AT22827B - Verfahren zur Herstellung eines Backpulvers. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Backpulvers.

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  Verfahren zur Herstellung eines Backpulvers. 



   Die als Ersatz der Hfe bei der Bereitung von   kuchen, kokos   und   Mehlspeisen ver-     schiedener Art benutzten Baekpu) ver bestehen   im allgemeinen ans einem Gemenge von   Natriumbikarbonat mit einer Säure   oder einem sauren Salze, zumeist Weinstein oder Weinsäure, welches Gempnge in der   Wärme Kohlensäure entwickelt,   die das Auflockern des 
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 Backpulver zeigen den Nachteil, dass sie leicht   zerfliesslich   sind und dass   hei ihnen die   Kohlensäureentbindung eine allzu stürmische ist, Eigenschaften, die ihrer ausgedehnten Verwendung an Stelle der   Weinstoin-Bikarbonatgemenge entgegenstehen, welchen gegenüber   zu ihren Gunsten spricht, dass sie viel ausgiebiger sind,

   da 100 Teile Weinsäure ebenso-   \iel Kohlensäure   aus Bikarbonat freimachen, wie 244 Teile Weinstein, so dass trotz des   loheren Preises   der orsteren ihre Verwendung aus   ökonomischen   Gründen vorzuziehen ist. 
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 haltbarer und zu Backzwecken tauglicher zu machen, ohne aber   durch diese Mitte !   das angestrebte Ziel in vollem Umfange zu erreichen. Andere Vorschläge   betrafen den Zusatz   von Fetten oder   Ölen, welche   die   wirksamen   Bestandteile isolieren sollten, aber derartig 
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   an Fettstoffen icicht dem Verderben.   



   (gemäss   vorliegender ErHndung   wird eines der verwendeten Pulver, also entweder das Weinsäure- oder das Bikarbonatpulver, vor dem Zusammenmischen, mit der alkoholischen Lösung eines wasserlöslichen, ätherischen Öles angefeuchtet ; dann erst verreibt man die Pulver miteinander, wobei der Alkohol alsbald verdunstet und sowohl auf den Weinsäure- 
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 sich nur darum handelt, einen der Komponenten des Backpulvers ein   wonig anzufeuchten,   was zu seiner Imprägnierung schon genügt. Wurde die Weinsäure oder das Bikarbonat   vor dem Vermischen in   der angegebenen Weise präpariert, so treten sie erst, wenn im 
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 wodurch dieser, je nach der Art des verwendeten ätherischen Öles einen spezifischen Wohlgeruch erhält.

   Wegen der äusserst geringen Menge des wasserlöslichen, fetten oder ätherischen Öles, das Überdies nicht der Veränderung unterliegt, entwickelt die Gewichtseinheit des neuartigen Backpulvers die volle   Wirkungskraft   eines   Weinsäure*Bikarbonat-   gemisches, es ist also ausgiebiger und demzufolge ökonomischer als irgendein derartiges Pulver mit   Stärkemehl,   Fett oder dgl. als isolierendem Zusatz. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung eines Backpulvers aus Weinsäure und   Xatriumbikarbonat,   dadurch gekennzeichnet, dass eine der genannten Substanzen vor dem Vermischen mit der anderen mit einer geringen. Menge eines wasserlöslichen, ätherischen oder fetten Öles befeuchtet wird, zu dem Zwecke, um durch Imprägnierung eines der Bestandteile eine zeitweilige Isolierung des sauren von dem alkalischen Bestandteile zu bewirken und derart vorzeitige   bezw.   zu stürmische Kohlensäureentwicklung zu verhüten.

Claims (1)

  1. 2. Bei dem Verfahren nach Anspruch 1 die Verwendung einer Lösung bezw. Emulsion des ätherischen oder fetten Öles in einem flüchtigen Lösungsmittel, vorzugsweise Alkohol.
AT22827D 1904-08-04 1904-08-04 Verfahren zur Herstellung eines Backpulvers. AT22827B (de)

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