AT223512B - Vorrichtung zur Vliesherstellung - Google Patents
Vorrichtung zur VliesherstellungInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zur Vliesherstellung Vorrichtungen zur Vliesherstellung mit einer Hecheltrommel samt Einlassaggregat und einer im Aus- wurfbereich der Hecheltrommel parallel liegenden, perforierten Saugwalze, von der das Vlies durch einen Transporteur od. dgl. abgenommen wird, sind bereits bekannt. Die von der Hecheltrommel aufgelösten und zufolge ihrer raschen Drehung abfliegenden Einzelfasern bleiben an der Saugwalze wegen des in ihrem Inneren herrschenden Unterdruckes haften und bilden auf der Saugwalzenoberfläche ein Vlies, das sich von der Saugwalze leicht ablösen lässt, wenn die Saugwirkung von einer bestimmten Stelle an zufolge innenseitiger Abdeckung der Perforation aufhört. Bisher können auf diese Weise aber nur verhältnismässig dtinne Vliese oder Flore aus weichen Fasern mit einer Durchschnittslänge von höchstens 40 bis 50 mm gebildet werden, weil die Saugwirkung mit zunehmender Schichtstärke stark abnimmt und weil sich längere bzw. sperrigere Fasern nicht in der gewünschten Form an die Saugwalzenoberfläche anlegen. Es ist zwar bereits bekannt, an der Saugwalze stationäre Presswalzen für das Vlies vorzusehen, doch sind diese an der Austrittsstelle des Vlieses aus dem Ansaugbereich angeordnet und können daher die eigentliche Vliesbildung nicht beeinflussen. Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Mangels und die Schaffung einer Vorrichtung, mit deren Hilfe sich auch Vliese grösserer Stärke bzw. Vliese aus härteren und längeren Fasern ohne Schwierigkeit bilden lassen. Die Erfindung geht ebenfalls von einer Vorrichtung mit einer Hecheltrommel samt Einlassaggregat und einer in deren Auswurfbereich parallel liegenden, perforierten Saugwalze aus, von der das Vlies durch einen Transporteur od. dgl. abgenommen wird und besteht darin, dass eine an der Saugwalze abrollende Druckwalze vorgesehen ist, die im Ansaugbereich für die von der Hecheltrommel abfliegenden Fasern eine in Längs- oder Umfangsrichtung der Saugwalze verlaufende hin-und hergehende Bewegung vollführt. Durch diese Druckwalze werden die anfliegenden Fasern an die Saugwalze bzw. die bereits vorhandene Faserschicht gedrückt, so dass eine wesentlich grössere Schichtstärke erzielbar ist und auch harte Fasern zur Vliesbildung herangezogen werden können. Während bisher nur weiche Fasern, wie Baumwolle oder Schafwolle, verwendet werden können, ist es nunmehr möglich, Vliese aus harten Fasern, wie Sisal oder Kokos, mit einer Länge bis zu 300 mm herzustellen. Dabei hat es sich gezeigt, dass für die hin-und hergehende Druckwalzenbewegung eine durchaus in beherrschbaren Grenzen liegende Geschwindigkeit genügt. Selbst bei sperrigem Fasergut wird mit Hilfe der Druckwalze ein gleichmässiges Vlies gebildet. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 und 2 eine Vorrichtung mit sich in Längsrichtung der Saugwalze bewegender Druckwalze im Vertikalschnitt und in Draufsicht und Fig. 3 eine Ausführungsvariante mit einer sich in Umfangrichtung der Saugwalze bewegenden Druckwalze ebenfalls im Vertikalschnitt. Das Fasermaterial wird von einem Umlaufförderband 1 über ein Einlasswalzenpaar 2 einer in einem einseitig offenen Gehäuse 3 rotierenden Hecheltrommel 4 zugeführt, die es in Einzelfasern auflöst und auf eine perforierte Saugwalze 5 auswirft. Die Saugwalze 5 weist einen inneren Abdeckmantel 6 auf, so dass nur im Auftreffbereich der Fasern der im Innern der Saugwalze herrschende, durch die Absaugleitung 7 herbeigeführte Unterdruck zur Wirkung kommt. Das sich aus den an der Saugwalze 5 haftenden Fasern bildende Vlies wird unten auf einen Transporteur 8 abgelegt und von diesem zur weiteren Verarbeitung wegbefördert. Gemäss Fig. 1 und 2 ist nun eine Druckwalze 9 vorgesehen, deren Mantelfläche dem Saugwalzenumfang entsprechend geformt ist und die sich, an der Saugwalze bzw. dem daran haftenden Vlies abrollen, in Saugwalzenlängsrichtung hin-und herbewegt. An Stelle dieser zur Saugwalzenachse parallel bewegten <Desc/Clms Page number 2> Druckwalze 9, deren Achse in einer Normalebene zur Saugwalzenachse liegt, könnte auch eine zur Saugwalzenachse parallele Druckwalze 9a vorgesehen sein, die bei ihrer hin-und hergehenden Bewegung einen zur Saugwalze konzentrischen Kreisbogen beschreibt, wie dies Fig. 3 zeigt. Es überschreitet nicht den Rahmen der Erfindung, wenn bei grosser Auswurfbreite der Hechel und dementsprechend langer Saugwalze zwei oder mehrere Druckwalzen 9, gleichsinnig oder entgegengesetzt bewegt, vorgesehen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zur Vliesherstellung mit einer Hecheltrommel samt Ein1assaggregat und einer im Auswurfbereich der Hecheltrommel parallel liegenden, perforierten Saugwalze, von der das Vlies durch einen Transporteur od. dgl. abgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Saugwalze (5) abrollende Druckwalze (9 bzw. 9a) vorgesehen ist, die im Ansaugbereich für die von der Hecheltrommel (4) abfliegenden Fasern eine in Längs- oder Umfangsrichtung der Saugwalze verlaufende hin-und hergehende Bewegung vollführt.
Priority Applications (1)
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| AT209761A AT223512B (de) | 1961-03-14 | 1961-03-14 | Vorrichtung zur Vliesherstellung |
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| AT223512B true AT223512B (de) | 1962-09-25 |
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ID=3527672
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| AT209761A AT223512B (de) | 1961-03-14 | 1961-03-14 | Vorrichtung zur Vliesherstellung |
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| AT (1) | AT223512B (de) |
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1961
- 1961-03-14 AT AT209761A patent/AT223512B/de active
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