) zur Erhöhung ihrer Haftfestigkeit durch Sandstrahlen od. ähnl. Verfahren an ihrer Oberfläche aufgerauht sind.4. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmige Bewehrung aus mehreren übereinanderliegenden, aus Einzeldrähten (3) hoher Festigkeit gebildeten Ringen besteht, wobei die Dicke jeder dieser aus nebeneinanderliegenden Drähten bestehenden Ringe klein im Verhältnis zur Höhe des dazwischenliegenden Gummis ist.5. Lager nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtringe (3) durch spiralförmiges Aufwickeln von Draht hergestellt sind.6. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallringe (2) oder Drähte (3) verzinkt oder aus nicht rostendem Material bestehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE231500T | 1962-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT231500B true AT231500B (de) | 1964-01-27 |
Family
ID=29721752
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT969462A AT231500B (de) | 1962-02-24 | 1962-12-12 | Lager für Brücken od. ähnl. Tragwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT231500B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203812B (de) * | 1964-01-11 | 1965-10-28 | Esslingen Maschf | Lager fuer Bruecken oder aehnliche Tragwerke |
-
1962
- 1962-12-12 AT AT969462A patent/AT231500B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203812B (de) * | 1964-01-11 | 1965-10-28 | Esslingen Maschf | Lager fuer Bruecken oder aehnliche Tragwerke |
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