AT230327B - Verfahren zur Herstellung wasserabweisender Produkte - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserabweisender Produkte

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  Verfahren zur Herstellung wasserabweisender Produkte 
Es wurde gefunden, dass durch Umsetzung von Triaminotriazinen, bei denen 1-2 Aminwasserstoffe durch einen Acylrest einer gesättigten aliphatischen Monocarbonsäure mit mindestens 10, vorzugsweise
16-18 Kohlenstoffatomen ersetzt sind, mit Paraformaldehyd, einem einwertigen, aliphatischen Alkohol mit 1-4 Kohlenstoffatomen und einem Trialkanolamin, dessen Alkanolgruppen je 1-4 Kohlenstoff- atome enthalten, Produkte entstehen, die in verdünnten wässerigen Säuren löslich sind, und in dieser Form zum wasserabweisenden Imprägnieren von Textilien angewandt werden können. Man kann die Umsetzung auch derart vornehmen, dass man ein wasserlösliches Salz der Alkanolamine direkt einkondensiert. 



   Die Produkte können auch mit wasserunlöslichen Stoffen, wie organischen Lösungsmitteln oder mit   wasserabweisendmachenden Stoffen, wie Paraffin oder Wachsen,   verschnitten werden und emulgieren diese dann in der wässerigen sauren Lösung. 



   Bei dem Erhitzen auf Temperaturen über 1000C sind die Kondensationsprodukte in Gegenwart von Salzen mehrwertiger Metalle härtbar und verleihen den so behandelten Textilien wasserabweisende Eigenschaften. 



     Beispiel l :   100 g eines Melamins, bei dem 2 Wasserstoffatome der Aminogruppen durch Stearinsäurereste ersetzt sind, werden mit 55 g Paraformaldehyd, 225 g Isobutanol und 16 g Triäthanolamin verrührt. Die Temperatur wird auf 1000C gesteigert und unter weiterem Rühren allmählich   auf 1500C.   Die   überschüssigen   Bestandteile destillieren ab und nach dem Erkalten bleibt eine dunkelbraune, weiche wachsartige Masse zurück, die in Wasser unlöslich, dagegen in organischen Lösungsmitteln, z. B. chlorierten Kohlenwasserstoffen sowie in verdünnten wässerigen Säuren löslich ist. Vor der Lösung in der Säure kann man die Masse beispielsweise mit der gleichen Gewichtsmenge Trichloräthylen oder Paraffin verschmelzen, welche dann beim Lösen des Produktes in wässeriger Säure dispergiert werden. 



   Bei der Anwendung des Produktes werden nach Zugabe von geringen Mengen Aluminium- oder Zirkonsalzen die Textilien in üblicher Weise behandelt. 



   Beispiel 2 : 100 g eines durch   einenPalmitylrest acylierten   Melamins werden mit 50 g Paraformaldehyd, 130 g Äthanol und 13 g Triisopropanolamin unter Erhitzen auf etwa 1000C verrührt. Es bildet sich eine Masse, die z.   B.   in   60loiger   Essigsäure löslich ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung wasserabweisender Produkte für Textilien aller Art, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Triaminotriazin, bei dem 1-2 Aminwasserstoffe durch einen Acylrest einer gesättigten aliphatischen Monocarbonsäure mit mindestens 10, vorzugsweise 16-18 Kohlenstoffatomen ersetzt sind, mit Paraformaldehyd, einem einwertigen, aliphatischen Alkohol von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und einem Trialkanolamin, dessen Alkanolgruppen je 1-4 Kohlenstoffatome tragen, zu einem wasserunlöslichen, in verdünnten, wässerigen Säuren aber löslichen Produkt erhitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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