AT221937B - Photographische Kamera mit voll- oder halbautomatischer Verschlußzeitregelung - Google Patents

Photographische Kamera mit voll- oder halbautomatischer Verschlußzeitregelung

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AT221937B
AT221937B AT614259A AT614259A AT221937B AT 221937 B AT221937 B AT 221937B AT 614259 A AT614259 A AT 614259A AT 614259 A AT614259 A AT 614259A AT 221937 B AT221937 B AT 221937B
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AT
Austria
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locking
adjuster
camera
sensitivity
rotation
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AT614259A
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Agfa Ag
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Description


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  Photographische Kamera mit voll-oder halbautomatischer
Verschlusszeitregelung 
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit voll-oder halbautomatischer Blenden-oder   Verschlusszeitrege1ung   und einer Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit des jeweils verwendeten Filmmaterials, bei der die Einstellvorrichtung zur Berücksichtigung der Empfindlichkeit des Aufnahmematerials mit dem einen der Einsteller für   Verschlusszeit   oder Blende derart gekuppelt ist, dass dieser Einsteller lediglich mittels der   Filmempfindl1chkeitseinstellvorrichtung   betätigbar ist. Gemäss der Erfindung wird die Funktionssicherheit einer derartigen Kamera nach dem österreichischen Patent Nr. 215284 dadurch zusätzlich erhöht, dass der Einsteller für die Filmempfindlichkeit lösbar verriegelt ist. 



   Nach einer Ausgestaltung der Erfindung trägt der Einsteller eine Rastverzahnung, in die unter der Wirkung einer Andruckfeder ein von Hand aushebbarer Riegelhebel eingreift. Nach einer andern Ausführungsform weist der Einsteller Rastausnehmungen auf, in die unter der Wirkung einer Andruckfeder ein von Hand aushebbarer Verriegelungsstift eingreift. Hiebei sind vorteilhaft die Rastausnehmungen untereinander mittels eines konzentrisch zur Drehachse des Einstellers verlaufenden Schlitzes verbunden. Der Verriegelungsstift, der parallel zur Drehachse verschiebbar gelagert und dessen Durchmesser kleiner als die Schlitzbreite bemessen ist, kann dann ein entsprechend der Grösse der Rastausnehmungen bemessenes verbreitertes Ende aufweisen sowie mittels einer entgegen der Eindrückrichtung wirkenden Andruckfeder in der Raststellung gehalten sein. 



   Vorteilhaft weisen der Riegelhebel bzw. der Verriegelungsstift fest an der Kamera angeordnete Lagerungen auf. 



   Vorteilhaft ist weiterhin der Abstand zweier benachbarter Zähne der Rastverzahnung bzw. zweier benachbarter Rastausnehmungen gleich dem Drehweg des Einstellers zur Veränderung   der Verschlussöffnungs-   zeit um einen Wert, der einer Änderung der Filmempfindlichkeit um   10   DIN entspricht, bemessen. 



   Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der zur Einstellung der Filmempfindlichkeit vorgesehene   Verschlusszeiteinsteller   verriegelbar. 



   Bei Anwendung der Erfindung wird erreicht, dass lediglich eine bewusste Verstellung der Filmempfindlichkeit, die nur beim Einlegen eines neuen Films durchgeführt werden muss, vorgenommen werden kann. Eine unbeabsichtigte Betätigung des die Filmempfindlichkeit berücksichtigenden Einstellers, die zu Fehlbelichtungen einer grösseren Anzahl von Aufnahmen führen kann, ist wirksam vermieden. 
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 entsprechenden Darstellung und Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV In Fig. 3. 



   In der Zeichnung sind die Vorderwand der Kamera mit 1 und deren Objektiv mit 2 bezeichnet. Konzentrisch zum Objektiv 2 ist der Verschluss 3 angeordnet. Der Verschluss 3 weist einen drehbaren ringför- 
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 bekannten, nicht näher dargestellten Verschlusszeitsteuerwerkes zusammen. Der Einsteller 4   weist feiner   einen sich in Richtung der optischen Achse erstreckenden   hulsenförmigen   Ansatz 8 auf. Das   kameruelti-   ge Ende dieses Ansatzes 8 ist mit einer Rastverzahnung 9 versehen. 

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   Oberhalb der Rastverzahnung 9 ist um eine kamerafeste Achse 10 schwenkbar ein Riegelhebel 11 angeordnet. Der Riegelhebel Ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet, dessen einer Arm eine Verriegelungnase 12 trägt, die in die Rastverzahnung 9 eingreifen kann. Der andere Arm des Riegelhebels 11 trägt eine Betätigungshandhabe 13. Der Riegelhebel 11 steht ferner unter der Wirkung einer Andruckfeder 14, die das Bestreben hat, die Verriegelungsnase 12 in Eingriff mit der Rastverzahnung 9 zu halten. Die Flanken der Zähne 9a,. 9b der Rastverzahnung sind dabei ebenso wie die Verriegelungsnase 12 so ausgebildet, dass bei eingerasteter Nase eine Verdrehung des Einstellers 4 unmöglich ist.

   Weiterhin ist der Abstand zweier benachbarter Zähne 9a, 9b voneinander gleich demjenigen Drehweg des Einstellers 4 und damit der   Zeitsteuerkurve   6 bemessen, der eine Veränderung der Verschlussöffnungszeit um einen Wert hervorruft, der der Änderung der Filmempfindlichkeit um 10 DIN entspricht. 



   Die im wesentlichen die Rastverzahnung und den Riegelhebel umfassende Verriegelungseinrichtung ist nach aussen mittels einer an der Kameravorderwand 1 befestigten Kappe 15 abgedeckt, die auch die Achse 10 trägt. Die Kappe 15 weist dabei eine in der Zeichnung nicht dargestellte Aussparung auf, durch die die Handhabe 13 hindurchreicht und deren Länge grösser als der Betätigungsweg der Handhabe bemessen ist. 



   Soll bei der beschriebenen Kamera nach Einlegen eines neuen Films die   Fllmempfindlichkeit   geän- 
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    soRtegelhebel 11   in Richtung des Pfeiles y um die Achse 10 verschwenkt, so dass die   Verrlegeumgsnase   12 aus der Rastverzahnung 9 austritt. Nunmehr kann der Einsteller 4, der in bekannter Weise eine Filmempfindlichkeitsskala trägt, die mit einer festen Marke zusammenwirkt, bis zur gewünschten Einstellung verdreht werden. Wird anschliessend die Betätigungshandhabe 13 freigegeben, so fällt die Nase 12 unter der Wirkung der Andruckfeder 14 zwischen zwei Zähne der Rastverzahnung 9 ein und verriegelt dadurch den Einsteller 4. Eine unbeabsichtigte Verdrehung dieses Einstellers, beispielsweise bei Betätigung des Entfernungseinstellers 16, ist somit ausgeschlossen. 



   Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist an Stelle einer Hebelverriegelung eine Stiftverriegelung vorgesehen. Hiezu ist auf den hülsenförmigen Ansatz 8 des Einstellers 4   ein'Träger   17 fest aufgeschraubt, der sich in radialer Richtung erstreckt. In den Träger 17 sind Rastausnehmungen, z. B. 18a, 18b, eingeschnitten, die untereinander mittels eines konzentrisch zur Drehachse des Einstellers 4 verlaufenden Schlitzes 19 in Verbindung stehen. Im Bereich des Schlitzes 19 ist an der Abdeckkappe 15 in Achsrichtung verschiebbar ein Verriegelungsstift 20 mit einer   knopfförmigen   Betätigungshandhabe 21 gelagert. Der Verriege- 
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  18a, 18b, bemessen ist. Der Verriegelungsstift 20 trägt ferner eine Scheibe 23, an der sich das eine Ende einer Andruckfeder 24 abstützt, deren anderes Ende an dem Träger 17 anliegt. In der in der Zeichnung wiedergegebenen Ruhestellung hält die Feder 24 das verstärkte Ende 22 des Verriegelungsstiftes 20 in der Rastausnehmung 18c. 



   Der Abstand zweier benachbarter Rastausnehmungen,   z. B.   18a, 18b, ist wiederum gleich demjenigen Drehweg gewählt, um den der Einsteller 4 verstellt werden muss, um eine Änderung der Verschlusszeit hervorzurufen, die für   dieBelichtung desFilms einer Änderung derFilmempfindlichkeit   um 10 DIN gleichwertig ist. 



   Zur Betätigung der Vorrichtung wird der Verriegelungsstift 20 mittels der Handhabe 21 in Richtung des Pfeiles   z eingedrückt. Hiebet   tritt das verstärkte Ende 22 aus der Rastausnehmung 18c aus. 



  Da der Durchmesser des Raststiftes 20 kleiner als die Breite des Schlitzes 19 bemessen ist und der Schlitz 19 konzentrisch zur Drehachse des Einstellers verläuft, kann nunmehr der Einsteller 4 zusammen mit dem Träger 17 frei verstellt werden. Nach Einstellung und Freigabe der Betätigungshandhabe 21 wird das verstärkte Ende 22 des Verriegelungsstiftes 20 mittels der Rückholfeder 24 wiederum in eine Rastausnehmung geführt. Hiedurch ist eine weitere Verstellung des Einstellers 4 verhindert. 



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten   Ausführungsformen beschränkt.   So kann beispielsweise die Verriegelungseinrichtung auch anders ausgebildet sein. Ebenso könnte die Verriegelungsvorrichtung anstatt unter einer gesonderten Abdeckkappe im Inneren der Kamera angeordnet sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Photographische Kamera mit voll-oder halbautomatischer Blenden- oder Verschlusszeitregelung und einer Einrichtung zur Einstellung der Empfindlichkeit des jeweils verwendeten Filmmaterials, nach Patent Nr. 215284, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteller für die Fllmempfindlichkeit lösbar verriegelt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteller eine Rastverzahnung trägt, in die unter der Wirkung einer Andruckfeder ein von Hand aushebbarer Riegelhebel eingreift. EMI3.1
    4. Kamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastausnehmungen untereinander mittels eines konzentrisch zur Drehachse des Einstellers verlaufenden Schlitzes verbunden sind und der Verriegelungsstift, der parallel zur Drehachse verschiebbar gelagert und dessen Durchmesser kleiner als die Schlitzbreite bemessen ist, ein entsprechend der Grösse der Rastausnehmungen bemessenes verbreitertes Ende aufweist sowie mittels einer entgegen der Eindrückrichtung wirkenden Andruckfeder in der Raststellung gehalten ist.
    5. Kamera nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelhebel bzw. der Verriegelungsstift fest an der Kamera angeordnete Lagerungen aufweist.
    6. Kamera nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zweier benachbarter Zähne der Rastverzahnung bzw. zweier benachbarter Rastausnehmungen gleich dem Drehweg des Einstellers zur Veränderung der Verschlussöffnungszeit um einen Wert, der einer Änderung der Umempfindlichkeit um 10 DIN entspricht, bemessen ist.
AT614259A 1959-08-24 1959-08-24 Photographische Kamera mit voll- oder halbautomatischer Verschlußzeitregelung AT221937B (de)

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