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Pflug mit einem Streichbrett
Die Erfindung betrifft einen Pflug mit einem Streichbrett, das eine Anzahl von Elementen enthält.
Erfindungsgemäss liegen die Elemente in der Richtung gesehen, in der sich der Boden im Betrieb längs des
Streichbrettes bewegt, hintereinander und im Abstand voneinander und schliessen einen Winkel mit dieser
Richtung ein.
Es kann auf diese Weise erreicht werden, dass die Reibung zwischen dem Streichbrett und der sich längs des Streichbrettes verschiebenden Erde geringer ist. Dabei ist die Ebene, in der das Streichbrett liegt, eine gedachte Ebene, in der die mit der Erde in Berührung kommende Kante des Streichbrettes liegt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenteilansicht eines Pfluges mit einem Streichbrett nach der Erfindung, Fig. 2 eine Teildraufsicht auf einen Pflug nach Fig. l, Fig. 3 eine Seitenteilansicht eines Pfluges mit einem Streichbrett in einer andern Ausführungsform der Erfindung, Fig. 4 zeigt eine Teildraufsicht auf den Pflug nach Fig. 3, Fig. 5 zeigt eine Teilansicht des Pfluges von hinten in Richtung des Pfeiles V in Fig. 3 und Fig. 6 zeigt einen Schnitt, längs der Linie VI-VI in Fig. 3.
Der in den Fig. l und 2 teilweise dargestellte Pflug besitzt eine Schar 1 und ein Streichbrett 2 und ist an einem Pflugbaum 3 befestigt. Das Streichbrett 2 weist eine Anzahl langgestreckter Elemente 4 auf, die in einem gewissen Abstand hintereinander liegen und einen Winkel mit jener Ebene einschliessen, in der das Streichbrett liegt. Die Elemente 4 werden durch Segmente einer das Streichbrett bildenden Platte 5 gebildet. Zwischen den Elementen 4 befinden sich in der Platte 5 langgestreckte Aussparungen 6. Am Rande der Platte sind die Segmente fest mit dieser verbunden. Durch Verschwenken kommen die Segmente ausserhalb der Ebene des Streichbrettes zu liegen.
Im Betrieb wird der Pflug in Richtung des Pfeiles A fortbewegt. Der Boden wird von der Schar 1 losgeschnitten und von der Schar her über das Streichbrett nach dem Ende 7 des Streichbrettes geführt, wo die Erde vom Streichbrett fällt.
Aus der Figur ist ersichtlich, dass die Elemente 4, in der Bewegungsrichtung des Bodens über das Streichbrett gesehen, hintereinanderliegen und dass ihre längere Kante quer zur Bewegungsrichtung der Erde ist. Unter "quer" wird hier verstanden, dass die längsten Kanten der Elemente einen Winkel mit der Bewegungsrichtung des Bodens einschliesst, der zwischen 450 und 1350 liegt. Vorzugsweise schwankt dieser Winkel zwischen 750 und 1050.
Es ergibt sich weiters aus der Figur, dass der Winkel zwischen den Elementen und der Ebene, in der sich das Streichbrett erstreckt, spitz ist und der Scheitel der Pflugschar zugewendet ist. Die Elemente ragen über die Ebene des Streichbrettes auf jene Seite hervor, wo sich die Erde bewegt. Dieser spitze Winkel liegt über jener Ebene, in der sich das Streichbrett erstreckt. Wie bereits erwähnt, wird unter der Ebene, in der sich das Streichbrett erstreckt, die gedachte Ebene verstanden, in der die Seite des Streichbrettes liegt, die mit dem Boden in Berührung kommt. Der Verlauf dieser Ebene richtet sich nach der Ausbildung des Streichbrettes. Sie kann z. B. schraubenförmig sein oder einen Teil einer Zylinderebene bilden.
Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel einesStreichbrettes nach der Erfindung. In dieser Ausführungsform ist das Streichbrett 15 aus plattenförmigen, langgestreckten Elementen 8 zusammengebaut, die auf einem Tragglied 9 befestigt sind. Das Tragglied 9 ist an einem Ende an der Pflugschar 10 befestigt, an der auch der Pflugbaum 11 endet. Die plattenförmigen Elemente sind derart auf dem Tragglied befestigt dass
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