AT229161B - Lenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents

Lenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge

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AT229161B
AT229161B AT69361A AT69361A AT229161B AT 229161 B AT229161 B AT 229161B AT 69361 A AT69361 A AT 69361A AT 69361 A AT69361 A AT 69361A AT 229161 B AT229161 B AT 229161B
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AT
Austria
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bevel gear
drive
halves
gear
shaft
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Application number
AT69361A
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English (en)
Inventor
Walter Dipl Ing Ruf
Original Assignee
Walter Dipl Ing Ruf
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  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Lenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Für die Geradeausfahrt wird die Kupplungsmuffe 15 auf den Zahnkranz 20 geschoben, um die Hälften 4a und 4b der Triebachse miteinander drehfest zu verbinden. Das Kegelrad 13 dreht sich leer in entgegengesetzter Richtung. Um das Fahrzeug an Ort zu wenden und dazu die beiden Gleisketten gegenläufig mit gleicher Geschwindigkeit anzutreiben, wird die Kupplungsmuffe 15 auf den Zahnkranz 21 geschoben, so   dass   die gegenläufige Bewegung des Kegelrades 13 auf die Hälfte 4b übertragen wird. 



     Die Sperr-Synchronisiereinrichtung   könnte weggelassen und die Kupplungsmuffe könnte direkt auf der Hälfte 4b verschiebbar, aber drehfest gelagert sein. 



     Gemäss Fig. 4   ist auf der kraftschlüssig mit der Antriebswelle 1 verbundenen Hälfte 4a der Triebachse ausser dem Kegelrad 3 ein Sonnenrad 3'eines Planetengetriebes befestigt. Der Planetenträger 23 dieses Planetengetriebes ist auf der Hälfte 4a mittels der beiden Walzenlager 24 drehbar gelagert und weist eine Trpmmel 25 auf, die durch (nicht dargestellte) auf ihre Umfangsfläche einwirkende Bremsbacken oder durch   ein Bremsband   gebremst und stillgehalten werden kann. An der Hälfte 4b ist mittels Schrauben eine Trommel mit einem Innenzahnkranz 26 befestigt. Auf der Trommel ist eine Kupplungshülse 27 verschiebbar, die mit Zähnen 28 versehen ist, welche mit Zähnen 29 der zylindrischen Trommel 25 in Eingriff gebracht werden können, um den Planetenträger 23 mit der Hälfte 4b drehfest zu kuppeln. 



   Diese Kupplung wird für die Geradeausfahrt benutzt, wobei die zylindrische Trommel 25 nicht gebremst ist. Da sich der Planetenträger 23 gegenüber dem Innenzahnkranz 26 in diesem Fall nicht drehen kann, können sich auch die Planetenräder 30 nicht um ihre Achse drehen. Deshalb ist das ganze Planetengetriebe einschliesslich dem Sonnenrad   3'ein   starres Gebilde, so dass die Hälfte 4a mit der Hälfte 4b drehfest verbunden ist. Für das Anortwenden des Fahrzeuges wird die Kupplungshülse 27 mittels einer in 
 EMI2.1 
 tragen die Drehbewegung des Sonnenrades 3'in umgekehrter Drehrichtung auf den Innenzahnkranz 26 und damit auf die Hälfte 4b. Damit der Innenzahnkranz 26 mit der gleichen Drehzahl rotiert wie das Sonnenrad 3', sind die Planetenräder 30 als Doppelräder mit verschiedenem Durchmesser ausgebildet.

   So können auch bei dieserAusführungsform die beidenHälften 4a und 4b der Triebachse wahlweise drehfest miteinander verbunden oder in umgekehrter Richtung rotieren gelassen werden. 



     Um die Manövrierfähigkeit   eines mit einem Lenkgetriebe versehenen Gleiskettenfahrzeuges zu erhöhen, sind gemäss der Ausführungsform des Getriebes nach   Fig. 5.   beide Hälften der geteilten Triebachse mit Kupplungsmitteln versehen, um dieselben wahlweise mit je einem von in bezug aufeinander in entgegengesetzter Richtung umlaufenden Antriebsorgan zu kuppeln. 



   Die Antriebswelle 1 des Lenkgetriebes trägt auch hier ein fest an deren freiem Ende befestigtes Kegelrad 2, das ständig mit zwei koaxial zueinander angeordneten Kegelrädern 3 und 13 in Eingriff steht. 



  Die beiden gleich grossen Kegelräder 3 und 13 sind mittels Nadellager 30 bzw. 31 auf den Hälften 32 bzw. 33 der geteilten Triebachse frei drehbar gelagert. Die Hälfte 32 enthält in einer axialen Bohrung ein Nadellager 34, das einen zapfenartigen Fortsatz 35 an der Hälfte 33 aufnimmt, so dass sich die beiden Hälften der Triebachse unabhängig voneinander drehen können, aber aneinander geführt sind. Die einander zugekehrten Enden der Hälften 32 und 33 sind mit als Zahnräder 36 bzw. 37 ausgebildeten Scheiben versehen. Neben diesen Zahnrädern 36 bzw. 37 befinden sich Zahnräder 38 bzw. 39 an den Naben 40 bzw. 



  41 der Kegelräder 3 bzw. 4. Die im Durchmesser gleich grossen Zahnräder 36, 37, 38 und 39 sind mittels Kupplungsmuffen 42 bzw. 43   kuppelbar, welche durchSchaltgabeln   44 bzw. 45 in Axialrichtung in bezug auf die Zahnräder verschiebbar sind. 



   Für die Vorw ärtsfahrt des mit dem erfindungsgemässen Lenkgetriebe versehenen Gleiskettenfahrzeuges werden die Kupplungsmuffen 42 und 43 so eingestellt, dass die Zahnräder 36, 37 und 38 miteinander gekuppelt sind. Die Hälften 32 und 33 sind dann mit dem Kegelrad 3 drehfest verbunden. Das Kegelrad 13 dreht in entgegengesetzter Drehrichtung frei mit und bleibt wirkungslos. 



   Für die Rückwärtsfahrtwerden die Kupplungsmuffen 42 und 43 so   eingestellt, dass   dieselben die Zahnräder 36, 37 und 39 kuppeln. Nun sind die Hälften 32 und 33 der Triebachse mit dem Kegelrad 13 drehfest verbunden. 



   Diese   beiden Möglichkeiten   gestatten alle Gänge eines (nicht dargestellten) vor der Triebachse angeordneten Getriebes sowohl   im Vorwärts- als auch im Rückwärtsgang   des Fahrzeuges anzuwenden. Das Fahrzeug kann daher auch im Rückwärtsgang genauso fein abgestuft fahren wie im Vorwärtsgang. 



   Zum Wenden des Fahrzeuges durch gegenläufigen Antrieb der Gleisketten mit gleicher Geschwindigkeit werden die Kupplungsmuffen 42 und 43 in eine solche Lage eingestellt, dass die Muffe 42 die Zahnräder 36 und   38   und damit das Kegelrad 3 mit der Hälfte 32 kuppelt, während die Kupplungsmuffe 43 die beiden Zahnräder 37 und 39 und damit das letztere mit der Hälfte 33 kuppelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI3.1 ordnet ist, das mit einem Kegelrad (2) auf der Antriebswelle (1) in Eingriff steht, wobei das Kegelrad (3) auf der einen Hälfte (4a) fest mit derselben verbunden ist und das Kegelrad (13) auf der ändern Hälfte (4b) drehbar gelagert ist, und dass eine Kupplung (17-21) vorgesehen ist zum Kuppeln der beiden Hälften der Triebachse oder zum Kuppeln des drehbar auf seiner Achshälfte gelagerten Kegelrades mit dieser Achshälfte oder zum wahlweisen Kuppeln beider frei auf ihren Wellenhälften (32, 33) gelagerten Kegelräder (3, 13) mit denselben oder des einen Kegelrades (3 oder 13) mit beiden Wellenhälften (32, 33).
    2. Lenkgetriebe, bei dem auf beiden Hälften der Triebachse ein Kegelrad angeordnet ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Kegelrad (3) auf der Hälfte (4a) der Triebachse befestigt ist und das andere Kegelrad (13) auf der andernHälfte (4b) drehbar gelagert ist, und dass mit dieser Hälfte (4b) der Triebachse eine verschiebbareKupplungsmuffe (15) drehfest verbunden Ist, die für Geradeausfahrt mit der Hälfte (4a) und für Anortwenden mit dem auf der Hälfte (4b) der Triebachse drehbar gelagerten Kegelrad verbindbar ist.
    3. Lenkgetriebe mit nur auf der einen Hälfte der Triebachse angeordnetem Kegelrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der andern Hälfte (4b) der Antriebswelle ein mit einer Bremse und einer Kupplung versehenes Planetenradgetriebe (31, 26, 30) angeordnet ist, um die Bewegung der mit der Antriebswelle (l) über die Kegelräder (2, 3) verbundenen Hälfte (4a) der Triebachse wahlweise im gleichen oder im umgekehrten Drehsinn auf die andere Hälfte (4b) der Triebachse zu übertragen.
    4. Lenkgetriebe, bei dem auf beiden Hälften der Triebachse ein Kegelrad angeordnet ist, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Ermöglichung von Vorwärts-und Rückwärtsfahrt in allen Getriebegängen des Gleiskettenfahrzeuges und eines gegenläufigen Antriebes der beiden Gleisketten für das Anortwenden des Fahrzeuges die mit dem Kegelrad (2) auf der Antriebswelle (1) in stetem Eingriff stehenden Kegelräder (3, 13) frei drehbar auf je einer der Hälften (32, 33) der Triebachse gelagert sind und verstellbare Kupplungen (11, 43 und 12, 42) vorgesehen sind, um die Kegelräder (3, 13) mit den Wellenhälften (32, 33) oder nur eines der Kegelräder mit der zugehörigen Wellenhälfte und diese mit der andern Wellenhälfte zu kuppeln.
AT69361A 1960-01-27 1961-01-27 Lenkgetriebe für Gleiskettenfahrzeuge AT229161B (de)

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