AT225175B - Verfahren zur Herstellung neuer tertiärer Amine - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer tertiärer Amine

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AT225175B
AT225175B AT87461A AT87461A AT225175B AT 225175 B AT225175 B AT 225175B AT 87461 A AT87461 A AT 87461A AT 87461 A AT87461 A AT 87461A AT 225175 B AT225175 B AT 225175B
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AT
Austria
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amines
carbon atoms
hydrogen
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tertiary amines
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AT87461A
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English (en)
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Hartmund Dr Wollweber
Rudolf Dr Hiltmann
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Bayer Ag
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer tertiärer Amine   Gegenstand eines nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlages (österr. Patent Nr. 216485) ist ein Verfahren zur Herstellung neuer blutdruckwirksamer tertiärer Amine der allgemeinen Formel   
 EMI1.1 
 worin R Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen bedeutet und   R'für   einen geraden, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest von mindestens zwei Kohlenstoffatomen, der durch Hydroxy- und/oder gegebenenfalls substituierte Phenylreste substituiert sein kann, steht, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man entweder a) reaktionsfähige Halogenwasserstoffsäure-, Alkyl- oder Arylsulfonsäureester von Alkoholen der Formel R'OH mit Aminen der Formel   R-CH2-qCHg) 2-NHCHg   umsetzt, oder dass man b)

   reaktionsfähige Derivate des Methanols mit einem Amin der Formel   R-CH2-qCHg) zNHR'   umsetzt, oder dass man 
 EMI1.2 
 überführt, deren Acyl- bzw. Thioacylgruppe mindestens zwei Kohlenstoffatome enthält, und diese reduziert, oder dass man e) Amine der Formel   R-CH-C (CHg) -NHR'   in eine entsprechende Formylverbindung überführt und diese reduziert und die so erhaltenen Basen in Salze überführt, wobei in den vorstehenden Formeln R und R'die oben angegebenee Bedeutung haben. 



   Es wurde nun gefunden, dass man analoge neue Amine der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 in der Ri Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R2 Wasserstoff und R3 einen geraden, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest von mindestens zwei Kohlenstoffatomen bedeuten, die sich ebenfalls durch blutdruckbeeinflussende Wirkung auszeichnen, auch dadurch herstellen kann, dass man Aminoalkohole der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 in der   R1'Wasserstoff   oder eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen, die durch eine Hydroxylgruppe   substituiert sein kann, R2'Wasserstoff oder Hydroxyl und R3'einen geraden, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest von mindestens zwei Kohlenstoffatomen, der durch eine Hydroxylgruppe   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 substituiert sein kann,

   wobei jedoch mindestens eine Hydroxylgruppe im Molekül vorhanden sein muss, in Halogenwasserstoffsäureester   überführt und diese   entweder zu den entsprechenden Aminen reduziert, oder durch Behandlung mit starkem Alkali in ungesättigte Amine überführt und diese anschliessend gegebenenfalls zu den gesättigten Aminen reduziert. 



   Die so erhaltenen Amine kann man mit anorganischen oder organischen, pharmakologisch indifferenten Säuren in an sich bekannter Weise in die entsprechenden Salze überführen. 



   Beispiel 1 : 40 g N-tertiär-Butyl-N-methyl-2-aminopropanol werden bei 0  C zu 200 ml Bromwasserstoff gefügt und 3 h auf   100   C   erhitzt. Es entsteht dabei das   N-tertiär-Butyl-N-methyl-2-amino-   propylbromid-Hydrobromid, das im Vakuum eingedampft, mit 400 ml Eisessig versetzt und mit Wasserstoff in Gegenwart von   Put0,   bei 40-60  C reduziert wird. Man dampft im Vakuum ein, versetzt mit verdünnter Salzsäure, äthert nicht basische Anteile aus und macht die salzsaure Phase mit Natronlauge alkalisch.

   Die Base wird in Äther aufgenommen und unter Normaldruck destilliert,   Kp760 1300 C,   N- 
 EMI2.1 
 Wege erhalten : Aus 219 g tertiär-Butylamin und   271,5 g &alpha;-Brompropionsäureäthylester   in 200 ml Trichloräthylen erhält man nach 24-stündigem Erhitzen auf 120  C 184 g   N-tertiär-Butyl-a-amino-   propionsäure-äthylester,   Kip"66, 5'   C. Durch Reduktion von 51 g dieses Aminocarbonsäureesters mit 
 EMI2.2 
 chlorid F. 167-168,   50 C, alkyliert   wird. 



   Beispiel 2 : 40 g   N-tertiär-Butyl-N-methyl-2-aminopropanol   werden nach der in Beispiel 1 beschriebenen Arbeitsweise in   N-tertiär-Butyl-N-methyl-2-aminopropylbromid-Hydrobromid   übergeführt, das in 500 ml Eisessig aufgenommen und mit 60 g Zinkpulver im Laufe von 3 bis 4 h bei 60-70  C reduziert wird. Man dampft das Reaktionsprodukt im Vakuum ein, nimmt in 100 ml Wasser auf, äthert aus und macht mit starker Natronlauge alkalisch. Nach dem Abtrennen und Destillieren der öligen Schicht 
 EMI2.3 
 folgendem Wege erhalten :
Durch Alkylierung von   2-Methyl-2-aminopropanol   mit   p-Toluol-sulfonsäureisopropylester   entsteht 
 EMI2.4 
 F. 109-1100 C, alkyliert wird. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung neuer tertiärer Amine der allgemeinen Formel 
 EMI2.5 
 in der Ri Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen, R2 Wasserstoff und R3 einen geraden, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest von mindestens zwei Kohlenstoffatomen bedeuten, und ihrer Salze, dadurch gekennzeichnet, dass man Aminoalkohole der allgemeinen Formel 
 EMI2.6 
 in der   R1'Wasserstoff   oder eine Alkylgruppe mit 1-3 Kohlenstoffatomen, die durch eine Hydroxylgruppe substituiert sein kann,   R'Wasserstoff   oder Hydroxyl und Reinen geraden, verzweigten, gesättigten oder ungesättigten Alkylrest von mindestens zwei Kohlenstoffatomen, der durch eine Hydroxylgruppe substituiert sein kann, wobei jedoch mindestens eine Hydroxylgruppe im Molekül vorhanden sein muss,

   in Halogenwasserstoffsäureester überführt und diese entweder zu den entsprechenden Aminen reduziert, oder durch Behandlung mit starkem Alkali in ungesättigte Amine überführt und diese anschliessend gegebenenfalls zu den gesättigten Aminen reduziert.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass man die Amine mit anorganischen oder organischen, pharmakologisch indifferenten Säuren in Salze überführt.
AT87461A 1960-02-04 1961-02-02 Verfahren zur Herstellung neuer tertiärer Amine AT225175B (de)

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