AT269433B - Bewehrungsanordnung für den Stahlbetonbau - Google Patents

Bewehrungsanordnung für den Stahlbetonbau

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AT269433B
AT269433B AT705962A AT705962A AT269433B AT 269433 B AT269433 B AT 269433B AT 705962 A AT705962 A AT 705962A AT 705962 A AT705962 A AT 705962A AT 269433 B AT269433 B AT 269433B
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AT
Austria
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bars
weaker
rods
mats
reinforcement
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AT705962A
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English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Hufnagl
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Hufnagl Walter
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  Bewehrungsanordnung für den Stahlbetonbau 
Die Erfindung bezieht sich auf Bewehrungsmatten und deren Anordnung im Stahlbetonbau,   u. zw.   vorzugsweise auf Bewehrungsmatten mit im Randbereich geschwächten Stabquerschnitt, die mit Überdeckung verlegt werden können. 



   Für die bekannten Bewehrungsmatten werden entweder Einzelstäbe oder auch Doppelstäbe und schliesslich Einzel- und Doppelstäbe in Kombination verwendet, wobei die Verbindung der sich kreuzenden Stäbe vorzugsweise durch Punktschweissen erfolgt. 



   Die Aussenabmessungen der Bewehrungsmatten reichen in den meisten Fällen nicht aus, die zu bewehrende Fläche auszufüllen, so dass mehrere Matten nebeneinander über den zu   armierenden   Bauteil gelegt werden. Zur Sicherung des Kraftflusses in Richtung der an jedem Mattenrand unterbrochenen Stäbe werden zwei benachbarte Matten in bestimmtem Ausmass mit ihren Rändern übereinandergelegt. 



   Es ist bekannt, in diesem Überdeckungsbereich die Randstäbe der Matten zur Vermeidung von ungenutztem Stabquerschnitt oder Stahlgewicht durch Fortlassen von Stäben oder durch Verminderung des Stabquerschnittes so zu schwächen, dass durch das Übereinanderliegen der Ränder zweier Matten die gleiche Summe der Stabquerschnitte je Breiteneinheit wie im inneren Bereich der Matte vorhanden ist. Durch diese Massnahme wird ein über die gesamte Breite der   Bewehrungsfläche   durchlaufend gleichmässiger oder annähernd gleichmässiger Stabquerschnitt erreicht. 



   Bei den bekannten Bewehrungsmatten mit Randstäben von geringerem Querschnitt als bei den Stäben im übrigen Bereich der Matte handelt es sich einerseits um sogenannte Einstabmatten, bei welchen die Stäbe im Randbereich oder überdeckungsbereich nur den halben Querschnitt gegenüber den übrigen normalerweise gleichmässig verteilten Stäben im Mittelbereich der Matte aufweisen. 



  Anderseits sind es Bewehrungsmatten, bei welchen im Mittelbereich aus zwei dicht oder in geringem Abstand nebeneinander angeordneten Stäben bestehende, sogenannte Doppelstäbe vorgesehen sind, während der Randbereich oder Überdeckungsbereich mit Einzelstäben versehen ist, die den gleichen Stababstand wie die Doppelstäbe voneinander haben und den Querschnitt der übrigen Stäbe, aus denen die Doppelstäbe aufgebaut sind, aufweisen. 



   Die Erfindung betrifft eine in planmässiger Entwicklung geschaffene wesentliche Verbesserung gegenüber diesen beiden Arten der randgeschwächten Bewehrungsmatten. 



   Bei derartigen Bewehrungsanordnungen aus mit Überdeckung verlegten, von gekreuzten Stäben gebildeten, Vollstäbe und schwächere Stäbe aufweisenden Bewehrungsmatten werden im Bereich der Mattenrandzone ein Vollstab der einen Matte und ein schwächerer Stab der andern Matte übereinanderliegend angeordnet,   u. zw. erfindungsgemäss   derart, dass bei jeder der Matten der Randstab oder der vom Randstab nächste Stab als Vollstab ausgebildet ist. 



   Es erfolgt somit eine der Gesamtgestaltung der Matte und der besseren Anpassung an den Gebrauchszweck entsprechende Plazierung oder Verteilung der schwächeren Stäbe. Hiebei können durch ein bestimmtes Verhältnis der Bemessungen der Durchmesser und Abstände der schwächeren Stäbe und der übrigen Stäbe (Vollstäbe) wesentliche Vorteile bei der Herstellung und Verlegung der Matten erzielt werden. Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass eine wesentliche Einsparung an Querdraht, u. zw. bis zu 25%, im Überdeckungsbereich erzielt werden kann, wenn man gemäss einer weiteren Ausbildung der 

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 EMI2.1 
 

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   Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Matten nach der Erfindung zeigt die Fig. 3, wo am Rand als letzter Stab ein   Vollstab-11-vorgesehen   ist, dem die schwächeren   Stäbe-12-folgen   und hieran anschliessend die Vollstäbe --13-- des Mittelfeldes. Der vergrösserte überdeckungsbereich dieser Matte stellt einen Tragstoss für beispielsweise kreuzweise Bewehrung dar. 



   Fig. 4 veranschaulicht einen Querschnitt durch zwei Matten mit einem einfachen   überdeckungsstoss   für einachsige Bewehrung, wobei die   Randstäbe-11-ebenfalls   als Vollstäbe und anschliessend zwei schwächere   Stäbe --12-- und   weiter folgend die   Vollstäbe --13-- des   Mittelfeldes folgen. 



   Fig. 5 zeigt einen Querschnitt durch zwei sich am Rande überdeckende Matten, bei denen als Randstäbe schwächere   Stäbe --14-- vorgesehen   sind, wobei über den gesamten Mattenbereich abwechselnd je ein schwächerer   Stab-14-und   ein   Vollstab --15-- angeordnet sind,  
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch zwei sich am Rand überdeckende Matten, bei welchen als 
 EMI3.1 
 Mittelfeld der Matte angeordnet sein. 



   Es ist bei allen Ausführungsformen der dargestellten Matten möglich, die erfindungsgemässe Beziehung zwischen Bemessung und Abstand der schwächeren Stäbe zwecks Einsparung von Querdraht   - l-anzuwenden.   Es gehört aber auch zur Erfindung, die Vollstäbe sowie die schwächeren Stäbe in gleichen Abständen bei gleichen Querschnitten der Vollstäbe und der schwächeren Stäbe anzuordnen, wobei die schwächeren Stäbe vorzugsweise den halben Querschnitt der Vollstäbe aufweisen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Bewehrungsanordnung für den Stahlbetonbau aus mit überdeckung verlegten, von gekreuzten Stäben gebildeten, Vollstäbe und schwächere Stäbe aufweisenden Bewehrungsmatten, wobei Vollstäbe der einen und schwächere Stäbe der andern Matte übereinanderliegend angeordnet sind, 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. Randzone der Bewehrungsmatten der Abstand der schwächeren Stäbe voneinander geringer ist als der Abstand der Vollstäbe voneinander. EMI3.3 Abstand der schwächeren Stäbe oder zu den benachbarten Vollstäben in dem gleichen Verhältnis verringert ist, wie der Durchmesser der schwächeren Stäbe zu dem Durchmesser der Vollstäbe.
    4. Bewehrungsanordnung nach einem der Ansprüche l bis 3, d gekennzeich. n e t, dass bei den Matten mit einer Mehrzahl von schwächeren Stäben in der Anordnung der Stäbe EMI3.4 vorgesehener Randzonen angeordnet sind, wodurch sich nach der Teilung zwischen diesen Zonen die Randausbildung von selbst ergibt. EMI3.5 Markierung der Trennlinie zwei schwächere Stäbe vorgesehen sind, die beispielsweise einen Abstand von 50 mm voneinander aufweisen.
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