AT231301B - Aufblasbares Schlauchboot - Google Patents

Aufblasbares Schlauchboot

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AT231301B
AT231301B AT205562A AT205562A AT231301B AT 231301 B AT231301 B AT 231301B AT 205562 A AT205562 A AT 205562A AT 205562 A AT205562 A AT 205562A AT 231301 B AT231301 B AT 231301B
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AT
Austria
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boat
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boat according
inflatable boat
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AT205562A
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English (en)
Inventor
Elise Dipl Ing Lenk
Hans Ing Hoeller
Original Assignee
Semperit Ag
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Description


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  Aufblasbares Schlauchboot 
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 dient. 



   Bei einem bisher bekannten, zum Segeln geeigneten Schlauchboot ist ein vorzugsweise zerlegbares Traggerüst für den Mast, für die Seitenschwerter und das Steuerruder vorgesehen, das sowohl einen Boden als auch einen Oberrahmen über den ganzen inneren   Bootsumfang'aufweist.   Die beiden Rahmen sind im Bereiche der Bootsseitenwände durch distanziert angeordnete Vertikalstreben verbunden, wobei auch der Bodenrahmen durch Horizontalstreben versteift ist. Das ganze Traggerüst wird mittels am Bootskörper aufgeklebter Schlaufen gehalten. Am oberen Rahmen ist eine Quertraverse befestigt, die die Seitenschwerter und einen in der Längsrichtung des Bootes zum Bug geführten Ausleger trägt, der eine Büchse zum Einstekken des Mastes aufweist. Das Traggerüst besteht aus vielen und verschiedenen Teilen.

   Ein Nachteil dieses Schlauchbootes ist darin gelegen, dass die Montage des zerlegbaren Traggerüstes   sehr umständlich und   zeitraubend ist. Auch die Herstellung des Traggerüstes erfordert, infolge seiner vielen Passteile einen grö- sseren Aufwand, wodurch die Herstellungskosten des Bootes sich erhöhen. Am Bootskörper sind    eine grössere,   Anzahl Schlaufen anzubringen, welche gegeneinander gerichtet sind, um das Traggerüst am Bootskörper zu sichern. Fernergehen fürden Benützer des Bootes im Inneren desselben die angenehmen weichen Wände eines Schlauchbootes verloren, weil das Bootsinnere mit dem Traggerüst armiert ist. 



   Es ist auch ein einfaches kleines Schlauchboot zum Segeln bekannt, das in einem vorderen Querträger den Segelmast hält, keine Seitenschwerteraufweist und in der horizontalen Mittelebene des Schlauchquerschnittes einen dublierten Boden besitzt, in dem ein in der Bootslängsrichtung vorgesehener unlösbar befestigter stabiler Längsteil eingeschlossen ist, auf dem am vorderen Ende der Segelmast in der Fassung aufruht und der unten in der Bootstnitte das Schwert trägt.

   Der Querträger ist beiderseits nur mit je zwei Verbindungsorganen an einem in Bodenebene aussen um das Boot umlaufenden flexiblen Bord befestigt, 
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 der mittels des Trägers gehaltene Segelmast, der sämtliche   Kräfte   für die Fortbewegung des Bootes auf dieses überträgt, im   Bootskörper   nicht fest sitzt, wodurch die Bedienung des Segels stark leidet und die   Steuerung des Bootes unzulänglich ist. Ferner ist bei diesem   Boot die Anordnung des Bodens in der Schlauchmitte nachteilig, weil der Widerstand gegen die Fortbewegung im Wasser sehr erhöht ist. 



   Beim Erfindungsgegenstand   ist das Traggerüst für die   Halterung des Segelmastes und der Seitenschwerter zwar auch im aufblasbaren Schlauchboot lösbar befestigt, doch ist das   Traggerilst   wesentlich einfacher ausgebildet und gewährleistet ebenfalls eine einwandfrei stabile Halterungdes Segelmastes, wobei das Traggerüst schnell zu montieren und zu demontieren ist und im eingebauten Zustand   denbootsbenützer   nicht stört. 



   Erfindungsgemäss ist bei einem einleitend beschriebenen aufblasbaren Schlauchboot unterhalb des Querträgers ein, diesem annähernd gleich breiter einziger Bodenträger quer zur Bootslängsrichtung unmittelbar oberhalb des Bootsbodens mit an den Bootswänden bzw. -boden befestigten Verbindungsorga- 

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 nen, wie z. B. Taschen verbunden, wobei die Querträger und die Bodenträger durch einen Vertikalsteg gekuppelt sind, so dass das zur Aufnahme und Halterung des Segelmastes notwendige Fachwerk nur im Mastbereich quer zum Boot lösbar angeordnet ist. 



   Der Bodenträger ist zwischen den äusseren Bodenschläuchen und den unteren Schläuchen der Seitenwände in mit dem Bootskörper fest verbundenen Taschen aus nachgiebigem Material nach rückwärts und durch das Zusammenlaufen der   Seitenwände,   nach vorne im Bootskörper fixiert, weist in der Mitte zur Aufnahme des Mastfusses einen mit einer Bohrung versehenen Verstärkungsklotz und neben diesem zwei nach oben ragende Ösen zu seiner Verbindung mit dem Stegbrett auf. Der Querträger besitzt an beiden Stirnseiten je zwei in der   Brettlängsrichtung   ausragende Zapfen, die in am Bootskörper bzw. an den obersten Seitenschläuchen mittels an sich bekannter Schlaufen beweglich befestigte, harte Ringe eingreifen. 



  Der Querträger weist ferner in an sich bekannter Weise ein Loch zum Durchstecken des Segelmastes auf ; das Stegbrett ist an der Unterseite des Querträgers mittels Scharnieren abgelenkt. An der Oberseite des Querträgers ist beiderseits je ein Winkelstück aus Metall zur Begrenzung gegen seitliches Ausweichen mittels einer Schraube befestigt. Zur Verbindung des am Querträger abgelenkten Stegbrettes mit dem Bodenträger, weist das Stegbrett an seiner freien Stirnseite zwei Schlitze für das Übergreifen der beiden im Bodenträger befindlichen Ringe auf und besitzt quer zu diesen Schlitzen eine durch die Breitseite des Stegbrettes tretende Bohrung zum Durchstecken   eines Verbindungsstiftes, der gleichzeitig   die Ringe im Bodenträger erfasst und dadurch diesen mit dem Stegbrett fest verbindet. 



   Durch den fixierten Boden- und Querträger in Verbindung mit dem Stegbrett wird im Bootskörper ein nach allen drei Dimensionen stabilisiertes Fachwerk geschaffen, das dem einsteckbaren Segelmast sicheren Halt verleiht. 



   In der Zeichnung wird die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, doch 
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Fig. l zeigt ein Segelboot in Seitenansicht, Fig. 2 dasselbe in Draufsicht, Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt entlang der Linie   III - III   der Fig. 1 in vergrössertem Massstab, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV der Fig. 3 und Fig. 5 eine Draufsicht zu Fig. 3, wobei der Deckträger rechtsseitig abgebrochen dargestellt ist. 



   Mit 1 ist der in bekannter Weise aus   Seitenwand-Schläuchen   2 und Boden-Schläuchen 3 gebildete 
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 rung gefertigt, vorgesehen sind. Am Heck ist in bekannter Weise das Steuerruder 7 mit Querjoch 7a angebracht. Die beiden oberen Schläuche der Seitenwände weisen abriebfeste Gummiprofile 8 auf. 



   Die Segeleinrichtung besteht im wesentlichen aus dem Bodenträger 11, dem Querträger 12 und dem 
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 Bugleiste 15 des Bootes befestigt ist. Am Deckträger 12 ist beiderseits je ein Seitenschwert 16 zur Stabilisierung der Fahrtrichtung und gegen Kippen des Bootes angeordnet. 



   Die Verbindung der Segeleinrichtung nach Fig.   3-5   erfolgt in der Weise, dass der Bodenträger 11 im unaufgeblasenen Zustande des Bootes 1 in am Boden vorgesehene und mit dem Bootskörper verbundene Taschen 21 eingesteckt wird, die den   Bootsträger nach   hinten fixieren, wogegen es in Richtung zur Bootsspitze infolge der konvergierenden Seirenwände nach dem Aufbalsen des Bootskörpers nach vorne zu fixiert und daher eindeutig in seiner Lage gesichert ist. 



   Oberhalb des Bodenträgers liegt quer zum Bootskörper auf den oberen Seitenschläuchen bzw. deren abriebfestem Gummiprofil 8 der Deckträger 12 auf. Ausserhalb des Gummiprofiles 8 sind auf den Schläuchen 2 in mit diesen fest verbundenen Schlaufen Ringe 22 schwenkbar angeordnet, in die an den beiden Stirnseiten des Deckträgers 12 vorgesehene Zapfen 12a eingesteckt sind, wodurch der Deckträger 12 auf den Schläuchen 2 im aufgeblasenen Zustand des Bootes fixiert ist. Auf der Unterseite des   Deckträgers   12 ist etwas seitlich mittels Scharnier 23 das ausklappbare Stegbrett 24 angelenkt ; es stellt die Verbindung mit dem Bodenträger her. Diese Verbindung wird durch im Bodenträger 11 vorgesehene Ringschrauben 25 mit gegen den Deckträger gerichteten Ringen bewerkstelligt, wobei das Stegbrett 24 mit Schlitzen 24a über diese Ringe greift.

   Das Stegbrett 24sitztdabei mit seinerfreien Stirnfläche auf dem Bodenträger 11 auf und ist mit diesem über die Ringe 25 mittels eines Steckbolzens 26 verbunden, der durch eine Bohrung entlang der Breitseite des Stegbrettes gesteckt ist. 



   Durch die im aufgeblasenen Bootskörper fixierten Träger 11, 12 und deren Verbindung durch das Stegbrett 24 wird ein einfaches Fachwerk gebildet, das dem durch den Deckträger 12 gesteckten und im Bodenträger 11 im Bereiche eines Verstärkungsklotzes 27 verankerten Segelmast 13 einen sicheren Halt gibt und die vom Segel aufgenommenen Kräfte auf den ganzen Bootskörper überträgt. 



   Auf dem   De ckträger   12 ist beiderseits ein Winkelstück 32 aus Metall mit je einer Flügelschraube 31 

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 befestigt ; der lotrecht nach unten abgebogene Schenkel   dieses Winkelstückes verhindert ein   seitliches Ausweichen der Bootswände im Bereiche   der Segelmastbefestigung. Zur Sicherung   des Winkelstückes 32 gegen Drehung sind aus dessen horizontalem Schenkel zwei Lappen 33 ausgeschnitten und nach unten abgebogen. Die Lappen 33 weisen eine Breite gleich der lichten Distanz der beiden Zapfen 12a auf und kommen in montiertem Zustand zwischen diese zu liegen, so dass jedes Winkelstück 32 in Verbindung mit der Flügelschraube 31 gegenüber dem Deckträger 12 bzw. dem ganzen Boot in seiner Lage gesichert ist. 



   Im lotrechten Schenkel des Winkelstückes 32 ist mit einer Schraube 35 ein Seitenschwert 16 befestigt, das zu seiner Versteifung mit einer Sicke 16a versehen ist. Das Schwert 16 kann mit der Schraube 35 in verschiedenen Schwenklagen gehalten werden. 



   Das Segel   14 wird   durch gekoppelte Stangen ausgespannt und mittels Schlaufen am Segelmast gehalten. 



   Die Betätigung des Steuerruders 7 erfolgt mittels am Querjoch 7a angehakter Schnüre 26, die seitlich durch am Bootskörper angeordnete Ringe 37 geführt, in der Länge durch eine Schlaufe 36a verstellbar und über einen Gummiring 38 mittels eines Karabiners 39 in am   Deckträger 12 befestigten Ringen 40 eingehakt   sind. Durch den Gummiring und die verstellbare Schnur ist es möglich, die Stellung des Steuerruders bei geringer Strömung in jeder Lage zu fixieren. Die Steuerung von Hand ist infolge der elastischen Schlaufen 38 durch Ziehen an der Steuerschnur 36 durchzuführen. Bei der Steuerung mit den Füssen ist die Länge der Schnüre 36 so einzustellen, dass mit den Füssen in die Schlaufen gestiegen werden kann.

   Im demontierten Zustand ist das Fachwerk der   Segeleinrichtung   und diese selbst auf kleinstem Raum zusammenlegbar und daher leicht zu transportieren. 



   Holz, welches durch geeignete Behandlung wetterfest ist, stellt ein be''hrtes Baumaterial für die Herstellung des Fachwerkes dar. Doch kann auch ein anderes Material, z. B. geeignete Holzkompositionen, Kunststoffe oder Leichtmetall zur Herstellung des Fachwerkes dienen. Ein derartiges Material, insbeson- 
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   PATENTANSPRÜCHE :    
1.

   Aufblasbares Schlauchboot, das im Bereiche der untersten umlaufenden Bootswand den Bootsboden aufweist und auf den Oberseiten der beiden Schlauchlängswände einen lösbar befestigten Querträger trägt, der zur Halterung einer Segelstange und gegebenenfalls von Seitenschwertern dient, dadurch   gekennzeich-   net, dass unterhalb des Querträgers (12) ein diesem annähernd gleich breiter   einziger Bodenträger   (11) quer zur Bootslängsrichtung unmittelbar oberhalb des Bootsbodens (3) mittels an den Bootswänden (2) oder-boden (3) befestigten Verbindungsorganen, wie   z. B. Taschen (21) mit dem Bootskörper verbunden ist und   der Querträger (12) am   Bodemräger   (11) durch einen Vertikalsteg (24) abgestützt ist.

Claims (1)

  1. 2. Schlauchboot nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte des Bodenträgers (11) EMI3.2 3. Schlauchboot nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (24) zum Einführen der Ösen (25) zwei Schlitze (24a) aufweist und quer zu diesen ein durch die Breitseite des Steges gebohrtes Loch, zum Durchstecken eines Verbindungsstiftes (26) besitzt, der auch durch die Ösen (25) geführt ist.
    4. Schlauchboot nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Querträger (12) an beiden Stirnseiten je zwei in der Längsrichtung ausragende Zapfen (12a) aufweist, die in an den obersten Seitenschläuchen mittels an sich bekannter Schleifen befestigte harte Ringe eingreifen, und dass der Querträger (12) in an sich bekannter Weise eine Ausnehmung zum Durchstecken des Segelmastes (13) aufweist.
    5. Schlauchboot nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Querträgers (12) beiderseits an diesen Enden mittels Schrauben (31) je ein Winkelstück (32) zur. \b- stützung der Seitenwände gegen seitliches Ausweichen befestigt ist.
    6. Schlauchboot nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Schenkel jedes Winkelstückes (32) ausgeschnittene und nach unten gebogene Lappen (33) aufweist, die zur Lagesicherung des Winkelstücks (32) zwischen den beiden Zapfen (12a) des Querträgers eingreifen.
    7. Schlauchboot nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an den lotrecht nach unten gebogenen, die Bootswände stützenden Schenkel jedes Winkelstücks (32) je ein an sich bekanntes Seitenschwert (16) mittels Schrauben (35) befestigt ist.
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