AT22202B - Zierstich-Nähmaschine mit seitlich schwingender Nadel. - Google Patents

Zierstich-Nähmaschine mit seitlich schwingender Nadel.

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AT22202B
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ratchet wheel
wheel
sewing machine
ratchet
stitch sewing
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William N Parkes
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William N Parkes
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Description


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  Zierstich-Nähmaschine mit seitlich schwingender Nadel. 



   Bei der durch das Patent Nr. 11362 geschützten Zierstich-Nähmaschine mit seitlich schwingender Nadel können die beiden Antriebe für die Nadelstange und den Stoffschieber durch   äussere   Einwirkungen derart in Unordnung geraten, dass Stichbildung und Stoffverschub nicht mehr miteinander übereinstimmen, so dass beispielsweise bei einem Fisch-   grätenstichmuster   die eine Gräte länger wird wie die andere. Dies zu verhüten, ist in der Hauptsache der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche es ermöglicht, die beiden   Mechanismen   immer in Einklang miteinander zu bewegen. 



   Auf der beigegebenen Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar   zeigt : Fig. l   eine Seitenansicht einer solchen Maschine und Fig. 2 den erforderlichen Mechanismus für sich allein in vergrössertem Massstabe. Die Fig. 3, 4 und 5 stellen Einzelteile dar. 



   Die   Mechanismen   zur   Nadelstangen- und Stoffschieberbewegung   sind nach Art und Anordnung dieselben wie im Stamm-Patente ; zu diesen kommen noch die   Kontrollvornchtungen,   die den Antriel) für den Stoffschieher nnd für die Nadelstange bei Störungen sofort wieder in   richtigen Eingriff t'ezw.   in übereinstimmende Arbeitsweise bringen. 



   Seitlich an dem   Maschinenarm     A   ist eine Platte F angebracht, welche als   Tniger   
 EMI1.1 
 schwingt   um   einen auf der Platte F festsitzenden Zapfen und wird in seinen Schwingungen durch die    chraube welche   durch den Schlitz g7 greift, begrenzt. Ein zweiter Hebel K schwingt um den Zapfen k ; letzterer sitzt auf dem einen Schenkel eines Winkelhebels   II,   
 EMI1.2 
 Zugstange k1, die in einem   Gleitschuh k2 endigt, welche   in dem Schlitz g8 der Kulisse G gleitet. Die an dem anderen Ende des Hebels   K   angebrachte Winkelstange k3 (Fig. 2) führt zu dem Lager D der Nadelstange E.

   L ist ein Schlitten, welcher durch   llerzscheihen-   antrieb von dem   Schaltrad   aus auf und nieder bewegt wird und an welchen der   Kulissonhobel , der mit Il   durch die Zugstange in Verbindung steht, und der Kulissenhebel M angreifen. Letzterer steht durch die in der Länge verstellbare Verbindungsstange   m1   mit dem Gleitschuh k2 der Kulisse G in Verbindung. Der auch als Kulisse ausgebildete 
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 mit gestrichelten Konturen dargestellte Vorbindungsstange   n4, welche mit   ihrem anderen Ende an den Schwinghebel S angreift. Letzterer steht seinerseits durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Zapfen mit einer auf der Hauptantriebswelle der Maschine angeordueten Kurvenscheibe in Verbindung.

   Ein zweiter, ebenfalls nicht dargestellter Kurvonscheibenantrieb versetzt die Kulisse G, die mit entsprechendem Zapfen versehen ist, in Bewegung. Alle übrigen Teile werden von dem   Schwinghebel 6'aus bewegt.   Auf dem 
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 gleitet, welche die   Schaltklinke   p5 bewegt. Die bisher erläuterten Teile entsprechen ihrem   Wesen nach sämtlich   der Ausführung des Stamm-Patentes. 
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 nach dem Stamm-Patente folgendermassen ausgebildet.

   Um den Zapfen o drehen sich, der Reihe nach von hinten nach vorn goaehea,   eine Herzscheibe zum Ant@iebe des Schlittens L,   
 EMI2.1 
 ganz oder teilweise überdeckon, so dass die Schaltklinke   n7   entweder einen vollständigen Zahnkreis oder an gewissen Stellen weder an dem Rade W noch an dem Rade 0 einen Schaltzahn vorfindet. Die Schalträder W und O werden gegeneinander derart eingestellt, dass sie sich innerhalb bestimmter   Grenzen-beispielhweiso um   einen Zahn - genger- 
 EMI2.2 
 durch bekannte Mittel - z. B.

   Vergrösserung oder Verkleinerung eines zur Verdrehung dienenden Gleitschlitzes - auf die Länge eines oder mehrerer Zähne festgesetzt werden. 
 EMI2.3 
 sondern an zwei gegenüberliegenden Stellen des Umfanges eine Lücke vorhanden ist, so gestattet die noch mögliche geringe Verdrehung der Zahnräder gegeneinander, die Lücke   1111\ einen   oder zwei Zähne zu verkleinern bezw. zu vergrössern. Es können nun die Ver- 
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 die Lucke in vergrössertem Zustande grösser und in verkleinertem Zustande kleiner ist als der Hub der schaltklinke n7. Die Schaltklinke wird aber, wenn sie bei der Fortschaltung an die   Lücke kommt, nur   dann ein Weiterschalten der Räder 0 und W bewirken, wenn die Lücke durch gegenseitige Verstellung von 0 und W verkleinert ist. Diese Verstellung findet statt durch das Schaltrad P.

   Auf dem Schaltrad P ist der mit dem Anschlagzahn p17 
 EMI2.5 
 
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 klinke   145 das   Schaltrad P gedreht und mittels geeigneter, im Stamm-Patente   beschriebener   ZwischenmechanismendieStoffbeegungherbeigeführt. 



   Die Schwierigkeit liegt nun darin, diese beiden unabhängig voneinander arbeitenden   Mechanismen,   trotz Verstellung des einen oder des anderen, sei es absichtlich oder unabsichtlich, in Einklang zu bringen und fortlaufend so zu erhalten, so dass, selbst wenn eines der Schalträder versehentlich verdreht wurde, es während des Betriebes selbsttätig wieder richtig zu dem anderen eingestellt wird. Es ist dies nötig, um fortlaufend dasselbe   Muster xu erhalten,   denn die geringste Verstellung des einen oder anderen Schaltrades ändert sofort den eingestellten Musterstich.

   Die Schalträder 0 und W werden beispiels-   so     so xucinandor eingestellt,   dass kein vollständig geschlossener Zahnkreis entsteht, sondern an zwei Stellen eine Lücke vorhanden ist, und dass sich W gegen 0 um einen   Zahn verhieben kann,   wobei zwischen Lücke und Hub der Schaltklinke n7 das vorher   beschri @ne Verhältnis vorhanden   ist. Der ganze Schaltmechanismus sei nun in einer   solchen @@@llung,   dass die Schaltklinke n7 zunächst gezahnten Stellen der Räder   JV und 0     gepf-nt'th t. tttht   und also eine Weiterschaltung beider bewirkt.

   Dabei wird bald ein Zwischen-   ran@@     i (im Rad) F   unter die Klinke kommen und da, wie oben erläutert, das Schalt-   ra @ gegen O um   einen Zahn zurückbleiben kann, wird nur das Rad 0 weitergeschaltet,   bth aas Schattrad tr dann wieder   vom Schaltrad 0 mitgenommen und beide Räder zusammen weitergeschaltet werden. Es ist nunmehr aber die Lücke in dem Zahnkreis auf 
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 Zähne, so wird bei den vorher angegebenen Zahnzahlen nach vier Stichen die zahnlose Stelle vor die Klinke n7 gelangen und da nur ein Anschlag p17 vorhanden ist, so werden, wenn das Schaltrad P auch 48 Zähne hat, acht Stiche gemacht, ehe der Anschlag den Zapfen 1018 erreicht. Es wird also der Nadelschwingungsmechanismus während dieser acht Stiche in Ruhe bleiben.

   Wird nun unabsichtlich eines der Schalträder aus der eigestellten Lage gedreht, so bleiben die   Schalträdor   0 und   W   bei Erreichung der zahnlosen Stelle so lange in Ruhe, bis der Anschlag p17 das Schaltrad W wieder in Eingriff mit der Schaltklinke bringt, wodurch dann die zu Anfang   eingestettte Lage   der   Schalträder   0,   ir   und P wieder gewonnen ist. 



   Durch nachgiebige Verstellung des Schaltrades W zu 0, derart, dass Schaltrad   ! F   
 EMI3.2 
 Schaltrad W um zwei Zähne vorgeschaltet ist.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Zierstich-Näbmascbinc mit seitlich schwingender Nadel nach Art der durch das Patent Nr. 11362 geschützten Maschine, dadurch gekennzeichnet, dass das für den Nadelstangenantrieb bestimmte Schaltwerk von zwei begrenzt gegeneinander verschiebbaren, mit EMI3.3 auf dem Rade 1V befestigten Zahnsegment (1l.
    3), einer im Hub regelbaren, vom Hauptantrieb bewegten Schaltklinke (n7) von der Breite beider Schalträder (O, W) und einer EMI3.4 schiehorantrieb bestimmten Schaltrad (P) ein ein-und feststellbarer Anschlag (') angeordnet ist, welcher bei jeder vollen Umdrehung des Schaltrades gegen einen auf dem Winkellhebel (') sitzenden Zapfen (w18) anstösst und hiedurch ein Vorschalten des Schalt- EMI3.5 Antriebe bei unbeabsichtigter Versteifung des einen oder des anderen Schaltrades selbsttiitig wieder in das für die betreffende Arbeitsporiode eingestellte Arbeitsverhältnis zueinander einzustellen.
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