AT22250B - Maschine zum Schneiden von Streifen aus Geweben. - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Streifen aus Geweben.

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AT22250B
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AT
Austria
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knife
machine
fabric
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lamella
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Inventor
James Aughiltree Cameron
Original Assignee
James Aughiltree Cameron
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Description


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  Maschine zum Schneiden von Streifen aus Geweben. 
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 Streifen   abgepasst   sind, oder bei welchen in den   beahsichtigten Schnittlinien Kettenfäden   ausgelassen sind, durch parallel zur Kette laufende Schnitte in   mehrere   Streifen zu unterteilen, und diese Streifen gleichzeitig wieder entsprechend aufzuwickeln. 



   Die Verbesserungen, welche den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bilden, be-   ziehen sieh insbesondere   auf Vorrichtungen, welche dazu dienen, den durch die Schneidvorrichtung laufenden Stoff entsprechend zu spannen und in der entsprechenden fadenrechten Lage durch die Maschine laufen zu lassen, und haben des ferneren   Neuerungen   an den Schneidvorrichtungen selbst, sowie auch eine Anordnung zum Gegenstände, durch weiche ein etwaiges Verziehen des Stoffes sofort kenntlich gemacht wird, um die früher   t'rwähnte Korrektur der Laufrichtung   des Stoffes rechtzeitig veranlassen zu können. 



   Eine mit   den Verbesserungen ausgestattete Maschine   ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt :
Fig. 1 einen durch die Maschine   geführten Längsschnitt.   



   Fig. 2 eine partielle Draufsicht auf die im Sinne der Fig. 1 gegen die Bildebene zu gelegene vordere (im Sinne des Stofflaufes) Ecke des Apparattisches 10. 



   Fig. 3 zeigt einen Teil der Maschine, und zwar die Spann- und Laufregulierungsvorrichtung in Seitenansicht. 



   Fig. 4 zeigt einen   Vertikalschnitt   nach   4-4   der Fig. 2. 



   Fig. f) zeigt eine Vorderansicht der Maschine partiell geschnitten   nach,-)-5   der Fig.   l.   



   Fig.   G   und 7 zeigen den   Mcsserhältcr in zwei   aufeinander senkrecht stehenden Ansichten (die   ersterwähnte Darstellung   ist   ein Schnitt nach 6-6 der Fig. 7).   



   Fig. 8 zeigt in grösserem Massstabe eine Hälfte des eigentlichen Messerhälters. 



   Fig. ist ein Schnitt nach 9-9 der Fig. 8. 



   An der Vorderseite eines entsprechenden Tisches 10 sind zwei   Leitwalzen- ?. 9,   gelagert, von welchen der Stoff über die Spannrollen   21, 22, auf   deren Konstruktion später zurückgekommen werden soll, zu den   Leitwalzen 11, 12 läinft   und von dort in geteiltem Zustande zu den den einzelnen Streifen entsprechenden Wickelwalzen 13, 14 geführt wird. 



   Von den Leitwalzen 11, 12 wird lediglich die untere durch den Riemen 17 angetrieben, während die Oberwalze 11 in vertikalen Kulissen gelagert, mit ihrem ganzen Gewichte auf der   Walze 12 aufruht   und durch die Reibung des durchgehenden Stoffes mitgenommen wird. 



   Die Wickelwalzen 13, 14 werden durch Riemen 15, 16 in entsprechender Weise angetrieben. 
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 der Rundstab 22 ist vormittelst der an seinen Enden angeordneten Zapfen in    ständern 24     gelagert, die auf einer Schiene 29 (Fig. 2, 3) aufruhen, welch letztere in auf dem Tische 10 fixierten U-Eisen 30 (Fig. 1-5) senkrecht zur Längsrichtung geführt ist.   



   Ausserhalb des in Fig. 5 links gelegenen Ständers 24 ist am Zapfen des   Rundatabes.   22 
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   verändert   werden kann, in der ihm gegebenen Lage fest. 



   Da der Stoff   18   vorerst um den Spannstab 21 und dann in S-Form um den Spannstab 22 läuft, so wird durch das Heben oder Senken des Rundstabes 21 die Distanz zwischen der Walze 20 und dem Rundstabe vergrössert oder verkleinert und hiedurch die Spannung des Stoffes vermehrt oder vermindert ; zum Nachlassen der Stoffspannung wird die   Klinke 27. ausgelöst,   während zur Erhöhung der Spannung der   GriSknopf 25 Tdofart   gedreht werden muss, dass der Spannstab 21 eine kleine Schwingung nach aufwärts vollzieht. 



   Die die   beiden Spannstäbe   tragende Schiene 29 ist, wie frUhor erwähnt, an den Kulissen 30 quer zur Tischrichtung geführt und (siehe Fig. 2 und 5) an ihrer Unterseite 
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   Betriebes durch einfache Verdrehung des Knopfes 35 nach rechts oder ! inks zu verschieben, wodurch auch der über diese Stäbe 21, 22 laufende Stoff die gleiche Verschiebung erhält.   



   Die beschriebene Vorrichtung der beiden Spannstäbe 21, 22 dient daher nicht nur zur Regulierung der Spannung, sondern auch dazu, um bei etwaigem Verziehen des Stoffes nach links oder rechts die gewünschte Schnittlinie wieder in die genaue   Schnittrichtnng,   die Passlinie, einstellen zu   können.   



   Die eigentlichen Schneidvorrichtungen sind zwischen der beschriebenen Spann-und   Laufreguliervorrichtuugg 21, 22   und den Leitwalzen 11, 12 angeordnet ; sie werden von der in den Ständern 42 montierten Schiene 41 getragen und bestehen aus den die Messer enthaltenden Messerträgern. 



   Jeder, der aus zwei parallelen, winkelförmigen Klemmbacken oder Schenkeln 44, 45 bestehende Messerträger wird von einer, mit Längsausschnitt versehenen Lamelle 38 getragen, die an der, auf der Schiene 41 verschieb- und festklemmbaren Hulse 40 um den   Bolzen 89   im Sinne der Querrichtung der Maschine schwingbar aufgehängt ist. Die Befestigung der Messerträger 44,45 an das Ende der Lamelle 38 erfolgt durch je eine Schraube 46, welche die Enden der beiden Schenkel 45 durchgreift, zu deren   heizen   Seiten mit Gewinden versehene Unterlagsscheiben 47 angeordnet sind, so dass durch An-   ziehen der Schraube 46 die Unterlagsscheiben 47 gegen die beiden Backen des Messerhalters gedrückt werden und denselben an das Ende der Schiene 38 festklemmen.   



   Das aus einer einfachen Blattklinge bestehende Messer 36 wird in den gegen die   Vorderseite   der Maschine gerichteten Spalt des Messerhäiters eingeführt, so dass dasselbe eine geneigte Lage einnehmend, einen gezogenen Schnitt ausführt. 



   Je nach der Natur des Stoffes kann die zur Herbeiführung eines guten Schnittes erforderliche Neigung des Messers zur Stoffebene nach Lüften und Anziehen der Schraube 46 variiert werden. 



   Da das Messer im Sinne der Querrichtung der Maschine pendelnd aufgehängt ist, so kann dasselbe bei etwaigem Verziehen des Stoffes ein wenig ausschwingen, um trotz dieses Verziehens fadeurecht zu schneiden bezw. in der   Passlinie   zu bleiben. 



   Um das das   Aussehwingen des   Messers verursachende   Schief ! aufen   des Stoffes sofort   kenntlich   zu machen und den Arbeiter zu veranlassen, durch entsprechendes Verdrehen   des Knopfe 3. 5   die früher beschriebene Justiervorrichtung 21, 22 im entsprechenden Sinne zu   betätigen, ist in   dem Längsschlitze der Lamelle 38 ein Pendel 49 aufgehängt, welches bei   senkrecht   Stellung des Messerhälters bezw. bei fadenrechtem Lauf des Stoffes in dem Ausschnitte der Lamelle verbleibt, bei Schieflaufen des Stoffes und dem dadurch verursachten Ausschwingen des Messers relativ zur Lamelle 38 ausschwingt. 



   Die Lippen 48 des Messerhalters   (Fig. 7)   sind, wie insbesondere aus Fig. 9 hervorgeht, entsprechend   verstärkt'aus   diesen Lippen tritt das Messer bei richtiger Messer- stellung nur um eine   kurZ !) Distanz   hervor, derart, dass die beiden Wülste 48 bei richtiger   Messerlage   stets in Kontakt mit den durch den Schnitt entstandenen Stoffkanten verbleiben, was insbesondere zur sicheren Führung des Messers in der   Passlinie   beitrag. 

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 an der Lamelle 38 angelenkten Arm 50 derart montiert ist, dass dessen Ebene mit der Ebene der Lamelle   38   bezw. mit der Ebene der Messerklinge zusammenfällt. 



   Um das   Sternrädchen   auf entsprechende Distanz von der Messerschneide einstellen zu können, wird die gelenkige Verbindung der Lamelle 50 mit der Lamelle 38 durch eine anziehbare Klemmschraube 52 bergestellt. 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Bei Maschinen, welche die durch dieselben im Sinne der Kettenfäden durchgeführten Stoffstücko in parallele Streifen schneiden, die Anordnung eines in der Querrichtung des Stoffes pendelnd aufgehängten Messers, zu dem Zwecke, um bei etwaigem Schieflaufen des Stoffes das Messer in der Passlinie zu halten. 



   2. Bei einer Maschine der unter 1 gekonnzeichneten Art eine gleichzeitig zur Korrektur der Laufrichtung des Stoffes dienende Spannvorrichtung, bestehend aus zwei parallelen, starr verbundenen   Rundstäben 21, 22,   von welchen der eine   schwingbar gelagert   ist und vermittelst einer   Sperrldinge   und eines Sperrades nach einer Drehrichtung festgehalten wird, und wobei beide Stäbe durch geeignete Stellvorrichtungen in der Querrichtung der Maschine   bezw. Schussrichtung   des Stoffes verschoben werden können.

Claims (1)

  1. 3. Bei einer Vorrichtung nach Anspruch 1 die Anordnung, dass in einem Ausschnitte des das Messer tragenden Hängeorganes ein Pendel angeordnet ist, zu dem Zwecke, um durch seine Ruhelage das etwaige Ausschwingen des Messers anzuzeigen.
    4. Bei einer Maschine der unter 1 gekennzeichneten Art die Anordnung eines in der Ebene des Messers gehaltenen und in kurzer Distanz vor demselben einstellbaren Sternrädchens, zum Zwecke der Erhöhung der Sicherheit, des Verbleiben des Messers in der Passlinie.
    5. Eine Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Messerhalter hehufs Abänderung der Neigung des gezogenen Schnittes bezw. der Messerkante gegen die Stoffebene an der pendelnden Lamelle im Sinne der Kettenrichtung schwingbar und fest- stellbar angeordnet ist.
    6. Hei einer Einrichtung der unter 1 gekennzeichneten Art die Anordnung, dass die EMI3.3 stellung des Messers mit den durch den Schnitt entstandenen Stoffkanten stets im Eingriff zu verbleiben.
AT22250D 1905-02-18 1905-02-18 Maschine zum Schneiden von Streifen aus Geweben. AT22250B (de)

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