AT223016B - Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser

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AT223016B
AT223016B AT879760A AT879760A AT223016B AT 223016 B AT223016 B AT 223016B AT 879760 A AT879760 A AT 879760A AT 879760 A AT879760 A AT 879760A AT 223016 B AT223016 B AT 223016B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
spring
camera
release
rear wall
coupling
Prior art date
Application number
AT879760A
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English (en)
Inventor
Manfred Wiesner
Original Assignee
Kamera & Kinowerke Dresden Veb
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  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


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  Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser 
Vorliegende Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser, der mit einem Einsteller für die Filmempfindlichkeit gekuppelt ist, und einer abnehmbaren   Rilckwand.   



   Bei bekannten Kameras dieser Art wird die Filmempfindlichkeit über Differentialgetriebe durch Be- tätigen besonderer Einsteller berücksichtigt. Dabei ist aber nach dem Einlegen eines neuen Filmes auch ohne Betätigen der die   Filmempfindlichkeit berücksichtigenden   Einsteller ein Arbeiten mit dem eingebau- ten Belichtungsmesser möglich, obwohl gegebenenfalls die eingestellte Filmempfindlichkeit nicht mehr der des eingelegten Filmes entspricht. Es ist auch ein selbsttätiges Steuern dieser Einsteller durch Nocken an den Filmspulen bekannt. In Anbetracht der unterschiedlichen konstruktiven Gestaltung der eingebau- ten Belichtungssteuervorrichtungen ist diese Massnahme aber jeweils nur far einen bestimmten Kameratyp verwendbar. 



   Aufgabe der Erfindung ist das Vermeiden dieser Nachteile durch eine neuartige Gestaltung der Einstellvorrichtung zum Berücksichtigen der Filmempfindlichkeit. 



   Erfindungsgemäss wird das dadurch erreicht, dass am Einsteller für die Filmempfindlichkeiten ein Ende einer   im Ka meragehäuse verankerten Rückstellfeder   und eine von einer Rastfeder gehaltene Rastscheibe befestigt sind, während im Wege der Rastfeder ein von der Rückwand gesteuerter Auslösehebel angeordnet ist, und dass mit dem Einsteller für die Filmempfindlichkeiten eine Kurvenscheibe gekuppelt ist, deren Aussparung bei Abnahme der   Rückwand   über einen Stellhebel den Zeiger des Belichtungsmessers bzw. dessen Nachführzeiger aus dem Einstellfenster schwenkt. Auf diese Weise wird erreicht, dass beim Abnehmen der Rückwand der Einsteller für die Filmempfindlichkeit in eine Endstellung zurückläuft, wobei der Zeiger des Belichtungsmessers bzw. der Nachführzeiger aus dem sichtbaren Bereich eines Einstellfensters geschwenkt wird.

   Damit ist   die Belichtungssteuervorrichtung ausgeschaltet ; sie   kann erst wieder durch Betätigen des Einstellers für die Filmempfindlichkeit in Betriebsstellung überführt werden. 



   Die Einzelheiten der Erfindung sind aus einem dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiel, das eine Belichtungssteuervorrichtung mit Nachführzeiger zeigt, zu ersehen. Es zeigen Fig. 1 die getriebliche Anordnung der Belichtungssteuervorrichtung, Fig. 2 die Kurvenscheibe, Fig. 3 die Rastscheibe mit dem Auslösehebel und Fig. 4 die Rastscheibe mit einer andern Ausbildung des Auslösehebels. 



   Im nur teilweise dargestellten Kameragehäuse 23 ist die Gewindespindel 2 drehbar gelagert. Die Gewindespindel 2 trägt die Steuermutter 4, welche mittels des Schlitzes 24 und des fest im Kameragehäuse 23 sitzenden Stiftes 25 geradgefilhrt ist. Die Gewindespindel 2 trägt ausserdem das Ritzel 26, welches mit dem Einsteller 3 für die Belichtungszeiten kämmt. Das Ende 1 der Gewindespindel 2 steht mit der Schrägfläche 27 des Blendenringes 28 in Verbindung, der in bekannter Weise im vorzugsweise auswechselbaren Objektiv 29 angeordnet ist und die Blendenlamellen 30 dreht. 



   Gegen die Steuermutter 4 drückt infolge der Feder 31 am Nachführzeiger 6 mit seinem Ende 5b der Doppelhebel 5, welcher drehbar am Stellhebel 7 gelagert ist. Gleichzeitig drückt die Feder 31 diesen in der Nut 45 geführten Stellhebel 7 gegen die Kurvenscheibe 8, welche mit einer Rastscheibe 9 und einem Einsteller 33 verbunden ist. Eine im Kameragehäuse 23 verankerte und mit der Kurvenscheibe 8 verbundene Rückstellfeder 11 versucht, die Kurvenscheibe 8 und die Rastscheibe 9 in eine Endstellung zu drehen, in der die Nase 8a am Anschlag 12 liegt (vgl. Fig. 2). Das verhindert jedoch eine mit der Rastscheibe 9 in Eingriff stehende Rastfeder 10 (vgl. Fig. 3). 

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   Am Kameragehäuse 23 ist mittels der Klemmfeder 32 (vgl.   Fig. l)   die Rückwand 13 lösbar befestigt. 



  Gegen diese Rückwand drückt infolge der Auslösefeder 15 der Auslösehebel 14, dessen   Auslösearm   14a im Wege der Rastfeder 10 liegt. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Nach dem Einlegen eines Filmes wird die Rückwand 13 mittels der Klemmfedern 32 im Kameragehäuse 23 befestigt. Dabei dreht die Rückwand 13 (vgl. Fig. 3) den Auslösehebel 14 entgegen der Auslösefeder 15, die dabei gespannt wird, und bringt die Rastfeder 10 in Eingriff mit der Rastscheibe 9. Jetzt kann durch Drehen des Einstellers 33 gegenüber einer nicht besonders dargestellten Skala mit Werten für die Filmempfindlichkeiten die Kurvenscheibe 8 entgegen der Rückstellfeder 11 verschwenkt werden. Die Rastfeder 10 verhindert ein Zurücklaufen der Kurvenscheibe 8, welche über den geradgeführten Stellhebel 7 und das Ende 5a des Doppelhebels 5 den Nachführzeiger 6 entsprechend der eingegebenen Filmemp-   fina1ichkeit   in den sichtbaren Bereich des Einstellfensters 34 dreht.

   Dann kann durch Erfassen des aus dem Objektiv ragenden Einstellers 35 für die Blende sowie des kameraseitig gelagerten Einstellers 3 für die Belichtungszeiten über die Gewindespindel 2 und die Steuermutter 4 der Nachführzeiger 6 mit dem Zeiger 36 eines   Belichtungsmessers   bekannter Bauart zur Deckung gebracht werden. Beim Abnehmen der Rückwand zum Zwecke des Einlegens eines neuen Filmes folgt durch die Auslösefeder 15 der Auslösehebel 14 der Rückwand. Dabei trifft der Auslösearm 14a auf die Rastfeder 10 und bringt sie ausser Eingriff mit der Rastscheibe 9. Infolgedessen kann die Rückstellfeder 11 die Kurvenscheibe 8 in eine Endstellung drehen, in der die Nase 8a gegen den Anschlag 12 trifft und der Stellhebel 7 in eine Aussparung 8b der 
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 fenster 34 gezogen. 



   Eine weitere Ausführungsform zeigt Fig. 4. Dort trägt der Auslösehebel 20 einen in Stiften 42 geführten Kupplungsschieber 22, der von einer Kupplungsfeder 37 in Kuppelstellung,   d. h.   mit seiner Kuppelnase 43 hinter einen   Auslösestift   39 gezogen wird. Eine Haltefeder 21 ist bestrebt, den Auslösehebel 20 gegen den am Kameragehäuse 23 angeordneten Anschlag 41 zu legen. Die Rückwand 38 trägt einen Auslösestift 39, der beim Ansetzen der Rückwand 38 über die Schrägfläche 44 den Kupplungsschieber 22 entgegen der Kupplungsfeder 37 verschiebt. Der Kupplungsschieber 22 fällt daraufhin infolge der Kupplungsfeder 37 mit der Kuppelnase 43 hinter den Auslösestift 39. 



     Bim Abnehmen   der Rückwand 38 nimmt diese über den Auslösestift 39 und den Kupplungsschieber 22 den Auslösehebel 20 mit. Dabei bringt der   Auslösearm   40 die Rastfeder 10 ausser Eingriff mit der Rastscheibe 9, die infolge der Rückstellfeder 11 zurücklaufen kann. 



   Es liegt selbstverständlich mit im Bereich der Erfindung, die dargelegte Massnahme sowohl bei auf eine Festmarke einzuspielenden Zeigern drehbarer Messwerke als auch bei solchen Belichtungssteuervorrichtungen anzuwenden, bei denen der Zeiger gegebenenfalls drehbar gelagerter Messwerke als Anschlag für Einsteller für Belichtungsfaktoren dient. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser, der mit einem Einsteller für die Filmempfindlichkeit gekuppelt ist, und einer abnehmbaren Rückwand, dadurch gekennzeichnet, dass am Einsteller (33) für die Filmempfindlichkeiten ein Ende einer im Kameragehäuse (23) verankerten Rückstellfeder (11) und eine von einer Rastfeder (10) gehaltene Rastscheibe (9) befestigt sind, während im Wege der Rastfeder (10) ein von der Rückwand (13,38) gesteuerter Auslösehebel angeordnet ist, und dass mit dem Einsteller (33) für die Filmempfindlichkeiten eine Kurvenscheibe (8) gekuppelt ist, deren Aussparung (8b) bei Abnahme der   Rilckvfal1d   (13,38) über einen Stellhebel (7) den Zeiger des Belichtungsmessers bzw. dessen Nachführzeiger (6) aus dem Einstellfenster (34) schwenkt.

Claims (1)

  1. 2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einem um eine kamerafeste Achse drehbar gelagerten auslösehebel (14) und dem Kameragehäuse (23) eine die Rastfeder (10) überwindende Auslösefeder (15) angeordnet ist.
    3. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einer Haltefeder (21) gegen einen kameraseitigen Anschlag (41) gezogener Auslösehebel (20) einen Kupplungsschieber (22) mit einer Kupplungsfeder (37) trägt, wobei der Kupplungsschieber (22) eine Kupplungsnase (43) aufweist, hinter welcher ein an der KamerarUckwand (38) befestigter Auslösestift (39) einrasten kann.
AT879760A 1960-07-27 1960-11-25 Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser AT223016B (de)

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