AT96674B - Antriebsverbindung zwischen Differential und Triebrad für Kraftfahrzeuge. - Google Patents

Antriebsverbindung zwischen Differential und Triebrad für Kraftfahrzeuge.

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AT96674B
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wheel hub
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Arthur Ernest Jerram
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Arthur Ernest Jerram
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Description


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  Antriebsverbindung zwischen Differential und Triebrad für Kraftfahrzeuge. 



   Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Antriebsverbindung zwischen Differential und Triebrad für Kraftfahrzeuge, deren Wesen darin besteht, dass der Schaft des Differentials in der Achsrichtung desselben mit oder ohne dem Rade seitlich herausgezogen werden kann. 



   Um dies zu erreichen, sind die beiden Wellen des Antriebsorgans derart ausgebildet, dass jede der Wellen an der zugehörigen Übertragungswelle befestigt oder mit ihr aus einem Stück hergestellt ist. Die Anordnung in dem Antriebsorgan erfolgt erfindungsgemäss derart, dass sie von dem Teil, mit welchem sie in dem Antriebsorgan zusammenarbeitet, durch Bewegen gegen das äussere Wellenende herausgezogen werden kann, wobei die rohrformige, die Übertragungsrollen aufnehmende Radachse eine im Durchmesser weitere Bohrung aufweist, als der Durchmesser der Endzapfen bzw. der innerhalb der Achse liegenden Wellenteile, welcher dieser beiden Durchmesser auch der grössere sein mag. 



   Hiedurch wird erreicht, dass die ganze Übertragungswelle durch die Achse hindurchgezogen werden kann, wobei jedoch die Radnabe an der Achse derart befestigt ist, dass sie gegen Bewegung in Richtung des Wellenendes zurückgehalten wird. 



   Die Verbindung zwischen dem Ende der Übertragungswelle und der Reibradnabe wird hiebei vorteilhafterweise derart ausgebildet, dass der in die Radachse eingreifende Kupplungsteil von dieser und dem Wellenende durch gegen das Radnabenende gerichteten Zug in der Achsrichtung getrennt werden kann. Hiezu können Fortsätze des einen Teiles in Längsschlitze des andern Teiles eingreifen und kann weiters eine abnehmbare Nabenkappe vorgesehen sein, die an der Nabe, das offene Ende derselben verschliessend, befestigt ist, und hiedurch das Kupplungsglied und die Welle gegen Auswärtsbewegen auf der Nabe sichert. 



   In den Zeichnungen ist ein Schnitt durch die angetriebene Achse eines Motorfahrzeuges dargestellt, welcher die Bauart des Differenzialgetriebes, die Mittel, durch welches der Antrieb auf dieses Getriebe erfolgt und die Verbindung des Getriebes mit dem Laufrad zeigt. 



   Gemäss der dargestellten Ausführungsform trägt das Gehäuse 10 für die   rückwärtigen   Achsen einen Fortsatz, auf welchem die Radnabe durch Kugellager od. dgl. drehbar gelagert ist. Das Gehäuse 10 ist mit nach zwei Richtungen wirkenden Lagern   11, 12   ausgestattet, in welchen ein im wesentlichen zylindrisches Glied 13 zur Aufnahme eines Kegelrades 14 vorgesehen ist, das von dem Kegelrade 15 der Motorwelle 16 aus in bekannter Weise angetrieben wird.   Das Lagergehäuse 17   der Motorwelle ist an der Verbindungsstelle mit dem Gehäuse   10 mit einem Lager ausgerüstet,   so dass das Rad 15 in bezug auf das mit ihm in Eingriff stehende Rad 14 sicher in Stellung gehalten wird. 



   Der zylindrische Teil 13 enthält die drehbaren Antriebsteile und ist mit zwei parallelen Bohrungen versehen, welche schwach zur eigenen Längsachse geneigt sind. Diese Bohrungen nehmen die sich übergreifenden Enden der Wellen 19, 20 auf, von welchen jede mit einer Verlängerung 21, 22 versehen ist, die in den sich übergreifenden Teilen eine Verzahnung trägt, so dass die beiden Teile miteinander in Eingriff stehen. Aus konstruktiven Gründen reichen die vergrösserten Teile 21, 22 nicht bis an die Enden der Wellen 19 und 20, sondern sind an den Enden 23 und 24 abgesetzt, wobei sie in entsprechend bemessenen Lagern des Antriebsorgans 13 ruhen. 



   Auf Grund dieser Konstruktion des Getriebes kann sich das Glied 13 frei in seinen Lagern 11 drehen, sobald es durch das Getriebe   15,   14 angetrieben wird ; ebenso können sich die Wellen 19 und 20 in ihren 

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 ebenen Lagern in dem Antriebsorgan drehen, jedoch, weil sie durch die Verzahnung miteinander in Eingriff stehen, gleichzeitig nur in entgegengesetzter Richtung. 



   Die Wellen   19 und   20 bilden die Organe, mittels welcher der Antrieb auf die Laufräder   übertrag   wird, wie in dem vorliegenden Falle durch   die" Welle 20   angedeutet ist. Wenn die Wellen, wie bei dem dargestellten Beispiel, geneigt angeordnet sind,   muss   eine biegsame Kupplung oder ein Universalgelenk 
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 liegenden Flanschen 28 versehen ist. Diese Flanschen sind mit Schlitzen 29 versehen, welche die abgeflachten Enden 30 des Zapfens 26 aufnehmen. Das Gehäuse   27   ist weiters mit diametral gegenüberliegenden Rippen 31 versehen, welche in an der   Innenfläche   des   Nabenendes 34 vorgesehene Schlitze   32 greifen.

   Die Fortsätze 28 und 31 des Teiles 27 liegen im rechten Winkel zueinander, derart dass die   nötige   Freiheit für eine Bewegung als Universalgelenk gesichert ist ; durch einen abgebrochenen Schnitt ist in der Zeichnung der Teil 31 ersichtlich gemacht. 
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 gehalten mit diesem durch eine Kappe. 33, die an die Nabe 34 angeschraubt ist und alle Teile in Stellung hält. 



   Bei der Drehung des-Getriebes wird der Antrieb von der Welle 16 aus dem drehbaren Antriebsorgan 13 übermittelt, welches hiedurch den Enden der Wellen 19 und 20 ein Drehmoment erteilt. Dip andern Enden dieser Wellen sind in den zugehörigen Radnaben in der Drehachse des Organs 13 gelegen. so dass eine jede der Wellen eine   kegelförmige Bewegung   vollführt, wobei das   kugelförmige   Ende derselben an der Kegelspitze liegt. Bei der normalen Wirkung des Antriebes drehen sich die Wellen nicht in ihren Lagern im Antriebsorgan und sie drehen sieh auch nicht in bezug aufeinander, so dass die Laufräder mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Antriebsorgan gedreht werden. Sobald eines der Laufräder   gezwllll2en   ist, sich dem   ändern gegenüber   mit einer geänderten Geschwindigkeit zu drehen, z.

   B. beim Befahren 
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 Bewegung der einen der beiden Wellen erfolgt in dem gleichen Sinn wie die Drehung, welche sie von dem Antriebsorgan 73 erhält, während die zweite Welle in entgegengesetztem Sinne angetrieben wird. so dass die Wellen gezwungen sind, die Laufräder, wie bei einem gebräuchlichen Differenzialgetriebe mit verschiedener Geschwindigkeit anzutreiben. Das drehbare Antriebsorgan   18   enthält die Bohrungen für die Wellen 19 und 20 derart angeordnet, dass eine jede Welle durch das Ende des Antriebsorgans, durch welches es hineinragt, herausgezogen werden'kann, wobei das Hinterachsgehäuse 10 mit einem geeigneten abnehmbaren Deckel versehen ist, um das Innere überwachen zu können. 



   Wenn es gewünscht wird, irgendeinen Teil des Getriebes zu ersetzen, ist es nur notwendig, die 
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 und die Welle 20 durch die Radnabe herauszuziehen, wobei sie mit dem Antriebsorgan13 ausser Eingriff gebracht und gänzlich aus dem   Hinteracl1sgehäuse   10 herausgezogen werden   kann. Wenn   beide Wellen auf diese Weise entfernt sind, kann auch das Antriebsorgan selbst herausgenommen werden, vorausgesetzt, dass der abnehmbare Deckel des Gehäuses 10 genügend gross ist, um die Lager 11 herausnehmen zu können. 



   Es ist klar, dass verschiedene   Abänderungen   in den Einzelheiten der Konstruktion   vorgenommen   werden können, so z. B. kann das Universalgelenk beliebige Ausbildung erfahren, vorausgesetzt, dass seine Konstruktion ein Abziehen des Rades unabhängig von der Welle und der Welle unabhängig vom Rade gestattet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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   (19,   20) befestigt oder mit ihr aus einem Stück hergestellt und derart in dem Antriebsorgan (13) angeordnet ist, dass sie von dem Teil, mit welchem sie in dem Antriebsorgan zusammenarbeitet, durch Bewegen gegen das äussere Wellenende herausgezogen werden kann, wobei die rohrförmige, die Über- 
 EMI2.6 


Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Antriebsverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen dem Ende der Übertragungswenen 79, 2 und der Radnabe (34) derart ausgebildet ist, dass der in die Radnabe eingreifende Kupplungsteil von dieser und dem Wellenende durch geget) das EMI2.7 <Desc/Clms Page number 3> Teiles in Längsschlitze des andern Teiles eingreifen, wobei eine abnehmbare Nabenkappe (33) an der Nabe, das offene Ende derselben versc. hliessend, befestigt ist und Kupplungsglied und Welle gegen Auswä. rtsbewegen aus der Nabe sichert.
    3. Ausführungsform der Antriebsverbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- EMI3.1 Fortsätze (31) trägt, die in im Innern der Radnabe vorgesehene Längsschlitze dz greifen und im rechten Winkel zum diametralen Zapfen (30) stehen, wodurch das Tragstüek sowohl von dem Wellenform''at als auch von der Radnabe durch Auswärtsbewegen abgezogen werden kann. EMI3.2
AT96674D 1920-11-02 1921-10-31 Antriebsverbindung zwischen Differential und Triebrad für Kraftfahrzeuge. AT96674B (de)

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