AT229938B - Einbau-Geräteschalter - Google Patents

Einbau-Geräteschalter

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AT229938B
AT229938B AT236261A AT236261A AT229938B AT 229938 B AT229938 B AT 229938B AT 236261 A AT236261 A AT 236261A AT 236261 A AT236261 A AT 236261A AT 229938 B AT229938 B AT 229938B
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lever
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AT236261A
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Bosch Gmbh Robert
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einbau-Geräteschalter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Einbau-Geräteschalter, insbesondere zur Verwendung in elektromotorisch angetriebenen Handwerkzeugmaschinen, mit einer Vorrichtung zur Arretierung in der Einschaltstellung, zur Momenteinschaltung und wahlweisen Schnellauslösung, bei welchem die zur Einschaltung erforderliche Einrückbewegung in der gleichen Ebene wie die Einrückbewegung für die Arretierungsmittel liegt. 



   Bei tragbaren Elektrohandgeräten sind Einbauschalter erforderlich, die neben einer nur eine geringe Einschaltdauer ergebenden Momentschaltung auch eine   Dauereinschaltung   möglich machen, jedoch beispielsweise bei auftretenden Gefahren oder Störungen leicht wieder in ihre Ausschaltstellung gebracht werden können. 



   Es sind bereits Schalter von Elektrohandwerkzeugmaschinen bekanntgeworden, bei denen quer zur Betätigungsrichtung des Drückers ein federbelasteter Bolzen angeordnet ist, der durch das Handgriffgehäuse hindurchgeführt ist und ins Innere des Handgriffs hineinverschoben werden kann. Dieser Bolzen trägt an seinem inneren Endabschnitt einen Rastkopf, mit dem er in eine passende Nut im Drücker eingreift und diesen in seiner Einschaltstellung festhält, wenn Drücker und Bolzen gleichzeitig miteinander in ihre Einrückstellung gebracht werden. Der in einer Dauereinschaltung auf diese Weise arretierte Drücker geht unter dem Druck seiner Rückstellfeder in die Ausschaltstellung zurück, wenn der Arretierbolzen erneut eingedrückt und dabei aus seiner Arretierraste ausgehoben wird.

   Derartige Vorrichtungen zur Arretierung des Geräteschalters ergeben jedoch erhebliche Schwierigkeiten beim Zusammenbau, da die zur Verwendung kommenden Schalter im allgemeinen verhältnismässig grosse Toleranzen aufweisen und deshalb besondere Massnahmen erfordern, damit der Arretierungsbolzen und seine Durchtrittsbohrung im Handgriffgehäuse in eine gleiche Flucht mit dem Schalter und der Rastnut in dessen Drücker gebracht werden können. Ausserdem bringen derartige Arretiervorrichtungen die Notwendigkeit mit sich, dass man bei der Ausbildung der Handgriffe einen kleinen Abstand zwischen Schalter und Arretierbolzen anstreben muss.

   Häufig kann jedoch die Lage des Arretierbolzens nicht so günstig gewählt werden, dass der Bolzen bei einhändiger Bedienung des Gerätes mit dem Daumen eingedrückt werden kann, wenn gleichzeitig der Einschaltdrücker mit dem Zeigefinger betätigt wird. 



   Aus der USA-Patentschrift Nr. 2, 525, 839 ist eine elektromotorisch angetriebene Handbohrmaschine mit einem Drehzahlregler bekannt, bei der die Ausschaltdrehzahl des Reglers mit einem nach Art eines Schalterhandgriffs ausgebildeten Drücker verändert werden kann, der in der jeweils erreichten, die gewünschte Ausschaltdrehzahl bestimmenden Eindrücktiefe mit einem Arretierungshebel festgehalten wird. Dieser Arretierungshebel ist im Handgriff der Maschine getrennt vom Drücker gelagert und muss zur Entriegelung des Drückers durch gesonderten Zugriff ausgehoben   werden : diese Ausführungsform   weist daher die gleichen Nachteile auf wie die oben beschriebenen Bolzenarretierungen, die zum Verriegeln des Drückers betätigt werden müssen. 



   Nach der Erfindung werden bei Einbau-Geräteschaltern der eingangs beschriebenen Bauart wesentlich günstigere Einbauverhältnisse sowie eine wesentlich einfachere Bedienung dadurch erreicht, dass der   auf die Schaltkontakte einwirkende Drückerhebel   einen kleinen, in der gleichen Ebene schwenkbaren Aus-   Lösehebel   trägt, und dass eine mit dem Drückerhebel in gegenseitige Verrastung gelangende Sperrfeder vorgesehen ist, die beim Niederdrücken des Auslösehebels ausser Eingriff mit dem Drückerhebel gebracht wird. 

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   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Einbauschalter für eine elektrische
Handbohrmaschine in Fig. 1 und 2 in Seitenansicht sowie im Schaubild dargestellt ; weiters zeigen Fig. 3 und 4 den Drücker des Schalters im Längsschnitt bzw. gemeinsam mit seinem Auslösehebel. 



   Der Schalter nach Fig. 1 enthält in einem Pressstoffgehäuse 10 drei nicht näher dargestellte Kontakt- paare, die durch ein ebenfalls nicht dargestelltes Springfederwerk mit dem Schaltdrücker 11 gekuppelt sind. Der Drücker ist an einer auf das Gehäuse 10 aufgesetzten, aus Blech gestanzten Deckplatte 12 an   bügelförmig aufgebogenen   Lappen 13 schwenkbar befestigt. Der in seinem Querschnitt U-förmige Drücker hat eine angeformte Nase 15, in die ein Arretierungsbolzen 16 eingepresst ist. Mit diesem Arretierungs- bolzen arbeitet eine aus Stahlblech gebogene Rastfeder 18 zusammen. Diese sitzt am abgekröpften Ende eines an die Deckplatte 12 angeschnittenen Lappens 20, gegen den sich ausserdem eine Rückstellfeder 22 abstützt. Das andere Ende der Rückstellfeder greift in eine flache Ausnehmung 23 an der Unterseite eines
Auslösehebels 24 ein.

   Dieser ist mit einer Querachse 25 im Drücker 11 schwenkbar befestigt und greift mit einer keilförmig ausgebildeten Quernase 26 (Fig. 4) in eine Nut 27 am Drücker ein. Wenn der Drük- ker 11 aus seiner in Fig. 1 dargestellten Ausschaltstellung in die Einschaltstellung gebracht wird, gleitet der Arretierbolzen an   der schräg abgekanteten Endfläche   28 der Rastfeder 18 entlang und greift dann hinter die unterhalb der Schrägfläche angeordnete Rastkante 29 ein, wie dies in Fig. 4 deutlicher erkennbar ist. Die Rückstellfeder 22 hält dabei den Auslösehebel mit seiner Keilnase 26 in der seitlichen Nut 27 des Drückers 11. 



   Um die Arretierung zwischen der Feder 18 und dem Bolzen 16 zu lösen, muss der   Auslösehebel 24   in der Einrückrichtung des Drückers 11 niedergedrückt werden. Dabei verschwenkt er sich um die Querachse 25 und drückt mit seiner Keilnase die Rastfeder 18 senkrecht zu seiner Einrückbewegung soweit zur Seite, dass die Rastkante 29 über das Ende des Rastbolzens 16 abgleitet. Dadurch wird der Drücker 11 aus seiner Arretierung befreit und kann unter dem Druck der Rückstellfeder 22 und des Ringhebelwerkes in seine Ausschaltstellung gelangen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektrischer Einbau-Geräteschalter, insbesondere zur Verwendung in elektromotorisch angetriebenen Handwerkzeugmaschinen, mit einer Vorrichtung zur Arretierung in der Einschaltstellung, zur Momenteinschaltung und wahlweisen Schnellauslösung, bei welchem die zur Einschaltung erforderliche Einrückbewegung in der gleichen Ebene wie die Einrückbewegung für die Arretierungsmittel liegt, dadurch   gekennzeichnet, dass   der auf die Schaltkontakte einwirkende Drückerhebel (11) einen kleinen, in der gleichen Ebene schwenkbaren Auslösehebel (24) trägt, und dass eine mit dem   Drückerhebel in gegenseitige   Verrastung gelangende Sperrfeder (18) vorgesehen ist, die bei Niederdrücken des Auslösehebels ausser Eingriff mit dem Drückerhebel gebracht wird.

Claims (1)

  1. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel (24) in den Drücker hebel (11) eingelassen ist.
    3. Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslösehebel eine von seiner Schwenkebene abstehende Quernase (26) hat, die mit einer Schrägfläche zum Ausheben der Sperrfeder (18) versehen ist.
    4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrfeder (18) als Blattfeder ausgebildet ist und sich im wesentlichen parallel zur Bewegungsebene des Drückerhebels und Auslösehebels erstreckt, jedoch senkrecht hiezu elastisch ausgebildet ist.
AT236261A 1960-03-30 1961-03-22 Einbau-Geräteschalter AT229938B (de)

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AT229938B true AT229938B (de) 1963-10-25

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