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Verdeck, insbesondere für Schlepper
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch Patent Nr. 217312 geschützten Verdeckes, insbesondere für Schlepper mit zwei bogenförmigen Tragstützen, die nur an ihrem unteren, waagrecht gebogenen Ende im Bereich der Hinterachse oder an deren Achskörper eingespannt sind und vcndort in beliebig geformter Biegung bis inDachhöhe verlaufen, wo sie in etwa waagrechten Abschnitten das Dach tragen und sich vorne nach unten als Vordcmolme fortsetzen, die mit Puffern gegen das Fahrzeug abgestützt
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Ausmass der durch die Fahrterschütterung bedingten Federwege umfasst sind.
Der im Stammpatent beschriebene, federnde Bogenträger vermag übermässige Druckbeanspruchungen, wie sie etwa beim Umstürzen des Schleppers eintreten können, nicht mit Sicherheit aufzunehmen, weshalb erfindungsgemäss Hilfsmittel zur starren Abstützung dieser Dachstützen bei übermässiger Druckbeanspruchung und solche für die Verhinderung des Abgleitens der Federpuffer bei übermässiger Horizontalbeanspruchung so vorgesehen werden, dass sie die Federung des Verdeckes bei normalen Fahrterschütterungen nicht beeinträchtigen, bei Überschreitung dieser Federwege jedoch, wie z. B. beim Umstürzen des Fahrzeuges, die bogenförmigen Tragstützen starr in ihrer Lage am Fahrzeug festhalten und so auch einen Unfallschutz für den Fahrer bilden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen : Fig. 1 die Seitenansicht eines Verdeckes mit zwei Stützen, Fig. 2 einen Querschnitt durch den oberen Abschnitt der Stützen im vergrösserten Massstab, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Vorderholme der Stützen im vergrösserten Massstab und Fig. 4 einen Schnitt durch Fig. 3.
Um bei übermässiger Beanspruchung (Umkippen des Schleppers) einen Bruch der Dachstützen und damit Lebensgefahr für den Traktorfahrer abzuwenden, werden gemäss Fig. 1 die oberen waagrechten Abschnitte 4a jeder Dachstütze 4 durch Streben 23 gegen die Kotflügel 7 oder gegen den hinteren Achskörper 6 abgestützt, auf welchen die Streben 23 mit ihren Flanschen befestigt sind. 1hre oberen Enden weisen je ein Auge 24 mit einer elastischen rohrförmigen Einlage 25, z. B. aus Gummi auf, die von den oberen Dachstützenabschnitten 4a durchsetzt werden. Zwischen dem Abschnitt 4a und der elastischen Einlage 25 ist etwas Spiel vorgesehen, so dass die Dachstützen 4 bei normalen Beanspruchungen allein federn können, also daran nicht durch die Einlage 25 gehindert werden.
Treten dagegen starke Belastungen auf, so fangen die Sicherungsstreben 23 die Dachstützen 4 elastisch ab und verhindern deren Durchbruch. Damit die Augen 24 auf die Stützen 4 aufgeschoben werden können, sind diese in der Nähe der abzustützenden Stelle zweigeteilt. Zur Verbindung der beiden Teile weist der eine Stützenteil einen Zapfen 4b auf, der in den rohrförmigen andern Teil hineinragt. Die Verbindung kann aber auch in anderer Weise ausgeführt sein.
Um auch ein seitliches Ausweichen der Puffer 10 beim Umkippen des Traktors zu verhindern, wird auf das Pufferelement 10 vorne eine Stützkappe 27 aufgeschoben und an der festen Konsole 11 befestigt.
Die Kappe 27 lässt zwar Federungen in Fahrzeuglängsrichtung und in vertikaler Richtung zu, verbindet jedoch beim Überschreiten eines gewissen Federweges (z. B. beim Umkippen des Schleppers) die Konsole 11 und den Rahmen 4c starr miteinander, wodurch auch ein seitliches Ausweichen des Rahmens 4 unmöglich gemacht wird. Durch diese Stützkappe 27 ist im Falle eines Umkippens des Schleppers die Gefahr beho-
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ben, dass derVerdeckrahmen 4 nach Abreissen des Gummipuffers 10 seitlich und in der Fahrtrichtung weggedrückt wird. Der Rahmen 4 stellt daher durch die beiden Hilfseinrichtungen 23 und 27 auch bei umgestürztem Schlepper eine Sicherung für den Traktorfahrer dar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verdeck, insbesondere für Schlepper mit zwei bogenförmigen Tragstützen, die nur an ihrem unteren, waagrecht gebogenen Ende im Bereich der Hinterachse oder an deren Achskörper eingespannt sind und von dort in beliebig geformter Biegung bis in Dachhöhe verlaufen, wo sie in etwa waagrechten Abschnitten das Dach tragen und sich vorne nach unten als Vorderholme fortsetzen, die mit Puffern gegen das Fahrzeug abgestützt sind, nach Patent Nr. 217312, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragstützen (4) sowohl an ihrem Oberteil (4a) als auch an den Pufferenden (10) von am Fahrzeug befestigten starren Abstützmittel (Streben 23, Stützhülsen 27 od. dgl.) mit Spiel im Ausmass der durch die Fahrterschütterung bedingten Federwege umfasst sind.