AT222219B - Elektrische Spule aus einem hochkant gewickelten Leiter, insbesondere für Elektrizitätszähler - Google Patents

Elektrische Spule aus einem hochkant gewickelten Leiter, insbesondere für Elektrizitätszähler

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AT222219B
AT222219B AT888460A AT888460A AT222219B AT 222219 B AT222219 B AT 222219B AT 888460 A AT888460 A AT 888460A AT 888460 A AT888460 A AT 888460A AT 222219 B AT222219 B AT 222219B
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Austria
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electric coil
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AT888460A
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Henri Perret
Alfred Dipl Ing Spaelti
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Landis & Gyr Ag
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  Elektrische Spule aus einem hochkant gewickelten Leiter, insbesondere für Elektrizitätszähler 
An elektrische Spulen für Maschinen und in Messgeräten, wie   z. B. für   Elektrizitätszähler, werden hohe Ansprüche gestellt, nämlich je nach den jeweiligen Prüfbestimmungen, u. zw. einerseits möglichst kleine Abmessungen und anderseits grosse Überlastbarkeit. Diese Gegensätze haben sich neuerdings noch verstärkt, insbesondere für Stromspulen von Elektrizitätszählern, bei denen auf engstem Raum eine hoch belastbare Spule untergebracht werden soll, sei es zur Verkleinerung des Wickelraumes, sei es zur Ausnutzung desselben für grössere Belastbarkeit.

   Derartige Spulen werden daher bekanntlich zur Verbesserung des   FUllfaktors   aus flachem Draht oder Band gewickelt,   u. zw.   vorzugsweise als sogenannte flachkant gewickelte Spulen mit am Spulenkörper mit der Breitseite anliegendem Leiter. Bei dieser Wickelmethode erweist sich jedoch die meist erforderliche Bewicklung der Spulen in mehreren Lagen als nachteilig, da bei jedem Übergang von einer Lage zur ändern Wickelraum verlorengeht und ausserdem das Herausführen der Spulenenden Schwierigkeiten bereitet. Spulen aus Flachdraht werden daher, wie   z. B.   aus der   österr.   



  Patentschrift Nr. 49049 bekannt ist, auch einlagig mit hochkant gestelltem Leiter gewickelt, wodurch ein noch besserer Füllfaktor erzielt wird als bei flachkant gewickelten Spulen. Das Hochkantwickeln weist aber anderseits den Nachteil auf, dass der Leiter an den Krümmungsstellen an der inneren Schmalseite aufgestaucht wird, wodurch sich einerseits zwischen den einzelnen Windungen ein   unbenutzter Zwi-   schenraum ergibt, durch den der Füllfaktor verschlechtert wird, und anderseits die Isolation der Windungen leicht beschädigt werden kann. 



   Nach der Erfindung werden nun bei elektrischen Spulen aus hochkant gewickelten Leitern diese Nachteile dadurch vermieden, dass der hochkant stehende Leiter im Querschnitt gegen die Spulenmitte zu verjüngt ist und infolge seiner Krümmung an der inneren Schmalseite aufgestaucht ist, wobei diese Aufstauchung innerhalb der Querschnittsverjüngung liegt und somit die aneinanderliegenden Windungen des Leiters an ihren übrigen Abschnitten bzw. insbesondere an ihren äusseren Schmalseiten dicht nebeneinanderliegen. 



   Bei derartigen elektrischen Spulen ergibt sich nun je nach ihrer Wicklungsart eine bestimmte Ausge-   staltung   des Querschnittes als vorteilhaft. 



   Bei Spulen, die aus einem einzigen Leiter bestehen, der durch entgegengesetztes Biegen zwei Wicklungseinheiten bildet, ist zweckmässig der hochkant stehende Leiter im Querschnitt nach beiden Schmalseiten zu verjüngt und an den Krümmungen an der jeweils inneren Schmalseite aufgestaucht. 



   Bei andern Spulen, die aus einem einzigen zu zwei Einheiten gewickelten Leiter bestehen, sind beide Wicklungseinheiten zweckmässig durch Biegen je einer Hälfte des Leiters über die gleiche Schmalseite gebildet und es ist dieser an der Verbindungsstelle beider Einheiten um 1800 verwunden. 



   In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise   Ausfühnmgsformen   der   erfindungsgemässen   hochkant gewickelten Spule bzw. des zugehörigen Flachleiters dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 eine Spule in Draufsicht ; Fig. la den Querschnitt durch zwei benachbarte Spulenwindungen an der Krümmung   IA-IA   aus Fig. 1 bei bisher üblicher Verwendung von normalem rechteckig profiliertem   Flachdraht-vergrössert ;   Fig. 2 und 3 je einen Leiter mit erfindungsgemässem Querschnitt ; Fig. 4 einen Querschnitt durch zwei 

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 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> 2 ; Fig.setztes Biegen zwei Wicklungseinheiten bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der hochkant stehende Leiter (2) im Querschnitt nach beiden Schmalseiten (4 bzw. 10) zu verjüngt und an den Krümmungen an der jeweils inneren Schmalseite aufgestaucht ist (Fig. 5,6 und 7).
    3. Elektrische Spule nach Anspruch 1, bestehend aus einem einzigen, zu zwei Einheiten gewickelten Leiter, dadurch gekennzeichnet, dass beide Wicklungseinheiten (8 bzw. 9) durch Biegen je einer Hälfte des Leiters (2) über die gleiche Schmalseite gebildet sind und dieser an der Verbindungsstelle (11) beider Einheiten um 1800 verwunden ist (Fig. 8 und 9).
AT888460A 1960-11-16 1960-11-28 Elektrische Spule aus einem hochkant gewickelten Leiter, insbesondere für Elektrizitätszähler AT222219B (de)

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