DE679249C - Schwing- und Segelflugzeug - Google Patents

Schwing- und Segelflugzeug

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DE679249C
DE679249C DEB179122D DEB0179122D DE679249C DE 679249 C DE679249 C DE 679249C DE B179122 D DEB179122 D DE B179122D DE B0179122 D DEB0179122 D DE B0179122D DE 679249 C DE679249 C DE 679249C
Authority
DE
Germany
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spar
transverse
wings
longitudinal
glider
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Expired
Application number
DEB179122D
Other languages
English (en)
Inventor
Bertold Busch
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BERTOLD BUSCH
Original Assignee
BERTOLD BUSCH
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Publication date
Application filed by BERTOLD BUSCH filed Critical BERTOLD BUSCH
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C31/00Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
    • B64C31/02Gliders, e.g. sailplanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Blinds (AREA)

Description

Ort v
6 £j
Segelflugzeuge, deren schwenkbare Flügel durch Segeltuch gebildet sind, das an einem Querholm gespannt ist, sind bekannt.
Dabei ist die Stoffdecke über einen Querholm und einen mit diesem starr verbundenen innenliegenden Längsholm sowie diesem annähernd parallele biegsame Formkörper gespannt.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, to daß die Quer- und Längsholm gemeinsam besitzende obere und untere Flügeldecke durch je ein voneinander unabhängiges System geformt und gespannt sind.
Durch die voneinander unabhängige An-Ordnung der oberen und unteren Decke und ihre Verspannung mittels besonderer Leinen wird ein hohes Maß von Verwendbarkeit bei Schwingen erzielt.
Zugleich wird dadurch ein Hohlflügel von aerodynamischer Querschnittsform gebildet.
Die Erfindung läßt sich in verschiedener Weise ausführen. Sie ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt: .
Abb. ι eine Vorderansicht des Flugzeugs, Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 einen Grundriß,
Abb. 4 in größerem Maßstab einen Schnitt durch einen Tragbügel,
Abb. 5 in größerem Maßstab eine Ausführung des verschiebbaren Fußhebels,
Abb. 6 im Grundriß, teilweise im Schnitt, die Fußhebelausführung,
Abb. 7 eine Ansicht gemäß Abb. 6 in Riehtung des Pfeiles A,
Abb. 8 in größerem Maßstabe die Führung des Steuerhebels.
Das Schwingenflugzeug besteht aus dem Gestell a, an dem um die Längsachse b schwenkbare Flügel c, d angebracht sind, die mit Hilfe von zwei übereinanderliegenden, ein hohles Flügelprofil bildenden Segeltüchern e, f gebildet sind. Diese sind an einem Querholm g befestigt und gespannt, indem sie 45-längs des Querholmes in Rillen h eingezogen
und durch an ihrem Außenende angreifende Spannleinen i gehalten werden, die durch Längslöcher k hindurchgezogen sind. Mit jedem Querholmg ist ein in der Fahrzeuglängsrichtung verlaufender Längsholm/ starr verbunden. Beide Längsholme / sind mittels Lager m um die Achse b drehbar.
Die Segeltücher e, /sind in der Fahrzeuglängsrichtung durch Spreizlatten tt versteift; ι ο diese liegen mit ihrem vorderen Ende M1 lose am Querholm g an. Die die obere Segeltuchfläche f versteifenden Spreizlatten ο sind zur Bildung einer aerodynamischen Querschnittsform der Flügel in der Fahrzeuglängsrichtung entsprechend gebogen. Die Spreizlatten können dabei durch besondere Rippen, etwa T-förmigen Querschnitts, längs versteift sein. Die um die in der Fahrzeugmitte liegende Längsachse b schwenkbaren Flügel c, d werden durch an einem auf einer Gestellstrebe p in senkrechter Richtung verschiebbaren Fußhebel q betätigt, der durch Streben r mit den Flügeln verbunden ist. Durch Auf- und Abwärtsschwingen des Fußhebels q oder eines entsprechenden motorischen Getriebes werden die Flügel ausgeschwungen.
Der Führersitz j ist auf der Gestell strebe p senkrecht verschiebbar und durch elastische Zugorgane t, insbesondere Gummibänder, mit den Flügeln c, d verbimden. Bei der Schwingbewegung soll sich der Profilanstellwinkel des in der Nähe der Schwingachse liegenden Flügelteils nicht ändern. Dagegen werden die außenliegenden Querschnitte des Flügels ihren Anstellwinkel verändern, indem eine Verwindung der Flügel stattfindet. Dadurch, · daß der Sitz des Führers an den Gummibändern t beweglich aufgehangen ist, wird durch das Gewicht des Führers ständig ein Zug auf die Flügel ausgeübt.
Neben dem verschiebbaren Fußhebel q ist noch eine feststehende Fußraste 11 am Gestell zur Abstützung angeordnet. Der Fuß des Insassen ist durch eine Schlaufe mit dem Fuß hebel q verbunden. Machen die mit dem Fußhebel q verbundenen Antriebsstangen r eine aufwärts gehende Bewegung, so zieht das Gummiseil t nach unten, und die Hauptlängsachse, um die der Flügel schwenkbar ist, wandert ebenfalls nach unten, d. h. der Flügel wird um irgendeine Schwingachse in einiger Entfernung der Hauptachse schwingen oder kippen.
Der Fußhebel q ist mit seinem Führungsrohr qt um die Gestellstrebe p drehbar und mit dieser beispielsweise durch Rasten^, gegebenenfalls einer Zahnstange o. dgl., kuppelbar, indem ein Zahn q2 oder eine Zahnstange in die Rasten einfaßt.
Hierdurch ist es möglich, die Flügel in einer bestimmten Lage festzustellen und das Flugzeug als reines Segelflugzeug zu benutzen.
Die zweckmäßig den Flugzeugs chwanz bildende Ruderfläche w ist allseitig schwenk- „ bar und wird von einem allseitig schwenkbaren Steuerhebel, der in eine Führung y allseitig frei schwenkbar eingesetzt ist, betätigt. Der Steuerhebel χ ist mit Hilfe einer in -der Führung s geführten Befestigungsstange mit der Ruderfläche w verbunden, wobei diese Strebe ζ an der Vorderspitze der Ruderfiäche etwa durch ein Kardan W1 oder ein Kugelgelenk angreift.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schwing- und Segelflugzeug mit Flügeln, deren Stoff decke über einen Querholm und einen mit diesem starr verbundenen, innenliegenden Längsholm sowie diesem annäherndparallele biegsame Formkörper gespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Quer- und Längsholm (s> I) gemeinsam besitzende obere und untere Flügeldecke (/, e) durch je ein voneinander unabhängiges System geformt und gespannt sind.
2. Schwingflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkanten (/i) der Stoffdecken (/, e) in Rillen des Querholms (g) eingezogen und durch vom Längsholm (/) ausgehende, über die Enden lose eingelegter Spreizlatten (0) verlaufende und den Querholm (g) durchziehende Leinen gespannt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB179122D 1937-07-09 1937-07-09 Schwing- und Segelflugzeug Expired DE679249C (de)

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DEB179122D DE679249C (de) 1937-07-09 1937-07-09 Schwing- und Segelflugzeug

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DE679249C true DE679249C (de) 1939-08-01

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Country Status (1)

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DE (1) DE679249C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932347C (de) * 1951-01-30 1955-08-29 Albert Ritzi Flugzeug mit wenigstens einem Paar zum Rumpf feststellbaren Schlagfluegeln
US4116407A (en) * 1976-10-01 1978-09-26 Murray Stephen C Hang glider with collapsible airfoil
FR2442182A1 (fr) * 1978-11-23 1980-06-20 Decroix Paul Systeme permettant de munir les planeurs ultra-legers a voilure souple d'un profil voulu, a faible deformation sous contraintes aerodynamiques

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932347C (de) * 1951-01-30 1955-08-29 Albert Ritzi Flugzeug mit wenigstens einem Paar zum Rumpf feststellbaren Schlagfluegeln
US4116407A (en) * 1976-10-01 1978-09-26 Murray Stephen C Hang glider with collapsible airfoil
FR2442182A1 (fr) * 1978-11-23 1980-06-20 Decroix Paul Systeme permettant de munir les planeurs ultra-legers a voilure souple d'un profil voulu, a faible deformation sous contraintes aerodynamiques

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