AT22166B - Einrichtung zur Regelung von Elektromotoren. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung von Elektromotoren.

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Description


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  Einrichtung zur Regelung von Elektromotoren. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen in der Regelung elektrischer Motoren, besonders der Art, die zum Antriebe von Fahrzeugen dienen und als Dynamos zur Erzeugung und   Ruckgabe   elektrischer Energie an die Kraftquelle wirken, wenn das Fahrzeug gebremst und seine Geschwindigkeit gemindert wird.

   Derartige Motore sind z.   H.   in der Patentschrift Nr. 19907 beschrieben und durch die Anwendung von   Reihenerregung   beim Antriebe und bei Beschleunigungen im Antriebe und von   Verbunderregnng   beim Bremsen unter Wiedergewinnung von Strom gekennzeichnet, wobei die Veränderung der Motoren aus der einen in die andere   Schattung durch   die Winkelbewegung eines als   Fetdwechset-   zylinder bezeichneten Zylinders beim Einstellen des Fahrschalthebels in der einen oder anderen Richtung bewirkt wird.

   Infolge der Winkelbewegung des   Feldwcchsclzylinders ge-     langt die eine oder die and re   von zwei   Kontaktgrnpprn   des Zylinders in Berührung mit   einer   von zwei ortfesten Kontaktgruppen, wodurch die   Umschaltung   der Motoren in Reihenoder in   Verhundschaltung erfolgt.   



   Es ist ersichtlich, dass, wenn bei dieser Einrichtung der   Wagenführer den Fahrschalt-   
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 und ihn zurückdreht, um die Motoren in die   Broms-oder Regenerativiage,   d. h. die Verbund-   schaltung, zu hringen, die   nun folgende Verlangsamung der Bewegung des Fahrzeuges und der Motorgeschwindigkeit eventuel deren Regenerativwirkung bei dem besonderen   Einstell-   kontakt, auf den der Fahrschalthebel ruht, erschöpft und dass, falls der Wagenführer, sei es aus   Unkenntnis   darüber, wann die Erschöpfung eintritt, sei es aus irgendeinem anderen   grunde,   den Fahrschalthebel nicht bis auf einen Kontakt niedrigerer Geschwindigkeit weiter zurückdreht, die Motoren, während sie sich noch in Verbundschaltung befinden, wieder antreibend arbeiten,

   indem sie Strom von der Ilauptkraftquelle empfangen, anstatt Strom dahin abzugeben. Die Folge davon ist, dass die Motoren dann offenbar zu wenig belastet sind und daher mit geringem Wirkungsgrad laufen. Hätte dagegen der Wagenführer in dem Augenblickc, wo die Regenerierung versagte, den   Fahrschalthebel   in der   Richtung   zur Umschaltung der Motoren in Reihenschaltung, d. h. vorwärts gedreht, so   würden die Motoren   mit hohem Wirkungsgrad gearbeitet haben. 



     Die vorliogende Etindung   bezweckt   hauptsächlich   eine selbsttätige Bewegung des Feldwechselzylinders zwecks Umschaltung der Motore aus der   Verbundschaltung   in die Reihenschaltung, sobald die in   Vorbundschaltung Hegenden Motoren   nicht mehr als Gene-   rotoren   arbeiten, so dass also dann die Umschaltung unabhängig vom   Wagenführer   ge-   schieht,   und zwar mit Hilfe einer selbsttätigen Vorrichtung, deren Wirkung als durchaus   veriässiich gelten   darf. 



   Zu dem gegebenen Zwecke ist der Feldwechselzylinder unter die Wirkung zweier Kräfte gestellt, die das Bestreben haben, ihn um einen begrenzten Betrag in entgegengesetzten Richtungen hin zu verdrehen, wobei das Übergewicht der einen oder der anderen   der beiden Kräfte für die Richtung   den Ausschlag gibt, in der der Zylinder sich dann wirklich bewegt, und folglich auch die Schaltung der Motoren je nachdem in Reihe oder 
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 Zeit, wo die mechanische überwunden werden soll, daher überwiegt die mechanische Kraft für   gewöhnlich   und   hält   den Zylinder in der Lage, bei welcher seine Kontakte die Serienschaltung der Erregung der Motoren vermitteln.

   Wenn jedoch der elektrische Teil der Vorrichtung erregt wird, wie solches beim Zurückdrehen des Fahrschalthebels eintritt, so übt er eine Kraft aus, welche dio mechanische Kraft Überwindet und dreht damit den Zylinder in solche Stellung, bei der dessen Kontakte die   Verbundscha1tung   oder Regenerativschaltung der Motoren vermitteln.

   Die Stromkreise des elektrischen Teils der Vorrichtung werden am zweckmässigsten so angeordnet, dass ihre Anfangserregung durch Strom von der Hauptkraftquelle bewirkt wird, der, falls nicht sogleich ein Strom aus der Regenerativ- (luclle folgt, infolge der   Verbundlage,   in die die Motore durch die Bewegung des Feldwechselzylinders gebracht worden sind, aufhört und dadurch den mechanischen Teil der Vorrichtung überwiegen und den Zylinder in die Normalstellung zurückbringen lässt, wodurch die Motore wieder in die Reihenschaltung gelangen. Folgt aber ein Regenerativstrom sofort dem Anfangsstrom, so erhält ersterer den elektrischen Teil der Vorrichtung in Erregung und damit bleiben die Motoren in der Verbund-oder Regenerativschaltung.

   Sobald indessen der Regenerativstrom aufhört, wird der elektrische Teil der Vorrichtung unwirksam und der mechanische Teil erhält wieder das Übergewicht, so dass der Zylinder in die die Serienschaltung der Motoren   herbeiführende Lage gedreht   wird. 



   In der anliegenden Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 schematisch die Anordnung der vorerwähnten Vorrichtung für den Feldwechselzylinder eines Fahrschalters. Der Einfachheit wegen ist die Einrichtung bei einem einzigen   doppeltgewickelten Motor dargestellt,   der nach dem erwähnten Regenerativsystem arbeitet und vier Feldwicklungen besitzt, welche, wenn der Motor das Fahrzeug antreibt oder auf Geschwindigkeitserhöhung arbeitet, parallel geschaltet und, wenn der Motor Strom regeneriert und das Gefährt bremst, in Reihe geschaltet sind, um als Nebenschlusswicklung zu dienen, wie bekannt, und eine andere Wicklung, die immer als Reihenwicklung verwendet wird, wie der Motor auch arbeiten mag. 



   Fig. 2 und 3 Verbildlichen schematisch besondere Ausführungsformen der Vorrichtung. 



   Ax stellt die Hauptschaltzylinderkontakte dar und Al die Reihe der zugehörigen ortfesten Kontakte. A ist ein Kontakt am Handhebel des Hauptzylinders und A2, As sind die zugehörigen ortfesten Kontakte. Der   Fahrscha ! thebel lasst sich   nach beiden Richtungen um einen bestimmten Betrag frei drehen, um die Umschaltung dieser Kontakte ohne Be-   eintiussung   der Bewegung des Hauptschaltzylinders bewirken zu können und wird durch
Federwirkung in der Mittelstellung seiner Bewegungsbahn gehalten. Bx ist der Feldwechsel- zylinder   und BI   die Reihe der zugehörigen ortfesten Kontakte. Die   senkrechte Reibe bl bl   stellt die Reihenstellung des   Feldwechsetzytinders   und die senkrechte Reihe b2 b2 die Ver-   bundstellung   des Zylinders dar.

   Die Anker des doppeltgewickelten Motors sind mit dl, d2, 
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 ständig mit dem Hauptstromkreis verbunden ist. Von den   Feldregelungswiderstiinden   f1   und l 2   gehört der erstere dem Nebenschluss-und der andere dem Reihenfelde an ; g ist der Anlasswiderstand, h ein Widerstand parallel zur Wicklung des automatischen Stromunterbrechers i,   B2   die Vorrichtung zum Intätigkeitsetzen des Feldwechselzylinders   Ex.   Die Vorrichtung B2 besteht hier im elektrischen Teile aus einem Solenoid mit zwei Wicklungen b3   (Nebenschluss)   und b4 (Reihe) und im mechanischen Teile aus einem Kurbelhebel, b5 am   Feldwechselzylinder   und Feder b6, die einerseits an einem feststehenden Punkt, andererseits an das Ende des Kurbelhebels anfasst.

   
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   Kontakte     BI   stehen und nimmt man weiter an, dass der auf Fahrt eingestellte Fahrschalthehei auf den ersten der verschiedenen Geschwindigkeitskontakte des Fahrschaltapparates 
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 Kontakt 5 der Reihe   B,   von da zum Kontakt 6 der genannten Reihe zum Kontakt 3 der   Reihe     1',   Kontakt 4 dieser Reihe zum Anker d1, Kontakt 6, Kontakt 5, Anker d2, Kontakt 7, Kontakt 8, von da zum   Kontakt 13   der Reihe Bl, wo sich der Strom teilt ;

   ein Teil geht zur   Erd   durch die   Feldwicklung 8   und Kontakte 10 und 11 der Reihe Al, und der andere Teil geht zu den Kontakten 8, 9, 14 und 15 der Reihe   Bl,   von wo er durch die Feldwicklungen e1, e2, e3, e4 bezw. zu den Kontakten 10, 11, 16, 17 geht und beim lion- 
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   Wenn nun der   Wagen führer   die Motoren in ihre Verbund- oder Regenerativstellung zwecks   lire-eisens   des Fahrzeuges   umzuschalten wünscht,   so dreht er den Fahrschalthebel 

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 zurück. und. indem er dies tut, bringt er zunächst den Kontakt A gegen die ortfesten Kontakte A3, ohne dabei den Hauptschaltzylinder zu bewegen, dank der vororwähnten Froibeweglichkeit des Schalthebels, wobei er einen Stromkreis durch die Nebenschlusswicklung b3 des elektrischen Tcils der Vorrichtung B2   schliesst,   ehe eine Bewegung des Hauptzylinders stattfindet.

   Dieser elektrische Teil der Vorrichtung B2 wird so erregt, überwindet den Widerstand der   Fadei'b6 und dreht   den Feldwechselzylinder B"um einen Winkel in eine Lage, bei der die Kontaktreihe b2 mit der ortfesten Reihe B1 Kontakt macht, mit der 
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 umgeschaltet werden.

   In dem Augenblicke, wo die Kontakte der Reihe b2 des   Fcldwechsel-   zylinders die ortfesten Kontakte   jB   erreichen, wird ein Kurzschluss, bestehend aus den beiden beweglichen Kontakten entsprechend 5 und 6 der Reihe B1 des Hauptstromweges unterbrochen, wodurch der erzeugte Strom, wie er von den Motoren in   ihrer Nebenschluss-   oder Verbund lage erhalten wird, gezwungen ist, durch die Wicklung b4 des Solenoids zu gehen, und danach wird der Strom durch die Wicklung b3 unterbrochen, sowie die Endstellung b2 des Feldwechselzylinders erreicht ist, und das Solenoid hängt alsdann für eine Fortdauer seiner Energie von dem erwähnten erzeugten Strom   ah.   



   Der Strom fliesst dann wie folgt : Aus den Regenerativmotoren d2, d1 über Kontakte 4 und 3 der Reihe Al, durch Wicklung b4 des Solenoids B2 (der Kurzschluss bei Kontakt 5 und 6 der Reihe   BI ist   ja unterbrochen) zum   Stromunterbrecher,   wo er sich teilt ; ein Teil geht durch die Wicklung i und der andere durch den   Parallelwiderstand h zum Trolley   und kehrt durch die Erdverbindung über Kontakte 10 und 11 der Reihe Al zum Kontakt 12 
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   Offenbar erhalt, wenn der erzeugte Strom sich soweit vermindert, dass er nicht   InPhr   hinreichend Kraft liefert, um den elektrischen Teil der   Vorrichtung 7   in Erregung zu erhalten, der mechanische Teil wieder das Übergewicht und seine Feder   b'bringt selbst-   t. itig den   Feldwecliselzylinder   in die Stellung zurück, bei der sich der Motor in der Reihenschaltung befindet. 



   Man hat den Fall in Betracht zu ziehen, dass man den Motor auf Antrieb und fahrtbeschleunigung einstellen (d. h. seine   Umschattung   in die Reihenlage der Erregerwicklung bewirken) will, während der   Regenerativstrom noch   von dem Motor geliefert wird und daher den elektrischen Teil der Vorrichtung B2 betätigt und den Feldwechselzylinder in seiner   Verbundlage     hä) t. Ein sotcher   Fall würde eintreten, wenn   der Wagenführer, nachdem     er den Fahrschalthebol, wie   oben angegeben,   rückwärts   gedreht hat, den Hebel in der   Vorwärtsrichtung   drehen will.

   Um dem zu begegnen, kann man den elektrischen Teil der Vorrichtung   zain   einem Stromkreise anordnen, der es ermöglicht, ihn dadurch kraftlos zu machen, dass man den Strom durch die Nobenschlusswicklung des Solenoids in entgegen- 
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 ist das letztere dargestellt. Bei der Vorwärtsbewegung des Fahrschalthebels treten die Kontakte A2 in Tätigkeit und die Wicklung   b4   des Solenoids wird kurzgeschlossen, wodurch das Solenoid zur Ruhe gelangt und der mechanische Teil der Vorrichtung das Übergewicht erhalt ; damit wird der Feldwechselzylinder in die Lage gedreht, bei welcher der Motor in die Reihenschaltung, wie oben dargestellt, geschaltet wird. 



   Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, dass,   nachdem   der Fahrschalthebel zunächst so weit gedreht ist, dass der Kontakt A mit den Kontakten A2 oder   A3   in Eingriff gebracht wird, bei fortgesetzter Drehung des Hebels der Hauptschaltzylinder in gewöhnlicher Weise in Tätigkeit gesetzt wird und die zur Änderung der Geschwindigkeit des Motors erforderlichen   Kontaktwechsel   erfolgen. Er erscheint nicht erforderlich, hier die verschiedenen Schritte in der Bewegung des Hauptschaltzylinders und die daher resultierende und die Geschwindigkeitsänderungen bewirkende Änderung in den Stromkreisen zu beschreiben, da diese Vorgänge bekannt sind. 



   Ein weiterer Vorteil aus dem Umstande, dass beim Versagen der Stromlieferung durch den Motor während seiner Regencrierungsarbeit die Erregerwicklungen des Motors selbsttätig ihre Reihenstellung einnehmen, ist folgender : Es ist wohlbekannt, dass, wenn die Verbindung zwischen den Motoren und der elektrischen Kraftquelle unterbrochen wird, während die Motoren in ihrer Regenerativ- oder Verbundlage sich befinden, also als   Ihnamo wirken, ihre Spannung soweit ansteigen kann,   dass die Isolierung der Motoren gefährdet wird.

   Um dies zu verhindern, hat man bisher zu besonderen Mitteln seine   Zl1tiul'ht     genommen,   beispielsweise zu einer Vorrichtung zur Ausschaltung des Neben- 

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 schlussfeldes, die durch ein   Spannungsrclais   betätigt wird, das beim Anstiege der Spannung   Über eine vorbestimmte   Grenze anspricht und einen Stromkreis durch die Wicklung des genannten Ausschalters schliesst und dadurch veranlasst, dass der Nebenschlussfeldstromkreis unterbrochen wird.

   Durch die vorher beschriebene Vorrichtung wird dieser Schutz der Motoren ohne Anwendung anderer oder besonderer Vorrichtungen erreicht, da im Falle die Verbindung mit der Kraftquelle verloren wird, kein   Regenerativstrom   zur Linie und daher 
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 lage geschaltet ist und der mechanische Teil der Vorrichtung den Zylinder in die Stellung dreht, bei welcher der Motor in die Reihenschaltung gebracht wird. 



   Ein weiterer Vorteil der Neuerung liegt darin, dass sich dabei die gewöhnlichen   Fahrschalter   der   Strassenbahnwagen kleiner   und einfacher gestalten lassen, insofern als nur einer der vorerwähnten, selbsttätig wirksamen Feldwechselzylinder für jeden Wagen erforderlich ist, dieser Zylinder auch unterhalb des Wagens in einem Gehäuse angeordnet und mechanisch unabhängig von dem   Fahrschatthebel   erhalten werden kann. Auch die Zahl der elektrischen Zuleitungen zum Fahrschaltapparat ist dabei erheblich vermindert, da die Feldwicklungsenden (Klemmen) nur zu dem einzigen, selbsttätigen   Feldwechsetzytindcr   hingeführt zu werden brauchen, anstatt wie bisher zu zwei   Feldwechselzylindern,   deren jeder einen Teil des Fahrschaltapparates auf der Plattform des Wagens darstellt. 



   Weiterhin liegt auch ein Vorteil in dem hinzukommenden Sicherheitsfaktor, den die Anordnung des Nebenschlusses h um die   gebräuchliche,   stromunterbrechende Wicklung i bedingt, wobei der Kontakt 1 der Reihe   Bi   den Stromkreis durch den   Nebenschluss   h   schliesst.   Man kann so mit dem Motor eine weit höhere Leistung beim Bremsen des Wagens erreichen, weil der Ausschalter dann erst bei einem weit stärkeren Strom anspricht. Die Funktion der gewöhnlichen Überlastungsausschalter liegt darin, den Motor gegen Schaden durch zu grossen Strom zu schützen, wobei   die Stromgrenze entsprechend gewählt   wird. 



  Während der Periode,. wo der Motor in seiner Verbund- oder Regenerativschaltung zwecks Bremscns dos Fahrzeuges arbeitet, handelt es sich   al) or um   weit wichtigeres,   nämlich   darum, Zusammenstösse   hintanzuhalten.   Dieser Anforderung wird gemäss vorliegender Erfindung durch Verwendung einer erhöhten Stromgrenze für den Überlastungsschalter Rechnung getragen. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 5> lassen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Schaltwalze (Bx Feldwechselzylinder) eine mechanische Kraft wirkt, welche sie in der Stellung zu halten sucht, in welcher die Motoren als Serienmotoren geschaltet sind, während durch eine elektrische Vorrichtung, die dann betätigt wird, wenn die Fahrschalterkurbel von irgendeiner Fahrtstellung in der Richtung zur Nullstellung bewegt wird, die Schaltwalze in die Stellung gebracht wird, bei welcher die Motoren als Nebenschluss- oder verhundgewickelte Generatoren arbeiten und wobei die Schaltwalze in dieser Stellung verbleibt, solange der von den Generatoren hiebei gelieferte Strom nicht unter einen bestimmten Wort sinkt, beim Sinken des Bremsstromes unter diesen Wort die Schaltwalze aber durch Überwiegen der mechanischen Kraft in die erste d. h.
    Reihonstellung übergeht, zum Zwecke, diese Schaltung der Motoren unabhängig vom Motorfuhrer durchzuführen.
    2. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder oder ein Gewicht (b6) die Schaltwalze (Feldwechselzylinder BX) beständig in der Stellung zu halten sucht, bei der die Motoren als Serienmotoren geschaltet sind, während der Kern eines Solenoids, das mit einer Reihen- und Nebenschlusswicklung (b3, b4) versehen ist, den Feldwcchsetzylinder in die Stellung bringt, bei der die Motoren als Vorbund- oder Nobenschlussgeneratoren arbeiten, wobei, wenn durch einen besonderen Schalter (A A2 A3) an der Fahrschaltwalze die Nebenschlusswicklung (b3) des Solenoids bei jeder Rückbewegung des Fahrschyalthebels von irgendeiner Fahrtstellung in der Richtung zur Nullstellung erregt wird, durch Verstellung der Walze (Bx)
    die Motoren in Kompound- generatoren umgeschaltet werden, so dass der von den Generatoren gelieferte Bremsstrom EMI5.1 kurzgeschlossen wird, wodurch erreicht wird, dass der Feldwechselzylinder (Bx) nicht ebpr in seine Normalstellung zllrüe1d {ehrt, als der Strom unter einen vorbestimmten Wert gesunken ist und wobei die Schaltwalze während der Bremsperiode in die Fahrtstellung zurückgebracht werden kann durch Kurzschluss der Reihenwicklung (b4) des Solenoids oder dadurch, dass Strom durch die Nebenschlusswicklung (b3) in solchem Sinne geschickt wird, dass die Erregung durch die Wicklung b4 aufgehoben wird.
    3. Eine Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 2, bei welcher der Feldwechselzylinder in die eine oder andere Stellung durch zwei Solenoide (b7, gebracht wird, je nachdem das eine oder das andere derselben erregt wird, gekennzeichnet durch EMI5.2
AT22166D 1904-07-16 1904-07-16 Einrichtung zur Regelung von Elektromotoren. AT22166B (de)

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