AT22932B - Stromschlußapparat für elektrische Wächter-Kontroll-Einrichtungen. - Google Patents

Stromschlußapparat für elektrische Wächter-Kontroll-Einrichtungen.

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AT22932B
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  Stromschlussapparat für elektrische   Wächter-Kontroll-Einrichtungen.   



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein   Stromschlussapparat   für elektrische   Wachter-Kontroll-Einrichtungen   oder andere Zwecke, bei welchem es darauf ankommt, an eine Leitung eine Anzahl Stromschlussvorrichtungen anzuschliessen, deren Kontakte an eine Zentralstelle vermittelt werden. Die Kontrolle beruht darauf, dass der   Xi'ichor   durch einen   Schlüssel   zu einer bestimmten Zeit von einet bestimmten Orte aus in der Zentralstelle, wo der Haupt-Kontroll-Apparat steht, den Strom einzuschalten hat, damit in diesem HauptKontroll-Apparat auf einem durch ein Uhrwerk bewegten Registerbande die   Abdrücke   von 
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 wirkt werden. 



     Die Triebwerke der Stromsohlussapparato für   diese Einrichtungen müssen nun so eingerichtet werden, dass es unmöglich ist, Fälschungen vorzunehmen. Zu diesen gehören Versuche, das Triebwerk der durch einen Schlüssel aufzuziehenden Streckenapparate während des Ablaufes noch einmal oder nur unvollständig oder durch mehr als eine   Umdrehung   von   H   60  aufzuziehen. Diese Fehler durch eine einheitliche Konstruktion zu beseitigen. bezweckt die vorliegende Erfindung.

   Ist der Schlüssel eingesteckt und die   Drehung be-     gonnen,   so kann der Schlüssel weder herausgezogen werden, nachdem er nur eine Teildrehung gemacht hat, noch kann er wieder eingesteckt werden, so lange das Triebwerk 
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 durch Anordnung eines besonders konstruierten Schlüssels in Verbindung mit einem besonders gefederten Organ-einem Ringe-welcher in Verbindung mit Sperrvorrichtungen das Triebwerk erst dann auslöst, wenn der Schlüssel einmal genau um   3tiOO umgedreht   und wieder herausgezogen ist. 
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 Fig. 1 zeigt darin eine Ansicht des Triebwerkes, Fig. 2 eine Oberansicht mit teilweise weggebrochenem Deckel, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt mit dem Ringe und den Auslöse-   mitteln   für das Triebwerk, Fig. 4 einen wagerechten Schnitt nach Abnahme des Deckels, Fig.

   5 einen Anschlag zur Auslösung des Ringes, Fig. 6 eine Sperrvorrichtung zur Verhinderung des Wiedereinsteckens des Schlüssels während des Ablaufes des Triebwerkes. 



  Fig. 7 und 8 den   Ring mit dem zum Auslösen   der Sperrvorrichtung (Fig. 6) bestimmten Stift und der zur Arretierung des Triebwerkes dienenden Nut. Der einzusetzende Schlüssel 1 besitzt eine Nase   2,   mit welcher er in den Schlitz 3 einer auf dem Deckel 4 befestigten Hülse 5 eingeführt wird.

   Der Dorn 6, über welchen der Schlüssel-geschoben wird, dient zum Spannen der im Federgehäuse 7 liegenden   Triebwerksfeder.   Nach begonnener Drehung des Schlüssels verhindert die Nase 2, die unter die Hülse 5 tritt, das Herausziehen des 
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 diesem verbundenen Kontaktscheibe   21)   der Arm 10 wieder in die Nut eingefallen, so liegt vor dem Kopf 20 des Armes 10 jetzt   der Einschnitt, 83 des   Stiftes   S,   so dass dieser sich unter dem Kopf 20 des Armes 10 vorbeibewegen kann (Fig. 2).

   Um zu verhindern, dass der Schlüssel während des Ablaufes des   Triehwerkes   von neuem wieder in das   Schlüssel-   loch eingesteckt werden kann, dient folgende Einrichtung : Wenn die Auslösung des Armes 10 erfolgt ist und damit der Ring 17 sich unter dem Einflusse seiner Feder 13 innerhalb der durch die Schlitze 15 gegebenen Grenzen dreht, gleitet der mit dem Ringe 17 verbundene Haltestift 23 (Fig. 2, 3, 4 und 7) an einem unter Wirkung der Feder 24 stehenden Arme 25 vorbei, der auf einem Zapfen 26 sitzt. Ein zweiter auf diesem letzteren 
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 Gehäusedeckel 4 verschiebbaren Schlittens 29 mit, der mit seinem   maulförmigen   Ende   80   (Fig 6) sich bis an den Schlüssel heranbewegt.

   Wird nunmehr der   Schlüssel   herausgezogen, so schnellt der Schlitten 29, weil die Kraft der Feder 24 gross genug ist, noch weiter vor (Fig. 6), um sich mit seinem Maul um den Vierkantdorn 6 (Fig. 3 und   6)   zu legen, so dass der Schlüssel, wenn er einmal herausgezogen ist, während des Ablaufes dos Uhrwerkes nicht mehr hineingeführt werden kann ; kurz vor Beendigung der einmaligen Umdrehung 
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 rades   14   den Arm 25 wieder zur Seite und   führt ihn in seine Anfangslage zurück,   in weicher er durch den am Ringe 17 (Fig. 3 und 7) befestigten Stift 23 festgehalten wird. 



    Damit endlich der Wächter nicht   Gelegenheit hat, während des Ablaufes des Triebwerkes dieses mittels des darin steckenden Schlüssels beliebig lange aufzuziehen, um das Kontrollregister im   Stationsapparate zu fälschen,   muss noch eine Einrichtung getroffen sein, um das Uhrwerk erst dann in Gang zu setzen, wenn der   Sch) üssel herausgezogen   ist. Dazu dient in einfacher Weise eine Sperrung des Windflügel   32   (Fig. 2 und 4) durch-einen um den Zapfen 33 drehbaren, in die Sperrlage nach   Fig. 2   federnden   DrahtbUgol B6,   der   beim zweiten Vorwärtsschubo   des Schlittens 29 durch Stift 34 um 33 gedreht und dabei so weit abgehoben wird, dass 32 frei wird.

   Die Stillsetzung darf aber erst erfolgen, wenn die   Kontaktscheibe 21 eine   ganze Drehung vollendet hat. Deswegen geschieht die Sperrung   des Windnügels   32 durch den   Drahtbügel   nach Freigabe des letzteren von   einem   auf dem 
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 Ringes eingefallen ist. 



   Auf diese Weise wird es also möglich zu bewirken, dass der Schlüssel nach erfolgter erforderlicher, ununterbrochener Drehung um 360  wieder   herausgezogen   werden   muss,   wenn das Triebwerk laufen soll, wodurch verhindert wird, dass der Wächter das Triebwerk mit mehr als der erforderlichen Drehung des Schlüssels um 3600 aufziehen kann. Dazu dient,   um   es kurz zu wiederholen, der Schlüssel 1 mit Nase 2 und dem am Dorne 6 befestigten   Arme 8t welcher   nach einer Umdrehung um 360    von dem Haken 19 des   während des letzten Teiles der Drehung des Armes 8 beiseite gedrehten Armes 10 arretiert wird. Der Arm 8 bleibt in dieser durch den Haken 19 gesicherten Stellung so lange, bis der Arm 10 mit seiner Nase 11 wieder zurückbewegt werden kann.

   Diese Zurückbewegung ist   al)   r   erst dann möglich, wenn die   Kontaktscheibe     21   und der über ihr sitzende Ring 17 siel) 
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Das Aufziehen des Triebwerkes vor und während des Ablaufes wird durch einen Schlitten 29 verhindert, der sich an den Dorn 6 legt. Die Verschiebung des Schlittens erfolgt dadurch, dass bei der Drehung des Ringes 17 die in verschiedenen Ebenen auf einem gemeinsamen Zapfen   26'sitzenden   Arme 25 und 27 gedroht worden, und zwar, dass der durch Feder 24 gefederte Arm 25 durch einen Stift 23 auf dem Ringe 17 freigegeben wird (Fig. 3). Der zweite Arm 27 vermag dadurch in seinem Schlitze 28 den Stift 34 des 
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 begonnen werden kann (Fig. 6). 



   Auch eine teilweise Drehung des Schlüssels ist durch die beschriebene Einrichtung unmöglich gemacht. Das Triebwerk kann erst in Gang gesetzt werden, wenn der Schlüssel herausgezogen ist. Bleibt der Schlüssel stecken, so kommt die aufgezogene Feder nicht zur Entspannung. Zur Hemmung ist im Ausführungsheispiel ein   Drahtbügel 36   angewandt,   weiclet den Windfllügel   32 anhält.

   Dieser Bügel 36'wird durch den Schlitten 29 bewegt, 
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 Wird der Schlüssel herausgezogen, so geschicht diese Bewegung des Schlittens 29 unter Entspannung der Feder   24,   wodurch der am Schlitten befestigte Stift 84 den Drahtbügel 
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 Freigabe erfolgt, so kann die Kontaktscheibe, deren Zähnezahl in jedem Apparate der   Wächter-K & ntroll-Anlage eine   andere ist, 80 dass bei 25 Stormschluüapparaten 25 verschiedene Kontaktzahlen vorhanden sind, durch das Triebwerk die Stromschlüsse herstellen,    die.   in der Zentralstelle teils auf elektromagnetischem, teils auf mechanischem Wege das   Kinstotien   und Drucken der Kontrolltypenräder auf einen Kontrollstreifen veranlassen 
PATENT-ANSPRÜCHE :

   
1. sTromschluüapparat für elektrische Wächter-Kontroll-Einrichtungen mit einer von einem mittels Schlüssels aufziehbaren Fedwerwerk getriebenen   Stromschtussscheibe,   dadurch gekennzeichnet, dass der zur Verhinderung einer unvollständigen Umdrehung in. bekannter Weise mit einer   Sperrnaso     (2)   versehene Schlüssel   (1)   kurz vor Beendigung der Umdrehung 
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 zur Verhinderung der Weiterdrehung des Schlüssels in der Sperrlage und eine Sperrung (29, 30) zur Verhinderung der Wiedereinführung des abgezogenen Schlüssels einrückt, wobei letztere bei ihrer Betätigung die Hemmung des Triebwerkes aufhebt.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Stromschlussapparates nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit einer Rast ( versehenen, gefederten Ring (17), welcher durch den Ansatz (11) eines federnden Armes (10) so lange festgehalten wird, bis kurz vor Vollendung einer Schlüsselumdrehung der Ansatz (11) durch einen Stift (8) des Schlüsseldornes (6) aus der Rast (12) herausgedrückt wird, worauf der Ring unter Wirkung einer Feder (13) eine kurze Drehung ausführen kann, um die Rast (12) aus dem Bereiche des Ansatzes (11) zu bringen und gleichzeitig einen zweiten Ansatz (20) des Armes (10) in einer die Weiterdrehung des Stiftes (8) und des Schlüssels verhindernden Stellung zu erhalten.
    3. Ausführungsform des Stromschlussapparates nach Anspruch 1 mit einem Sperrschieber, welcher zunächst bis zum Schlüssel und nach Entfernung desselben bis zum Dorne bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschieber bei der Teildrehung des Ringes (17) dadurch freigegeben wird, dass ein Stift (23) des Ringes (17) von einem Arme (25) gleitet, worauf letzterer durch Federwirkung sich dreht und durch einen zweiten Arm (27) den Schieber (29) bewegt, so dass der Schlüssel während des Ablaufes des Trieb- werkes nicht wieder eingesteckt werden kann.
    4. Eine Ausführungsform des Stromschlussapparates nach den Ansprüchen 1 und 3, EMI3.3
AT22932D 1905-01-21 1905-01-21 Stromschlußapparat für elektrische Wächter-Kontroll-Einrichtungen. AT22932B (de)

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