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Verfahren und Vorrichtung zum Richten von Blechen in Richtmaschinen
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Auf den Stützen 7 und 8 sind Spulen 13 und 14 gelagert, zwischen denen ein Diagrammträger 15 ausgespannt ist. Die Anordnung ist so getroffen, dass der Diagrammträger 15 von der einen Spule ab und auf die andere aufgewickelt wird, während das Gestell 7,8, 9 längs der Auflageplatte 1 verfahren wird. Der Antrieb der Aufwickelspule kann dabei von der Bewegung des Gestells gegenüber der Auflageplatte abgeleitet sein. Das Verhältnis der Geschwindigkeit des Gestells zu der Geschwindigkeit des Diagrammträgers kann einstellbar sein. Wenn der Diagrammträger 15 ein Papierstreifen ist, trägt der Fühlstift 16 an seinem
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werden kann.
Die Fühlstifte der den einzelnen Abtastspuren zugeordneten Abtastgeräte können in verschiedenen Höhen angeordnet sein, so dass die den einzelnen Spuren entsprechenden Welligkeitskurven auf dem Diagrammträger übereinander aufgezeichnet werden. An Stelle des Schreibstiftes lässt sich auch ein Lichtstrahl verwenden, wobei ein lichtempfindlicher Diagrammträger zu verwenden ist. Es kann auch unsichtbares Licht verwendet werden und der Diagrammträger kann für die betreffende Lichtart besonders sensibilisiert sein, so dass eine Verkapselung wegen der Raumbeleuchtung unnötig wird. Es sind auch Aufzeichnungen denkbar, bei denen ein Bereich des Diagrammträgers ähnlich wie der Tonstreifen eines Tonfilmes in Sprossenschrift oder in Zackenschrift geschwärzt wird, so dass der fertige Diagrammträger dann wie ein Lichttonfilm abgetastet werden kann.
Wenn der Diagrammträger 15 mit den den einzelnen Abtastspuren 4 entsprechenden Welligkeitsaufzeichnungen versehen ist, wird er zu einembeliebigen geeignet erscheinenden Zeitpunkt unmittelbar nach dem Abtasten des Bleches oder beliebig später seinerseits optisch-elektrisch abgetastet und das Ergebnis dieser zweiten Abtastung wird zur Voreinstellung eines Zeitrelais benutzt, von dessen Ablaufzeit die
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mehrerer solcher Elektromotore abhängt.
Bei der Ausführung nach Fig. 3 fällt die Zwischenaufzeichnung auf einem Diagrammträger wie 15 weg.
Hier gibt die Tastvorrichtung je nach ihrem der abgetasteten Welligkeit entsprechenden Ausschlag unmittelbar Impulse weiter an den Verstellmotor einer oder mehrerer Stützelemente oder an mehrere solche Verstellmotore. Hier ist dieAbtastrolle 20'auf einem um eine Achse 24 schwenkbaren Hebel 22 gelagert, an welchem mit langem Arm in 25 eine Stossstange 26 angelenkt ist, die an ihrem Ende einen Gleitkontakt 27 trägt, der je nach der Auf-und Abbewegung des Hebels 22 durch die Abtastrolle 20'auf einer mit Kontakten 29 besetzten Schiene 28 gleitet.
Durch jede Berührung eines Kontaktes 27 mit einem Kontakt 29 kann ein kurzer Stromstoss für denver- stellmotor ausgelöst werden, der somit umsomehr Umdrehungen macht, über je mehr Kontakte 29 der Kontakt 27 ging, je höher also die abgetastete Welle war.
Genauer arbeitet eine Bauart nach Fig. 4, wo die der Stange 26 entsprechende Stange 26'mit einer Verzahnung 30 in Eingriff mit einem um eine Achse 32 drehbarenRitzel 31 und mit einem um eine Achse 34 drehbaren Ritzel 33 steht. Das eine der beiden Ritzel 31 bzw. 33 wird beim Anheben der Stange 26'und das andere beim Senken der Stange 2ù'in demselben Sinne angetrieben, in dem es seinerseits das Verstellglied eines Zeitrelais antreibt, wobei je eines der Ritzel frei läuft, während das andere antreibend wirkt.
Auf diese Weise werden die den Auf- und Abwärtsbewegungen der Tastrolle entsprechenden Auf-und Abbewegungen der Stange 26'in dem Zeitrelais gleichsinnig gespeichert, von dem aus dann der Lauf des Verstellmotors gesteuert wird.
Zweckmässig wird jedes Blech nach jedem Durchgang durch die Richtmaschine erneut abgetastet, damit Überstreckungen vermieden werden und mit der kleinsten Anzahl von Durchgängen der gewünschte Richtgrad erreicht wird.
Nach der selbsttätigen Verstellung einzelner Stützglieder der einen, z. B. der unteren Richtwalzengruppe, kann der Richtdruck durch Annähern der anderen, im angenommenen Falle der Oberwalzengruppe
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eine solche Engerstellung, im angenommenen Fall durch das Absenken der oberen Richtwalzengruppe der ganze Richtvorgang verkürzt. Ein solches Engerstellen lässt sich auch selbsttätig vornehmen, -indem seine Auslösung von Differenzen abgeleitet wird, um welche die Summe der aufgenommenen Impulse diejenige, die das Relais abgeben kann, übersteigt. Wenn die einlaufenden Impulse z. B. das doppelte oder das dreifache der Abgebefähigkeit des Zeitrelais übersteigen, wird hiedurch das Engerstellen durch Annähern der einen Richtwalzengruppe an die andere selbsttätig ausgelöst.